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Von Tina Esther Wagner
Rückwärts auf den Stöckelschuhen, die Balance finden-Querdenkerin
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Zurzeit sind 361 Biographien in Arbeit und davon 189 Biographien veröffentlicht.
Vollendete Autobiographien: 102
 
Tina Esther Wagner
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16.1.
Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung / 18.02.2021 um 16.21 Uhr
16.
Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung / 20.02.2021 um 15.54 Uhr
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1.
Warum ich gestalter meines eigenen Lebens wurde
2.
Meine Eltern
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
3.
Meine Grosseltern
3.1.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.1.
Meine Grossmutter väterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.2.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
4.
Kindergartenjahre
5.
Krankheiten und Unfälle
6.
Primarschulzeit
6.1.
Grundschule Unterstufe
6.1.
Grundschule Unterstufe
6.1.
Grundschule Unterstufe
6.2.
Grundschule Oberstufe
6.2.
Grundschule Oberstufe
6.2.
Grundschule Oberstufe
7.
Sekundarschule und/oder Gymnasium?
8.
Beziehungen in der Jugend
8.1.
Beziehungen als Teenager
8.1.
Beziehungen als Teenager
8.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
8.2.
Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige
9.
Meine besten Freunde bzw. Freundinnen
10.
Lehr- und Wanderjahre
11.
Arbeiten
11.1.
Beruf oder Berufung?
11.1.
Hast du in deinem Leben verschiedene Berufe ausgeübt?
11.1.
Falls du mehrere Berufe ausgeübt hast, welches war dein Lieblingsberuf? Weshalb?
11.1.
Was hat dir an deiner Arbeit wirklich Freude gemacht?
11.1.
Gibt es etwas, das du viel lieber gemacht hättest? Weshalb hast du es nicht gemacht oder machst es nicht jetzt noch?
11.1.
Welche Überlegungen oder Umstände haben zur Wahl deines Hauptberufs geführt?
11.1.
Weshalb war dein Entscheid eine gute Wahl? Oder war es ein Fehlentscheid?
11.1.
Wie war dein Start ins Berufsleben?
11.1.
Was arbeiteten deine Jugendfreunde?
11.1.
Wie war die Arbeitswelt damals?
11.1.
Hattest du das Gefühl, dass deine Arbeit geschätzt wurde und du gefördert wurdest?
11.1.
Was trauten dir deine damaligen Freunde/Arbeitskollegen, deine Familie zu? Was du dir selbst?
11.1.
Wie lange dauerte es, bis du beruflich richtig Fuss fassen konntest?
11.1.
Ging dir deine berufliche Entwicklung zu schnell oder zu langsam?
11.1.
In welcher Form und in welchen Altersabschnitten musstest oder durftest du berufliche Verantwortung übernehmen?
11.1.
Musstest du je Entscheide von grosser Tragweite fällen? Worum ging es?
11.1.
Gibt es Menschen, denen du Unrecht getan hast?
11.1.
Hast du je ungesetzliche Handlungen begangen und kannst du darüber schreiben?
11.1.
Gab es auch lustige Episoden in deinem Arbeitsleben?
11.1.
Hast du je ein eigenes Unternehmen gegründet oder selbständig gearbeitet? Falls nicht, bereust du, es nicht versucht zu haben?
11.1.
Wie hiess dein Unternehmen, und worin bestand die Tätigkeit?
11.1.
Wie ging der Aufbau dieser Unternehmen vor sich?
11.1.
Welches waren deine Erfolge oder Misserfolge? Wie bist du damit klar gekommen?
11.1.
Welches waren die grössten Schwierigkeiten/Rückschläge, und wie hast du sie überwunden?
11.1.
Welche Weggefährten waren für dich besonders wichtig?
11.1.
Sind deine Erwartungen ans eigene Unternehmersein erfüllt worden? Inwiefern und inwiefern nicht?
11.2.
Berufs- und Stellenwechsel
11.2.
Wie und wann hast du dich das erste Mal beruflich verändert?
11.2.
Was waren die Folgen dieser Veränderung oder späterer Veränderungen?
11.2.
Bei welcher Arbeit bzw. bei welchem Arbeitgeber hast du dich am wohlsten gefühlt?
11.2.
Falls du noch arbeitest, gibt es noch berufliche Ziele, die du erreichen möchtest?
11.3.
Auslandaufenthalte
11.3.
Auslandaufenthalte
11.3.
Auslandaufenthalte
11.3.
Auslandaufenthalte
11.4.
Arbeit, Familie und Freizeit
11.4.
Arbeit, Familie und Freizeit
12.
Unsere Ehe lebten wir einfach, daran gearbeitet haben wir leider nicht gross. Üstün war an solchen Themen nicht interessiert.
13.
Worauf ich stolz sein darf
14.
Reue
15.
Kinder
16.
Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung
16.1.
Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991
16.1.
Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991
16.1.
Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991
16.1.
Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991
16.1.
Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991
16.1.
Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991
16.1.
Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991
16.1.
16.2.
Die Zeit in Safenwiel AG 2006 bis 2009
17.
Umzug von 2009 nach Zürich Seebach
18.
Alle Geburtstage und Ferien Erinnerungen in den 10 Jahren von Seebach
19.
Ausblick
20.
Wie ist es nun nach 2 Monaten im dem letzten Lebensabschnitt
21.
Jugend heute
22.
Nachgedanken
An meine zwei Grosskinder, Cengiz und Melis und meiner Tochter Faika. Für Eltern und Kinder vor allem jungen Menschen die nicht ins Schema passen. Legastener, Linkshändler, Querdenker und Zappelphilipps - ADHS
Warum ich gestalter meines eigenen Lebens wurde
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1.  Warum ich gestalter meines eigenen Lebens wurde
Warum wurde ich Querdenker? Ein Teil war sicher meine starke Links Orientierung,
die Legasthenie, deshalb die schlechte Ausgangslage in der Schule.

-nicht ich armes/ - ich will kein Opfer sein/ -ich bestimme mit.
Darum wurde ich meine Lebensgestalterin

Ich lernte von klein an und mein ganzes lebenlang, durch beobachten, zum teil nachahmen, wie die anderen Menschen etwas machten. Nicht als lernender Schüler, sondern als neugieriger entdecker und gestalter, das war mein lernprozess. Auch lernte ich  von ganz klein schlimme, schmerzhafte Dinge auszublenden, mich auf mein vertrauen zu verlassen und nicht zum Objekt, so gut wie möglich machen zu lassen. Logischer weise als klein intuitiev, erst später bewusst. Ich hatte das wichtigste geübt, mich nur auf mich zu verlassen und nicht abhängig zu werden. Ich habe immer nur mir gehört, nicht meinen Eltern und nicht Chefs oder sonst jemanden. Ich habe auch nie des Sieges willen etwas gemacht, für mich war der Weg zum ziel mein motto.

Mein Weg war von Neugier begleitet, wie kann ich etwas das mich fazinierte, erreichen  auf der Kreativen angehensweise. Das Fisikalische Gesetz kannte ich ja nicht von der Schule.

Als ganz klein wurde ich mit 6 monaten Oral von Vater missbraucht, was nach vielen Jahren durch Hypnose festgestellt wurde, denn ich hatte Alpträume beinahe jede Nacht bis 35 jahre. Nach einer vollen Hipnose hörte das träumen auf. Für diese Alpträume gab es einige Beweise, erstens, mit 6 Monaten weigerte ich die Brust, Milch von meiner Mutter zu trinken. Sie musste ins Kinderspital mit mir um Wege zu finden, dass ich nicht verhungerte. Damals gab es noch keinen ersatz für die Muttermilch. Zweitens, wenn ich mich zu sehr bedrängt fühlte, kriegte ich ganz stark, den krampf im Hals und konnte kaum mehr atmen, das hat mich immer seltener begleitet bis heute aber sehr selten.

Das was ein Kind am meisten als Grundlage braucht zur guten Entwicklung ist Geborgenheit, dies hatte ich ja nicht erfahren können, denn mit 6 Monaten, weiss man dass, ein Kleinkind nur langsam seelisch in dieser Welt ankommt und das wichtigste ist, was ein Kind zur entwicklimg braucht. Mein Vertauen und Geborgenheit, also 100 % mit der damaligen Todesangst, beinahe an dem Orgasmus erstick war, gar nicht entwickel konnte. Also war ich mit dem Universum stark verbunden geblieben und das war mein Glück im Unglück. Was ich bis heute spüre, meine innere Seelische sicherheit, Vertrauen und Glaube ans Universum.

Diese Fähigkeit oder Gabe die nutzte ich, in meinem ganzen Leben,  das hat mir bis jetzt viel geholfen und mich stark gemacht

Die Alpträume, äuserten sich, schreiend, wie am spiess, davon rannte, sogar durch die Fenster, oder ich verkroch mich im hintersten ecken, oder zwängte mich unter das Bett oder sonst etwas, wenn mir jemand in die nähe kam, hielt ich einen Gegenstand, den ich fand und drohte zuzuschlagen, doch wach richtig wurde ich nicht. Erinnern konnte ich mich auch nicht, wurde auch viel später im Kopf gründlichst untersucht doch wurde nichts gefunden.

Deshalb  studierte ich Psychologie, um alles besser zu verstehen. Bei der Selbstanalyse kam ich immer wieder nur bis zu dem anscheinendenPunkt, des erstens Missbrauchs und brauchte danach Hilfe um wieder zu funktionieren. Also musste ich mit der Selbstanalye aufhören. Ich war auch immer wieder in Pychiatrischen behandlungen. Erst zuletzt mit 35 Jahren kriegte ich eine voll Hypnose. Es wurden schon lange nur noch  Halbhypnosen gemacht. Doch der Pychiater damals, wusste dass, das der einzige weg sein wird, das Drauma zu zu entschärfen. So  wurde danach mit vielen Sitzungen alles bewusst gemacht und das alles half schlussendlich mehr frieden und ruhe zu erhalten. Die Alpträume waren danach auch weg.


Ich und die Welt als Gestalter meines Lebens. "Aquarell 1985"

 

 

 

 

 

Was weisst du über deine Geburt?
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1.  Warum ich gestalter meines eigenen Lebens wurde

Was weisst du über deine Geburt?

 

 

(1) Meine Geschwister, Mami war noch in Erwartung 1942 von mir, letzte Gelte schon bereit für mich.

Meine Geschwister, Mami war noch in Erwartung 1942 von mir, letzte Gelte schon vorhanden für mich.

 

Weisst du Mami hat mir das irgendeinmal erzählt, sicher nach meiner vielen Fragereien, ich
wollte doch alles wissen und verstehen.

Bruder Walter Luis, der Erstgeborene, der Name wie mein Vater, so war es damals.
Zu Vaters grosser Enttäuschung, hatte er einen Geburtsfehler der nach seinem 2-3 Lebensalter zum Vorschein kam, eine Trichterbrust, die mit etwas 13 jährig operiert wurde, sonst währe er gestorben. weisst du noch als er ins Spital kam waren wir 3 Mädchen sehr neidisch, weil er wegen seinen Beschwerden so viel Aufmerksamkeit erhielt. Er wurde später zu einem aufgeblasenen Gockel, sicher versteckte er somit seine Unsicherheit, der mit prahlen und Wichtigtuerei.




(2) Da sieht man Walters Trichter-Brust

Da sieht man Walters Trichter-Brust

 

1. Schwester war Frieda Luise, die "Busle" genannt wurde und wie Mami hiess. Ein sanftes, immer willig, ein etwas melancholische, molliges Mädchen, zu meinem grossen Un-Verständnis, immer hilfsbereit, duldsame Tochter. Sie wurde dem Vater sehr hörig, wenn er selten mal zu Kunden ging, wartete sie zu unserem Staunen ungeduldig, traurig auf seine Rückkehr. Später war sie ihrem Ehemann hörig.


2. Schwester, riesige Enttäuschung, aus der Sicht von Vater, wieder ein Mädchen, sie hiess Madelene, und wurde "Mädi" genannt. Logisch mein Vater kannte schon damals, seine schlimme krankhafte Seite.

Als einzige war sie ganz anders, wir waren dunkelhaarig mit grünen Augen. Sie hatte blonde Zapfen locken und runde blaue Augen, eher "Gäderig" ein widerspenstiges trotziges zähes Mädchen, die in Wut, riesige "Bollaugen" bekam, ihre haaren wie Antennen oder Zapfenzieher auf allen Seiten raus ragten. Sie machte dazu Fäuste und wirkte ganz Steiff, davon rannte und danach desto mehr Prügel und strafe kriegte. Ich beobachtete, dass, das verhalten mein Vater noch wütender machte. 

3. Mädchen hintendrein, dann zu allem elend, wieder kein kräftiger Junge, sondern wieder nur ein Mädchen, Esther (Hilda- für mich ein schrecklicher Name). Aus grosser Enttäuschung und Angst, kam Vater uns nicht einmal besuchen in der Frauenklinik Zürich. Der Arzt sagte zu meiner Mutter, dass mein Vater so ein hübsches Mädchen nicht verdient hätte, er werde mich behalten und zu sich nachhause nehmen. Natürlich nahm Mami mich nachhause. Ich war sehr feingliedrig, evt. auch desshalb Mutters Schützling, ich machte Vater von  klein an, in meinem Kopf durchsichtig, ja zu Luft, zu einem NICHTS. Wie ein riesiges Untier, als Wolke am Himmel, das sich in kürzester Zeit auflöste. Eigentlich spürte ich somit immer weniger Schmerzen! Ja ja, wie du es auch nennen willst, übertriebene Fantasie, Lügnerin, dumm und blöd, unfähig und rebellisch, das waren allen ausser Mamis Meinung über mich.  Vater hat das aber zur Weissglut gebracht, schlimme Strafen und Demütigungen waren
die folgen.

Wir wurden alle drei Mädchen auf viele art und weise sexuell missbraucht,
jedes vermutlich auf seine weise, das weiss ich nicht genau, meisten für den Akt, wie ich mich erinnere, wurden jeweils die anderen weggeschickt, zum Beispiel im Wald. Zuhause nach draussen.

Desshalb  studierte ich später phychologie um alles besser zu verstehen. Ich war auch immer wieder in behandlung.

 




(3) Papi Gründer und Verehrer des Nudismus, mit meinen Geschwister "Gugelfuhr"

Papi Gründer und Verehrer des Nudismus, mit meinen Geschwister "Gugelfuhr"

Wir mussten auch Papi abwechslungsweise mit Sonnenöl einreiben, was wir alle auch gar nicht gerne taten.



(4) Das waren ursprünglich die Klicke vom Strandbad die später eine Nudisten-Klicke gründeten

Das waren ursprünglich die Klicke vom Strandbad die später eine Nudisten-Klicke gründeten

 
Papi hatte mit Freunden eine Blockhütte am unteren (kleinen) Katzensee,  heute ist der kleine Katzensee ein Naturschutzgebiet, das Eingehegte Gelände war nur für Verehrer von Nudismus. Soviel ich weiss machte Mami dem Frieden zuliebe mit, wir mussten natürlich, doch wir hatten es gar nicht gerne, irgendwie schämten wir uns auch. Wir waren aber alle eher braun gebrannt, Mami erinnere ich mich war eher bleich. Sie drückte sich vermutlich Nackt soviel wie möglich zu sonnen. 

 

(5) Mein erster Ausriss, zum Bauer ganz unten an der Strasse, zu den kleinen Säulein

Mein erster Ausriss, zum Bauer ganz unten an der Strasse, zu den kleinen Säulein

 

 

 

 


 

Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
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1.  Warum ich gestalter meines eigenen Lebens wurde

Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?

 

(1) Seebacherhus Rümlangstr. 8052 Zürich-Seebach

Seebacherhus Rümlangstr. 8052 Zürich-Seebach

weisst du dass, unser "Seebacherhus" an der Rümlangerstrasse, 1939 wegen seiner neuzeitlichen Atrium-Bauweise und über unser Grundstück mit dem Trampelpfad oder dem sogenannten Waschhausweg von 1915, jetzt mit Foto im Internet OGS steht?

Unser Schein-Heim, mit gestärkten schneeweissen Vorhängen und Granium vor den Fenster zur Zierde, neben der OKAY Fabrik auf dem Hügel, bei guter Sicht sah man damals noch auf die Bergen und über die ganze Stadt.

Vater liess es bauen, von einem Architekt Egli, stimmt das? Es war ja ein sehr neuartiges Haus, alle Räume hatten Zugang aus der Halle mitten drin. Wenn man die Haustür öffnete kam eine Garderobe, mit der zweiten Tür kam man in die grosse Halle mit einem Bordeaux Klinkerboden. Einen grossen Holztisch in der Mitte der Halle, mit einem grossen Leuchter darüber, ein grosses Büffet an der Wand, darauf das Telefon, ein Grammaofhon und Vater ab und zu eine Blatte auflegte, ich erinnere mich noch an "oh mein Papa" von Lissasia und es stand noch ein hölzernen Radio darauf. Eine Stehlampe mit Tiscali darauf einem grossen Aschenbecher für Vaters Pfeifen natürlich, einen bequemen Sessel daneben und dann gab es noch einen grossen Bordeaux Sofa. Das schönste war der Chachelofen, oben war eine gussplatte, im Winter wurden darauf gefüllte Apfel oder Maroni gebraten, dann riechte der ganze Raum wunderbar, was wir alle sehr liebten.

Von dieser Halle aus konnte man ins WC und einer weiteren Tür ins Badezimmer und in alle Zimmer auch eine gute Stube, wie das früher hiess, mit Parkettboden, Teppich, Tisch und grossem Buffet, darin das schöne Geschirr, Silberbesteck und Kristallgläser, bestickte Tischtücher alles für Spezialanlässe. Am fasziniersten  fand ich die vielen grossen Gläser über dem Büffet, gefüllt mit verschieden riechenden Taback, die Vater regelmässig mit Fruchtschalen wie Orangen und Äpfelschalen usw. unterschiedlich bestückte. Alle rochen so herrlich, jedes anders. Viel interessantes gab es im Büchergestell, viel Bücher, aber für mich tolle Bilder Bücher über die ganze Welt, Kunst und Kulturen, worin ich heimlich oft blätterte und alles vergass, oft wurde ich dabei auch erwischt und bestraft, denn das war nicht für Kinderhände vorgesehen. Natürlich gab es auch wieder einen grossen Holztisch der sogar auf beiden seiten, ausziehbar war. Ich weiss nicht mehr wieviele Stühle rundherum. Obwohl ich mich nicht erinnere, jemals viele Gäste zu haben. Zwei grosse Sessel, einen Sofa und natürlich eine Stehlampe mit Tischlein darauf Aschenbecher mit Pfeifen und deren Utensilien, am meisten gefielen mir die  Pfeiffenputzeer, damit konnte man Figürchen bilden, klar auch das war verboten. Ab und zu sass Vater in einem Stuhl und fertigte sehr schöne Kohlezeichnungen an, was mich interessierte war am meisten, am ende fixierte er mit einem Mundgebläse die Kohlen Zeichnungen. Einige Ölbilder hingen an der Wand von einem Kunde und Freund von Vater, auf einem roten Sofa liegt eine weisse Langhaar Katze, Vögel und Landschaften. Dieser Raum weiss ich eigentlich nicht wofür wir ihn hatten. Wir waren sehr selten darin, oft wurde der Raum auch nur temperiert mit der Zentralheizung, auch unsere Schlafzimmer wurden nur temperiert. Von der Stube aus konnte man auf einen grossen Balkon, da spielten wir und assen Sonntags an einem grossen Tisch mit Aussicht auf die Berge. An Weihnachten stand immer ein Tannenbaum bis zur Diele, voll geschmückt mit Kugeln, Schoggi Mäusen und andere feine Sachen, wir durften nicht selber nehmen, wehe wenn man erwischt wurde beim naschen.

Es gab auch noch das grosse Büro von meinem Vater, mit einem riesigen Pult und einem
Bürostuhl, der drehte und Büchergestell. Natürlich wieder Pfeifen, Utensilien und ein Tintenfass, Federhalter und den dazugehörigen Tintensaug-Roller, der reizte mich speziell,
wenn Vater nicht zuhause war, weil alle sagten schreiben geht links nicht, ich wollte aber üben mit einem total verdrehten Blatt, die Hand von oben führend und immer wieder gleich mit dem Roller die Tinte getrocknet, so musste ich, dass der Vater es nicht bemerkte das befleckte Fliessblatt entfernen. Meine Utensilien waren keine Füllhalter, Tinte und Federn.
Ich hatte Farbstifte, Bleistifte, ich war ja noch nicht im Kindergarten und ihr Geschwister waren ja in der Schule. Mami liess mich gewähren solange Vater nicht zuhause war, so hatte ich mit ihr meine geheimnisse, ihr glaube ich auch, jedes auf seine weise.

Dann gab es das grosse Eltern Schlafzimmer von dort aus konnte man auch direkt ins Badezimmer mit der zusätzlichen Tür zur Toilette die auch von der Diele aus zugänglich war. Wir wurden alle Wochen einmal gebadet, die anderen Tage von oben bis unten gewaschen.
Im Eltern Schlafzimmer war sehr eine schön Kommode mit Spiegel und Hocker, Mamis Kosmetik, die mich natürlich auch faszinierten. Im grossen Kleiderschrank waren Mamis schöne Kleider und wunderschöne Satin Schuhe mit Absätzen, selten durfte ich sie anfassen und sogar die Füsse reinstecken. Wenn ich krank war durfte ich im Mamis Bett liegen und weil sie wusste wie gern ich alles untersuchte, gab sie mir einmal den sehr schönen goldenen Wecker, leider nahm ich ihn auseinander, denn ich wollte sehen wie das funktioniert, sie konnte ihn nur verstecken, glaube ich, weil sie ihn nicht wieder herstellen konnte.

Dann gab es noch unsere Schlafzimmer, Spielen und Aufgaben wurden in der Halle gemacht, in den Zimmern gab es Beter, Schränke und unsere Spielsachen, in unseren Zimmer war es im Winter zu kalt um darin zu verweilen.

Von der Halle aus konnte man natürlich in eine grosse Küche auch wieder mit Tisch und Bank, von dort aus konnte man in den Estrich gehen, das war eines meiner Lieblings Spielorte,dort hatte ich meine Puppen und "schnurpfte" Kleider für sie und malte, ich liebte es im diesem Estrich zu verweilen und fühlte mich dort geborgen.

Dann konnte man auch von der Halle aus in den Keller, ein grosser Raum mit Werkzeugen, Vorratskammer und Holzhürden für Früchte, Sand für Gemüse, dann gab es den Heizkeller mit Kohle für die Zentralheizung und Holz für den Kachelofen, dort lebten auch Mäuse, oh "waia", wenn eine schlimme Strafe angesagt war, war das der Ort wo wir, vor allem ich eingesperrt wurde.

Vom Grosskeller kam man in die Waschküche und Trocknungsraum, von dort weiter in das grosse Gartenzimmer, mit allem möglichen, man konnte dort auch leben, es gab eine Kochnische eine Dusche und WC.

Vor dem Gartenzimmer gab es auch eine Dusche zum abkühlen. Vater spannte Tücher von den eventuellen "gwundernasen"  wenn wir Sonnenbadeten, also sollte es ja geheim bleiben.
Auch war um unser ganze Garten mit einem immergrünen Lebe-Hag abgegrenzt. Das Restliche Land bis zu der Strasse nach unten war vom Bauer Gepachtet. Vom Gartenzimmer aus die ganze Front war eine flache Gras-Terasse. Nachbarn waren nur die zwei Häuser nach oben richtung Aussichtspunkt. Die OKA war bevor unser Haus kam, auch mit grösserem Abstand. 

Ich liebte unseren grossen Garten, viele Blumen, viele Bäume, Gloggen-Klaräpfel, Bernerrosen, Boskopt, Grafensteiner Aepfel, Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen, Birnen, Beerensträucher, Stachelbeeren Johannisbeeren, Himbeeren und im Garten grosse Erdbeeren.

Ein Bauer half mit dem grossen Garten und vielen Gemüse. Wir konnten unser Sackgeld aufbessern mit Gartenwege zu jäten, was ihr alle brav taten, pflanze um pflanze ausziehen.
Ich erinnere mich ein Werkzeug gesehen zu haben das zum schaben geeignet war, so hatte ich zu eurem ärger in kürzester zeit mehrere Wege säuberlich geräumt und konnte schneller mehr Sackgeld kassieren, was Mami tolerierte. Ihr hattet euch trotzdem nicht dafür entschieden. Oft wurde ich als verwöhnt von Mami, von euch beschimpft. Ich sass oft einfach gerne in der Wiese und beobachtete Käfer und Blume oder schaute den unterschiedlichsten Wolken nach.
Der Duft in der Wiese, das zwitschern und brummen beruhigte mich unglaublich.
Es gab auch in der Abenddämmerung Glühwürmchen die mich so faszinierten, wenn ich eines erwischte, sah es so unscheinbar aus in meiner Hand. Auch die wunderschönen Sommervögel, wenn sie sich von einer Raupe entpuppten. Für mich war alles schon als klein auf, kommen und gehen, wie die Bäume ihre Früchte wieder fallen liessen im Herbst. die im Boden wieder zu kleinen Bäumen wachsen. Alles war für mich schon damals ein Grosses Wunder, das für den Menschen nur zum staunen sein sollte.




(2) Mami mit uns 4

Mami mit uns 4

 

 

Wohnte noch jemand bei euch?
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1.  Warum ich gestalter meines eigenen Lebens wurde

Wohnte noch jemand bei euch?



ob mich jetzt meine Fantasie wieder einen streich spielt, weiss ich nicht sicher, du Madlen erinnerst dich auch nicht.

Mir war als ich noch ganz klein war, dass im Gartenzimmer einige male, ganze Familien für einige Tage wohnten, genau erinnere ich mich nicht, nur, dass es an diesen tagen unser tägliches leben anders ablief und es Verbote gab, die sonst nicht herrschten. Wir durften nicht in den Keller, ich glaubte leise Stimmen zu hören,  das war im Jahr 1945 Winter. Mami wollte nicht darüber sprechen, und meinte ich hätte mir das nur eingebildet, doch meine Tante Elisabeth sage mir später, dass Vater einigen Jüdischen Familien für einige Tage Unterschlupf ermöglichte, bis sie eine Bleibe fanden in der Schweiz. Er hätte es sich ja leisten können, trotz den begrenzten Essens marken, da er mit den Bauern auch eine spezielle Beziehung hatte. In unser Haus sozusagen niemand Einsicht hatte, von Nachbaren usw. Er ja meistens zuhause war und die Übersicht und Kontrolle hatte. Nun, für mich viel Später, passte das zu dem Bild das ich immer mehr hatte von meinem Vater, er war ein Patriarchat,  brutal zu uns, aber nach aussen ein gerechter und geachteter Mann und sein wollte, der für dieses Bild zu wahren, so strenge Regeln für uns setzte. Damit wir nicht den Mut hatten mit Kontakten nach draussen eine Beziehung aufzubauen. Nicht mit Kindern von der Schule, Nachbaren und Verwandten. Einfach 100% isoliert, er wusste genau wie lange unser Schulweg war, wenn wir etwas später kamen war er schon oben auf dem Hügel und wartete, danach  gab es Strafen und Schläge, für uns alle. Auch durften wir nie jemand einladen. Mehr darüber in einem anderen Kapitel.
Welche Rolle spielten Sonntage und Feiertage wie Weihnachten, Sankt Nikolaus, Ostern und Geburtstage in deinem Kinderleben?
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1.  Warum ich gestalter meines eigenen Lebens wurde

Welche Rolle spielten Sonntage und Feiertage wie Weihnachten, Sankt Nikolaus, Ostern und Geburtstage in deinem Kinderleben?


Jedes Jahr gab es einen riesigen Weihnachtsbaum, er musste immer bis an die decke reichen und Vater schmückte ihn, wir durften nie vorher rein in die Stube und am Heiligabend, klang ein kleines Glöcklein und dann durften wir rein und die Kerzen brannten und die vielen Kugeln glänzten, unter dem Baum war ein Watten ähnlich weisses Tuch, darauf Geschenke schön verpackt. Wir glaubten an das Weihnachtskind die das macht. Vorher gab es immer ein feines Festessen Truthahn oder so was. erst danach war das Weihnachtsfest mit dem Baum. Dann wurden Weihnachtslieder gesungen und Flöte Gespielt, was ich gar nicht gerne tat und dann durften wir die Päckli auspacken. Es gab damals Schoggi, Spiele, auch mal puppen usw. Doch eine Weihnacht war ein ganz Moderner Puppenwagen neben dem Baum den Mami für mich heimlich kaufte, den sie reingeschmuggelt hatte kurz nach dem essen, Wau, das gab ein riesiger Donner und Blitz von Vater und Mutter weinte, das war das ende dieser Weihnacht. Meine Geschwister waren oft wütend auf mich, wegen solchen Privilegen, sie sagten ich sei ein verwöhntes Ding.

Dann war natürlich der "Samichlaus" mit Schmuzli, Der Santachlaus hatte einen Sack am Rücken, ich glaubte mal etwas Beine mit Schuhen rausragen gesehen zu haben. Wir mussten aus dem grossen Buch unsere Untaten anhören, dann immer ein Vers aufsagen und zuletzt gab es einen Sack Nüsse, Datteln, Orangen und Äpfel mit wenigen Schoggi-Mäusen gefüllt und mein Liebling Bärendreck aufgerollt. Ich weiss noch heute wie ich eine Riesen Angst hatte als klein und mich hinter dem Couch versteckte.

Es gab auch immer ein Osternest, das Vater bei schönem Wetter draussen versteckte, wir alle glaubten lange an den Osterhasen, waren überzeugt ihn durch den Rolladen, mit einem Korb gefüllt am rücken gesehen zu haben. Einmal fand ich mein Nest leider nich und Vater hat es anscheinend vergessen, wo er es versteckte. Also mussten alle mir etwas abgeben, was sie gar nicht freute. Die Eier durften wir gegen einander oben  und unten schlagen welches ganz bleib kriegte das kaputte. Walter hat mal ein Gips Ei benutzt, doch es kam raus oh waia!

Ja jetzt fällt es mir ein, jeden 1. August musste unterhalb des Hauses in der Wiese, viel vorher begonnen einen risigen Holzhaufen gestappelt werden,  und am 1. August wurde die Schweizerfahne aufgezogen, der holzstappel angezündet, er musste nach meinem Vater weit herum gesehen werden wenn er brannte. Lampione hingen herum und die man herumtragen konnte, alles mit Schweizerkreuz. Im brennenden Feuer unten wurden eingepackte kartoffeln  gebraten und "marschmelow" am Stecken geröstet. Feuerwerk gab es bei uns nur so viel ich weiss, zuckerstöcke, aber die entzündet nur Vater.

An ganz speziellen tagen durften wir bei Mami das essen wünschen, zum beispiel an Geburtstagen, was mir noch unglaublich lecker in erinnerung blieb sind Omelette soufflée,
oder Meringe mit Maroniwürmli, das ist noch heute für mich ein höchstes gefühl des genusses.
 


(1) ich noch ganz klein



Auf den Geburtstag gab es auch jeweils ein kleineres Geschenk und ich glaube ein Kuchen von Mami gebacken. Was auch besonders war, dass an Sonntagen oft Vater zum Beck am Schaffhauserplatz Gnädinger ging, ab und zu einen Zopf und manchmal Schwarzwälder Torte holte. Auch selten mal mit Marzipan Früchte und Tiere für uns mitbrachte, leider musste ich jedes mal erbrechen, obwohl sie sooo schön waren, Blausäure von den Mandel vertrug ich nicht.

Sonntags war immer spazieren angesagt, wenn das Wetter erlaubte. Was ich hasste.

 

(2) Wir vier mit Vater, sicher an einem Sonntag, Mami Fotografierte vermutlich.

Wir vier mit Vater, sicher an einem Sonntag, Mami Fotografierte vermutlich.

Alle anderen Kinder von Seebach, gehörten der einer oder anderen Kirche an, gingen jeden Sonntag natürlich dahin mit der ganzen Familie.

Was anders war bei uns, wir gehörten ja keiner Kirche an, Vater war Atheist und ist früher aus der Katholischen Kirche ausgetreten, sie waren in seiner Familie noch in Wohnen AG sehr Katholisch. Mami war früher Reformiert. 

 

 

 

Was für Kleider hast du getragen?
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1.  Warum ich gestalter meines eigenen Lebens wurde

Was für Kleider hast du getragen?




ich hasste Hosen,

Später hasste ich, wenn Papi an den Schuhen kleine "Iseli" vorne und hinten anbrachte die bei jedem Schritt Klick-Klack machten, zum Schutz der Sohle.

Schürzen mochte ich ganz und gar nicht, die wir zur Schule tragen mussten, versteckte ich sie schön zusammengelegt im Lebe-Hag und wenn ich gefragt wurde wo sie sei, sagte ich
Mutter hatte sie mir vergessen zu geben oder so ähnlich.





(2) Wir 4

Wir 4

 


Genau erinnere ich mich, wie ab und zu Mami uns allen drei Mädchen, schöne Kleider nähen liess. Gelbe mit weissen Muster, Stoff mit Blattern. Auch erhielt ich schon sehr früh gestrickte Stumpfhosen, ich jammerte nicht wenn sie mich bissen, denn ich fand sie toll. Die meisten Kinder auch meine Geschwistern, hatten noch Strümpfe und "Gestältli" das war mit Gummibänder, Löcher, für die Knöpfe an den Strümpfen festgehalten. ich musste keine solche tragen. Auch liebte ich nur kurze Socken und keine Kniestrümpfe. Meistens, nein immer hatte Mami mir grosse weisse Bänder die Haare zusammengebunden, was ich auch sehr schön fand, es sah aus wie Sommervögel an meinem Kopf.


(3) Mami und meine Geschwister und ich nach dem tod von Vater 1959

 
Mami und meine Geschwister und ich nach dem tod von Vater 1959
Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?

 

 

Mami mit ca. 18 JAHRE



(2) Mami und Papi vor der Hochzeit

 

Mami und Papi vor der Hochzeit

 

 

 

Mamis und Vaters Hochzeit mit Grosmutter, Mamis Halbgeschwister und Pflegekinder

 


Meine Großmutter kannte ich. Von Vater aus, durfte Mami  kontakt pflegen mit ihren Verwandte, meine Großmutter war eine hagere lange Frau, sicher sehr verbraucht vom irem schweren leben und auch verbittert.  Ich mochte sie nie wirklich, wir waren selten bei ihnen, Mutters jüngster Bruder Werner mit Frau, oft auch Tante Anna, hatten einen Hof im Jura La Heutte.

Mami wurde am 05.08.1913 geboren. Grossmutter verliebte sich in den Sohn von einer Katholischen wohlhabenden Familie, Rickenbach, eine Transport Firma in Zürich, damals mit Ross und Wagen. Am Bürkliplatz  steht ein grosser Steinbehauener Stier mit mann, das hat anscheinend diese Familie evt. Mamis Vater dorthin transportiert. Die Familie hatten  eine andere Partie für ihren Sohn im Sinn, denn meine Grossmutter kam aus eher ärmlichen Verhältnissen und sie waren Protestanten, was damals eigentlich ein tabu war für Katholiken. Doch bestand der Sohn auf die Heirat, vermutlich war Grossmutter schon schwanger mit meiner Mutter. So zog meine Grossmutter zu ihren Schwiegereltern, die ganze Familie  behandelten meine Grossmutter sehr schlecht. Mami erzählte mir später, Grossmutter sei sehr unglücklich gewesen. Meine Mutter war kein Jahr alt, als der Grossvater von einem Pferd am Kopf geschlagen wurde und gleich Tod war. Danach flüchtete meine Grossmutter zu ihrer Mutter, wie viele Geschwister sie hatte, weiss ich nicht. Dort ging sie darauf in einer Fabrik arbeiten und Mami wurde von den Tanten und Urgrossmutter betreut.




(4) Stierbändiger am Bürkliplatz Zürich
Stierbändiger am Bürkliplatz Zürich

 

Später heiratete meine Grossmutter wieder, einen einfachen Mann, er war soviel ich weiss nur Tagelöhner, der zwei Söhne von erster Ehe mitbrachte nach dem Tod seiner ersten Frau, mit ihm hatte er und Grossmutter drei Mädchen und sehr viel später noch einen Sohn. Leider war er sehr viel krank, er musste oft zur Kur, vermutlich Tuberkulose. Desshalb musste meine Grossmutter Kinder betreuten, halbweisen, so konnte sie mitverdienen. Doch waren sie vermutlich sehr arm. Mami war von ihren Halbschwestern Anna, Rosette und Elisabeth, sehr geliebt. Den Stiefvater mochte meine Mutter überaus. Er war ein stiller und sanfter Mann. Ich glaube er ist dann früh gestorben, als der Halbbruder noch klein war. Meine Mutter kümmerte sich um die Halb Geschwister und die Pflege Kinder, neben der Schule , die sie jeweils bei sich hatten. Sie wurde als eine sehr geduldige und liebevolle Person überal geschätzt, das weiss ich auch von meinen Tanten. Sie ging in die Sekundarschule, der Lehrer fand, dass sie weitermachen sollte weil sie eine gute Schülerin war, doch das war finanziell nicht möglich, ich weiss von ihr, dass sie gerne Sprachen studiert hätte. Rosette und Elisabeth waren nach der Schule in Haushalten tätig, um mit zu verdienen, Mami musste ab und zu auch in der Fabrik arbeiten. Dann kam Mami zu der Familie Dubler als Haushälterin und Hilfe für die Pflege der Kranken Frau Dubler. Sie wurde kurz vor dem Tod der Frau Dubler schwanger und heirateten darauf mein Vater. Elisabeth und Rostete kamen anscheinend zu beginn auf Besuch, doch hat mein Vater sich auch an ihnen vergriffen, das weiss ich von den Tanten. Er kaufte der Grossmutter ein Haus damit sie weniger sorgen hätte, doch konnte sie sich ihm nicht unterordnen. Sie entschied sich kurzerhand mit dem Werner, ohne meinen Vater zu informieren auf La Hütte, in den Jura und übernahen einen Hof als Pächter. Vater brach jeden kontakt ab, erlaubte aber meiner Mutter den Kontakt weiter.

Mami war immer eine zierliche gut gekleidet und sehr ruhige duldsame Person, wir merkten schon früh, dass sie sich 100 % unterordnete, bei Vater und auch bei ihrer Mutter war sie sich leider nie behaupten und durchsetzen.



(5) Mami wir 4, Tante Margrit meine Gotte und Margrit ihre Tochter, an Vaters Beerdigung

Mami wir 4, Tante Margrit meine Gotte und Margrit ihre Tochter, an Vaters Beerdigung

 

Bis zu dem Zeitpunkt als mein Vater Starb, da war der Moment, wo Mami sich mit dem Beistand arrangierte, damit wir als Halbweisen nicht verteilt wurden. Doch war er nach einiger Zeit, nicht mehr viel anwesend. Na dis Na entwickelten wir uns vier immer mehr zu einer sehr wilden Horde, oder wie Vögel, die aus dem Käfig flügge wurden. Das vorhandene Erbe wurde vor allem als Walter später, nachdem er die KV Lehre beendete, eine grosse Versuchung. Die Zürcher Vormundschaftsbehörde, hätten alles überwachen müssen, denn wir waren ja Halbweisen, doch wurde alles nur Schublaisiert. Langsam wurde alles sehr belasten für Mutter. Mehr später darüber.





(6) wir Kinder und Mami kurz nach dem Tod von Vater
wir Kinder und Mami kurz nach dem Tod von Vater

 

 

 

 

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deinen Vater denkst?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deinen Vater denkst?

 


 
Mami und Vater Hochzeitsbild


Aussen Fix innen Nix!!!! Für mich damals eine heile Scheinwelt in der wir lebten. 

Wir alle haben unter Vater gelitten, wir Mädchen, Jedes auf seine weise und Walter der Bruder auf eine ganz andere art von unterdrückung. Weil wir nicht wie die anderen lebten, waren wir Kinder Außenseiter in allen belangen. 

Wir gehörten keiner Kirche an, also Atheisten, wir wurden von anderen Kinder  als Heiden, sogar brutal manchmal als Menschenfresser beschimpft. Vater war ein Nudist als einer damals erster, er gründete einen club, ein Holzhaus am kleinen Katzensee, damals noch kein schutzgebiet. Es wurde sicher gemunkelt doch sagte und fragte uns niemand, zuhause wenn die Sonne schien spannte er Tücher um den Sonnenplatz beim Haus, um neugierige Blicke abzuhalten.Wir durften keine Badehosen tragen, nur bei Mutter machte er ab und zu ausnahmen. Er trug auch keine, jeweils mussten wir Mädchen ihn einschmieren, was wir alle verabscheuten. Auch um den Garten herum gab es einen hohen immergrünen Hag um neugierige Blicke abzuhalten.




Die Nachbaren waren alle ausser sichtweise, auch die OkeyAG links von uns, dann zwei Häuser weiter oben, eines steht noch, neben dem Aussichtsplatz ende der Rümlangerstrasse. Oben auf dem Felsen lebte damals der Pilot Mittelholzer, in einem grossen Holz-Schale, das aber verkauft wurde an die Besitzer eines Elektrogeschäft von Oerlikon.
Ganz unten bei der Käsehaldenstr. waren Bauern, Schnellmann und die Kläuslis. Aber wir hatten ja kein kontakt zu denen. Der Bauer der meinem Vater half und eine Schwester meiner Mutter, waren in Rümlang, hinter dem Wald Asp.




(2) Mittelholzer einer der ersten Piloten mein Vater und der Architekt Egli waren befreundet

Mittelholzer einer der ersten Piloten mein Vater und der Architekt Egli waren befreundet

 

Damals waren wir wie stumme Kanarienvögel, oder eher mundtote Spatzen in einem goldenen Käfig gehalten. Ja wir waren Exoten nicht zu beneiden, das ist meine Meinung.

Also mein Vater Walter Luis, Herrscher, ein riesigen Stämmiger, mächtiger Mann, mit polternder Stimme, immer braun gebrannt. Grau melierte dunkles krauses Haar, grün-gelbliche Augen. Er arbeitete zuhause, war Kaufmann und Treuhändler, eine Autoritäre Person, die von allen ausser uns sehr respektiert und geachtet wurde. Meistens mit einer fein riechenden Pfeife im Mund.

Er hatte Hobbys, die wir auch nicht schätzten, Pilze und Tannenzapfen sammeln, oft mussten wir Mädchen einzeln  mitgehen, Ja und dann!!! Ein weiteres Schauspiel führte er liebend gerne im Zoo auf und wir mussten alle still zuschauen, wir schämten uns alle immer, doch niemand heilt ihn auf. Bei den Raubkatzen stand er davor und hypnotisierte sie bis sie sich in die hinterste ecke drückten und fauchten. Dann war er befriedigt und wir zogen ab.

Für uns war er ein Monster, für nichts und wieder nichts gab es brutale Strafen, welche auch mal spuren hinterliessen. Nach meiner Meinung heute war er Masochistisch veranlagt, weil er für seine Sucht, sich selbst strafte. Das spürte ich ganz klar, dass, wenn er als Täter uns misshandelte und traktierte, selber mehr litt als wir, als Opfer.

Erinnerst du dich an die drei grossen schönen Birken neben dem Sandkasten, die waren, kaum konnten ich etwas klettern, eines meines Lieblingsorten, hoch oben im Horst, in einer Vergabelung, niemand traute sich so weit rauf, ich fühlte mich so unnahbar und sicher, dem Himmel, Sonne und sogar dem Mond nah. Sogar im Wind-Sturm schaukelnd, fühlte ich mich geborgen und sicher. Noch heute rieche ich Duft gerne der Birken. Zwei Nachteile gab es, doch das gehörte dazu, das war die Birkenlaus, flach, hellgrün mit tupfen, die hatte ein ganz penetranten Geruch und versuchte Flecken, was oft auch an die Kleider hängenblieb, Hosen wollte ich ja nie tragen. Das zweite war, wenn Vater uns erwischt hoch oben in der Krone und er ja nichts ändern konnte, gab es danach auch strafen doch egal ich hatte ja mein vergnügen. Augen, Ohren zu und durch, bis es vorbei war.

Warum er so war oder wurde? Viel später konnte ich einiges rausfinde, wir hatten ja gar kein kontakt oder hörten nichts über seine Familie. Erst als ich als junges Mannequin meine ersten Modeschauen lief, in Winterthur, wurde ich am ende, gebeten zu einem Herrn zu kommen der mich fragte, ob ich ein Dubler Kind sei, was ich natürlich bejahte, es war der jünger Bruder von Vater. Durch ihn erfuhr ich einiges über seine vergangenheit.
Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?


(1) Vater seine Mutter, seine kleinste Schwester die sich früh das leben nahm, dann sein Bruder und Schwester
Vater seine Mutter, seine kleinste Schwester die sich früh das leben nahm, dann sein Bruder und Schwester

 



(2) Vater noch zuhause in Wohlen AG evt 18-19 Jahre
Vater noch zuhause in Wohlen AG evt 18-19 Jahre

 


Vater eröffnete seiner ersten Frau den Gomestiebel Laden im Central

 


 


(4) Mami mit Walter mein Bruder
Mami mit Walter mein Bruder

 

Eigentlich wollte ich betreffend des Missbrauchs keine Detail schreiben. Doch
es wurde mir klar dass, das eines der wichtigsten teile für mein längeres
unkonventuelles  verhalten wurde, das heisst ich hatte Glück diese Eigenarten als
Vorteile zu nutzen. Eher im Bereich wenn ich über meine Jugend schreibe.

Mein Vater, stammte von Wahlen AG, Wie ich vieles später erfuhr, die Familie war 
streng Katholisch, er war der älteste von 4 Kinder, nach ihm kam eine Schwester dann
ein Bruder und zuletzt viel später noch eine Schwester. Über seinen Vater weiss
sozusagen nichts, ich weiss nicht warum mein Vater wie ein Oberhaupt funktionierte
in der Familie, ob sein Vater viel weg war oder krank, oder im Militär, weiss ich nicht.
Als seine jüngste  schwester noch klein war wurde eine Hausangestellte von Deutschland
angestellt. Diese Frau Lienhard war ca. 20 Jahre älter als mein Vater, anscheinend hat mein Vater sich sehr in diese Haushälterin verliebt. Die jüngste Schwester hat sich in der Pubertät das leben genommen. 

Nach dem Tod der kleinsten Schwester heiratete er diese Frau gegen den Willen seiner Familie, zog mit  ihr nach Zürich und brach jeden kontakt mit seiner Vergangenheit ab, trat aus der Katholischen Kirche aus und wurde Stadtbürger in Zürich, seine Frau konnte keine Kinder kriegen.

Deshalb eröffnete er ihr ein Gomestiebel Geschäft in der nähe vom Central. Sie wurde Nierenkrank und es ging ihr immer schlechter. Meine Mutter wurde engagiert für den Haushalt und  half sie pflegen. Als sie starb heirateten Vater und meine Mutter sie war schwanger meines Bruders.

Mein Vater war ca. 190, kräftig und braun gebrannt, meine Mutter zierlich und ca. 163.
Übrigens mein Vater wurde wegen Angina Pectoris, Dienstuntauglich erklärt, desshalb musste er keinen Dienst leisten.

Sie zogen nach des fertigstellen des Seebacherhaus mit meinem Bruder um. Mein Vater starb 1952 zuhause, er viel von seinem Bürostuhl nach hinten und war sofort Tod, Herzschlag. Wir Kinder fühlten uns alle riesig erlöst und erleichtert, die anderen zeigten es nicht so offensichtlich, ich tanzte herum und fühlte mich viel leichter ich fühlte mich wie eine Feder. Es war kurz vor dem Abendessen, ich weiss noch genau es gab Birchermüsli, das hat mir noch nie so gut gemundet. Wir sassen alle ganz sitill am Tisch, was sonst ein muss war. Mutter telefonierte mit dem Arzt der kam und den Tod feststellte und mein Vater wurde ins Gartenzimmer gebracht und dort aufgebaart. Ich ging ihn öfters ansehen um sicher zu sein, dass ich nicht träumte. Kurz darauf wurde er beerdigt, kremiert und ins gleiche Grab gelegt wo seine erste Frau begraben war mit einem Behauenem Grabstein, mit dem Namen 
und Datum beider. Ich ging nie gerne in den Friedhof Nordheim ihn besuchen. Doch wir mussten oft alle mit. Nach dem Tod war bei uns zuhause die Halle, bums voll mit Blumen und ich rieche noch heute die Nägeli. Kurz nach der Beerdigung wurden wir alle Reformiert getauft. Danach kam ein Beistand oft zu meiner Mutter für längere Zeit. Wir waren ja danach halb weisen. Ich weiss, dass das Thema war,  dass wir teilweise aufgeteilt werden sollten, ich zu meiner Gotte, Madlen und oder Fried auch, doch wehrte sich meine Mutter mit Element, verhinderte diese Massnahme. Alle dachten sie sei mit so vier Kinder zum teil Teenys total überfordert. Mein Vater hatte eine Lebensversicherung und mehrere Appartements und unser zuhause. Also war es kein finanzielles Problem. Vermutlich wollte meine Mutter  beweisen, dass sie, das erste mal in Ihrem Leben auch in der Lage sei, zu führen. Doch kam es anders leider, wir waren alle wie Vögel die aus einem Käfig entflohen. Jedes auf seine weise. Mein Bruder war ende KV Lehre und Madlen und Fried ende der Sekundarschule, also schon Teenys.




(5) Beerdigung, von Papi wir und meine Gotte Tante Margrit eine Cousine von Mami mit Margrit ihrer Tochter
Beerdigung, von Papi wir und meine Gotte Tante Margrit eine Cousine von Mami mit Margrit ihrer Tochter

 

 



Was waren seine herausragenden Eigenschaften?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Was waren seine herausragenden Eigenschaften?

Sehr viel später, lernte ich auch seine guten seiten kennen, oder besser gesagt durch wichtige dinge im Leben, die ich lernte, begann ich meinem Vaters vorteile auch zu sehen. Das erste was mir einfällt ist, dass ich weiss oder besser gesagt lernte dass, die Grundkondition für den  körper,  wird im  Kindesalter geformt.

Unsere ernährung war hervorragend, da war Vater pionier für damals, wir hatten immer dunkles Brot die Woche durch, und Süssigkeiten gab es nur an besonderen gelegenheiten, von unser Garten und dem Bauer immer frisches Gemüse, seson bedingtes Gemüse, Bärlauch, Zwiebeln und knoblauch und  Früchte. Wir assen wenn Fleisch vorwiegend weissfleisch, also Fisch, Huhn, eigentlich keine Würste kein Schweinefleisch und sozusagen kein rotfleisch ausser sleten Wild und Kaninchen vom Bauer. Und was ja auch sein grosses  Hobi war, viel Pilze, die er sehr gut kannte.
Bis auf einmal hatten, wir alle Bauchschmerzen wegen den Eierschwämmen. Das mussten wir nicht in den Spital, es gab für alle ein spezial gebrauten Tee von Vater, so war der nächste Tag, der Spuck vorbei. Getränke vorwiegend wasser, Tee von mutter gemacht, ganz sleten Syrup. In der Seson mal frischen süss Most, immer frische milch und Butter vom Bauer. Ganz selten fritiertes zum Beispiel Fasnachtküchlein. Zum Frühstück gab es selten Brot mit Butter und mamis Konfi, mit wenig Zucker, Honig vom Baur oder Haberflocken mit Früchten und Milch, weil ich keine Milch vertrug kriegte ich Yogurt  nature von Mami zubereitet.
Ja noch ist zu sagen dass, wir einen idealen keller hatten für lagerungen von vielem, im Sand wie Chicore, Ruebli und die Früchte auf dem Holzrost.

Auch guckte Vater darauf dass, wir viel an der Sonne waren, was wir damals nicht schätzten wegen, ohne Badehosen, in den Wald, und viel laufen gingen, im Winter Schlitten, liefen wir auf dem gefrorener Katzensee und im Dolder glaube ich. Schlittschuh Oergeli und Skis auch mit Riemen,  Velo hatten wir alle etwas so ähnlich wie Militär Velos, schwere Dinger, also sehr viel an der frischen Luft.

Später lernte ich all dies,  als sehr grundlegend  für ein Lebenslanges starkes Gerüst für ein gesunden Körper kennen, eine sehr gute ausgewogene ernährung und bewegen in der Natur. Dann kam noch im Winter mussten wir jeden morgen  in reih und glied stehen und mund öffnen "oh Graus" Vatter schüttete jedem einen löffelvoll Fischtran? glaube ich, in den Mund. Wir waren eigentlich nie oder  sehr selten erkältet.

Also all das trug bei für unser starke grundkondition bei, darüber bin ich heute überzeugt und auch im gewissen Sinn ihm dankbar. Dieses wertvolle wissen hat er sich damals sicher selbst angeeignet. Auch muss ich zugeben, ich habe mein ganzes leben an meinem sehlenwohl an meinen Psychischen probleme gearbeitet und ja eigentlich die Tragik überwunden.
Meine Geschwistern  konnten nicht so wie ich, daran arbeiten, doch die Grundkonditin hatten
wir alle, als wertvolles grosses Geschenk,  wir fürs ganze leben, bis jetzt einfach davon profitieren.

Eines muss ich hier erwähnen, ich bin sehr neugierig über die neuen erkenntnisse in der Wissenschaft, lese viel und sehe mir Vorträge an im Internet, das ist meine grosse Leidenschaft.  Zum Beispiel von Prof. Gerald Hüther früher Hirnforscher Neurologe, heute mit viel ganzheitlichem wissen, potentiale Entfaltung und vieles wissenswertes übers leben und Umgang miteinander, wie nicht Objekt von anderen zu werden, auch andere nicht als Objekt zu behandeln. Viele andere Wissenschaftler, Quantenfisik und Philosophen Prof. Martin Saar, Spezialisierter Machtexperter und die Moral, verfolge ich mit viel begeisterung.
Kürzlich habe ich einen Vortrag gehört von, Biologie Prof. Bruce Lipton, mit 30 Jahre erfahrung in Stammzellenforschung, entwicfklungsbiologie, er erwähnt, das was ich selber lernt, das umfeld, das eine grosse rolle spielt, die neue erkenntnis ist Epigenetic, dass wir nicht den vererbten DNA unterworfen sind, sondern Macht mit unseren Gedanken über unsere Biologie haben. Das Leben mitbestimmen können.

Was ich mein ganzes leben unbewusst und mit Neugier und offen für neues, nicht hängen im alten blieb. Mit eingeimpftem Schulwissen, mich nicht beschäftigen musste, das fehlte mir ja in jeder hinsicht. Was eben gar nicht aufgenommen wurde in meiner jugend und verharrte in dem vorgegebenen. So viel  profitierte und immer noch profitiere ich mit lebens erfahrungen, mein unbewusstes gesteuertes und fantasievolles denkend, wie auch neugierig, alles besser zu verstehen und begreiffen, half mir das was, Bruce Lipton jetzt entdeckte in seiner Forschung, Macht über unsere Biologie durch unbewusstes sein, mit positieven gedanken Gene zu verändern.

Um das geht mein roter Faden in meinem ganzen Leben, aber nicht weil ich klug war, sondern frei von den normen und werten der Gesellschaft,  meinen weg, unbewusst gehen konnte.


Ab und zu genossen wir mit Kleider draussen zu spielen, vielleicht war Vater bei Kunden???
und Mami liess uns machen.


(1) wir 4 beim Zelten
wir 4 beim Zelten



 

Wie hat sie im Alter gelebt?
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3.1.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Wie hat sie im Alter gelebt?

Meine Grossmutter Vatersseite, wie schon erwähnt, hatten wir gar keinen
kontakt. Erst viel später durch die Frau von dem Bruder meines Vater, hörte ich einiges.
Sie war viele Jahre in der phychischen Klinik, anscheinend schwermütig und
selbstmord bedroht, was sie auch schliesslich tat. Sie spielte sehr gerne Harfe
und irgendwann erlaubten die Aerzte in der Klinik zu spielen, mit einer Seite
hat sie sich die Schlagader durchschnitten und sie fanden sie schon tot.

Einige Jahre später war auch immer wieder die grössere Schwester von Vater in der
Phychiatrische Klinik, auch wegen schwemut, auch sie hätte sich schlussendlich
das Leben genommen.

Wie schon erwähnt hat sich auch die nachzüglerin kleinste Schwester von Vater zwischen
18 oder 19 Jahren das Leben genommen.

Anscheinend war ein schweres Karma in dieser Familie, über den Grossvater weiss ich überhaupt nichts. Er war schon damals, wie auf dem Bild schon nicht mehr zuhause,
eventuell war er im Militär? Der einzige Bruder von Vater, Eduard den ich ja kennenlernte
überhaupt nicht schwermütig.

Viel später erfuhr ich von seiner Frau, dass vermutlich seine kleine Schwester von 
ihrem Vater missbraucht wurde, er auch dem Alkohol etwas verfallen war, deshalb mein Vater Blaukreuzler wurde, deshalb auch sich von der Familie trennte. Beruflich war anscheinend auch Kaufmann.

Eine Zeitlang wollte ich mehr über die Familie erfahren, wollte die grosse Schwester treffen,
doch schon damals, war sie ab und zu in der Klinik und mein Onkel meinte ich soll es
lassen.



(1) Vater seine Mutter die kleinste schwester die sich früh das leben nahm kleiner Bruder und Schwester
Vater seine Mutter die kleinste schwester die sich früh das leben nahm kleiner Bruder und Schwester

 



(2) Vater noch zuhause in Wohlen AG evt 18-19 Jahre

Vater noch zuhause in Wohlen AG evt 18-19 Jahre

 

Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?
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3.2.  Meine Grosseltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?

Wie schon erwähnt Pachtet meine Grosmutter ein kleiner Hof hoch oben
in La Hute, der Sohn Werner hütete die Kühe im Sommer von den Bauern.
Sie hatten sicher schwer um über die Runde zu kommen, Mutter half ihnen
sicher finanziell. Alles um die Hütte war steil und unzugänglich.

Meine Grossmutter mütterlicher seite war eine grosse und hagere person.
Sie war sehr verbittert, lachte beinahe nie, sehr streng und rücksichtslos.
Sie mochte mich nicht was auf gegenseitigkeit beruhte, ich war über Ihr
verhalten sehr entäuscht. Zum beispiel hatte Sie einen Güggel der sehr
agresiev war, wenn mann auf die Toilette gehen sollte, musste man
aus dem Haus und hinter dem Haus stand ein Blumsklo. Jedesmal wenn ich
gehen musste war der Güggel plötzlich da und versuchte auf mein Kopf zu fliegen,
ich schrie um hilfe, meine Tante scheuchte ihn dann mit eien Besen davon.
Grossmutter meinte ich sei selber schuld, oder geschehe mir recht. Eines
Tages erschlug meine Tante Ihn mit dem Besen. Grossmutter war ausser sich,
ich freute mich darüber und war erlöst.

Einmal waren wir im Sommer alle bei Ihr und es wurde "gehäuet", wir waren
uns an so strenge Arbeit nicht gewohnt, in der Hitze und rechen war für uns alle
zuviel, unser Mutter setzte sich durch und wir mussten nicht mehr so helfen, kurz
darauf fuhren wir nach hause. Ich wollte nie wieder gehen.

Ich weiss nicht einmal genau wann sie Starb, anscheinend im Spital sicher nicht so
Alt. Sie hatte ja immer ein schweres leben.


wir alle bei Grossmutter in dem Bauerngut

 


(2) 4 Generationen Grosmutter, Mami, Madlen und Toni erster und Renato 2 Sohn

4 Generationen Grosmutter, Mami, Madlen und Toni erster und Renato 2 Sohn

 

 

(3) 4 Generationen, Grossmutter, mami, Frieda mit Carina erste Tochter

4 Generationen, Grossmutter, mami, Frieda mit Carina erste Tochter

 





Kindergartenjahre
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4.  Kindergartenjahre
Madlen weisst du noch ab wann ich nachts Alp-träumte? ich mag mich leider nicht genau erinnern, vieles ist einfach ein dunkles Loch, von damals in meinen Erinnerungen, komisch dafür gewisses sehr klar und bewusst bis ins kleinste Detail, weit zurück. Zum Beispiel sehe ich mich wie ich fürchterlich die ganze, steile Steintreppe in den Keller viel, ich glaube ich war nachts herumgesprungen im Traum und so kam es zu diesem Unfall, mehr weiss ich nicht darüber. 

Wir haben unter uns Mädchen einiges ausgetauscht über meinen Vater, doch auch da gibt es unterschiedliche Erlebnisse und auch unter uns war es mehr unsere angst, eben eigentlich sprach man nicht über solche Sachen, es war alles ein tabu, Madlen meinte sogar dass man sich deshalb auch schämte, ich finde das nicht, aber eben die Wahrnehmung ist von jedem wieder anders. 

Mami haben wir alle drei nie um Hilfe gebeten, oder ihr darüber, erzählt, oder beklagt wegen Vater. Auch hatten wir nie jemand anderem damit ins vertrauen gezogen. Es war für uns auch ein tabu nach aussen zu treten, es gab auch kein Nottelefon für Kinder, wie heute und geschriebenes, veröffentlichtes über missbrauch gab es damals noch gar nichts. 

Erst viel später haben wir darüber mehr gesprochen, Walter wollte auch später über den missbrauch  nichts hören. Er war schon mit ca. 62 an einem Herzinfarkt gestorben. Was viel später rauskam, seine jüngste Tochter, war immer wieder in Weiterbildungen in welchen, sie auch solche Themen  bearbeiteten und wir erfuhren, zu unserem entsetzen, dass er sie auch missbrauchte.  Frieda war ja damals eher traurig, schon als klein und sass auf der Treppe vor der Haustür und wartete bis er wiederkam, was mir damals schon sehr unbegreiflich vorkam, Madlen und ich freuten uns riesig wenn er weg war. Frieda war später desshalb Physisch krank und wurde sogar als ihre Kinder zum teil noch klein waren, in Embrach zwangs  eingewiesen. Bis heute ist sie mit Beistand und in Heimen versorgt. Das ist eine traurige Geschichte, Sie lebt schon lange in geschlossenen Anstalten und offenen Heimen und ich besuche sie alle paar Wochen. Sie wird auch psychisch betreut und evt. desshalb spricht sie erst jetzt ab und zu über Vater und sagt wie schlimm es für uns war. 


Du erinnerst dich auch noch wie eifersüchtig wir waren, als Walter nach der Operation sehr viel Aufmerksamkeit erhielt, zum Beispiel eine "Knickerbocker" Hosen. Er wurde ja viel von den Schulkameraden gehänselt weil er gebrechlich und schwach war, als er mit den neuen Hosen wieder in die Schule ging, kam er total verschmutzt nach hause, dann kriegte als erstes  Schläge von Vater, dann ging Vater den nächsten Tag wütend in die Schule, das weiss ich von Madlen und Fried, wie er laut an die Schultür polterte und Vater den Lehrer von Walter packte und schrie er solle gefälligst seine Aufgabe als Lehrer ernst  nehmen, über seine unerzogenen Zöglinge. Das half natürlich meinem Bruder nicht und uns auch nicht, wir waren ja schon in allem für alle suspekt.


Ja und jetzt fällt mir die Geschichte ein wie du Madlen, unter dem Bett eine schöne Schachtel versteckt hast, darin immer viele feine Zältli Schoggi und vieles mehr, gesammelt und gespart, was ich nicht von mir behaupten kann, ich musste immer alles gleich verschlingen. Ja ab und zu habe ich mich heimlich in dein Zimmer geschlichen und aus der Schachtel nur wenig etwas genascht. Doch du hast es immer gemerkt und es Mami geklagt, oder mich auch mal traktiert, worauf ich dich ein Kamel beschimpft hatte, darauf folgte eine Strafe von einer Woche, Entzug meiner Lieblings Spielsachen. Oder noch etwas, das ich nie vergesse, wie du längere zeit beim Beck "Gaba-Zältli" holtest und sagte dein Vater kommt es dann bezahlen. Da kriegte du auch eine grosse Strafe, was weiss ich nicht mehr.

Es war mir eben, erst viel später bewusst geworden, dass vieles über die Ernährung einstellung von Vater, sehr vorbildlich war, denn die Woche durch gab es nur dunkles Brot, selten Süßigkeiten, nur weisses Fleisch, und keine Würste, viel Gemüse. und Früchte. Auf der Schulreise Studentenfutter usw. wir alle sahen darin nur Schikane. Doch heute weiss ich dass, wir deshalb, eine robuste Körperliche Grundkondition hatten. Ein tolles Erlebnis war, wenn Mami Fasnacht Küchlein machte und wir auf der Küchenbank sitzen und zuschauen durften, die Stangen überall um die Teig Blatten trocknen zu lassen. Auch ein Riesen Fest für uns war wenn wir selten alleine waren und uns, dick Kondensmilch aufs Brot strichen, oder Maggi Würfel naschten. Einmal sogar, wollten wir Caramel zältli zuzubereiten, doch gab es ein Feuer, weil die ganze Sache zu heiss wurde und verbrannte. Was danach passierte weiss ich nicht mehr.
Wie war der Weg von zu Hause in den Kindergarten?
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4.  Kindergartenjahre

Wie war der Weg von zu Hause in den Kindergarten?

         
(2) Elisabeth und Rosette
    

Meine liebste Tante Elisabeth und Rosette

 



(3) Tante Moli in Indien

Tante Moli in Indien




(4) Elisabeth und Emanuel

Elisabeth und Emanuel

Was mich sehr faszinierte war Elisabeths Nähkunst, sie machte wunderschöne Deupies,
und ganz besonders waren die Kleider für den Künstler Maskenball in Zürich. Eines
ist mir immer komisch vorgekommen, beide nahmen jeden Tag Aspirin, auch hantierten sie mit Bleiglasuren und schützten sich nie, Emanuel starb mit 50 an schlimmen Krebs und Elisabeth hatte Jahre langer Bleivergiftung fürchterliche schmerzen überall.

Elisabeth war mit einem Maler verheiratet Emanuel Jackob, der später sehr berühmt wurde
ich war immer überglücklich, wenn ich bei ihnen ein paar tage sein durfte, sie lebten in Seefeld, viel später in Russikon, damals durfte ich auch mit Ton kneten und malen, das gefiel mir schon damals riesig. Es war eine riesige ausnahme, dass Papi dies mir erlaubte.
Denn meine Geschwister durften nie irgendwo in die Ferien.

Eigentlich hatte ich drei Tanten die sehr kreative waren, Töpferten und Malten.
Elisabeth und Rosette waren Mamis Halbschwestern, Rosette lebte in Genf und arbeitete in einer berühmten Töpferei. Mit Mami konnte ich auch einige male sie besuchen. Eine Tante war Moli sie war von Grossmutters Schwesters Tochter, sie lebte in Indien und war verheiratet mit einem Inder, ist dann ziemlich jung an Nierenversagen gestorben, auch sie Moderierte wunderschön, besuchen konnte ich sie natürlich nicht. Doch meine Gotte Tante Margrit sie war ihre Schwester von ihr konnte ich viel erfahren später kriegte ich sogar Objekte von ihr.

Es war für ein kleines Mädchen weit, in den Kindergarten, Kolbenacker. Ich war überglücklich, dass ich nun auch in den Kindergarten durfte. Auf dem Weg zu Schule, war ich  neugierig was so läuft und kreucht, Doch musste ich mich beeilen, damit ich nicht zu spät kam. Es gab den ersten Tag ein Mädchen das den halben weg gleich laufen musste, was mich ganz aussergewönhnlich interessierte, war sie hatte von den Knie an Holzprothesen. schwingt die seitlich raus und so konnte sie gehen, es sah sehr umständlich aus, ich hatte auch mitleidet mit ihr, aber sie war sehr dominant und verwöhnt, wenn ihr etwas nicht passte, konnte sie einem sehr weh tun mit den Holzbeien. Nun ich lernte einigermassen mit ihr zurecht zu kommen. Ihre Eltern fragten ob ich an einem Nachmittag mit Renate in Ihrem Pool schwimmen wollte. sehr gerne hätte ich mit Renate eine Freundschaft genossen. Doch kam das von zuhause überhaupt nicht in frage. wir alle mussten direkt nach hause und nochmal weg gab es nie.


Da war noch kein Problem wegen der linkenhand, so liebte ich die zeit im Kindergarten, spielen mit anderen Kinder, malen kochen auf dem Spielherd, Post und Einkaufsladen, natürlich mit puppen und Puppenhäuser spielen, das war ganz anders für mich als zuhause mit meinen Geschwister, denn wir hatten alles auch, doch waren sie meistens Besserwisser
das machte mir kein spass.

Auch auf dem Schuleweg, gab es manchmal sehr böse Buben, wir Mädchen wurden von diesen Bengel, mit Hagrafen und einer Schleuder in die Beine geschossen, das war wirklich schlimm, ich zeigte es der Lehrerin, sie bestrafte sie, doch dann machten  sie es umso mehr. Also war es klüger still zu sein.
Wie hast du diese Zeit ganz allgemein erlebt?
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4.  Kindergartenjahre

Wie hast du diese Zeit ganz allgemein erlebt?
Ich mochte die Lehrerin sehr, sie liess mich im Gegensatz von zuhause gewähren wenn ich meine linke Hand zum malen gebrauchte, mir gefielen, die vielen Spielsachen Puppen, Puppenhäuser, und vieles mehr, mit farbigen Murmeln konnte mann eine steile abfahrt inszinieren, Scherenschnitte machten mir links Problem, die Schere hat nicht richtig Funktionioniert, weil der Druck sich aufhob um zu schneiden. ja damals gab es noch keine
Linkshändler Scheren. Aber die Kindergärtnerin hat mich deshalb nie bestraft. Ich liebte auch Zusammensetzspiele, überhaupt Spiele mit den anderen Kinder, liebte ich über alles.

Es war für mich die schönste schulzeit, weil ich so wissensdurstig war, noch so poitiev gegenüber dem schulsystem. doch langsam änderte das weil die Lehrer und zuhause Vater begann mich dauernd zu rügen, und mit dem lineal auf die knöchel schlug, wenn ich die linke hand benutze. Also verlor ich die begeisterung schreiben und lesen zu wollen. Überhaupt an der Schule, vieles interessierte mich überhaupt nicht, zum Beispiel Geografie, Mathematik
natürlich auch wegen der Legastenie kriegte ich oft sehr viel Strafen, dass ich mich gar keine mühe geben und dahin träume, voll unkonzentriert. Auch die Schweizer Geschichte faszinierte mich nicht, es war damals einfach nicht realistisch für mich, ich mag mich noch erinnern die Sterne, Sonne und Mond das Gestirne das fesselte mich und ich konnte nicht genug davon in Vaters Bücher Fotos ansehen. Auch die Dinosaurier das begeisterte mich,
die Natur im allgemeinen und Tiere war ich sehr angetan.

Der Schulweg war für mich entdecken und interessant. Es gab immer so viel zu beobachten,
auch fühlte ich mich frei und unkontrolliert.





(1) 5 Jährig mit Katze bei Grossmutter

5 Jährig mit Katze bei Grossmutter

 

(2) ich mit etwa 8 Jahren

ich mit etwa 8 Jahren

 

 

 

 

Erinnerst du dich an bestimmte Kinder, die mir dir in den Kindergarten gingen?
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4.  Kindergartenjahre

Erinnerst du dich an bestimmte Kinder, die mir dir in den Kindergarten gingen?
Eines ist mir bis heute noch ein anliegen, ich hatte ja die Renate mit den Holzbeinen auch wenn sie oft gemein war, immer beschützt gegen angriffe von andern.

Es gab eine Verena, sie hatte schwache Kinderlähmung, hielt deshalb ihre Hand leicht eingerollt, komischer weise machte ich oft das nach, warum? evt. um ihr Sympathie zu zeigen, jedenfalls ist sie auch immer unter meinem Schutz gestanden, ich sehe sie noch heute, sie war eine erfolgreiche Beamtin irgendwo im Bundeshaus. Es gab auch Mariann, das eine mutter hatte die dem Alkohol verfallen war, auch lebten sie alleine und hintenherum wurde sie gehänselt wegen unseriösem verhalten ihrer Mutter, also im generellem hatte ich ein Hang bis heute schwache zu schützen, evt. auch weil ich sie bewunderte, wie sie mit ihrem Schicksal umzugehen lernten und es zu meisterten. Es kann sein, dass ich wegen meiner Situation bis heute mich solidarisch fühlte und mich Audhentisch fühle.

Arnold Wirz war ja mein Retter für seine günstige Wohnung in Seebach.




(1) Schule Kindergarten oder 1. Klasse
Schule Kindergarten oder 1. Klasse

 

 

 

Krankheiten und Unfälle
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5.  Krankheiten und Unfälle




Madlen und ich nach Armbruch am Zürichsee

 

Ja es gab alles nach dem tod von Vater, zwei sachen, eines war wir gingen zu grosmutter
für Ferien, zu meinem Verdruss, ich wollte nie mehr zu ihnen gehen. da viel ich von einer hohen Treppe wo ich und Madlen strickten und ein Wollen-Knebel runter viel und ich sehen wollte wohin er rollte, mit Übergewicht  runter viel. Zu meinem Glück war mein rechter Arm gebrochen. Ich musste zu fuss mit Onkel Werner runter ins dorf zum Tierarzt, ca 1 1/2h weg, der Tierarzt Zog daran und danach kriegte ich ein Brett zu stabilisieren. Aber ich durfte danach links schreiben. juhi!!! doch deshalb habe ich noch lange nicht frieden mit dem Schulsystem, ich war einfach zu tief verletzt.


Erst nach dem Spital wegen der Niereninsolvenz bin ich in kurzer zeit danach in die Höhe geschossen, von eher klein wurde ich 1.72 m, bei den ersten Modeschauen wurde es mir
oft schwindlig oder ich viel zusammen, da stellte man fest, dass einige Wirbel verschoben waren, zu schnell gewachsen, leider verschrieb man damals ein ganz steifes Corset  mit
Stäbchen. Doch meine Muskulatur wurde dadurch immer schwächer, erst viel später lernte
ich meine Muskulatur von einem Weissrussen in USA Trainerin der Universität neu aufgebaut.

Ja einige Zeit nach dem tod von Vater kriegte ich furchtbar schmerzen seitlich, der Arzt meinte ich hätte eine Blindarmentzündung, im Spital stellten sie fest, dass die linke Niere nicht mehr richtig arbeitete, ich lag im Kinderspital Nieren abteilung, es war damals nicht wie heute, ein grosses Zimmer mit vielen Better, und Nierenmaschinen die zum teil benutzt wurden, es riechte penetrant, besuch hatte man damals nicht, ich hatte glück im unglück
der Chefarzt war genau meiner Eilieferung  einige Zeit in USA und als er zurück kam hatte er eine neue Methoden für Heilung der Nieren, denn damals wusste man noch nicht, dass man mit einer Niere leben kann. Also wurde bei mir 3 mal im Tag meine Niere von unten her gewaschen?!

Mehrere hielten mich fest und führten einen schlauch hinein, leerten "Seifenwasser"? rein, das war aber für mich genau wie der Missbrauch meines Vaters, niemand fragte warum ich mich Steiff machte und mich schreiend wehrte, damals waren solche Prozeduren einfach
täglich, ein Kind wurde nicht als zurechnungsfähig und nach ihre empfinden gefragt, evt. ausser die Familie wehrte sich, meine waren aber alle zu sehr mit sich beschäftigt, so musste ich es erdulden und oh wunder, ich habe diese Niere immer noch. wieder funktionstüchtig.
Leider dauerte diese Zeit ungefähr 8 Monate.




(2) Walter und ich ca. 10 jahre vor der Felswand
Walter und ich ca. 10 jahre vor der Felswand

 

Einmal gingen Walter und ich in der Sandstein Felswand klettern, er war besetzt mit vielen Löcher, plötzlich rutschte ich und viel ziemlich tief, damals war die Wand einiges höher als heute, es wurde ausgeebnet. Walter musste Mutter rufen, weil ich liegenblieb und
schlecht atmete, Mami liess dann einen Arzt kommen, der konnte aber nichts schlimmes feststellen, so musste ich einige zeit das Bett hüten, ich hatte Kopfschmerzen und Rückenschmerzen, Mami Salbte mich jeden Tag, so wurde es besser, ohne grosse folgen.

Von beiden Beine wurden dicke innere Krampfadern entfernt in St. Gallen, diese führten zu Zirkulationsstau, das war ca. mit 15 Jahren.
Erinnerst du dich an Bestrafungsmethoden in der Schule? Wie beeinflussten diese deine schulischen Leistungen?
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6.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Erinnerst du dich an Bestrafungsmethoden in der Schule? Wie beeinflussten diese deine schulischen Leistungen?
Ich erinnere mich wenig an die ersten Schuljahre bis1952. Nur eines ist mir tief in meine erinnerung geprägt. Ich hasste die Lehrer und auch die massnahmen einem zu zwingen rechts zu schreiben, mit brutalen schlägen auf die Knödli an der linken hand und zöpfe reissen,
linker Arm anbinden, ich konnte einfach rechts nicht mithalten, hatte aber auch mühe die
buchstaben den richtigen weg zu sehen, viel später merkte ich, dass ich legastenikerin gewesen sein musste doch damals wurde das nicht behandelt, dazu kam, dass ich auch in der mate die zahlen verdrehte, ich war sicher auch ein zappelphilipp und war gedanklich immer woanders. Konzentration im Schulischen bereich null.

Ich musste den Wolken nachsehen aus dem Fenster. Desshalb wurde ich immer wieder in die
Ecke gestellt Gesicht gegen die Wand, in dem Papierkorb beinahe kein platz zum stehen, bis die Pause kam, so war ich immer nur der Störenfried und konnte mich auch nicht aufs lesen und lernen konzentrieren, das alles verpasste ich und fühlte mich wie, beschimpft manchmal dumm und blöd, widerspenstige und rebellisch, eigensinnig. Ein hoffnungsloser fall. Zuhause war es ja überhaupt nicht besser, immer strafen, Vater hinter mir bei den Aufgaben. schlimme Schläge und ohne essen zu bett, oder in den Keller gesperrt.
 
Die ganzen jahren bis Vater starb war für mich nur Horror. Die Lehrer durften strafen wegen linkshand. Erst später wurde es verboten. Ich konnte also in der 3 klasse nicht lesen schreiben und rechnen, auch alles ander ging an mir ohne etwas zu hinterlassen vorbei. Schon als sehr klein an biss ich komplet die Nägel bis auf den mond blutig, wurde höchstens auch desshalb besraft und brennendes mittel draugeschmiert.

Der einzige Vorteil hatte das ganze, dass ich auf meine art und weise lernte mit der Umgebung zurechtzukommen, aber nicht Schulisch gedrillt wurde. Ich lernte wichtiges bei beobachten. meine Lebensschule war, mich durchzuschlängeln ohne grossen Wirbel aufzurühren. Ich hatte viel Fantasie und vermutlich meine Meinung über mich und die Umgebung, ich fand ich sei trotzdem tief im Herzen speziell und lasse mich nicht Schablonisieren, degradieren oder zwingen.

Das wichtigste war, was ich lernte, was mir nicht passte zu inorieren, meine fantasiewelt viel raum zu geben. Auch lernte ich lange zum vorteil wenig oder sogar keine schmerzentfindungen zu haben. Weil ich mich überhaupt nicht geborgen fühlen konnte, verliess ich mich auf niemanden, konnte auch nicht enttäuscht werden, nur auf mein feststellen, dass andere Kinder und Erwachsene auch Fehler hatten, das ermöglichte mir die Distanz im geschehen zu entwickeln. Das half mir immer mehr meine strategien und vermutlich meine wertvorstellungen auf einem ganz anderem nivau zu erlangen. Was anderen kinder wichtig war für mich unverständlich. Ich wollte nicht ein liebes braves Kind sein, ich suchte keine Anerkennung, die gab ich mir eben selber in meiner Fantasie. Ich liebte schöne Sachen, ich liebte die Natur und staunte viel darüber.

Die einzige Zeit war ein highlith, wenn ich im Estrich mit meienen puppen spielen konnte, kleider geschnurpft hatte, das war meine welt. Ihre Familienverhältnisse und ihr aussehen, in meiner fantasie. Ich konnte ja nicht lesen so entstand alles über mein unterbewusstsein, ich war mehr mit dem universum verbunden, das stellte ich erst später fest.

Als Quintessenz der vielen strafen und unverstanden zu sein, keine Anerkennung zu erwarten, stärkte meine Eigenwilligkeit und die eigene Strategie zu lernen und beobachten. Das war desshalb eigentlich mein glück im unglück. Ich konnte nicht in ein Schema gepresst werden.

Später im leben merkte ich auch, dass ich viele talente und begabungen in meinem Rucksack
kriegte, in dieser Inkarnation. Mein strahlen von innen, liebe für schönes, Handfertigkeit, malen, nähen, handwerklich so viel positieves. Das merkte ich auch im vergeich zu meinen geschwister. Die getrauten sich gar nicht etwas unübliches auszubrobieren, ich war immer neugierig und unternehmungslustig. Also fühlte ich mich eben in keiner art und weise als opfer. obwohl ich ja wie meine schwestern auch missbraucht wurde bis zum tod meines Vaters. Sogar schlimmer was viel später auskam mit 35 Jahren mit einer vollhypnose rekonstrukturiert werden konnte, dass ich mit 6 monate vom Vater missbraucht wurde, und todestängste hatte. Das alles erklärt, dass ich seelisch nie ganz hier in dieser Welt ankam.
Also mehr mit dem Universum verbunden blieb, eine starke Intuition hatte.
Was tatst du nach der Schule?
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6.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Was tatst du nach der Schule?


Ich möchte gerne bei der wahrheit bleiben, doch es gibt in meinem Kopf von damals, viele schwarze Löcher.

Also nach dem Spitalaufenthalt, brauchte ich so viel ich mich erinnere, einige Zeit um mich
langsam zu orientieren und die Situation einzuschätzen, was so in unserem Seebache
zuhause so ablief.

Ich schoss in dieser Zeit enorm in die höhe und erreichte die länge 172 cm. Dann kriegte ich schlimme Rückenbeschwerden, später musste ich lange Zeit ein ganz steiffes Korset tragen. Was sehr schlecht war, denn meine Rücken muskulatur wurde dadurch schwächer.

Damals schwänzte ich sehr viel die Schule und schlief bei einer Freundin in Örlikon.
Ich fand leider keine Fotos von dieser Zeit, ich habe anscheinend schwarz gefärbte Haare lange Fransen über den Augen, enge Jeance mit Reisverschluss bis zu den Knie, dass
ich überhaupt reinkam, gestreifte Tee-shirts. Das alles ahmte ich nach, von dieser Freundin,
mit der ich sehr viel Zeit verbrachte, wir hingen viel im Niederdorf, mit den
Existenten in den Keller herum, sie war so viel ich weiss mitglied. Dass ich mir diese Kleider kaufen konnte, stahl ich im Seefelder laden, wo meine Mutter den Laden hütete das Geld dazu. Die Leute zeigten mit den Finger auf meine Freundin umd mich, das war ja unser Ziel, verdorben eine Schande, auch Madlen und Fried wurden beschimpft wegen Ihren Freunden, damals war das verpönt Schweizermädchen und Gastarbeiter. Auch mein Bruder mit teuren Auto Grosskotztuerei.

In Seebach war alles darunter und darüber, Mutter überfordert mit den Behörden dem Beistand, was ich auch nicht weiss, wie er zu Mutter stand und seine Aufgabe wahrnahm???? Dann mit meinen Teenis-geschwister mit ihren Italo-Freunden mit BMW, was sie sehr beeindruckte, beide Madlen nund Frieda und mein Bruder der sich immer wichtiger nahm.

Ich glaube, in der Zeit hatte damals Mutter gesundheitliche Probleme und musst auch ins Spital.

Ich war wirklich sehr neben meinen Schuhen, fühlte mich unverstanden und vergessen, wie
wenn es mich nicht gegeben hätte. Doch gott sei dank, das half mir die Augen zu öffnen, und
ich merkte, so will ich nicht enden, das pack im Niederdorf meine Freundin, was die so alles trieben, ich konnte eine zeitlang mich noch als Beobachterin bewegen, bis ich entschied "NEIN, das ist nicht meine Zukunft", sicher muss ich auch meine Mutter innerlich danken, dass sie mich schützte vor den Behörden und an mich glaubte ohne Grund dieser Glauben war wie mein Schutzengel.




(1) Tina primella Hausmannequin
Tina primella Hausmannequin




(2) Aufnahmen von TV proben

Aufnahmen von TV proben

 

Damals veränderte ich mich über nacht, ich pflegte mich und begann mit der Frau Pfarrer eines der ersten Refomierten Pfarerinnen, die ich im Konfunterricht löcherte mit Fragen und sie mich unterstützte in meinen Gedanken. Später entschied ich mich nicht komformieren zu lassen, ich wollte nicht nur für die Geschenke und den guten ruf zu etwas gehören das ich nicht glaubte, sie unterstützte mich voll und ganz, toll, ich bin ihr noch heute dankbar, ich weiss nicht einmal mehr wie sie hiess.


Dann begann die neue Zeit ich lernte eine Fau kennen die hatte in Örlikon eine Boutique
hatte und fragte mich ob ich für sie nicht an Wochenende Ihre Kollektion zeigen würde, sie zahlte mir die Mannequinschule, doch ich konnte das ja sowieso, das war mein talent schöne Sachen sie zu präsentieren, Geschminkt, sah ich sicher eher wie 17-18 aus.

Weil ich so gerne und gut nähen konnte glaubte meine Mutter mich in einer Couture die Schneiderlehere anzufangen mit Gewerbeschule, das dauerte eine Woche höchstens. das brach ich dann kurzer Hand ab.

Danach begann ich mit 14 eben in der Primella als Hausmanneqin, Modezeichnerin und entwerfen, das alles aber ohne Gewerbeschule, toll genau richtig für mich!!!!! Lernen beim machen und praktische Erfahrungen sammeln, das war mein Ding.
Hast du den Leher wieder einmal gesehen/ Was ist aus dir geworden?
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6.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Hast du den Leher wieder einmal gesehen/ Was ist aus dir geworden?

Ja der Lehrer von der abschlussklasse, er war ganz neu von Lehrerseminar, sehr jung
und noch wenig erfahrung. Er war massiev überfordert mit uns randfiguren, die keine
leistung in der schule zeigten, alles anderes im kopf hatten und den leherer nur ärgerten.

Viel später kam er mit seiner Frau an einer Vernissage  und sagte er sei so stolz auf mich,
er hätte nie gedacht, dass eines der schlimmsten Schüler ein so toller Mensch und Künstler
geworden ist. Seither ist er meistens an die Vernissagen gekommen. Was mich sehr gefreut hat.

Also hatten wir Mädchen, ich vor allem kein Erbe erhalten. Die zuständige Verwaltung Die Vormundschaftsbehörde hat leider nichts geprüft. Das werde ich später noch detailliert erzählen.



Frieda Genf Kleinkindererzieherin

 

Meine Schester Frieda war in Genf als Kleinkindererzieherin in ausbildung und lebte nur wochenende bis abschluss in Seebach. Da war auch ein Freund von ihr ein Gastarbeiter Bruno der viel im Seebacherhaus aus und einging.



(2) Madlen Hochzeit
Madlen Hochzeit

 

Meine Schwester Madlen machte eine Verkaufslehre und wurde von Ihrem Freund ein Italieneischer Gastarbeiter Schwanger und heirateten, und ALLE lebte dann in Seebacherhaus als Familie.




(3) Walters und Ines Hochzeit in Italien, Mamis Blick eindrücklich

Walters und Ines Hochzeit in Italien, Mamis Blick eindrücklich

 

Also war das ganze Haus total überfüllt, mit 14 war ich in einer Firma Primella, Mutter hat natürlich immer unterzeichnet für mich, als Modezeichnerin Desinerin und Hausmannequin war ich unterwegs auf Tourneen und in hatte ein Zimmer, denn zuhause hatte ich ja gar keinen platz.
Hattest du zu dieser Zeit schon einen Schulschatz?
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6.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Hattest du zu dieser Zeit schon einen Schulschatz?

Leider habe ich keine Fotos von dieser Zeit. Alles was im Seebacherhaus aufbewahrt war, von damals bevor ich ausreiste war verschwunden, denn meine arme Mutter musste ja über Nacht das verkaufte Seebacher Haus verlassen.

Ja ich hatten mein erster Freund, ihn lernte ich auf dem Eisfeld Dolder kennen, wohin ich sehr gerne ging. Er hiess Bruno Jud ich war etwa 12-14 Jahre und er etwa 16-17 Jahre, er lebte neben der Bührli Fabrik in Örlikon und machte eine Lehre als Technischer Zeichner, er sah sehr gut aus und war sehr zuvorkommend, gut erzogen! seine Eltern waren geschieden und er lebte bei seiner Mutter die auch im Bürle arbeitete. Wir beide tanzten leidenschaftlich gerne Rok and Roll, ich nähte mir jupe mit vielen steifen unterröcke oberteile Schulterfrei und engen Gürtel. Damals schlief ich in Seebach in Mutters Bett, sie mochte Bruno. Unsere erste Sexuelle beziehung passierte in der Natur, viel weiss ich nicht darüber, es gehörte für mich einfach dazu. Ich denke über dieses Thema war ich sicher sehr verkorkst, er liebte mich glaube ich über alles, doch ich hatte wie eine inneren Blockade, die mir nicht erlaubte jemand zu gehören oder mich ganz hinzugeben, als Reaktion war mein verhalten, wenn es zu eng wurde, liess ich die Verehrer wie heisse Kartoffeln fallen. Das begann als erstes mit Bruno. Das wurde dann mein muster, es kümmerte mich nicht, wie sie litten oder sogar genoss es einwenig.




(1) ca 12-14 Jahre kurz vor der Mannequinkarriere
ca 12-14 Jahre kurz vor der Mannequinkarriere

 

 

Wie hast du diese Schulzeit erlebt?
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7.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Wie hast du diese Schulzeit erlebt?

Was ich noch erwähnen muss, ist dass ich so ca. mit 11 jahren begann die schule zu schwänzen, indem ich absenzen schrieb und Mutters Unterschrift fälschte. Ich konnte
eine Beispiel kopieren und immer wieder, wiederholen. Damals hat es auch begonnen mit Mutter immer wieder vor die Schulkommision mussten, doch wie ein wunder, sie konnte es verhindern, dass ich nicht in ein Heim gesteckt wurde. Das war mein grösstes Glück!
Denn damals war es üblich wenn Kinder halbweisen waren und nicht den norm entsprachen
einfach schwer erziehbare Heime versorgt wurden. über die jahren bis 1963  werde ich einzelheiten später erzählen.

Dazu muss ich erwähnen, dass zuhause langsam alle, jede und jeder, in ihrem leben total nur mit sich beschäftigt waren. Mein Bruder hat nach der KV lehre einen Gomestiel Laden in
Seefeld eröffnet, meine arme mutter musste den laden hüten, sie hat ihn leider in allem immer wieder unterstützt. Sogar wenn er mit dem gesetz in schwierigkeiten kam und sehr spielsüchtig wurde, also langsam verspielte er das ganze erbe in Konstanz und spekulationen von denen noch viel zu wenig erfahrung hatte. Zu guter letzt musste unser Eigenheim in Seebach kurzerhand verkauft  und abgerissen werden. Meine Mutter bei nacht und nebel sich eine wohnung suchen.


Walter mit 19-20 Jahren

 

(1) Walter mit 19-20 Jahren

Also hatten wir Mädchen, ich sozusagen kein Erbe erhalten. Die zuständige Verwaltung Die Vormundschaftsbehörde hat leider nichts geprüft. Das werde ich später noch detailliert erzählen.

Meine Schester Frieda war in Genf als Kleinkindererzieherin in ausbildung und lebte nur wochenende bis abschluss in Seebach. Da war auch ein Freund von ihr ein Gastarbeiter Bruno der viel  im Seebacherhaus aus und einging.


Meine Schwester Madlen machte eine Verkaufslehre und wurde von Ihrem Freund ein Italieneischer Gastarbeiter Schwanger und heirateten, und lebte dann in Seebacherhaus als Familie.



(2) Erste Fotos als Fotomodell Luxus Seife
Erste Fotos als Fotomodell Luxus Seife
 
Also war das ganze Haus total überfüllt, mit 14 war ich in einer Firma Primella, Mutter hat natürlich immer unterzeichnet für mich, als modezeichnerin desinerin und Hausmannequin war ich unterwegs auf tourneen und in hatte ein Zimmer, denn zuhause hatte ich ja gar keinen platz.
Hattest du jemals ein "gebrochenes Herz"? Oder hast du jemandem das "Herz gebrochen?
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8.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.

Hattest du jemals ein "gebrochenes Herz"? Oder hast du jemandem das "Herz gebrochen?
Ja zwischen 12-13 Jahre und bis ich in die Türkei reiste, kurz vor 20 Jahren,
hatte ich sehr viele Herzen gebrochen. Dem ersten Freund Bruno Jud und dem letzten
Joe Tann. Natürlich danach habe ich vermutlich auch weiter verletzt. Doch nicht so
extrem, wie Rache, was mir nie ganz bewusst war. Es war vorwiegend nicht
möglich, mich voll und ganz jemandem hinzugeben. Ich musste immer Autonom
bleiben, sonst kriegte ich keine Luft mehr und bin abgehauen oder habe mich klar getrennt.
Nicht ganz gleichgültig manchmal, war ich auch etwas mehr verliebt aber nie so tiefe
grosse liebe, die kannte ich nie.

Von den vielen sind mein erster Freund Bruno Jud, ein weiterer einiges später, einige Liebschaften waren dazwischen, Bruno Meier ein etwa 10 Jahre älterer Geschäftsmann, der unbedingt drängte auf eine Hochzeit, ich war so in Panik und versteckte mich bei Tante Margit für einige Tage im Tessin und dann als zurück kam um mich klar zu trennte. Madlen sagte mir damals ich würde es mal schwer büssen, ich sei schuld an dem Tod von Bruno Meier, der einige Jahre später an Tuberkulose starb. Ich konnte das aber nicht akzeptieren denn ich war mir keine echte schuld bewusst, ich war auch immer verliebt, was nicht schwer war, gut aussehende junge Männer, gross, gebildet das war mir wichtig und charmant. Doch gehören konnte ich niemanden, nausser mir! Natürlich wusste ich was Männer wollten, ich war darin sehr gut, beinahe professionell, sah auch sehr gut aus und konnte mich präsentieren in der gehobenen Gesellschaft.

Da mir ja gröstenteils die Schule fehlte, konnte ich mich nicht gut, nein schlecht schriftlich ausdrücken, ohne viele gramatikalische fehler ging damals nichts. ich war ja beinahe analfabeth. Doch im allgemeinen war ich sehgr gut, weil ich neugierig war und ohne viel zu lesen, was mir ja sehr schwer viel, wegen der legastenie. Doch ich wusste immer über vieles bescheid dank meiner neugier, lernte ich durch beobachten auch über das verhalten der anderen. Ich wusste auch zum beispiel, dass Einstein auch ein querulant und schlechter Schüler war. Also auch über berühmtheiten wie Michel Angelo, Picasso ect. philosphen und Politker, Länder und Hauptstädte. Ich lernte eben wie ein Kind, wie ein schwamm der alles aufsaugte, voller Neugier und Interesse war, aufnimmt und dann aber filtriert, was gut oder schlecht ist. Mein Bauchgefühl, beriet mich immer sehr gut. Mein sebstwergefühl war komischer weise, stark und gut, weil ich eine tiefe verbundenheit mit meiner Intiuation und dem Universum entwickelt hatte.

Was ganz wichtig war, ich lernte sehr gut und schnell, meine schwächen oder mängel, konnte die gut verstecken. Ich war überzeugt zu gegebener Zeit, das alles für mich unwichtiges aufzuarbeiten, auf meine art und weise, also fühlte ich mich nicht mehr dumm und blöd. Sogar fühlte ich mich immer wie eine Prinzessin, zu geistig erhabenen fähig und geboren war. Eigentlich war mir banalitäten ein gräuel, auch menschen die nur intersse am essen, trinken, besitz, und prahlen hatten, keine tieferen fragen nachgingen, interessierten mich nie. Schon als jung merkte ich dass ein Titel, wie Dr. ect. nie den wertvollen Mensch ausmachte und es beeindruckte mich auch nie.Was nicht heisst, dass ich einfache menschen nicht achtete, denn von denen kannte ich auch einige, oft waren sie mir mit ihrer tiefgängigen Überlegungen Vorbilder.

Damals gab es auch ein Geliebter, der war ein junger Anwalt und war, sehr
interssiert eine Klage zu machen, gegen die Städtische Zürcher Vormundschaftsbehörde, er wusste, dass sie Ihre Arbeit nicht richtig machten. Als wir uns näher kennenlernten wusste
er über meine jugend wegen meines Träumen und vor allem meines Bruders, dass er unser ganzes vermögen meistens in Konstanz verjubelte, die Behörden alles einfach ukontrolliert ablegten. Er wollte, dass ich ihm half, mit einer Klage, gegen meinen Bruder, aber vor allem gegen der Vormundschaftsbehörden aussage, doch da kam heraus, dass meine Mutter als erste schuldig würde, das wollte ich auf keinen fall. So beendete ich diese Beziehung kurzerhand.

Ich hatte damals eine einzimmerwohnung im Central und arbeitete vorwiegend als Mannequin und Fotomodell für eine Agentur im ganzen Europa. Parallel arbeitete ich für Rotschild in St. Gallen. Dort lernte ich auch Studenten von der Hochschule und Universität kennen. Einen halb Holländer und halb Indonesier, Joe Tann, auch ein Türke der sehr verliebt war in mich, ich aber in Jo, der sah so supper aus, war aber ein verwöhnter Sohn. Eigentlich vom Charakter keine Leuchte. Der Türke reiste in die Türkei enttäuscht, dass es bei uns nicht klappte und kam zurück mit einer Frau die mir sehr glich. Wir wurden gleich Freundinnen ich mochte sie sehr gerne wie eine Schwester. Wir sprachen Englisch und sie lernte schnell
Deutsch.

Berin und Fahri Türkische Freunde in St. Gallen

Im Sommmer hatte ich auch keine Tourneen. Joe musste nach San Paulo vom Vater aus, um eine Fabrik zu Managen, nach seinem Studium, er drängte, dass ich mitkomme und
wir Heiraten, das wollte ich auf keinen Fall, ich meinte er solle gehen und ich komme nach.
So reiste er traurig ab. Die Türkischen Freunde Berin und Fahri meinten ich soll doch während der Sommerpause nach Istanbul mitkommen. Da ich frei war sagte ich gleich zu
und wir flogen nach Istanbul, ich residierte in dem ältesten und schönsten Hotel Pera Pals.
Später reisten wir nach Ankara. Jo schrieb herzerzereissend, an die Adresse meiner Mutterl.
Er wollte wissen wann ich komme. Das werde ich später erzählen.
Gibt es unauslöschliche Erinnerungen an Ereignisse aus dieser Zeit?
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8.2.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Volljähriger bzw. Volljährige.

Gibt es unauslöschliche Erinnerungen an Ereignisse aus dieser Zeit?


Sollte dieses staitment oder Erkenntnis, eigentlich am Anfang oder eben am ende geschrieben sein?

was heisst eigentlich Resilenz? Psychische Wiederstandskraft, Fähigkeit schwierigen Lebensituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen. Herausforderungen wahrnehmen, der Sinn darin zu erkennen versuchen und angehen mit neugier.

Ich weiss heute dass, wir menschen mit eigener Würde geboren werden.

Koherenz ist eines meiner wichtigsten gabe die ich erhalten habe in dieser Inkarnation,
zusammenhänge und koordinationen erkennen und einsetzen.

Vergeben, heisst auch geben. Verzeihen, heisst auch verzicht.

Meine erkenntniss ist, vermutlich von klein an, wollte ich nie oder nicht, Opfer sein. Natürlich war mein Vater Körperlich viel mächtiger, doch ich fühlte mich ihm überlegen, denn nach meinem Gefühl, war er in seiner zwangshaften und übermächtigen Sexualtrieb
und Sucht das Opfer, Er war über sich nicht Herrscher und mächtig, "denn er wusste nicht was er tat" So musste er sich danach immer wieder, zu tiefst verachten haben. Bei diesem langen und schweren missbrauch an mir und meinen beiden schwestern, war sicher sehr schmerzhaft und total unverständlich. Doch er war eigentlich das opfer seines Triebes.

Ich bin nicht zerbrochen daran. Ich habe gut überlebt "was mich nicht umbringt oder
zerbricht, macht mich stark!

Ich kann verzeihen, ich kann vergeben. Aber ich kann  nicht oder nie vergessen!!!!

Schwere Taten, wenn das Leid verschwiegen wurde, hat mit der damaligen Zeit zu tun. Dass es nicht unter den Teppich gewischt wird, ist das gute daran. Und dafür sorge ich.

Exi valenz? Schuld gutmachen? Kann man es überhaupt gutmachen?
Das Gesetz kann es nicht gutmachen.

Verzeihung kann nicht Intrualisiert werden!!!!

Welche sind deine grössten Enttäuschungen mit Freunden und Kollegen?
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9.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen

Welche sind deine grössten Enttäuschungen mit Freunden und Kollegen?

Was mir immer wieder schwer zu denken gibt, ist wenn jemand eine bestimmte aussage, oder eine sichtweise im element vertritt, gegen eine Handlung oder Meinung von mir, im nachhinein es sich als richtig oder gut erweist, nie oder sehr sleten gesagt wird, "wau" ich muss sagen, da habe ich mich getäuscht.

Ich finde ehrlich einzugestehen, hier habe ich mich getäuscht oder du hattest recht, also einen fehler zu gestehen, zeigt meiner ansicht nach stärke und grösse.

Also was ich mich immer wieder frage, ist dass ein blinder Fleck den man oft selber nicht sieht der grund dafür?

Oft fragte ich gute Freunde, das wertvolle an einer Freundschaft ist, ehrlich mit takt,
achtung und liebe, sich die fesstellung eines blinden flecks zu erläutern, den eben selber sieht man ihn ja nicht. Dann wird das bestätig, doch ich erlebe es in wirklichkeit beinahe nie. So ein ehrlicher austausch, es muss nicht einmal so sein, denn wer weiss schon die wahrheit, aber es hilft doch darüber nachzudenken, verlieren kann man nichts, und die Achtung und Würde drotzdem zu behalten. Vor allem meiner meinung nach ist das ja der einzige weg muster und blinde Flecken aufzulösen.??

Als einzige weitere möglichkeit wäre, wenn das verhalten des gegenüber einem sehr stört
oder verletzt, nachzudenken, ist der spiegel der etwas unbewussten meiner selbst
aufzeigt und so ich mich hinterfage kann und so etwas entdecke um zu ändern bei mir selber.

Ich zweifle, ob meine ehrliche meinung von mir wirklich auch so ist und die echte wahrheit. Oder haben wir sehr viele blinde flecken, die uns aus der gesellschaftlichen normen und werte einfach eingeimpft werden und wurden und es nicht mit unserem persönlichen ursprungs zu tun hat, anders gesagt wir werden verformt, auf alle art und weise bewusst oder unbewusst.

Also quint essentz ist, ich brauche gute Freunde die mir lieb, achtungsvoll meine eventuellen blinden Flecken versuchen aufzuzeigen, damit ich nachdenken kann ob es etwas dran ist um  mich meines ursprungs selbst immer näher zu kommen.
Wie hast du deinen Lebensunterhalt verdient?
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10.  Lehr- und Wanderjahre

Wie hast du deinen Lebensunterhalt verdient?

                
(2) Fotomodell im Studio        

Fotomodell im Studio

 

 

 

 

Modeschau in Paris

 

(4) Fotomodell am Meer in Italien

Fotomodell am Meer in Italien

 

 

 
            
(6) Foto Studio      

Foto Studio

 

Wie schon erzählt habe ich schon mit 14 jahren zu allererst bei einer bekannten die eine Boutique hatte und selber mit ihrer Kollektionen Modeschauen organisiert hatte, durfte ich die Kollektion vorführen. Dann in den Modehäuser zuerst als Hausmannequin, modezeichnen, und entwerfen, waren meine ersten löhne.

Mein Umfeld zu beobachten war immer mein lernfeld, wie zum beispiel Mannequins, taten zum teil sehr viel, um Karriere zu machen, dadurch sehr tief vielen, bis in die Gasse.
Ich habe schon damals mein leben geformt, ich habe mich nicht leben lassen. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich. Ich merkte schon früh,  dass in den grossen Agenturen sehr wert auf seriösität gelegt wurde, desshalb führt ich für den gleichen Lohn mehrere Arbeiten durch, somit machte ich mich rar und wervoller. Ich konnte auf annäherungen von Chefs, nein sagen, weil ich so mehr Macht hatte über mich zu bestimmen. Später weil ich einen guten seriösen Namen hatte wurde ich auch an Modeschauen von unterschiedlichsten geschäften vermittelt durch die Agentur für Mannequin und Fotomodellen im Innland und Ausland, später vorwiegend im Ausland, in vielen Länder auf Tourneen.
Auch in Paris für Christian Dior, Nina Ricci, Jacques Heim. Ich verdiente mit der Zeit immer mehr und konnte mir alles leisten. Ein Studio in Zürich im Central, ein glamouröses Luxus Leben konnte ich führen. Sehr Oberflächlich doch von der damaligen Sicht und Alter bis gegen 20 Jahre, ideal, wunderbar und unabhängig. Bis ich mit den Türkischen Freunden von St. Gallen, in der Sommerpause, nach Istanbul reiste. Das war eine pause von 2 Monaten. Gemäss Vertrag mit der Agentur musste ich ende August 1963 wieder einsatzbereit sein.
Auslandaufenthalte
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11.3.  Arbeiten – Auslandaufenthalte.
Meine Freunde und ich reisten also nach Istanbul. Jo mein Verlobter hatte die Adresse meiner Mutter und ich bat sie meinen aufenthalt nicht bekannt zu geben. Damals gab es noch keine Handy.

Ja so wohnte ich als erstes im schönsten Hotell, Perapalas in Istanbul. Wurde herzlich überall eingeladen zu Parties, Feste, Events und Essen ein. Denn Berin und Fahri gehörten zu der high society, es galt damals als gesellschaftlich Modern in den Kreisen, dass mit europärInnen beziehungen gepflegt wurde. Auch wurde ich für mein aussehen und auftreten von Männer und Frauen bewundert. Die meisten jungen Menschen von diesen kreisen waren in Universitäten von ganz europa und USA, also gebildet und zuvorkommend. Ich war mich ja auch gewohnt begehrt und bewundert zu werden. Also gefiel mir diese aufmerksamkeiten. Wir reisten auch herum und hatten viel spass. Darunter reisten wir auch nach Ankara da
lebte Bernins Schwester. Später hörte ich, dass Bernin Ihren Cousin unbedingt wollte, dass er mich auch kennen lernt. Es ergab sich, dass bei einem Fest Üstün Ergüder auch eingeladen war. Er Studierte in England und nach der Sommerpause war er in Syracuse NY für die
Doktorierung, in Economie und Politische Wissenschaft, seines Studiums eingeschrieben.

Ich genoss von allen Seiten umworben und begehrt zu werden. Darunter war natürlich auch Üstün. Er war gross blond und blauäugig, guckte etwas melancholisch drein, was mir sehr
gefiel damals, ich war gorsser Fän von James Dean, dem er sehr ähnlich sah. Wir trafen uns oft in Ankara, den es Funkte ziemlich schnell zwischen uns. Ich wohnte damals bei Berins Schwester in einem grossen Haus, Üstüns Eltern lebten im Winter, wie viele in Ankara und im Sommer in Istanbul, am Bosphorus im Sommerhaus. Sein Vater war General und Chirug, der Grossvater war auch General, zu Atatürks zeit und seine rechte Hand.

Nun die Familie wollte umziehen nach Istanbul und Üstün sollte mit, aber er wollte in meiner nähe bleiben, genau in der Zeit kriegte ich furchtbar Zahnschmerzen und musste Notallmässig ins Spital in die Zahnklinik, dort sass ich auf dem Stuhl und wurde an den Zähnen untersucht, und schlussendlich kam der Chef der Abteilung und meinte ich müsse am Blinddarm untersucht werden, so wurde ich dort untersucht und es wurde festgestellt, dass der Blinddarm kurz vor dem platzen war. Desshalb wurde ich notfalls gleich an den chirurgen
verwiesen, der entschied  gleich notfall mässig zu operieren. Es war üblich in der Türkei, dass, niemals eine junge Frau alleine gelassen wird, so schlief Bernin abwechslungsweise Ihre Schwester, in meinem Zimmer. Ich wurde also Notfallmässig Operiert, Üstün kam mich besuchen und erzählte es seinem Vater der war ausser sich, dass man Ihn nicht informiert hatte, zur beruhigung wurde Ihm der Blinddarm zugestellt um zu sehen dass es Notfalls operiert wurde. Üstün musste nach Istanbul, ich musste noch im Spital bleiben, es war
für mich sehr komisch so viel Besuch, immer mit weissem Mäntel kurz decke runter, kontrolliert und wieder gegangen. Später stellte sich heraus, dass das ganze Männliche Personal diese rotharige Schweizerin, sehen wollten, einfach ein weisser Mantel anzogen und um so ihr neugier zu stillen.

Beim  entlassen fragte der Chirug Berin ob ich noch frei sei, denn er möchte mich heiraten,
kaum zu glauben, doch wahr es so. Eigentlich war es klar, dass Üsten der Favorit war, ich dachte mal so, ist noch alles möglich. Ich schrieb Joe Tann meine entlobung und steckte den ring mit ins Quvert. Meine Mutter hatte ja Anweisungen die Adresse nicht bekannt zu geben.

Wir kehrten nach Istanbul zurück, ich war noch nicht belastbar, und so lebte ich im Sommerhaus von Üstens Eltern, in guter obhut seiner Familie. Vater schrieb ein Arztzeugnis
dass ich noch 3-4 Wochen nicht arbeiten kann und auch noch nicht reisen. Doch Üstun wollte sobald wie möglich in die USA reisen, desshalb wurden wir ofiziell verlobt. Ein riesiges Fest.


(1) Verlobung Istanbul
Verlobung Istanbul

Mit meiner damaligen Haltung und Lebensansichten, eher oberflächlich, von
der Modebranche, passte ich sehr gut in die Verhältnisse und Lebensstiel der Familie von Üstün Ergüder.

Dann reisten wir in die Schweiz und ich ging natürlich in die Agentur, die meinten ich solle doch die Saison noch beenden und dann in die USA reisen. Üstün der sonst nicht so dezidiert war, sage schlicht und einfach, jetzt oder nie. Wie ich damals war kurz entschlossen und ja auch verliebt, bat ich meine Mutter meine Wohnung aufzulösen, packte und wir reisten ab nach USA NY.

Meine spontane Entschlossenheit beruhte auf das erlebte, ich liebte dieses Leben, auch die Türkei gefiel mir und NY kannte ich, also dachte ich, wenn es nicht klappen sollte, mit Üstün und mir,  kann ich ja wieder zurück oder in NY arbeiten für eine Agentur.

Ich hatte ja genug eigenes erspartes und konnte meine verwöhntheit nachkommen, wie Coiffeur, Mani- Pedicure, Kosmetiksalon ect. das war in USA sehr teuer, Üstün hatte natürlich limitierte Finanzen, als Student und Stipendium. Auch wollte ich auf keinen Fall in die Studenten -Housings wohnen, desshalb hatten wir eine Attika Wohnung, ich langweilte mich natürlich, habe viel TV geguckt wenigstens konnte ich mein Englisch so aufbessern. Üstün kaufte mir eine Cocer-Spaniel um mich aufzumuntern.



(2) in Syracuse und Coccer Spaniel

in Syracuse und Coccer Spaniel

Ich war noch nicht bereit in NY eine Agentur aufzusuchen, es war weit von Syracuse nach NY City. Ich hätte dort wohnen müssen. Syracuse war eine Universitätsstadt ein Vorort und keine guten Bedingungen mit Agenturen wie NY City.

Wir heirateten Ziviel, um eine Aufenthalts bewilligung zu erhalten um länger zu bleiben.
Ich wusste noch nicht, dass ich auch studieren wollte, und eben in NY zu leben und als Mannequin zu arbeiten, natürlich somit eine Aufenthalsbewilligung erhalten hätte das wollte ich auch noch nicht. Eigentlich wustse ich in der Zeit nicht genau was ich wollte. Nur was ich noch nicht wollte.

Damals verlor eine Frau ihr Bürgerrecht, wenn sie nicht selbst ausdrücklich verlangte ihr ursprungs Bügerrecht zu behalten, was ich gott sein dank intuitiev tat. Natürlich wurde ich auch Türkin, doch das war mir gleichgültig, solange ich Schweizerin blieb. Eigentlich war vorgesehen eine Hochzeit in späteren zeitpunkt zu feiern in Istanbul.

Ich war der meinung ich könnte immer noch jederzeit ein rückzieher machen, wenn es mir nicht mehr passen würde.  Ich war immer noch sehr oberflächlich damals und zu verwöhnt von meiner vergangenheit, dass ich alles machen konnte ohne konsequenzen zu tragen, was ich wollte. Das glaubte ich jedenfalls damals.

Meistens kommt es doch anders als man denkt. Alles hat immer einen höheren Sinn. Was so geschiet und was ungeplant einem das Leben zuspielt.

Ich wurde schwanger und das veränderte komplet unser- mein Leben.
Was sind deine wertvollsten Erfahrungen und Lehren?
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11.3.  Arbeiten – Auslandaufenthalte.

Was sind deine wertvollsten Erfahrungen und Lehren?
Also wir lebten noch in der Stadt und nicht auf dem Kampus wo alle internationalen Studenten lebten.

Wir wohnten ja schon ein paar Monate in Syracuse, ich vertrug keine Pillen um zu verhüten, also bekam ich eine Spirale, die kurzerhand wieder entfernt werden musste, ich hatte grosse schmerzen. Dann kriegte ich ein Diafrom.

Das führte zu dem wendepunkt in meinem leben. Ich wurde schwanger drotz des Diafroms.
Also wurde mein schicksal bestimmt, was mein leben total veränderte.

Wir beide fühlten uns in jeder hinsicht überfordert. Finanziell und auch wegen fehlender Zeit für Studium. In den USA war es gegen das gesetz abzutreiben, zurück für eine abtreibung in die Türkei, das ging wegen der Familie nicht, sie wollten ein nachkommen. Also währe die
einzige möglichkeit gewesen in Mexiko, doch viele studentinnen kammen mit grossen
schwierigkeiten zurück, die hygiene war sehr schlecht, es gab sogar todesfälle. Also
hatte ich Angst das als option zu wählen. Überigens hatte ich damals noch nicht ein schlechtes gewissen über Abtreibung, damals glaubte man bis 3 Monaten sei das kein
Mord, es sei wie die verhütung, das glaubte man, sei dasselbe, mitbestimmen. total legitim für mich und Üstün.

Also machten wir alles mögliche, heisses Senfbad, bis beinahe zur bewusstlosigkeit, vom Tisch herunterhüpfen und das x mal, immer wieder, mit dem Auto über holperige Steine zu fahren, einfach alles was wir von hausmittel erfuhren. doch alles nützte nichts. Faika
hat entschieden zu kommen. Nach den drei Monaten hatte ich moralisch, seelisch und
auch körperlich riesige probleme, ich vertrug sozusagen kein essen, musste alles immer wieder erbrechen.

In der Zeit zogen wir in die Studentenhausing, was viel günstiger war. Boncuk der Coerspaniel fand ich ein sehr gutes zuhause und trennte mich von ihm. Wir hatten
mit der Zeit auch viel interessanteres leben. Wir schlossen mit vielen internationale Studenten, freundschaften.

Alle halfen sich gegensietig, denn viele hatten auch schon Kinder. Eine unglaublichn tolle,
und leerreiche Zeit. Dieser wertvolle Abschnitt konnte ich erst langsam erkennen. Alle waren Studentinnen, auch wenn sie schon Kinder hatten. Wir hüteten die Kinder untereinander, so klappte es sehr gut mit Studium und Haushalt. Es gab auch Ami Mütter und Ihre Töchter die gleichzeitig schwanger waren. Für uns Europärerinnen etwas befremdend.

Wenn wir zu sehr heimweh hatten, reisten wir zusammen nach Montreal und Toronto,
das war viel ähnlicher von unserem gewohnten Lebenstiel.

Üstün begann abends an einem Bankschalter Stundenweise zu arbeiten, ich kriegte Aufträge
von den Europärinnen, Kleider zu nähen, was ich ja sehr gut beherrschte. Und eben nicht den USA stiel, Sneakers mit Bermudashorts, sondern chic eben Europäisch.



(1) selbst genähtes Ensemble
selbst genähtes Ensemble

Das gefiel allen Freundinnen und so ging es uns ziemlich gut, Finanziell, zeitlich
war es ja eine rein Organisatorische Sache.

Ich war in der Kunst und Pyhlosophie eingeschrieben, das war alles gut möglich unter einem Hut zu bringen. Ausser, dass ich immer dünner wurde und nur langsam eine kleine ausbuchtung hatte am Bauch, lange sah ich nicht schwanger aus.

 

Welche Erfahrungen hast du mit den Menschen gemacht? Wie wurdest du als Ausländer aufgenommen? Ergaben sich Freundschaften?
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11.3.  Arbeiten – Auslandaufenthalte.

Welche Erfahrungen hast du mit den Menschen gemacht? Wie wurdest du als Ausländer aufgenommen? Ergaben sich Freundschaften?
Ich habe bis heute noch regen kontakt mit den damaligen Freunden, also 55 Jahre.
Wenn sie durch Europa reisten gab es oft wiedersehen treffen. Einfach toll.

Also wie schon erzählt, lebten wir dann in den Studentenhausing. Voll International.
Ganz nach unserem geschmack, den wir beide mochten den typischen Amis nicht so
sehr. Sie kamen uns wie grosse Kinder vor, sie lebten gerne one-dimensionality, in allen Bereichen.

Die dunkelhäutigen menschen mochten wir sehr gut, doch gab es eher weniger in den hausings, warum weiss ich nicht so genau. Vermutlich hatten sie mühe sich in der Univ. einzuschreiben.

Wenn wir partys machten, dann tanzten wir auch viel, dabei waren die Afrikaner sehr gut,
und schätzten auch unsere esskulturen, was die weissen Amis nicht begriffen, auf alles taten Sie ketschup, sogar in die unterschiedlichsten liebevoll zubereiteten bourginonen soussen.
und in den guten Wein wollten sie Eiswürfel. Sie hatten auch kein guter geschmack im Wohnstiel und Kleidung. Desshalb hatte ich grossen Erfolg, mit Kleider nähen für die Europär, denn in den einkaufsläden gab es keine speziellen Stücke, nur in Boutiqen sehr teuer.



(1) Internationale Gruppe
Internationale Gruppe

Also hier sind wir eben Frauen, die Männer waren da nicht anwesend. Es gab natürlich wie Üstün und ich Misch Ehen. Holland, Frankreich, Deutschland, England Belgien, Ungarn, Österreich, Italien, Schweden und Dänemark.

Die meisten waren Studentinnen, auch wenn sie schon Kinder hatten. Wir hüteten die Kinder untereinander, so klappte es sehr gut mit Studium und Haushalt.

Das Kind auf meinem Schoss in der mitte, war von der Mutter aus Dänemark. Zu allem unsern entsetzen hatte ihr Arzt sie am Ende der Schwangerschaft, viel zu lange überzogen
und der kleine Peter musst zuletzt notallmässig mit Kaiserschnitt geboren werden. Er war viel zu gross und hatte schwere behinderungen. Wir waren alle auch mit dem Medizinischen vorgehen gar nicht einverstanden. Auch für kleinkinder und neu geborene wurden einfach alle masslos geimpft.

Desshalb wollten wir alle einen privaten Arzt, und nichts dem zufall überlassen, wenn die Geburt im Spital stadtfand und der Arzt, der dann Dienst hat, auch der die schwangerschaft begleitete, war immer ein anderer, das war günstig und bezahlbar. ich glaube 100 Dollar die Betreuung und die Geburt. Privat kostete es 800 bis 900 Dollar und mehr. Das war damals viel Geld und vor allem für uns Studenten. Krankenkassen Versicherung hatten wir alle nicht.

Ich war auf dem Foto im 9 Monat, doch ich wollte und hatte ein priat Arzt, wir haben die Kosten ratenweise abgestottert. Für mich war es ja, wegen meines Kinderdraumas, die Schwangerschaft und Gebut ein riesen problem, auch hatte ich viele immer wieder blauen flecken auch am Bauch, wegen meiner nächtlichen Alpträume. Oft war der Zustand von mir und dem ungeborenen kritisch.

Meine Geburt und danach erzähle ich demnächst.


 

Inwiefern hat deine Zeit im Ausland dein Leben beeinflusst?
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11.3.  Arbeiten – Auslandaufenthalte.

Inwiefern hat deine Zeit im Ausland dein Leben beeinflusst?
Unser leben hat sich grundsätzlich nach der Geburt von unserer Tochter verändert, speziell meines.

Ich wollte ja unbedingt einen persönlichen Arzt die ganze Schwangerschaft durch und auch bei der Geburt im Spital, das war aber damals in Syracuse NY nicht üblich, viele gingen wenn es soweit war einfach ins Spital und dann war der jeweilige dienstleistende Arzt zuständig für die Geburt.

So als meine wehen begannen, auf dem weg brach auch das Geburtswasser und ich wurde eingeliefert am frühen morgen ca. 6 Uhr, am 14.09.1964, Üstün durfte nich in den Gebärsaal, ich wurde in das hinterste Bett verfrachtet und anscheinend wurde mein Arzt informiert. Doch nichts passierte, ich fühlte mich ganz allein und total verlassen unsicher und ängstlich, und mein Englich war ja auch nicht optimal, stundenlang hatte ich fürchterliche schmerzen wie wenn jemand mich entzwei schneidet, auf einer schlachtbank, niemand kümmerte sich um mich, höchstens kam ab und zu jemand, ich solle mich zusammen reissen, ich sei ja nicht die erste Frau die gebäre. Es wurde anscheinend auch meinem arzt mitgeteilt, dass ich eigentlich soweit sei zu gebären, doch er kam nicht, viele, viele stunden lag ich mir selbst überlassen, im Geburtssaal hatten viele Frauen gleich beim warten schon ihre Kinder oder wurden rausgeholt, nur ich blieb zuhinterst ganz alleine meinem Schicksal überlassen. Ich dachte ich werde sterben oder wollte auch sterben, nur diese fürchterlichen schmerzen wollte ich nicht mehr. Irgend einmal wurde ich nachts doch untersucht und anscheinend der Arzt informiert, doch ich wurde anscheinend zwischendurch ohnmächtig oder nahe daran, dann um etwa 5. 30 Uhr kam mein Arzt und sie mussten einiges unternehmen weil Faika sich drehte während den wehen und quer lag, genau weiss ich nicht was alles unternommen wurde, ich war gar nicht mehr wirklich anwesend. Erst einiges später wurde mir dieses kleine bündeli in die Arme gelegt. Nach der Geburtsurkunde ist sie um 6.05 Uhr geboren. Ich war leider noch gar nicht überglücklich, und mit dem versuch zu stillen klappte es auch nicht, vermutlich schlief ich sehr lange und als ich sie das zweitemal sah, ging es mit stillen auch nicht und ich war mit allem total überfordert. Nach einigen tagen wurden wir entlassen, ich hatte immer noch sehr schmerzen im Unterleib, Üstün tel. mit dem Arzt und der verschrieb in der nächste Apotheke mittel gegen schmerzen und Antibiotika weil ich hohes Fieber hatte. Er hat mich nicht untersucht und sagte Üstün, er verreise in die Ferien, er müsse den Rest von den 800 Dollar noch überweisen. Üstün musste bei Freunden borgen um es zu begleichen, wir stotterten es dann allmählich ab. Ich hatte Nachgeburt Infektion und lange sehr grosse Schwierigkeiten und schmerzen, eigentlich bis ich eine Totaloperation machen musste mit 35 Jahren in der Schweiz. Anscheinend wurde während der Geburt, vieles verrissen und dann vernarbt.

Faika veränderte eben unser leben total, ich wurde mir meiner Verantwortung erst langsam bewusst, und vieles wurde mir erst langsam klar, was das alles heisst, Mutter zu werden und sein. Ich veränderte mich total meine Oberflächlichkeit verschwand und etwass Leichtigkeit damit. Wir, ich kriegte sehr viel Hilfe und Unterstützung von den Freunden, mit rat und tat. Ich konnte Faika auch mitnehmen in die Vorlesungen, wir hüteten unsere Kinder für bestimmte Zeiten gegenseitig und so ging es diesbezüglich immer wie besser. Faika war ein liebes Bebe und eigentlich sehr pflegeleicht. Üstün entpuppte sich eher nicht so pflichtbewusst als Vater, er hatte seine Interessen und Unterstützung gab es weniger bis nie. Ich merkte langsam dass, ich eher zwei Kinder hatte.

Mutter werden, denke ich hat mein ganzes Wesen, Haltung und Werte total verändert, wie übernacht wurde ich ein anderer Mensch, es viel mir wie schuppen von den Augen, wie ich war und nicht mehr bin. Üstün arbeitete weiterhin am Bankschalter und half den unterhalt zu verbessern und ich mit nähen. Ich denke er liebte Faika sehr, doch seine Interessen waren ihm immer näher. Oft beim hüten halfen ihm Freunde, weil er sich vergessen hat, besser gesagt seine Umgebung. Er hatte die nötige Empathie nicht, ich dagegen entwickelte sie automatisch auch im Umfeld und durch Mutter werden und mein Studium. Unsere Ehe wurde auch oft durch viele kleine Sachen geprüft und für mich ist sie  oft belastend und fragwürdig erscheinen, wir zogen nicht am gleichen Strick, wir waren meiner Empfindung nach nicht ein Paar-Familie mit einer gemeinsamen Tochter. Die über werte und Umgang im familienleben diskutierten. Doch hatten wir tolle Freunde, mit denen ich viel über alles diskutieren konnte, das liess mich nicht so einsam fühlen. Auch dachte ich, wenn das Studium fertig ist und wir in der Türkei sind wird alles besser. 

In der Zeit schrieb ich meiner Mutter einen 3seitigen Brief, wie mir es leid tat, was ich für eine schwierige Tochter war und ihr so viel sorgen machte, das wurde mir plötzlich sehr bewusst. Natürlich in deutsch, was ich ja nie und weniger beherrschte als Englisch, denn damals war ja der Alltag und das Studium in Englisch. Ich erhielt diesen Brief ohne Kommentar total übersäht rot korrigiert zurück, denn Fehler schreiben war damals ein no go!!!!



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Faika zuhause angekommen
 

(2) Üstün mit Faika

Üstün mit Faika

 

 

Hast du bewusst versucht, Arbeit und Zeit für Familie und Freizeit zu trennen? Wie hast du das geschafft – oder eben nicht?
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11.4.  Arbeiten – Arbeit, Familie und Freizeit.

Hast du bewusst versucht, Arbeit und Zeit für Familie und Freizeit zu trennen? Wie hast du das geschafft – oder eben nicht?

Ja wie schon geschrieben hat sich unser Leben grundsätzlich verändert mit unser Tochter Faika.

Wir waren ja beide Studenten, lebten in den Studentenhausing, was viele vorteile brachte, den die meisten hatten kinder, so half man sich gegenseitig, hütete und unterstützte sich, hatten auch viel spass und kochten, feierten lachten und weinten oft zusammen.

Oft war ich natürlich auch etwas übermüdet, vor allem wenn ich nachts nähte für Freunde, denn tagsüber hatte ich keine zeit mit Kindern Haushalten und Studium. Gott sei dank wurde ich desshalb langsam eine gute organisatorin, das sagten mir viele freunde, wie ich das alles unter einen hut brachte, bewunderten sie mich. Wir gingen oft auch picknik machen und in pärke, wo es für kinder viele möglichkeiten gab zum spielen und wir Erwachsenen konnten so auch uns unterhalten.  Wir hatten viele internationale Spiele die wir alle zusammenm mit viel spass machten.

Üstün war keine grosse Hilfe mit hüten, von Faika und den anderen Kinder, denn meisten waren es 2-3 Kinder. Er guckte dabei "Footbol" und so konnten die kinder während dessen, alles möglich anstellen, einmal nahmen sie meine Schmuck-Schachtel nach draussen in die Wiese und so verloren sie wertvolle sachen die im hohen Gras nie mehr gefunden wurden. Aber ernsthaftes ist nie passiert, einmal ist Faika ganz alleine auf dem kampus davon gelaufen und wurde dann von Freunden wieder gebracht. Üstün war so erstaunt, dass sie mit ihr kamen, er hat gar nichts bemerkt. Auf dem Kampus war je alles sehr gut abgesichert. So war er schon immer ein verträumter Professor. Er rauchte ja pfeiffen, manchmal steckte er sie in die Manteltasche und Passanten machten ihn darauf aufmerksam, weil es aus dem Sack rauchnete.

Ich hatte am anfang gar keine erfahrng im Kochen, doch lernte ich schnell die besten internationalen Rezepte und erst noch günstige. Ich war eben in alen bereichen sehr neugierig und desshalb nahm ich schnell auf.

Einmal hütete Üstün Faika und sie spielte mit den anderen Kinder drinnen und draussen, für etwas zu erledigen, brauchte ich das Auto, doch der Schlüssel der sonst einen speziellen Platz hatte, war nicht mehr dort, oh gott, wie wir suchten, schlussendlich hatte Faika ihn in eine Schachtel bei den Spielsachen versteckt, sie konnte damals noch nicht richtig sprechen. Ja so wurde es nie langweilig. Ich konnte das vorgesehene dann am nächsten Tag erledigen.
Was mir passierte, das war wenn ich mit dem Auto in ein Mol einkaufen ging, Wäsche waschen, hatten wir eine Automarke die mit gestecktem Schlüssel, wenn die Tür zuging verriegelte, so musste Üstün mit einem Freund und zweiten Schlüssel kommen, um mit dem  Auto wieder fahren zu können.

Auf Faikas Geburtstag kammen Grossmutter und Urgrosmutter Faika auf Besuch, das war ein MARATON für mich, alles unter einen Hut zu bringen, und einen einigermassen guten eindruck zu machen. Gott sei dank fuhren wir noch nach Niagara und Montreal. So verging die Zeit einigermassen besser.

Mein Studium in der Kunst konnte ich links bewältigen, doch die Psychologie das nahm mich sehr in Anspruch, vor allem wegen meiner defizit in der Sprach, eine freundin die ursprünglich Deutsche war konnte mir viel helfen, dafür nähte ich ihr schöne Sachen.

Alles in allem ging es immer wie besser und ich lernte viel. Auch im Bereich verständnis im Umgang zwischenmenschlich und auch im Sozialen Bereichen, neue werte, die für mich so sehr wichtige Themen wurden, die ich sehr gerne und viel unter Freunden diskutierte und mit der Zeit eine ganz andere Weltanschauung kriegte. Vor allem viel tiefere Gedanken. Ich war überhaupt nicht mehr oberflächlich, alles berührte mich was nicht gerecht war. Es war so wunderbar, dass ich das mit Freunden teilen konnte. Denn Üstün war nicht sehr interessiert an diesen Themen. Er war eigentlich eher Intoviert und ich extrem Extrovertiert. Das führte immer mehr dazu, jeder lebte in seiner Welt.




(1) Faikas 1 Geburtstag
Faikas 1 Geburtstag

 

 

ich mit Faika

 

 

(3) Wir vor der Studenten Wohnung

Wir vor der Studenten Wohnung




(4) Üstün mit Faika

Üstün mit Faika

 

(5) ich beim nähen

ich beim nähen

 

 

 

 

Unsere Ehe lebten wir einfach, daran gearbeitet haben wir leider nicht gross. Üstün war an solchen Themen nicht interessiert.
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12.  Unsere Ehe lebten wir einfach, daran gearbeitet haben wir leider nicht gross. Üstün war an solchen Themen nicht interessiert.

Erst langsam lernte ich wichtige methoden über aktion und reaktion im Studium, doch Üstün sagte oft, der psychochram interessiert ihn nicht. "Man ist wie man ist, Punkt!" Wenn ich versuchte unsere Probleme mit ihm zu analysieren. Oft war ich sehr traurig darüber, doch konnte ich auch mit hilfe meiner Fraunde, die mich verstanden und untersterstützten, nichts erreichen.

Er war ein sachlicher grosser Denker und wurde dafür auch bewundert. Im zwischenmenschlichen, sozialen und geistigen, Bereichen hatte er wenig (kein) verständnis, so schien es mir, nur facts zählten für ihn, Kopf ja, rational, aber wenig herz, mitgefühl und intuitionen waren für ihn verwirrend und verunsicherten ihn enorm. Ich war leider immer mehr das gegenteil, stellte ich fest. Werte wie audentisch, einfühlsam, intiutiev mit viel bauchgefühl war bei mir domminant. Geistiges interessierte mich unglaublich, ich liebte auch fürs leben gern stunden lang mit freunden zu phylosophieren. Ich war sehr neugierig und begeisterungsfähiger, ein emotionaler doch rücksichtsvoller mensch, der von den Freunden dafür geschätzt wurde.

Ich hoffte wenn wir, in der Türkei lebten unabhängig und mit dem Studium fertig, wenn Üstün mal an der Universität doziert, würde alles viel besser. Das war ein wunschdenken doch es gab mir kraft und mut, ich glaubte dass Üstün unter dem druck von den Finanzen und dem Studium litt. Das war alles eine ilusion!!!!!!

Ab und zu reisten wir, als Faika noch nicht geboren war fuhren wir nach Bosten, zu Freunden und es hatte eine strecke viel Schnee, genau wo das war weiss ich nicht mehr, da kam Üstün mit dem Auto ins schleudern und wir kamen ab der Strasse landeten im Tiefschnee  auf dem Dach. Ich hing im Sicherheitsgurt und konnte mich nicht befreien. Üstün konnte wegen des vielen schnees die Autotüre nicht öffnen. Es war in einer Waldgegegend weit weg von der zivielisation. Gott sei dank war ein Wildhüter in der nähe und merkte, dass etwas nicht stimmte, ich glaube Üstün konnte durch das Fenster hilfe rufen.  Jedenfalls kam Hilfe und sie schleppten uns raus, ich war sehr unterkühlt und die helfenden meinten wir sollten in ein Spital zur kontrolle. Doch Üstün entschied zu den Freunden zu fahren, wir hatten ja keine Kranken Versicherung, so fuhren wir noch eine längere strecke ohne Rückfenster das zerbrach beim sturz. Bei den Freunden wurde ich in ein heisses Bad gesteckt, ja schlussendlich überstanden wir alles doch glimpflich, auch Faika, ich war ja ziemlich Schwanger. Die versicherung zahlte eine Abfindung aber wir durften später dafür nie darauf zurückkommen.

Am meisten reisten wir zwischendurch nach Montreal und Toronto, das gefiel uns sehr gut.
Auch, New Orleans, San Francisco, doch der ganze Rest gefiel mir gar nicht. Wie die Amis
waren, lebten und die Städte, mochte ich gar nicht. Üstün liebte Autofahren und wir reisten viel herum, wenn es immer möglich war.



(1) Faika war überglücklich in der Studentenhausing

Faika war überglücklich in der Studentenhausing

 



(2) Faikaca 1 1/2 jähre alt

Faikaca 1 1/2 jähre alt

 

Welches waren die Hochs und Tiefs in eurer Beziehung?
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12.  Unsere Ehe lebten wir einfach, daran gearbeitet haben wir leider nicht gross. Üstün war an solchen Themen nicht interessiert.

Welches waren die Hochs und Tiefs in eurer Beziehung?



(1) Bei der Familie von Üstün in Ankara

Bei der Familie von Üstün in Ankara

 

 



(2) Wieder in der Türkei Anlkara

Wieder in der Türkei Anlkara

Das packen war sehr schwierig, was lohnt sich und was nicht, über den grossen Teich zu schicken.

Ich freute mich eigentlich und hoffte mit naiven wunschgedanken, vieles in unserer Beziehung würde sich bessern, wenn wir dann unabhängig würden. Natürlich war ich auch sehr traurig wegen meinen vielen tollen Freunden, die ich nicht mehr in meiner nähe habe.

Ich war ja bevor wir nach USA fuhren sehr begeistert von der Türkei und der Familie.
Dass ich mich soooo sehr verändert habe und nicht mehr dieselbe mehr war, war mir zu
beginn nicht bewusst, oder wollte nicht daran denken.

Wir wurden herzlich empfangen, es war abgemacht, dass wir bei seinen Eltern lebten bis
Üstün seine Docktor Arbeit fertig geschrieben hat, was speziell über Türkische politische Wissenschaft und Economy handelte, eigentlich dachte ich, dass es sich um ein bis zwei Monate handelte. Dass wir total  finanziell abhängig sein werden, habe ich mir gar nicht erlaubt zu denken. Das zusammenleben auch nicht, gott sei dank hatte ich einen guten draht zu Vater von Üstün, er konnte mich oft sehr gut verstehen, dass es mit den zwei dominanten Frauen für mich sehr schwierig war, Üstünd Mutter und Grosmutter. Auch Faika hatte sehr grosse mühe in einer ganz anderen Art zu leben, Sie war sehr frei in den USA, durfte auch mal schmutzig werden und essen konnte sie selber aber eben mit Klecksen. Die Einrichtung war alles sehr wertvoll und zerbrechlich, Bedienstete waren auch immer hinterher um zu putzen. Also auch sie war sehr unglücklich und dazu kam natürlich auch die sprache, denn es wurde vorwiegend Türkisch gesprochen, nur wenn es donnerte, das war klar und deutlich in Englisch.

Oft gab es ofiziellen Besuch im Salon, wo für Faika auch alles verboten war, schön still sitzen und nett dreinschauen, das war nicht Faikas stärke. Meine überigens auch nicht und es langweilte mich fürchterlich, denn damals konnte ich noch nicht gut Türkisch. Von früher wusste ich ja schon sehr gut, wie schein und nicht sein zu präsentieren ist. Was zu sagen ist Faika Grossmutter war meine sehr gute Lehrerin für Türkisch und Traditionen zuvorkommend und high societe angepasste werte. Oh wie ich und Faika das hasste, auch Üstün doch er konnte dem gut ausweichen indem er ausserhalb seine arbeit nachging. Wir hatten ein grösseres Zimmer und Faika daneben. Also blieb uns beiden nur die flucht dahin, wenn es immer ging.

In Ausgang Üstün und ich alleine mit freunden lag gar nicht oft drin, vorallem weil wir Finanziell abhängig waren. Auch wenn sie reich waren, wir hatten nicht ein eigenes Buget.
Natürlich waren wir immer bei anlässen gesteilt und gut instruiert dabei, mit gorssen inneren wiederwillen.

 

(3) Bei ofiziellen Anlässen in guter obhut der Familie

Bei ofiziellen Anlässen in guter obhut der Familie

 


So ging das nicht alzulange, bis ich Faika in eine Krippe brachte, vorwand damit sie schneller Türkisch lerne, sie konnte dort wenigstens spielen und Kind sein, ich meldete mich in eine weiterbildung an, ein Sekretärin Diplom zu machen einfach, dass ich von zuhause weg konnte. Denn so in der Stadt Freunde treffen herumhängen gehörte sich nicht. Nachmittags wurde oft auch Brige gespielt und ich hätte es lernen sollen doch mit diesen überheblichen Laydis  und klatsch und tratsch, gefiel mir ganz und gar nicht.

Faika in der Krippe

 

(4) Faika in der Krippe

Also fand ich doch immer wieder den weg und rank, damit ich nicht ganz verzweifelte. Das konnte ich schon als Kind, ausblenden und meine Wege finden, damit ich trotz allen Widrigkeiten meinen inneren frieden und Balance einigermassen halten konnte. Am schlimmsten war, dass wir finanziell abhängig waren, alles und jedes zu erbeten, das viel mir sehr schwer. Die prunkvollen Kleider für grossanlässe, optimal zu präsentieren wurden schon gekauft, oder ich durfte nähen, das im oberen bild habe ich selber genäht, denn die erscheinung war ja das wichtigste.


Zeynep Üstuns kleine schwester war sehr oft mit ihrem Sohn Recai und dem Kindermädchen bei uns, er war beinahe gleichalt wie Faika, durfte aber nicht am Boden kriechen, sitzen und auch nicht einen löffel in die Hand nehmen, ein riesiges Theater jede malzeitzeit, er erbrach als reaktion jedesmal. Ab und zu biss er aus verzweiflung das Kindermädchen. So eine Erziehung war in den kreisen normal. Für mein verständnis schreklich!!! Doch ich mischte mich wohl weislich nicht ein.

Es ging viel länger als gedacht mit der Disertation, ich weiss nicht mehr genau. Jedenfalls als es endlich klar war, wann er in die USA reisen würde um die Dissertation zu präsentieren und vollenden, wurde einfach entschieden, es hiess, ich und Faika müsse hier bleiben, damit Üstün nicht etwa auf die Idee kommen könnte, dort zu bleiben, was oft als ein leiser Wunsch zu ihm gehörte. Ich wollte Üstün klar machen, dass ich in dem fall, diese Zeit in die Schweiz wolle, bis er zurück kam, ich dort mich finanziell unabhängig machen konnte. Doch das war gar keine option für ihn, niemals, dann gehe er nicht für die Disertation zu machen nach USA. Er hatte sehr selten eine feste Meinung aber hier hundertprozentig, natürlich war die Familie auch seiner meinung, wir waren ein pfand und somit waren sie sicher, dass er zurück kommt.

Damals hatte ich doch einige Freundschaften mit jungen Leuten von befreundeten Familien,
die wir ab und zu auch treffen konnten, bei anlässen ect. Als ausgleich planten eine gute Bekannte und ich ein projekt. Den ich realisierte, dass ich besser den wünschen der Familie nachgebe, mit der tiefen hoffnung, dass es nicht alzulange dauern würde und danach wir unabhängig würden.
Wunschgedanken!!!! Meine Sekretärinen schule war längst abgeschlossen.

Die Dörfer um Ankara herum waren sehr arm und vieles fehlte ihnen. Also
zettelte ich mit der Freundin ein weiteres  projek an. Sie war auch nicht glücklich zuhause beim rumsitzen und zu präsentieren, wir baten Üstüns Vater um infos, wie wir es anstellen konnten, in den umliegenden Dörfer mit gesammelte Farben Papier und anderes für kreative Arbeit mit den Dorfkindern zu basteln, natürlich neben der ofiziellen Schule. So fuhren wir oft in die Dörfer und mit der Zeit hatten wir auch Materail gesammelt von den reichen, für Handarbeiten die gefertigt wurden von den Dorffrauen, wir konnten sie motivieren, denn es waren sehr schöne sachen die sie anfertigten, diese verkauften wir an händler und der erlös
ermöglichte ihnen nötige reperaturen und wichtiges für ihr leben zu kaufen. Mit der Zeit konnten wir eine Krankenschwester mitnehmen und nötiges für Pflege und kleine verarztung vornehme, diese erhielten wir auch durch Vater. Es war wunderbar und sehr sinnvoll, befriedigende Arbeit. Leider nach einer gewissen zeit kamen von Behörden Männer mit, um zu sehen was wir da machten. Es verletzte ihren stolz, dass Frauen solche Lücken entdeckten, und etwas bewegten, da sie als Behörde nicht aktiv waren, den Dörfer zu helfen um Verbesserungen herbeizuführen.
Es wurde uns eines Tages einfach verboten dieser freiwilligen arbeit nachzugehen. Auch Üstüns Vater, obwohl er Senator war konnte nichts daran ändern.

Es war das ende meiner ausgeglichenen zufriedenheit, ich war dann sehr stark reduziert auf ausgang und treffen mit freunden. Es gehöre sich nicht, damals als Ehefrau ohne Gatte sich zu amüsieren.!!!! Ich müsse mir bewusst sein, dass ich mit einer ehrenhaften Familie Iliert
sei und das müsse ich respektieren. Von da an fühlte ich mich wie ein Vogel im goldenen Käfig. Im Sommer lebten wir im Sommerhaus am Bosphorus in Istanbul. Wir gingen viel an anlässen schön in der mitte, gut präsentiert und lächelnd wurde ich mitgeführt. Oh ich kann es heute nicht glauben, wie sehr ich gelitten habe, total abhängig und total in Obhut, kein Ausweg. Ich war viel in meinem Zimmer heulte und holte die Koffer um zu packen um in die Schweiz zu reisen. Doch immer wieder zwang ich mich ruhe zu bewahren mit der grossen hoffnung wenn Üstün abgeschlossen hätte wurde alles gut, unabhängig und zufrieden. Ich hatte auch ziemlich gut Türkisch gelernt und das Land und die Menschen mochte ich ja sehr gerne. Was ich schon wusste dass Üstün, wenn niemand ihn immer wieder anheizte vorwärts zu machen, eben sehr locker und nicht zielgerichtet arbeitete, er hatte kein eigendisiplin. Er war eben ein verwöhnter Sohn, das wusste ich ja eigentlich, ich schrieb viel an meine Freunde, sie trösteten mich versuchten, ihm zuzureden und druck zu machen, doch man glaubt es nicht es dauerte über ein Jahr, bis er zurück kam!!!!!!!!
Also war ich und Faika über ein Jahr in strengster Obhut und Aufsicht, glänzend und benieden von allen. Das einzige was mir erlaubt war und mir grosse freude machte war schöne Kleider zu nähen!



(5) Faika und Recai und ich mit selbstgenähtem

Faika und Recai und ich mit selbstgenähtem

 

 

(6) Faika und Recai

Faika und Recai

 
Als er endlich zurück kam, das erzähle ich im nächstes Kapitel!!!!!!!

 

 

 

  

Wie ging es weiter nach dem langen Aufenthalt von meinem Ehemann in USA
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Wie ging es weiter nach dem langen Aufenthalt von meinem Ehemann in USA

Als Üstün wieder in Ankara war, gab es einige grosse Enttäuschungen für mich.
Er wurde gross gefeiert und erhielt ohne nachzufragen ein neues Auto als Geschenk.
Ich sagte Üstün, dass er unbedingt seiner Mutter sagen soll, dass er schulden gemacht hat während des aufenthaltes in USA und uns eine grosse hilfe währe, wenn wir anstatt das
Auto, schuldenfrei würden, das war ihm aber gar nicht nach seinem sinne, denn er liebte Autos, als ich es Mutter vorschlug, meinte sie, das sei nicht ihre sache, ein geschenk ist nicht zu wünschen, eben schulden abbezahlt, sieht man nicht wie ein Auto!!!!

Das zweite was ich nicht wusste, ist ein altes Gesetz vom Militär, das auch früher in vielen andern Länder war, aber dann abgeschafft wurde. wenn studierte Männer automatisch im Militär in höhere Ränge kamen, also Leutnant ect. Aber wenn ein solcher Mann mit einer Ausländerin verheiratet war, konnte es ja eine spionin sein, desshalb verlor er automatisch sein Status und wurde einfacher Soldat, was in der Türkei hiess an die Grenzen den Dienst zu absolvieren. Ein Sohn von höheren Schichten waren ein fressen an der Grenze für die Vorgesetzten, sie zu schlauchen bis aufs Blut. So wurde es jedenfalls erzählt. Anscheinend war es üblich von diesen Schichten dass die Söhne ja viele im Ausland Studierten, oft sich verliebten und dann heirateten, es gehörte zu dem guten Ton, und als sehr Modern zu sein, mit einer Ausländischen schwiegertochter. Also wurde schon seit einiger Zeit, das Gesetz umgangen und den weg gewählt, Formell zu scheiden für die Zeit des Militärs. Was ich auch machen musste, eigentlich war das keine frage, so eine gemeinheit den Ehemann in so ein unglück zu stürzen konnte ja niemand machen. So wurden wir Formell geschieden von einem Onkel Orhan Ergüder der Anwalt (Richter) war. Er und seine Frau mochten mich sehr und halfen mir ab und zu bei problemen. So verlas er die bedingungen von der Scheidung, die Familie war natürlich anwesend, Üstüns Mutter und Grossmutter, als er vorlas, dass die Tochter der Mutter zugesprochen wird, also mir und 1.50 Lira im Monat Allimente auch simbolisch, ging ein gemurmel los und Mutter wie Grossmutter wollten  einsprache machen, Vater nicht,  doch mussten sie schweigen, denn es war ja nur eine Formelle Scheidung!!! OH das war mein Glück!!!! Denn ich wollte sowiso nie,  Faika in der Türkei zu lassen, Das hätte geheissen, dass sie in ein Internat geschickt worden währe, womit ich nie einverstanden gewesen währe, denn das fand ich keine gute Erziehung, ein Kind braucht geborgenheit und liebe in den jungen Jahren, ich sah ja genügend verkorkste exemplare die seit jung nur in Internat aufwuchsen. Ich glaubte damals noch nicht an wegziehen, ich hoffte immer noch dass wir den rank finden, wenn wir unabhängig seien.

Ich meldete es dem Konsul in Istanbul, der meinte ganz gelassen, das ist üblich hier in den
Gesellschaften. Sie sind ja nur in der Türkei geschieden, wenn der Militär vorbei ist 
können sie denselben Mann wieder heiraten. Das melden wir nicht weiter an das Ursprungsland, ist nicht nötig. Eigentlich wusste ich zum voraus davon nichts. Doch
hörte ich es von andern Misch Ehepaare, dass das so gemacht wird. Machte mir darüber nicht gross sorgen, nur unabhängig werden und selbstbestimmend war mein Ziel.

Der Militär Dauer 3 Jahre, er Dozierte an der Istanbuler Militär Akademie.
Wie würdest du euer Familienleben beschreiben? Nach der Informellen Scheidung
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Wie würdest du euer Familienleben beschreiben? Nach der Informellen Scheidung

Nach der formellen Scheidung wegen des Miliärdienstes von Üstün, lebten wir in Istanbul,
er wurde an der Militärakademie in Istanbul, als Dozent eingeteilt, dort musste er jeweils auch zeitweise übernachten. Auf mein innigster wunsch lebten wir zuerst im Sommerhaus,
am Bosporus. es war aber schon herbst, nach Üstüns Eltern war das Haus ungeignet im winter, denn es war feucht und schlecht heizbar. Doch ich liebte es, es machte mir nichts aus das schemine anzuzünden im Salon, da konnte man so schön die riesigen Schiffe vorbeiziehen sehen, begleitet von Delfinen und ihrem Nebelhorn zuhören. Es stimmte es war nicht optimal für den Winter, doch mir passte es trotzdem sehr gut, vis a vis lebten Freunde ein USA Ehepaar er dozierte an der Bogazici Universität. Sie hatten ein Sohn und sie war Schwanger von einem zweiten. Wir verbrachten viel ziet zusammen. Faika hatte ich in den Kindergarten von der Univ. jeweis gebracht.  Die Familie war wieder in Ankara, das war üblich, nur den Sommerdurch verweilten sie in Istanbul. So hatten wir mehr freiheit.

Natürlich lebten wir Finanziell total abhängig von der Familie. Nun ehrlich, dachte ich mir immer dass, das ja nur vorübergehend ist, mit viel naiver hoffnung, auf unabhänigkeit.
Der Militärdienst  dauerte ja, 3 Jahre.

Gott sei dank konnte ich auch an der Boagziciuniversität das Atelier und das Ftostudio-die Dunkelkammer für Fotos zu entwickeln benutzen und Vorlesungen besuchen. Ich knüpfte schnell und mit vielen gute Freundschaften auch mit Ausländischen Dozenten. Auch die Partnerin vom Univ. Präsident war Amerikanerin, mit allen hatte ich gute Beziehungen auch mit Türkischen Ehepaaren vom der Univ. Wie lange wir im Sommerhaus leben konnten, weiss ich auch nicht mehr.

Es war ein dauerthema, dass wir in ein modernes Apartement ziehen sollten, eben nicht neben dem Bosporus, in moderne Siedlungen, was mir gar nicht gefiel, doch Sie hatten ja  das sagen und die Imige war das wichtigste!!!!

Also beugten wir uns Ihren vorstellungen und zogen in die neue Ulus Siedlung, die auf einem Hügel war und auf den Bosborus blickte. Es war eine Eigentumswohnung von Ihnen, nach Ihren vorstellungen. Möbliert und eingerichtet wurde natürlich auch nach ihren vorstellungen. Eine Haushilfe mussten wir von anfang an akzeptieren, das gehörte sich so in diesen Kreisen. Ich wollte etwas arbeiten, was ich auch später tat, gegen ihren willen, um etwas eigenes Geld zu besitzen. Ich konnte an einer privatschule Kunstunterricht Basteln und malen unterrichten. Ausstellungen konnte ich erst einiges später erzwingen. Den in diesen Kreisen eine Ehefrau gehörte es sich nicht in der öffentlichkeit zu präsentieren und Geld zu verdienen natürlich damals. Üstün konnte und wollte sich nicht für mich ein- und durchsetzen.

Eines muss ich dringend erwähnen, ich wollte sie eigentlich nicht verurteilen, denn für mich
galt ich bin in ein Fremdes Land gezogen und verheiratet, also haben die ihre normen und werte, ich mich einzufügen. Das war meine Einstellung. Doch meine selbstachtung zu wahren, in dem prozess, war äuserst schwierig!!! Eigentlich achtete ich sie und schätzte sie auch in ihrer Art, doch bedeutete das, dass ich mich unglaublich verbiegen musste. Der arme Üstün war zwischen den beiden Fronten sehr unglücklich. Das belastete natürlich auch unser Eheleben sehr.

Faika ging dann in das erste Schuljahr in der nähe von Ulus, mit Taxi geholt und gebracht.
In der Siedlung waren mehrere Wohnhäuser. Die Bewohner waren alle gut gebildete Leute, mit denen ich regen Kontakt pflegte. Mit der Zeit regte ich mich fürchterlich auf, weil wir braunes wasser täglich mit Tanker einkaufen mussten. Das Trinkwasser hatte man immer separat in grossen Behälter mit Hahnen. Doch für die Duche, abwaschen, waschen ect. das war das gekaufte dreckige wasser, das in die grossen Reseventanks auf dem Dach gepumpt wurden. Und es kostete obenauf noch sehr viel!!!

So Tüpisch Tina, informierte ich mich bei Orhan Ergüder, über das Wasserrecht in Istanbul, und fand heraus dass, die neue Siedlung Ulus auch ein Wasserrecht hätte für sauberes Städtisches Wasser, aber irgend jemand hat da etwas zu eigen interessen gemogelt.
Also, als ich die sicherheit hatte, ging ich wochenlang von Haushalt zu Haushalt mit einer
Petition für das Städtische Wasserrech, mit einem Unterschriftbogen, um dann bei dem Wasseramt vorzubringen. Das hat natürlich ein Freund mir auf korrektes Türkisch geschrieben. Ich sammelte viele Seiten von Unterschriften und mit der Petition für ein Wasserrecht ging ich auf das Wasseramt, musste schon mehrmals vorbeigehen und wurde abgewimmelt, doch bat ich im Bekabnntenkreis um Namen, die in der richtigen Position sassen und habe es erreicht, eines Tages floss sauberes Wasser, vermutlich bis heute. Darauf bin ich heute noch stolz!!!

Ja es gibt noch heute Freunde die davon erzählen, wie ich das machte um dem Ulus zu sauberem Wasser half.

Gleichzeitig muss ich von unserem alltagsleben erzählen, Üstün war ja oft Tagelang und Nächtelang in der Militärakademie. Wenn er zuhause war schaute leidenschaftlich gern Fussball am Fernseher, selten sass er mit uns zusammen und spielte oder diskutierte mit mir und Faika, eigentlich hatte er wenig beziehung mit Faika und mit mir nervte er sich, über meine liebe zu diskutieren und analysieren, ob politisch oder Soziales, er fand das nicht Sachlich fundiert, ab und zu wenn Freunde dabei waren, und mitdiskutierten, dann war er eher abwesend in gedanken. Also auch in solchen momenten kam er nicht richtig aus sich heraus.

Am besten erinnere ich mich an seine und Zeyneps Leidenschaft, sie war mit ihrem Sohn Recay sehr oft bei uns zu besuch, Faika und Recay waren ja beinahe gleich alt, sie waren sehr eifersüchtig aufeinander, also zur Unterhaltung nahmen Üstün und Zeynep  Spielzeug von ihnen und zettelten einen streit an indem, dass der eine dem andern etwas wegnahm und in den Bosporus warfen oder versteckten und schon lagen die zwei kleinen Kinder sich in den Haaren, bissen sich und schlugen sich, darüber konnten Üstün und Zeynep sich köstlich amüsieren. Ich hasste diese spiele ausserordentlich und geriet sehr in rage und ausser mir.
Das gefiel den beiden noch obendrauf.

Was noch speziell war, ich war sehr gerecht und zuvorkommend mit den Angestellten im Haushalt, doch das wurde überhaupt nicht respektiert, sondern ausgenutzt und wenn es darum ging, dass sie das Arbeitsverhältniss beendeten, wurden alle mit einer geste geehrt und mich haben sie nicht mal verabschiedet. Das habe ich lange nicht begriffen, doch in dieser Schicht waren die Leute nicht gewohnt auf gleicher Augenhöhe behandelt zu werden und somit hatten sie für mich auch kein respeckt.

Üstün liebte zu reisen, mit dem Auto durch die gegend zu fahren und zu erkunden, das war meistens eine schöne Zeit, auch für Faika und mir.

Also der Alltag in unserer Familie war alles andere als harmonisch und ich war leider sehr harmonie süchtig. Wir lebten sehr oberflächlich und in einer schow Ehe.

In dem Haus wo wir wohnten lebte auch ein Türk von Zypern, er war geschieden, war auch ein Dozent an der Unviersität, der diskutierte gerne über Gott und die Welt und philosofierte, wie ich, er ass viel bei uns mittags oder abends, ab und zu kamen noch andere Kollegen und Kolleginnen, dann hörten wir auch gute Musik und tanzten dazu, das machte Üstün sehr gerne, er war auch ein grosses talent, beinahe jedes instrument konnte er schnell imitieren und spielen, am liebsten hatte er jazz, die meisten von uns auch. Am allerliebsten hätte er Musik studiert, doch das fand seine Familie zu wenig als Beruf, eines muss man noch erwähnen als Dozent verdiente man auch nicht besonders gut, doch galt es als repräsentatiev. Aber das wichtigste war für die Gesellschaft in diesen kreisen auf einem sehr hohen standart zu leben, desshalb waren die meisten abhängig von den Familien um den Ansprüchen gerecht zu werden.





 

Die Katastophe passierte noch in der Wohnung im Ulus, alles geriet ausser Kontrolle bei mir!
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Die Katastophe passierte noch in der Wohnung im Ulus, alles geriet ausser Kontrolle bei mir!


(1) In der Ulus Wohnung, Faika in der Erstenklasse
In der Ulus Wohnung, Faika in der Erstenklasse

Wie schon erwähnt, lebte ein Freund von Üstün, auch Dozent, Zypern Nationalität, geschieden im gleichen Haus, er war viel bei uns, und wir verstanden einander sehr gut, konnten eben diskutieren und hatten gleiche interessen, er war auch sehr vorbildlich mit Faika, wir spielten und bastelten oft zusammen.

Eigentlich war ich ja nicht mehr glücklich in meiner Ehe, es entsprach überhaupt nicht meiner vorstellung. Auch nicht in der Gesellschaft fühlte ich mich wohl und verstanden, fand viele ungerechtigkeiten wie die Löhne der Arbeitenden, zb. Polizisten die konnten sich mit ihrem Lohn nicht mal die Wohnung bezahlen, aslso viele mussten zwei bis drei jobs ausführen um über die runde zu kommen. Das fand ich alles sehr ungerecht, gleichzeitig lebte ich in einer Familie, die sich alles leisten konnten und es auch präsentierten, die Zeitungen waren oft mit fotos über die überschwänglichen partys und Feste. So fühlte ich mich zwischen Stuhl und Bank geklemmt. so sah ich mich immer mehr, unfähig in diesem Dilemma meine Selbstachtung zu wahren. Ich lebte nicht mehr Autentisch!


Zeitungsartikel wer wo gesehen wurde

Es gab einige Freunde die teilten meine Einstellung, auch mit diesem Zyper-Türke im Haus. Ich war eigentlich in niemand verliebt, obwohl ich viele verehrer hatte, ich sah ja damals noch sehr gut aus.

Eines Abends Faika war schon im Bett, Üstün in der Akademie übernacht, waren wir am basteln, einer neuen methode von Kunststoff zu Form mit einschlüssen zu fertigen, es war sehr aufregend als es uns gelang. Da geschah etwas das ich nie wollte, wie aus heiterem Himmel, liebten wir uns, wild und leidenschaftlich, ich war danach sehr ausser mir und wollte alleine sein. Es ist kaum zu glauben doch ziemlich bald realisierte ich, dass ich
schwanger war, ich verbot ihm weiter zu uns zu kommen und sagte ihm auch nichts über meine vermutung. Ich machte den test der leider positiev ausviel. Also plante ich ganz heimlich eine Abteibung, die Familie wollte ja sehr gerne einen sohn als nachkommen.
ich und Üstün aber nicht, unser leben war ja noch nicht wie wir es wünschten, Ich hatte immer weniger hoffnung auf eine gute zukunft. Es entsprach nicht meiner etik was da mir passiert war und geriet immer mehr in ein Loch. Die Abtreibung liess ich heimlich machen, es war eine schmerzliche und seelische schreckliche sache, im versteckten ohne, dass die andern etwas merkten. Der Arzt wusste wer ich war und wollte noch schweige Geld oben auf. Gott sei dank hatte ich ja etwas eigen verdientes Geld. Diese Abtreibung  machte ich zwischen Familien anlässen, sehr gesundheitlich angeschlagen. Es kam Gott sei dank nicht ans Licht.

Danach plante ich einen selbstmord ganz bewusst, Ich war so verzweifelt ohne jeglichen ausweg meine Selbstachtung und inneren Frieden wieder zu finden. Die Schlaftabletten konnte ich bei Vater in der Praxis entwenden, plante Faika bei Freunden für eine Woche in Obhut, Üstün verbrachte in der Zeit für einige Tage in der Militär Aklademie mit übernachtung. Ich konnte mein Gesicht nicht mehr im Spiegel ertragen, sah für mich Üstün und vor allem für Faika keine zukunft auch nicht für die Familie, einfach keinen ausweg aus diesem Dilema. So nahm ich die mittel und schlief ein.  Wie ein Wunder und siebter Sinn, bat Üstün diese Nacht seinen Kollegen ihn zu decken, falls jemand auftaucht, er müsse dringend nach hause, er komme bald wieder. Er hat mich bewusstlos gefunden, mich in ein Spital gebracht dort haben sie mir Infusionen gemacht und wollten mich in eine Psychiatrische Klinik einliefern. Das hat Üstün im Element verhindern können und versprach zu unterschreiben die Verantwortung zu übernehmen. Er werde sich vorübergehend vom Militär dispensieren lassen und sich um mich kümmern. Was er auch tat, die Familie erfuhr nie der richtige Grund meiner Krankheit, wir verbrachten viel Zeit mit sprechen und hatten ein gutes einvernehmen.

Üstün erfuhr von der Schwangerschaftsabtreibung und in vielen Bereichen erbrachte er grosses Verständnis. Ich weiss nicht ob er noch an unsere zukunft glaubte, ich im geheimen nicht und plante ein langsamer ausstieg und wegzug, doch sehr geheim und rafiniert. Der Weggangs-Plan vom Wegzugs, dauerte eineinhalb Jahren.

 

Der Plan und Weg anderthalb Jahre später, bis zu den Ferien, Faika und ich in die Schweiz, auszuwandern. Danach in die USA einzuwandern nach Arizona, alles wurde mit Freunden geplant und vorbereitet, auch für uns gebürgt wurde von Ihnen.
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12.  Unsere Ehe lebten wir einfach, daran gearbeitet haben wir leider nicht gross. Üstün war an solchen Themen nicht interessiert.

Der Plan und Weg anderthalb Jahre später, bis zu den Ferien, Faika und ich in die Schweiz, auszuwandern. Danach in die USA einzuwandern nach Arizona, alles wurde mit Freunden geplant und vorbereitet, auch für uns gebürgt wurde von Ihnen.


(1) Zeitungsartikel wer wann und wo wieder gesehen wurde
Zeitungsartikel wer wann und wo wieder gesehen wurde

Also ich war ja Formel geschieden und Faika war mir zugesprochen. Der Militär endete ca. anderthalb Jahr danach. Ich wusste wenn wir ofiziell in die Schweiz ziehen wollten, würde mir Faika niemals freigegeben, sondern in einem Internat landen. Was ich hundert prozent niemals wollte, auch sehr viele probleme und unzulänglichkeiten, denn die wahrung der Imige war der Familie sehr wichtig, das wichtigste. Sie wussten relatiev wenig über unserer Probleme. Für sie war alles zu tun um ein gutes Imige zu wahren.

Nach der Familie durfte ich nicht selber den haushalt machen, das gehörte sich anscheinend nicht, desshalb mussten wir auch eine Angestellte haben, die meine Schwiegermutter zahlte.
Ab und zu kam Schwiegermutter mit ihren Angestellten, wenn ich nicht zuhause war, hat alles umgestellt, das Silber polieren lassen, ich liess es schwarz werden, so gefiel es mir besser. Einmal kam ich bevor sie wieder abzogen, ich war so wütend und beleidigt, dass ich neben mir, eine sehr Antike Bodenvase aus Glas mit Silberfäden verziert, packte und sie mit aller Wucht auf den Boden schmetterte. Schwiegermutter zog ganz still mit ihren Personal ab.

Die Frau von dem Direktor der Univ. Bogazici, war eine gut Freundin, Sie kannte unsere Probleme bestens, sie war USA Bürgerinn und ihr Gatte war Türke. Also planten wir, dass Üstün Studentenberatung zusätzlich machen konnte, somit kriegten wir eine Wohnung auf dem Kampus, waren so Finanziell wieder etwas unabhängiger, ich konnte auch Unterricht geben und im Atelier von der Univ. malen um für  eine spätere Ausstellung zu machen. Üstün war gott sei dank damit einverstanden.



(2) Zuoberst links, das war die erste Wohnung, später gab es eine zwiete wohnmöglichkeit im Wald in einem Haus auf dem Kampus
Zuoberst links, das war die erste Wohnung, später gab es eine zwiete wohnmöglichkeit im Wald in einem Haus auf dem Kampus




(3) Letzter Wohnsitz im Haus auf dem Kampus im Wald
Letzter Wohnsitz im Haus auf dem Kampus im Wald

 

 



Das zweit wichtigste war, dass ich wartete, bis Vater im Senat beantragte, das alte Gesetz vom Militär für Ofiziere, aufzulösen, dass die Ehefrauen die mit Türken verheiratet waren die Türkische Staatsangehörigkeit aufgeben konnten und nur ihre Ursprungsnationalität behalten konnten, was ich im stillen auch sofort tat, als es möglich wurde. Also war ich nur noch Schweizerin, ging dann zum Scheizer Konsul und meldete ihm, dass ich meinen Formel geschidenen Ehemann, sobald der Militär abgeschlossen wäre wieder heiraten wolle. Er meinte ganz selbstsicher, kein problem, wir könnten doch jederzeit in der Türkei heiraten, er wusste aber nicht, dass ich ja nur noch Schweizerin bin, so musste er das ganze, ofiziell der Schweiz melden und erklären, dass wir in der Türkei Formel geschieden wurden, doch in der Schweiz noch verheiratet galten, so kam es zu einem offiziellen Aushang unserer Scheidung und ich zu einem Urteil, dass Faikas Sorgerecht mir zugesprochen wurde. So wie es in dem Urteil stand von der Formellen Scheidung in der Türkei. Vaters und Onkels  Hilfe im stillen war sehr wertvoll.

Meine Mutter hat mir mitgeteilt, wie sie den Aushang im Stadthaus sah, und schlussendlich nach einer vorgeschriebener wartezeit, auch in der Schweiz ofiziell annerkannt wurde.

Einen kurzen besuch in der Schweiz, um einiges abzuklären, ich weiss aber nicht mehr genau warum, vieleicht auch nur um etwas meine unabhängigkeit zu dem demostrieren, ich verdiente ja auch mit Unterrichtsstunden usw.


(4) In Zürich besuch zwischendurch

In Zürich besuch zwischendurch

Vieleicht war es auch um zu abklären ob ich eine Chance hätte in der Schweiz, genug zu verdienen ohne Alimente für uns beide. Denn eines war klar als Mannequin und Fotomodell
war mit reisen verbunden, denn in der Schweiz  war die Modebranche damals schon am sterben. Als Künstlerin wären wir vermutlich verhungert, in der Pychologie hate ich die nötigen papiere nicht, um damit genügend geld zu verdienen. Und nicht zu vergessen ich hatte, was in der Schweiz sehr verlangt wurde, war die Schul und Weiterbildung, BELEGE die mir durchs band fehlten, ich konnte viel, nähen entwerfen, war und im Sozialen Bereich sehr gut, doch nicht Fundiert!!!!!! Mein Diplom als Sekretärin kam mir gar nicht in den Sinn, denn mein Deutsch war ja sehr sehr mangelhaft. Eigentlich kam mir auch nicht in den Sinn die Schweizerbehörde um Hilfe anzufragen, als Auslandschweizerin, ich ging ja eigenwillig ins Ausland, also passte es gar nicht zu meinen werten um Hilfe unter diesen umständen zu betteln.  Meine Familie um Hilfe zu bitten kam aus denselben Grund niemals in Frage. Ich traf auch mein Bruder doch sein Geschäft lief wie immer nicht gut. Etwas Erbe zu fragen das ich durch ihn ja nie erhalten hatte, kam für mich auch nicht in Frage.

Was ich herausfand, dass wir bei meiner lieblingstante Elisabeth wohnen konnte bis wir ausreisen würde.

Also wegen all diese vielen Gründe und noch ganz wichtig Faika konnte kein Deutsch, so wurde alles besprochen und in die wege geleitet mit den USA Freunhden in Arizona.
Wohl begründet und überlegt, Faika wurde in die 3 Klasse angemeldet, für mich fanden sie eine Stelle als Innendekorateurin mit paralell Ausbildung für Papiere. Ein Apartment wurde auch gefunden und das wichtigste es wurde für uns gebürgt.  Und das Billet Gekauft. Das alles brauchte es um in USA eibnzureisen, Faika war Bürgerin sie war ja in USA geboren.

Also wurde alles genaustens geplant und vorbereitet. Wichgtig auch zu sagen, dass ich als verantwortungsvolle Mutter dastehen konnte.

Noch zu sagen ist, dass ich USA niemelas als Favorit Land ansah, doch den umständen entsprechend war das die beste Lösung meiner Meinung nach damals. Ich wollte Üstün auch nicht Faika wegnehnmen und dachte mir in den grossen Ferien kann er oder sie einander besuchen. Denn er verweilte viel in USA Beruflich.

Also wurde auch meine rückreise, geplant vorher die Ausstellung um Genüngend Geldreserven zu erhalten, ich wusste dass ich gut verkaufen würde.

Der Tag und Ort der Ausstellung war geplant, die Ausreise in die Sommer Ferien provorma in die Schweiz auch. Ob Üstün das ahnte weiss ich nicht, dass wir nicht mehr zurück kehren planten. Er war mit allem, uns Faika und mir und der Familie überfordert!!!!

 

Wie ging es bis wir in die Schweiz ausreisten und dann in der Schweiz.
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12.  Unsere Ehe lebten wir einfach, daran gearbeitet haben wir leider nicht gross. Üstün war an solchen Themen nicht interessiert.

Wie ging es bis wir in die Schweiz ausreisten und dann in der Schweiz.
Die Familie akzeptierte unser Enscheid für die Sommerferien, in die Schweiz für mich und Faika.

Ich wollte sie nicht hintergehen, doch musste ich meinen plan für mich behalten, das wusste ich genau. Sie wären niemals einverstanden gewesen, dass wir nicht mehr zurück kehren würden, vor allem Faika. Üstün ahnte sicher etwas, wollte es aber auch nicht wahrhaben, dass es einfach nicht mehr mit uns gut ging.

Ich fühlte mich auch sehr schlecht und traurig, wie auch Üstün, es war eine sehr schwere Zeit.

Es war wirklich für mich aussichtslos in allen belangen. Es war nicht dass, ich Üstün nicht mehr mochte, doch fehlte mir der respeckt. Auch meine Selbstachtung musste ich wieder erlangen.

Ich plante nur jeweils ein Koffer für mich und Faika mitzunehmen. Damit nicht etwa jemand misstrauisch werden konnte. Eben nur in die Sommerferien.

Die Ausstellung in der Istanbul Gallerie war ein riesen Erfolg. Alle Bekannten und viele Verwandten kamen, einen grossteil, kannte mein problem, sie wussten, dass ich nichts
schlechtes gegen die Familie wünschte, doch den umständen entsprechend einfach gehen musste. Dass es einfach mein problem war und nur so für mich zu lösen war, für alle beteiligten  zum vorteil.


(1) Vernissage in Istanbul
 
Vernissage in Istanbul

 Ich malte sehr viel, und konnte die meisten verkaufen, die Bilder waren nicht in einem unbezahlbaren Segment für die meisten, ich hatte einen grossen Freundeskreis und Verwandte die meine Bilder mochten. Durch den verkauf kriegte ich eine gute Reserve für unsere Reise in die Schweiz.

Das Packen war ziemlich schwierig, auch der Abschied von den vielen sehr guten Freunden.


Hier muss ich doch wieder einmal erwähnen, wie viel glück und Schutzengel ich immer wieder hatte, drotz den vielen wiedrigkeit, merke ich einfach dass, ich geführt werde. Mein Vertrauen darin wurde immer stärker.
 
Sehr taurig doch voller hoffnung flogen wir ich in Schweiz.



(2) Auf dem Istanbuler Flughafen bei der Abreise
Auf dem Istanbuler Flughafen bei der Abreise

 Das war 1973, ca. mitte Juni, sicher bin ich nicht mehr, ich war 30 Jahre und Faika 9.

Wir kamen in Zürich an und wurden von Tante Elisabeth abgeholt. Sie lebte in einem
schönen Haus in Russigkon, mit grossem Atelier. Sie und Emanuel waren erfolgreiche Künstler. Ihr Gatte ist vor einigen Jahren verstorben an Krebs. Sie hatten nie Kinder.
Sie freute sich auf uns, Faika dachte sie könnte bastel mit der Tante und mir, doch war das leider nicht so, Elisabeth war der Umgang mit Kindern nicht gewohnt, es war Ihr alles, zu lebendig, laut und unordentlich. Faika kannte Elisabeth von einer Ferien als sie in die Türkei kam, Faika wusste, dass Elisabeth Englisch konnte. Doch verstand sie uns natürlich nicht, wenn wir uns in Schweizerdeutsch unterhielten. Kinder hatte es in dieser gegend leider auch nicht.

Es war für uns alle keine einfache Zeit.

Wir besuchten oft mein Bruder der ja auch kinder hatte, meine Schwester dasselbe, doch war es für Faika sehr schwierig, Sie verstand ja das meiste nicht.

Ich hatte viele Telefonate mit den Freunden in USA, die uns alles vorbereiteten, dass Faika normgerecht den Schulbeginn machen konnte in die 3 Klasse die zweite hälfte. Der Abflug nach USA war gebucht und bezahlt. Das Visum wurde ausgestellt.

Noch viel mehr Telefonierte ich mit Üstün und musste ihm ja von meinem Plan erzählen.
Dass wir nach USA wollten war noch viel schlimmer, als nur in der Schweiz zu bleiben.
Es gab unglaublichen durcheinander, er meinte dass, ich ihm seine tochter wegnehme, was nach meiner meinung nicht stimmte, er war ja viel auch beruflich in USA. Doch zuerst wollten er und die Familie unbedingt dass, wir zurück kommen, für ein neu beginn!!!

Für mich war das auf keinen Fall eine Option, Diese Zeitspanne in meinem e ist mir wie eine schwere Nebelschicht, die mich beinahe erdrückte. Ich fühlte mich so hilflos.

Elisabeth half mir wo sie konnte, doch ihr Englich war leider nicht optimal. Üstün wollte kommen un alles zu besprechen, ich wollte es aber nicht, auch nicht wegen Faika das währe für sie eine noch geösser belastung gewesen.

Schlussendlich kam das Datum immer näher vom Ablug in die USA, wieviel Zeit weiss ich nicht mehr, da kam ein Tel. von Der USA Botschaft, sie hätten wegen bestimmte Gründe das Visum  gesperrt, der Grund dürfen sie mir nicht verraten!!!!!

Eine ganze Welt viel in mir zusammen, ich panikte, Elistabeth kannte den USA Konsul in Bern persöhnlich, sie Tel. mit Ihm und konnte einen Termin machen, damit ich bei ihm vorsprechen konnte. So lieh ich ein altes Auto von meinem Bruder um nach Bern zu fahren.
Traf den Konsul, nach meiner schilderung  Tel. Er mit Zürich, nach einer weile, meinte Er dürfe mir den Grund nicht sagen, doch er vermute, dass etwas zu machen sei, dazu brauche er aber einige Monate. Ich wusste ja dass die Familie viele wichtige Beziehung hatten, so vermutete ich auch, dass dort der Grund der sperrung herkam.

Ich sagte ihm, dass ich diese Zeit nicht abwarten könne, denn dann würde ich mein sorgerecht für Faika mit recht aufs spiel setzen. Schulbeginn in der Schweiz ohne Deutsch,
danach einige Monate wechsel in die USA, wieder eine grosse Umstellung, das war auf keinen Fall, zumutbar an Faika.

So musste ich unverrichterter Dinge wieder zurück nach Zürich. Ich war in einem riesigen Loch und sah meine planung, in einen totalen scherbenhaufen. In der Schweiz unsere Existenz zu ermöglichen, sah ich noch gar nicht, anderen weg gab es aber nicht. Ich wollte mit Üstün Tel. um herauszufinden was der Grund war, für die Visums Sperrung.

Doch machte ich mich erst wohl oder übel auf den Heimweg. Nach einiger Zeit auf der Autobahn richtung Zürich ratterte plötzlich hinten etwas am Auto, ich fuhr auf den Pannenstreifen um nachzusehen was der Grund sein könnte. Es war der Auspuff der teilweise abgebrochen war und mitschleifte.

Na toll das auch noch, es war schon am eindunkeln, ich versuchte den Auspuff ganz abzureissen, doch gelang es mir nicht, mit der verrenkung und Kraft beim ziehen blockierte ich meinen Rücken und konnte mich kaum bewegen, so machte ich Autostopp, viele fuhren einfach vorbei, ich glaubte schon dass ich den SOS anzurufen, dann hat ein Deutscher seinen Wagen parkeirt und fragte ob er helfen könne. Sehr zuvorkommend, ich erklärte ihm wegen dem abgebrochenen Auspuff, und mein Rücken blockiert, ob er den Auspuff ganz abreissen könnte, was er fertigbrachte. Er war aber mit meinem vorschlag mir zu helfen ins Auto zu setzen, dann könnte ich mit dem Automaten schon fahren nicht einverstanden. Er fand das unverantwortungsvoll.

Ich erklärte ihm kurz die Geschichte, dass ich kein Geld keine Versicherugngen hätte, das Auto meinem Bruder gehöre und ich einfach nach Zürich damit müsse. Er fanbd es sehr riskiert, doch ich war so beharrlich, also half er mir ins Auto, meinte, dass ich mit warnlicht langsam vorfahre und er mir hinten drein. Das machten wir bis die ersten Ampeln kamen,  dann ging es nich mehr weiter. Er stellte das Auto in ein Parkplatz, half mir in sein Auto und fuhr mich in den nächsten Spital. Er veabschiedete sich weil er einen dringenden  Termin hatte.

Im Notfall erzählte ich, dass ich kein Geld habe und keine Versicherung. Ich  versuchte mein Rückenproblem zu erklären, was seit Jahrzehnte immer half an meinem verkorksten Rücken. Das heisst strecken, das half meistens und in den blockierten teil eine Spritze, doch sie wollten erst Röngen usw. machen was ich mich wehrte, schlussendlich riefen sie den Professor und der sah meine miese Lage ein und zeigte etwas verständnis, nach einigen untersuchen streckten sie mich was etwas half und er machte spritzen an ort und stelle, so liess der schlimmste schmerz nach, wir besprachen dass ich alle Tage kommen müsse für eine spritze und mich ruhig verhalten dazwischen. ich fuhr mit dem Taxi von Madlen hin und her. Ich und Faika konnten bei Ihrer Nachbarin wohnen für diese Tage und Faika war mit den Kindern von Madlen. Es verging einige Tage und wurde nicht viel besser, eigentlich glaube ich am 3. od. 4. Tag war meine linke seite taub, der Proessor meinte so gehe es nicht weiter, er müsse Operieren, ich bettelte noch um einige Tage, was er schlussendlich einwilligte noch 2 Tage, wie ein wunder wurde es merklich besser und langsam wieder normal. Gott sei dank!!

Die Telefonate mit der Türkei wurden immer intensiever und bedrohlicher, Verwandte wollten nach Zürich kommen, was ich strickte verweigerte. Es war eine sehr turbulente Zeit und ich wusste oft nicht ein und aus. Vieles ist mir auch nicht mehr im Gedächnis. Von meiner Familie konnte mir niemanden helfen, bei der klärung der verfahrenen Situation wegen unseres problems, nicht mehr vor und zurück können USA und Türkei und die Schweiz.!!!!!!

Als sich mein Rücken einigermassen erholte und ich entlassen wurde vom Professor bis auf weiteres, war ich langsam soweit, dass ich mir optionen vorzustellen begann, was ich machen könnte in der Schweiz, damit Faika im Herbst zeitgerecht in die dritte Klasse eintreten kann, ich unser Leben in Zürich zu verdienen versuche. Ich hatte ja das Sekretärinnendiplom und so begann ich zu planen, wo würde ich mit meinem schlechten schriftlichen Deutsch aber mit sprachkenntnisse und gutem auftreten am besten passen, ich kam auf den Flughafen Kloten.

Bereitete mich vor, mit listen und Zeugnissen, natürlich als erstes ein Schulzeugnis von der Sekundarschule, von Madlen, Sie war entsetzt, doch ich kopierte es mit meinem Namen, Begründung da ich ja im Ausland war und meine Papiere zum teil verloren hätte etc. Alles gut vorbereitet mit einer Mappe unter dem Arm eines morgens in den Flughafen fuhr. Dort stieg ich aus und mit meinen Schutzengel, dabei sah ich mich um, sah ein Polizist den ich ansprach und fragte ob er mir einige Firmen nennen könnte um mich als Sekretärin zu bewerben, damals konnte man noch direkt vorbeigehen um sich vorzustellen. Er sah mich eindrücklich an und lächelte, ja als erstes könnte er mich an das, Amt für Flughafen Direktion verweisen, denn heute morgen sei zum zweitenmal die Sekretärin von der Public Relations, notfallmässig ins Spital gefahren worden , es sei eine ältere Person, die werde sicher demnächst nicht arbeiten können, das Personalbüro sei da hinten in dem Pavillon, was ich natürlich gleich tat, der Persponalchef war anwesend und ich stellte mich vor für diese Stelle, hatte auch gute Gründe warum ich geeignet sei für diesen posten, denn meine gewandheit im umgang mit internationalen Menschen und gutes auftreten das hätte ich schon viel unter beweis stellen können, erwähnte einige beispiele.

Es ging nicht lange und wir gingen zu dem Chef Public Relation um ihn kennenzulernen, der war sofort einverstanden, ein ältere Welscher, Herr Gaudin. Also gingen wir wieder ins Büro und machten einen Vertrag für die Probezeit als Kantonsangestellte. Unglaublich doch so lief es zack zack! Ich verlies das Büro ca. eine Stunden später mit einem Vertrag in der Tasche. Der Polizist war noch dort, ich bedankte mich herzlich.

Gleich darauf ging ich in eine Telefonkabine und rief meine Schwester Madlen an, "ich bin eine Angestellte vom Kt. Zürich als Sekretärin von der Public Relation im Amt für Luftverkehr" Ich weiss nicht mehr genau, doch der Lohn war sehr ansehnlich und nach der Probezeit noch viel besser. Madlen viel beinahe in Ohmacht. Wie schaffst du das nur immer wieder? Ohne die nötigen Belege und beweise, im herkömmlichen Sinne der traditionelle vorgehensweise???

Es ist so wie Madlen sagt, ich staune und bin immer äuserst dankbar, wie viel glück, oder
der Himmel es mit mir gut meint und mich führt. Es ist für mich einfach schon immer so gewesen. Wenn etwas gelungen ist, bin ich wie auf wolken und schwebe in Dankbarkeit und Erleichterung, ich fühle mich leicht wie eine Feder, die Luft ist voller Melodie und duftete wie im Frühling. Das sind so meine wahrnehmungen und gefühl, als ich mit dem Vertrag nach hause zu Madlen fuhr.

Bei Madlen bereitete ich mich vor, wo, was und wie ich ich nach einer wohnung suche, in der
Einwohnergemeinde Kloten anmeldung, Schulanmeldung von Faika,  Tagesmutter oder Hort für Faika. Ich besprach es mit Faika dass, wir nun in Kloten leben werden, da ich ab sofort eine Stelle im Flughafen habe. Ich fragte Sie nochmals nach Ihrer Meinung, wenn du
wählen könntest, was würdest du am liebsten machen, bei mir bleiben oder zu Vater gehen?
Sie meinte ganz traurig am liebsten wir beide zurück in die Türkei, mit mir und Vater leben,
doch wenn das nicht gehe, eben halt bei mir hier bleiben. So das war mein nächstes Tel. mit
Üstün. Drotz allem war er sehr erleichtert, dass wir in der Schweiz bleiben und dann noch
in Kloten in der nähe vom Flughafen.

Faika konnte ich erleichtert einbürgern in der Schweiz.
Wie wurde die Erziehung, Fernsehn und alles weitere geregelt, für Faika in der Schweiz?
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12.  Unsere Ehe lebten wir einfach, daran gearbeitet haben wir leider nicht gross. Üstün war an solchen Themen nicht interessiert.

Wie wurde die Erziehung, Fernsehn und alles weitere geregelt, für Faika in der Schweiz?



(1) viel wochenende besuch bei Freundin in Aarau mit 2 Kinder auch geschieden
viel wochenende besuch bei Freundin in Aarau mit 2 Kinder auch geschieden

 

An dem Anfang unseres Aufenthalt, waren ich und Faika sehr mit den Gepflogenheiten, Normen und Werte von der Schweiz sehr gefordert. Ich war ja sehr lange weg und lebte damals meine art von vorstellung übers Leben. Faika lebte die ersten Jahre in den USA gepflogenheiten und Studentenleben, ziemlich frei und ohne grosse Regeln. Dann kamen die Türkischen Jahre, in strengen und vorgegebenen Regeln der Familie. Also Faika hatte eine harte und unterschiedlichste lebens Schule für ihre ersten 9 Jährlein. Jetzt nochmals ganz
anders hier in der Schweiz. Dazu kommt jetzt bei mir der selbstgemachte Druck eine gute
aleinerziehende Mutter zu sein, unter Beweis zu stellen auch gegenüber der Türkischen Familie.

Hier muss ich noch erwähnen, was ich vom Türkischen Konsulat erfuhr, über das Visums verbot nach USA auszureisen.

Der Türkische Konsul erzählte mir bei einem Besuch als ich schon in Kloten lebte, dass er ein schreiben erhielt von hoher Stelle, dass ich Faika entführte und zweifelhafte leben führte wie zb. Drogen und andere unzulängliche sachen machte, die meine fähigkeit einer guten erziehung sehr in Frage stellten. Desshalb wurde das Visum gestopt. ich zeigte Ihm meine
Scheidungsurkunde und er sah auch, dass ich zuverlässig und voll zurechnungsfähig sei.
Auch der Beweis keiner entführung. Das stimmte ihn sehr nachdenklich und vermerkte diesen Fehler des Visums Stopp. Doch das änderte für uns nichts mehr, jetzt waren wir da und Faika hatte die Schweizer Schule begonnen. Für mich gab es nun natürlich keine änderung mehr!!




(2) So misstrauisch waren wir beide anfangs in Kloten

So misstrauisch waren wir beide anfangs in Kloten

 

Wie ich schon über meine jugend beschrieben habe, war ich sehr den gefahren meines  lebebnsstiels ausgesetzt, ich hatte glück. Das war der Grund meiner strengen und konzequenten Erziehungsart. Für Faika war es sicher oft unbegreiflich und ungerecht. Erst hatten wir gar kein Fehrnseher. Sie durfte mal bei Freunden eine Sendung ansehen, wenn sie in der Schule darüber ein Thema hatten. Ich war noch geprägt von USA, wie alle jeder für sich im Zimmer seine Sendungen ansah, nach hause kommen "hei" sagen und ins Zimmer verschwinden, sogar nahm jeder für sich etwas aus dem Kühlschrank, also wurde nicht einmeal zusammen gegessen.  Ich entschied mich nach einiger Zeit einen zu kaufen. Dann durfte Faika nur Fehrnsehn abends nach den Aufgaben, eine Stunde eine festgelegte Sendung ansehen. Später als sie nicht mehr in den Hort musste hatte ich einen Kasten mit Zeituhr montiert, dass sie nur zu bestimmten Zeit den Fernseher anlassen konnte. Einmal merkte ich dass der Fernseher warm war, so kam raus dass sie den Kasten öffnen konnte. Strafe folgte zum Beispiel mit Entzug eines lieblings Spielzeug, oder nicht besuch bei Freunden, natürlich nur bei solchen ich die Familie gut kannte. Damals gab es aber noch keine Gamebox usw. Ich habe ihr immer erklärt bei jeder Familie ist es anders, bei uns nehme ich mir viel zeit zusammen zu basteln oder etwas nach wunsch unternehmen, was bei andern eben keine Zeit vorhanden war. Sie hat oft darüber gejammert und gelitten, doch ich war überzeugt es richtig zu machen.

Natürlich wurden die Hausaufgaben kontrolliert, sie war aber eigentlich in dieser beziehung sehr efizient und brauchte wenig bis keine Hilfe.

Es wurde vieles von der Türkei unternommen um Faika zu holen, von der Schule abholen musste ich verbieten mit angegebenen Namen, es kam sogar für gewisse Leute zu einreise verbot, ich war ja an der quelle und hatte beweise von entführungs versuche, für einige verwandte, sogar Üstün, was ihn ausserordentlich wütend machte. Das ganze hielt an bis dann Üstün wieder heiratete, ich wollte ihm ja Faika nicht nehmen, doch wollte ich 100% sicher sein, dass sie bei ihm verweilte und nicht irgendwo, und pünktlich zurück kam auf schulanfang. so ergab es sich, dass sie betreut in den Sommerfehrien fliegen durfte von mir aus, denn die Situation hatte sich gelegt mit den wiedrikeiten Faika zu entführen. Doch wurde ich informiert von Freunden dass Faika nicht mehr bei Üsten war, nun  ich nahm das nächste Flugzeug, hatte verständnis von den Chefen und flog gleich nach Istanbul. Telefonierte mit Üstün und fragte nach Faika, er meinte momentan sei sie bei Verwanten, ich sagte ihm klar und deutlich, wenn sie bis morgen nicht da ist, wird einiges ausgeplaudert und in der Zeitung stehen, ich hatte gute beziehungen das wusste er. Rukije seine Gattin mischte sich ein, denn sie war nicht gross interessiert für immer eine so grosse Stieftochter zu haben,
so merkte ich schnell, dass ich mich auf sie 100 % verlassen konnte. Von da an klappten die Sommerferien mit pünktlichem Rückflug.

Ein anderes ziemlich grösseres problem zwischen Faika und mir war, dass sie sehr verwöhnt wurde in sachen Geschenke, manchmal kam sie zurück mit schönen lackschuhen, ich kaufte ihr speziell stabile Schuhe um Ihre füsse mit Einlagen zu korigieren oder Kleider sicher
die waschbar waren und nicht Reinigung brauchten, in der Schweiz war den Kindern untersagt echten Schmuck zu tragen, doch sie Schmuck auffalend und ich musste ihr weis machen das nicht zu tragen. Ja so sorgte das für einigen unfrieden zwischen uns, dort wurde sie wie eine Prinzessin verwöhnt und hier musste ich mit meinem Budget, ohne Allimente einteilen. Also musste Faika hier auch kürzer treten mit ihren wünschen.



(3) Faikas neue Halbschwester Janan
Faikas neue Halbschwester Janan

 

 

Wenn du auf dein Leben zurückblickst, worauf bist du besonders stolz? Auf den Neuanfang wieder in der Schweiz.
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13.  Worauf ich stolz sein darf

Wenn du auf dein Leben zurückblickst, worauf bist du besonders stolz? Auf den Neuanfang wieder in der Schweiz.

Dass ich je einmal wieder Fuss fassen könnte in der Schweiz, mit meinen defiziten. unglaublich! wau was für ein leben.

Darauf bin ich heute noch Stolz, back to the Roots!!!!!!!!!!!!!

Einiges war erst gewöhnungsbedürftig, doch ziemlich schnell fand ich mit der Behörde den Rank, ich wollte keine Finanzielle unterstützung, da ich selbstbestimmend ins Ausland ging finde ich auch, dass ich meinen weg Finanziell selber finden muss um mich wieder einzuleben.

Kurzerhand kriegte ich in Schwamendingen eine Notwohnung, die ich bedürftig einrichtete mit Sachen von der Heilsarmee sehr notdürftig. Faika musste ich morgens früh dort in den Hort bringen, von dort aus ging sie in die 3 Klasse, nur mit nachhilfestunden im Hort konnte sie gleich mithalten, in verschidenen Fächer, natürlich nicht im Deutsch, aber erstaunlich schnell lernte sie es, es ist ja noch zu erwähnen schriftdeutsch und ausserhalb der Schule Schweizerdeutsch. Einfach bewundernswert, wei schnell sie das hinkriegte, ohne unterbruch der zweiten hälfte der 3. Klasse.

Kurz darauf kriegte ich eine 3 Zimmerwohnung in Kloten und wir konnten uns schön einrichten. Auch fanden wir ein Hort in der nähe und Nachbarn mit gleichaltriger Tochter,
allles lief wunschgerecht in dieser Beziehung.

Meine Arbeit war ein anderes Kapitel, weil mein Chef mir sehr an die Wäsche rückte, ja eben freiwild 30 jahre alt, geschieden und aktraktiev. Er fand natürlich schnell heraus, dass meine
schwäche im schriftlichen deutsch war, also als schikane fand er ein haufen raporte und sonstiges schreiben das ich mit begrenzter zeit zu erledigen hatte. Alle empfänge machte er selber zu meiner frust. Ich wollte mich nicht bei ihm beklagen, ging also am feierabend nach dem nachtessen und Faika in Bett gebracht, wieder ins Büro zum schreiben, oh es war für mich überhaupt nicht wie ich mir mein Job vorstellte und war grauenhaft unter druck.
Das merkten auch die anderen Angestellten und er war auch bekannt wegen seinen schwächen. So sagten mir die vorgesetzten, zum Beispiel von der Fluhafenpolizei, ich sollte mit dem personalbüro sprechen und mich versetzen lassen. Das tat ich dann auch und nach der Probezeit 3 Monate konnte ich das Abteil wechseln in das Ausweisbüro.
 


(1) viel wochenende besuch bei Freundin in Aarau mit 2 Kinder auch geschieden

viel wochenende besuch bei Freundin in Aarau mit 2 Kinder auch geschieden

Für Faika und mich war das eine gute abwechslung, ich verstand mich mit dieser Annemarie sehr gut, sie konnte mich in gewissen amtlichen dingen sehr gut beraten, auch in allen lebenslagen, ich war mich nicht mehr gewohnt an die normen und werte in der Schweiz und kannte die Gepflogenheiten auch nicht mehr.

Als Beamtin erhielt ich dann nach einigen Monaten eine Kt. Zürich 3 Zimmer Wohnung in Kloten die viel günstiger war. Das ganze Haus war oft unterwegs mit allen Kinder übers Wochenende. Wir hatten es sehr gut untereinander. Doch die Frauen waren oft etwas distanziert mit mir. Alle Männer waren oft sehr hilfreich, was ich nichts dafür konnte.
Es gab schon oft schwierige Situatinen. Doch ich sehe sie immer noch ab und zu, es sind aber die Männer die sich um Termine bemühen und organisieren. Ja das ist das los einer geschiedenen jungen hübschen Frau. Ich träumte ja immer noch nachts, sograr einmal stürmte ich durch die Scheibe in den Garten, ja die Männer retteten mich brachten alles wieder in ordnung.

Auch musste ich über Ämter meine hohe Meinung ändern, dass immer alles korrekt und sauber ablief in der Schweiz. Ein Bewohner im Finanzamt der im gleichen Haus lebte, musste kurzfristig seinen Posten verlassen. Ich erlebte es mit grossem entsetzen selber. So
lernte ich, dass nicht alles glänzend war wie es schien. Und als alleinstehende Frau sich auch sehr hüten und wachsam sein muss.



(2) Alle Bewohner von der neuen Wohnung in Kloten

Alle Bewohner von der neuen Wohnung in Kloten


Dann lernte ich den Flughafenfotograf kennen "Alex", er war schon viele Jahre in der Schweiz, eigentlich passten wir nicht schlecht, er war sehr kreatiev, einfallsreich und unternehmungslustig, Faika mochte ihn nicht besonders. Er war sehr eiversüchtig und wenn wir probleme hatten, schmeichelte er sich mit geschenklein bei Faika ein damit wir uns  wieder versöhnten. doch wurde es immer schlimmer und abartiger. Er benutzte alles um mich wieder zu gewinnen sogar kam er auch in mein Büro und vor den Chefen und Mitarbeiter schleimte er sich ein. Er wusste dass ich die meisten Männer im Flughafen nicht mochte, es waren vorwiegend Piloten und Stuarden "Machos" oder Schwul. Alleine ging ich nicht aus Abends und das wusste er, dass ich eigentlich keine Möglichkeiten hatte neue Leute kennen zu lernen. Einladungen bei Paaren war auch sehr selten denn die Frauen hatten Angst um Ihre Gatten, dabei gab ich gar kein Grund dazu.



(3) Alex und ich

Alex und ich

 Die Sekretärin vom Direktor ist bis jetzt eine meiner besten Freundinnen, Sie hat sehr
viel beigetragen, dass ich mich langsam wertschätzt in dem Ausweisbüro, ich dachte das ist nicht eine passende Stelle und unter meiner Fähigkeiten, doch sie überzeugte mich davon, dass ich für sehr viele Menschen eine wichtige Drehscheibe sei, denn alle mussten bei mir vorbei, auch hatten viele sorgen oder Probleme und ich konnte sehr gut vermitteln oder nur abhören. Später merkte ich wie ich meine Fähigkeiten einsetzen konnte, duch gewisse positieve veränderungen die mir jeweils später erzählt wurden.



(4) Der Direktor mit seiner Sekretärin vom Amt für Luftverkehr

Der Direktor mit seiner Sekretärin vom Amt für Luftverkehr

So wurde diese einfache Arbeit, gute Organisation, Rapporte schreiben, das konnte ich bei Freunden durchlesen lassen damit es nicht zu Fehlerhaft war, damals gab es noch keine
speicher Schreibmaschinen. So hatte ich das Büro gut im kontrolle und lernte die vielseitige Tätigkeit vor allem mit allen Angestellten vom ganzen Flughafen vom Wägelisammler bis zu den Direktoren sehr zu schäzen und wurde eben eine Drehscheibe für den Ganzen Flughafen.
Es wurde eine meiner liebsten  tätigkeit.









 

Gibt es in deinem Leben Dinge, die du heute bereust? Eigentlich nicht weil ich glaube es gibt einen Lebensplan.
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14.  Reue

Gibt es in deinem Leben Dinge, die du heute bereust? Eigentlich nicht weil ich glaube es gibt einen Lebensplan.


Wie schon beschrieben ich hatte einen Freund Alex er war der Flughafenfotograf. Er war
sehr kreatiev sehr einfallsreich in allen belangen. Auch in Zenen mit seiner riesigen Eiversucht. Er benutzte meine Nachbaren, Mitarbeiter, Vorgesetzten und sogar Faika zu manipulieren, um mich positiev auf ihn zu stimmen. Denn ich wollte unsere Beziehung immer wieder beenden, es artete so aus, dass mir wirklich keinen weg zu falsch anfühlte.
Doch den Rat meiner Vorgesetzten konnte ich doch nicht, und zwar eine Anzeige erstatten für Haus-Friedensbruch. Das hätte für ihm das Ausweisen von der Schweiz evt. bedeutet. Es
war wirklich eine wiederliche Situation die mir den Frieden raubte.

Eines Tages läutete es an unser Tür und ein Typ stand davor,  der sagte er hätte mir einen
vorschlag mein privatleben zu verändernl. Es ging darum neue Bekanntschaften durch vermittlung zu erhalten. Ich sagte Ihm ich sehe kein Anlass auf so eine Art mein Privat leben in den Griff zu kriegen, er sagte ja er verstehe, doch wenn ich das noch auf die lange Bank schieben würde, werde meine Tochter ein Alter erreichen, wo sie niemanden mehr akzeptieren würde neben mir. Das leuchtete mir ein!

Also bat ich diesen Typen rein, nahm mir vor sehr vorsichtig zu sein, bevor ich etwas unterschreibe. Es stellte sich heruas, dass es recht teuer war, diese Vermittlung speziell für Frauen teurer als Männer. Ich sagte wenn ich unterzeichne, mache ich eine lange Liste was ich wünsche, alles sachen die man über ein System gut überprüfen kann. Er stimmte zu
und ich glaubte ihm. Die Liste war wirklich lang und ich dachte ich habe ja Zeit und kann Alex das unter die Nase reiben, dass ich so weit gehe, damit er mich in ruhe lässt.

Punkt eins war mindestens 180 m gross, das kann man messen! Gute Bildung und einen
höheren standart. Vielseitig interessiert, Kulturell, Weltoffen, modern in der Einstellung usw.
Wirklich eine lange Liste mehr als eine Seite. Dann musste ich das Geld borgen um vorauszuzahlen.

Wie diese Firma auf mich kam muss ich noch erzählen, denn ich hatte nie ein Inserat gemacht. Ich fand auch ich hätte es nicht nötig, auf so einem weg jemand zu finden. Es war eine Mitarbeiterin die auf ein Lok-Inserat sich meldete für mich, Sie wollte dass ich den Alex ein für allemal los werde. So kam dieser Verkäufer auf mich.

Die ersten Vorschläge kamen per Post, Alles gute Bildung aber eines regelmässig 170, bis höchsten 175 ab, das einfachste ist doch die Tatsache, dass ich 180 wünschte, das war der erste punkt. denn ich war 172 und noch absätze und Hüte, ich mochte nichts weniger, wenn ein Mann neben mir kleiner ist, das nervte mich riesig. Darauf schickte ich fortlaufend diese Steckbriefe, die Grösse rot unterstrichen  und retournierte sie, immer wieder postwendend. Sehr enttäuscht und auch wütend. Bezahlt hatte ich ja.

Eines tages kam ein Telefon ins Geschäft von einem Herr Wagner, der sagte, dass er ein Bewerber von der vermittlungsfirma sei, postwendend sagte ich, es tut mir aufrichtig leid, doch bis jetzt habe ich alle Steckbriefe retourniert, weil die Firma wirklich nicht seriös arbeite, meine erste bedingung sei mindestens 180, also hätte sein Steckbrief sicher auch retourniert. Es täte mir leid.

Er antwortete auch postwenden, er sei auch sehr enttäuscht über die Firma, denn er hätte als erste bedingung geschrieben, dass die person ein Kind haben soll, denn er wolle keine weitere Kinder mehr. Alle Steckbriefe seien Frauen ohne Kinder, was nicht stimmte! Denn mein war ja mit einer Tochter 10 Jahre alt. Doch das erzähle ich später. Also er redete weiter, ja das sei unverschämt so eine unseriöse art, da müsse man dringend etwas unternehmen und desshalb rufe er mich an, wir hätten sehr gute argumente gegen dieses verlogenen vorgehens und wir wollten das Geld zurück. "HA" genau das passte mir ich war sofort begeistert von der Idee gegen die schlamperei vorzugehen. Er schlug mir vor uns zu treffen und einen deutlichen Brief zusammen aufzusetzen. Er wohne in Bern, wie währe es in Aarau, das war gut für mich, da konnte ich bei meiner Freundin wohnen. Also hatten wir einen date an einem Samstag Mittags im Bahnhofrestaurant Aarau.

Ich hatte seit einigen Monaten ein neues Auto, einen grasgrünen Citrön. Mit dem fuhren
Faika und ich am Wochenende meisten aus, ich hatte einen Termin in Lausanne vom Freitag abend bis Samstag mittags13h bei Freunden. Wie es oft passiert ging meine zeitrechnung nicht genau auf, ich konnte mit dem Döschewo nicht so schnell auf der Autobah fahren und
oft hat es schon damals stau. Also bis ich Faika bei Annemarie ablieferte und im HB Aarau eintraf war es anstelle 14h, 16h geworden, ich dachte dass mein date sicher gegangen war,
damals gab es noch keine handys so wie heute. Doch er war noch dort und war überhaupt nicht übelgelaunt desshalb. Sehr zuvorkommend und verständnisvoll!

Nun wir setzten uns an seinen Tisch, der Aschenbecher war schon von ihm überfüllt, was ich wacker weiter mithalf. Sein ausehen beeindruckte mich nicht speziell, denn ich wusste ja, dass er nicht über eine grosse erscheinung verfügte. Er war sicher sehr gepflegt und vor allem aufmerksam und zuvorkommend. So kamen wir ziemlich schnell zur sache nämmlich
dieses Beschwerden schreibens an die Vermittlungsfirma aufzusetzen, mir viel gleich auf wie überaus Klever und sachlich er vorging, also beeindruckte er mich als erstes mit seiner hohen inteligenz. Der Brief wurde schliesslich fertiggestellt, und er meinte er würde ihn absenden,
wir würden uns sicher wieder hören wenn antwort kommt von der Vermittlungsfirma. So verabschiedeten wir uns.



(1) damals zu der Zeit Tina              
(2) damals zu der Zeit Archi (Heinz) und ich

damals zu der Zeit Archi (Heinz) und ich

 

Anscheinend hat er sein restliches Zigaretten-Packet aus dem Fenster geworfen und sich geschworen, ich höre auf zu rauchen wenn ich diese Frau an meiner Seite erhalte. Das erzählten mir seine Freunde später, zu denen er hinfuhr, anscheinend hat er riesig geschwärmt von mir.

Für mich war das eigentlich erledigt mit der hoffnung, dass die Firma mir das Geld zurück gibt, oder bessere seriösere Arbeit leistet.


















Wie ging die Geschichte weiter, mit diesem Heinz Wagner
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14.  Reue

Wie ging die Geschichte weiter, mit diesem Heinz Wagner

Es ist unglaublich, wie erfinderisch er war um mich zu gewinnen. Kurze Zeit darauf kam ein Telefon von Ihm, er müsse eine Weiterbildung machen in Zürich für 14 Tage mit unterbrüchen, Er kenne Zürich sehr schlecht, ob ich mal Zeit hätte ihm Zürich näher zu bringen und mit ihm mal zu treffen. Nun ich dachte mir nicht viel dabei, glaubte ihm und fand ganz unverbindlich, dass er ja ein sehr inteligenter und zuvorkommender Mann sei, warum nicht. Also verabredeten wir uns und gingen ins Niederdorf haben dort auch etwas gegessen und vielseitige gute gespräche geführt über das Leben und Gott und die Welt. Hoch interessant und ich merkte überhaupt nicht, dass er Zürich sehr gut kannte, und seine Georgrafischen Fähigkeiten einmal gesehen und gespeichert, als Student hiess er desshalb Azimuth. Ja so begann eine uglaubliche Geschichte.

So erfand er immer wieder Gründe, damit wir uns treffen, kam es auch, dass er eines Tages bei uns in Kloten zum essen kam und Faika kennen lernte, es war sehr gemütlich Faika war
nicht negatiev ihm gegenüber. Spät am Abend es war heiss und drückend Faika schlief schon, fragte er, ob wir nicht einen Spaziergang machen, ich hatte nichts dagegen. Jedes Treffen mit ihm trug ich flache Schuhe, weil ich hasste grösser neben einem Mann zu sein. Dann passierte etwas unglaubliches, ich muss noch erwähnen, in meiner Fantasie stellte ich mir immer vor, schon als sehr jung, dass ein starker Mann auf dem Pferd kommt mich packt und mitnahm. Obwohl ich ja mein Vater lange verachtete, muss mir seine Größe gefallen haben und vor allem, dass er mir ja keine Geborgenheit geben konnte und ich fremdbestimmt  war, der Gedanke gepackt und mitgenommen zu werden, ein Ersatz für das fehlende erwünscht und begehrt mit würde, eventuell der Auslöser für diese Fantasie.

Nun wir gingen spazieren und plötzlich kamen wir an einem Zaun, bevor ich mich umsehen konnte schwang mich Heinz über den Zaun! Wie er das machte weiss ich nicht,
doch gefühlsmässig war es ein Ackt, wie gepackt und mitgenommen zu werden. Von da an sah ich Heinz mit anderen Augen! Er war ja sehr gepflegt, hatte schöne Hände, Füsse sah ich noch nicht, hatte ein gutes Deodorant, doch später musste ich feststellen, dass sein persönlicher Geruch wenn er in Erregung kam, ich nicht mochte. Wau! das war für mich eine schlechtes Ohm, doch hatte ich auch eine sehr eindrücklichen Traum, der mir sehr tief in Erinnerung blieb. Wir beide waren in einer ganz andern Zeit Geschwister, er war der grosse Bruder und ein hoher Priester oder grosser Führer, der eine grosse Verantwortung hatte für das Volk. Er sass in einem Marmorraum auf dem Stuhl und hielt sich den Kopf in den Händen, weil er für ein enorm  wichtiges Ereignis die Schlüssellösung vergessen hatte, ich stand neben ihm und riet ihm sich zu entspannen, dann komme es ihm wieder in Sinn, doch im diesem Traum endete alles in einer Katastrophe. Für mich war der Traum wie eine botschaft, dass wir Seelenverwandt sind und eine Aufgabe zusammen in diesem Leben zu lösen haben. Das Gefühl begleitete mich durch unsere ganze Beziehung, bis zu seinem Tod, Seine Asche ist auf einem Berg im Boden gestreut und da erinnerte ich mich, und legte zuoberst einen simbolischen Schlüssel hinein für seine nächste inkarnation. Mehr darüber später.



(1) Archi und ich
Archi und ich

 



(2) Archi und ich
Archi und ich

 

Was war deine grösste Dummheit? Nein eben nicht das ist der Lebensplan und hatt einen tieferen Sinn!
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14.  Reue

Was war deine grösste Dummheit? Nein eben nicht das ist der Lebensplan und hatt einen tieferen Sinn!

Ich dachte nach der Trennung von Üstün nie mehr zu heiraten.

Meistens kommt es anders als man denkt!

Die Beziehung mit Heinz später von mir Archi genannt dauerte an, wir lernten seine 3 Kinder kennen, Bruno beinahe gleich alt wie Faika, Thomas in der mitte und Brigitte ein nachzügler.
Dann gab es noch ein Hund Dino, der Faika über alles liebte.



(1) Faika und Archi
Faika und Archi

 

(2) Faika ich und Archi mit seinen 3 Kinder

Faika ich und Archi mit seinen 3 Kinder

 

 

(3) Faika mit Dino

Faika mit Dino

Wir verbrachten viele Wochenende alle zusammen, wir haben auch viel tolles unternommen, ab und zu reisten Faika und ich auch nach Bern, doch meistens kam Archi nach kloten, Dino begann bei uns zu wohnen, was Faika sehr gefiel.

So verging die Zeit schnell, bis langsam Archi begann zu jammern wegen dem weg von Bern nach Kloten, doch wollte ich eigentlich nichts daran ändern, mir gefiel meine Stelle und auch zum teil meine unabhängigkeit. Obenauf wollte ich Faika nicht wieder aus der gewohnten umgebung nehmen. Und eines muss ich sagen ich lernte Archi zu schätzen und bewunderte seine hohe Inteligenz, doch verliebt war ich eigentlich nie in ihn.

Nach einiger Zeit genau weiss ich nicht mehr, entschieden wir uns doch nach Bern zu ziehen,
doch habe ich für Faika eine privat Schule gesucht, weil das Schulsystem der beiden Städte war unterschiedlich, Zürich währe sie in die 6 Klasse gekommen in Bern war die 6 Klasse
Sekundarschule. So entschied ich mich sie in die Feusi in das untergymnasium zu schicken.
Wir hatten eine Wohnung an der Grenze von Bern Frauenkappelen gefunden die uns gefiel, von dort aus konnte ich auch ohne Auto in der Stadt arbeiten. Denn mir war sehr wichtig mein und Faikas anteil selber zu bestreiten. Ich hatte bei der Adia Interim eine zusage jeweils Temporär als Sekretärin zu arbeiten.

Archi hatte das Haus der Familie überlassen und zahlte sehr viel für die Allimenten der Kinder.

Also kam der Tag von dem Umzug, Faika und meines schweren Herzens, doch war es aus der damaliger sicht das beste. ich glaube es war am 06.06.1976!!!

Es ist daraus sicher auch sehr viel positieves entstanden, eben erst nach einiger Zeit konnte ich den Sinn klar erkennen, von gewissen umständen die mir als erstes sehr mühe machten.
















 

 

 



 

Wie ging es weiter in Bern, mit der neuen Lebenssituation
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14.  Reue

Wie ging es weiter in Bern, mit der neuen Lebenssituation

Ja es gab einige wichtige Gründe die mir grosse Probleme bereiteten, denn nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass Archi mit seinen Kindern und Dino, sehr aggressive war, zum Beispiel schlug er Dino wenn er nicht gehorchte, sogar die Kinder, das war einfach für mich unglaublich und erinnerte mich an mein Vater. Das war für mich ein "no gow" Das habe ich ihm deutsch und deutlich gesagt, dass ich das nicht, besser gesagt niemals ertrage und dulde,
dass ich ihn verlassen würde wenn das weiterhin andauere. Er merkte, dass mir das sehr ernst war und beteuerte mir er wolle sich ändern und wolle sich sicher mühe geben sich in den griff zu bekommen.

Meine Freundin vom Flughafen kam mich oft besuchen, ich heulte und jammerte, wie konnte ich nur mich einlassen, auf so ein Mann der mich an meine jugend erinnerte. wie konnte ich mich ein zweites mal in so eine beziehung eingehen. Doch kam mir immer wieder mein Traum in den Sinn, wie wenn wir eine gemeinsame Aufgabe zu lösen hätten. Auch ein zweites mal davonlaufen, nein  dann nehme ich meine probleme ja mit, ich stelle mich dieser heruasforderung und wir werden es schaffen zusammen. Seine Familie bestätigte mir wie sehr er umgänglicher wurde durch unsere Beziehung und dass, er so viel weichger und weniger impulsiev wurde. Ich lernte sein Kern zu schäzen, der sehr gut war das spürte ich sehr gut. Seine Qualitäten mehr zu schätzen und ihn behutsam zu beinflussen, im vorleben
von grosszügigkeit und Toleranz.

Langsam hörte ich von seier Schwester, vor allem wie seine jugend war und was er alles überstand, Er war ein Resus Kind, damals eigentlich keine überlebens chance, doch seine Mutter kämpfte und fütterte ihn Tag und Nacht bis zur erschöpfung, gegen den Rat der Ärtze.
Sie sagte sie merkte wie hoch inteligent er doch währe und brachte es fertig ihm dadurch wie ein wunder zum überleben. Doch mit sehr viel Tragik, bis in die zweite Klasse lief ihm der Stuh einfach die Beine runter, was für eine Tragik, kriegte er später noch Rachitis und Knochenmark Entzündung. Das er  alles mit seinem hohen IQ überspielte. Die anderen Menschen oft entwürdigte und schwer beleidigte, Sie an die Wand stellte. Das war seine reaktion gegen seinen koplexe, weil er ja nicht gleich gross und Kräftig wurde wie sein Bruder oder Kollegen.

Das half mir immer mehr nachsichtig zu sein mit ihm, denn ich verstand warum es ihm noch nicht gelang groszügig und achtsam zu sein. Viele meine Freunde fanden ich sei zu nachsichtig und unterordne mich ihm, was für mich überhaupt nicht stimmte.

Was ich am Anfang noch nicht merkte, war, dass ich dadurch auch immer mehr über meinem Vater versuchte, das gute zu sehen, was sich sehr positiv auswirkte, mehr frieden in mir zu finden über die Jugend.



(1) Zu beginn die Kinder von Archi
Zu beginn die Kinder von Archi

 

 

Wie ging es plötzlich mit einer gross Familie weiter und die zweite Ehe
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15.  Kinder

Wie ging es plötzlich mit einer gross Familie weiter und die zweite Ehe
Ich nannte Heinz, Archi anstelle Azimuth, den er als Student diesen nahmen  hatte. 

Er war ja schon mit Edith verheiratet gleich nach der RS, und Bruno war schon unterwgs der älteste Sohn, dann kam kurz darauf Thomas und danach Brigitte. Edith war sehr kreative und eine gute Lehrerin, leider war sie schon von jung an Manisch depressiev. Ich mochte sie sehr gut und half ihr ab und zu wenn sie probleme hatte. Denn das hatten sie oft, Riesengrosse!


Ich hörte immer mehr über Ihr früheres Familienleben von Archis jüngste Schwester. Er arbeitete in der EDV  Tagsüber und absolvierte das HTL Studium mehrere Jahre. Damals war es leider sehr üblich in der Studentenverbindung viel nach dem Studium auszugehen um zu Singen und Saufen. Was für Ihn kein problem war mit seinem hohen IQ mit dem wenig lernen mit Bravur Ing HTL abzuschliessen. Er half den Freunden noch den abschluss zu schaffen. Davon spricht man heute noch wie überaus Intelligent er war, auch die damaligen Dozenten.


(1) 7 beste Freunde von dem Studium

7 beste Freunde von dem Studium

Von rechts nach links, Ibis, How, Sprint, Donar, Azi, Lux, Reto Studentennahmen?,
über ihre umgangs Art dieser Freundschaften schreibe ich später.

Wir gingen jedes jahr reglemässig an Pfingsten 2 Tage wandern mit Ehepartnerinnen.

Während des Studiums ging es damals bei Wagners, zu und her wie in einem Hölzigen Himmel, es muss sehr schwer gewesen sein, für Edith und die Kinder. Archi war beinahe nie zuhause und wenn, war er sehr ungeduldig und oft brutal.

Seine drei Kinder kamen sehr oft zu uns, in den Ferien und Wochenende. Ich musste schleunigst Matratzen Schoner kaufen, den alle drei, nässten das Bett nachts. Also musste ich den ganzen Bettinhalt von den drei jeden Tag waschen. Ich bestand darauf, sie deshalb nicht zu bestrafen, was Archi akzeptieren musste. Denn es war ja klar, dass das etwas zu tun hatte
mit ihren Traumas.

Ich stellte mir vor, dass Faika glücklich war endlich Geschwister zu haben. Denn sie bedauerte einzelkind zu sein, doch erst kürzlich vernahm ich von ihr, dass das nicht der Fall war, sie war anscheinend sehr eiversüchtig, vermutlich auch weil sie nicht so anhänglich war.
Alle drei waren sehr anhänglich und klebten wie kleine klettern  an mir. Alle drei
sagen noch heute ich sei Ihr zeites Mami, wir sehen und hören uns bis heute regelmässig.

Ja eine plötzliche Grossfamilie, meine Tochter Faika, die drei Kinder von Archi, Bruno, Thomas und Brigitte. Dazu kam dann noch ein Ausland Student, halb Schweizer halb USA Bürger, "Werner". Er kam zu uns, als Praktikant in der EDV, weil Archi sich selbständig machte. Er hatte ein Zimmer im obersten Stock aber lebte mit uns. Also wenn wir ab und zu Ausgingen zum Beispiel in ein Matine Jazz Konzert mit Frühstück, ich war ja noch sehr jung,
 ging ich jeweils mit hohlem Kreuz voraus und alle staunten.



(2) Brigitte und Bruno    
(3) Bruno

Brigitte und Bruno

 

 

(4) Thomas Bruno und Archi

Thomas Bruno und Archi

 




(5) Werner der Praktikant Archi Faika und ich

Werner der Praktikant Archi Faika und ich

 

 

Ich arbeitete ja jeweils als Temporäre Sekrtärin für Adia Interim, was mir auch sehr freude machte, den oft kam ich wieder in eine neue Firma und musste viel neues lernen, das empfand ich als sehr lehrreich. So profitierte ich mehr als 1-2 Jahre im bereich Sekretariat.
Adia Interim vermittelte mich gerne und ich erhielt viel komplimente.

Als Archi sich selbständig machte half ich ihm im Büro und er bezahlte mich Stundenweise.
So verliess ich die Adia Interim. In der Firma Stampfli hat er das SBB-Kursbuch von Bleisatz ins Digitale umgewandelt, er war ja dort Chef EDV. Das war eine sensation.
Danach wurde er von der Österreichischen Staatsdruckerei angefragt ob er für sie dasselbe mache und deshalb wurde er selbstständig und gründete seine erste Firma idv AG.

In  dieser Zeit begann ich nebenbei wieder zu malen und konte in Frauenkappelen ausstellen.
Von da an malte ich regelmässig, wenn immer ich zeit fand. Archi unterstützte mich in meinem Kreatieven Interesse. Schon bald mietete ich im Keller der Bastelraum und und begann zu Töpfern, Drehen und aufbauen, zum brennen und Glasieren, kannte ich eine Töpferin wo ich die Gegenstände fertig stellen konnte.

In Moseedorf stellte ich Ölbilder aus, mit meiner Tante Rosette von Genf aus, sie machte wunderschöne Wand Teppiche ganze Geschichten stickte sie. Sie war auch Töpferin und Malerin. Wir hatten sehr grossen erfolg.

Am 06.06.78 heirateten wir, warum weiss ich nicht mehr genau, denn es war ja gut so wie
es war.
 

(6) Hochzeit in Unilook Kleider

Hochzeit in Unilook Kleider

Beide Mütter, Archis und meine waren Trautzeugen, Faika war sehr enttäuscht über unsere Gardarobe und schämte sich deshalb glaube ich. Zur Feier des Tages fuhren wir nach Luzern und assen Chinesisch. Natürlich setzten wir einen Ehe Vertrag auf.



(7) 6.6.1978 Hochzeits essen

6.6.1978 Hochzeits essen

Von rechts nach links, meine Mutter, Faika, Mutter von Archi, ich Archi sieht man nur den Arm.

In Frauenkappelen hatten wir mit den Nachbaren ein sehr gutes Verhältnis, alle waren gegenseitig für einander da, wenn es um Hilfe ging. Auch gab es viele Kinder. Im Sommer hatten wir einen grossen Grill und kochten assen und spielten oft zusammen. Mit einem Ehepaar gingen Archi und ich nach Irland, dort reisten wir, mit je einem Zigeunerwagen und Pferden umher. Das war oft auch sehr abendteuerlich.



(8) Nachbarschaftskinder in Frauenkappelen

Nachbarschaftskinder in Frauenkappelen

Wir organisierten Schlitten Abfahrten, im Wald bauten wir Staudämme, schwimmen, klein Theater, Weihnachten im Wald usw.

 

(9) Wir 4 waren eine Malgruppe

Wir 4 waren eine Malgruppe

 Entstand diese Gruppe durch den Pensionierter Arzt Dr. Schütz, den ich zufällig an einer Aerzte-Austellung kennen lernte.

Von rechts nach links Peter Wichtermann Grafiker, Dr. Andre Schütz, ich, Hans Meier Apotheker

Wir gingen bei schönem wetter oft auch draussen in die Natur um zu malen und eben im Atlier von Dr. Schütz.

Er hatte in seinem Haus im Rosengarten oben ein Atelier, darin hat sogar ein berühmter Maler, weiss nicht mehr wer er war, früher auch gemalt und die Wände waren voll von entwürfen von ihm.

 





 

 

 

















 

Wie stark seid ihr auf Wünsche eurer Kinder eingegangen?
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15.  Kinder

Wie stark seid ihr auf Wünsche eurer Kinder eingegangen?


Es war oft nicht einfach, Die Erziehungsmethoden waren bei Archi und mir  oft noicht gleich, also mussten wir uns absprechen, ich setzte mich natürlich jedesmal durch wenn es gegen Autorität ging.

Ich verlangte von allen, dass der umgang miteinander gerecht zuging, wir hatten mehrere Jahre kein Fehrnseher. also war spielen und Kreatieves angesagt und streit musste in Worten ausgetragen werden. Ämtli wurden alle paar Wochen besprochen und dann festgelegt, natürlich kontrolliert eingehalten. Ich war sehr konzequent. Wünsche durften auch regelmässig angebracht werden und dann eingehalten. Sie mussten auch teilen altersgerecht oder etwas weitergeben, was nicht immer problemlos über die Bühne ging. Das wichtigste war, dass es alle gleich betraf. So lernten sie gerechtigkeit. Grosse Wünsche lagen meistens finanziell nicht drin. Also musste auch verzichtet oder und darauf gespart werden. Alle liebten wenn wir auf einem gefrorenen See Eislaufen gingen, oder wandern Pikniken mit Feuer machen und dann etwas bräteln, Würste Kartoffeln und marschmelo.

Längere Fehrien ging Faika später regelmässig zu ihrem Vater in die Türkei. Archis Kinder in Sportschulferien. Zweimal ging Faika in den Ferien, zu ihrem Vater nach USA:




(1) Faika in den Ferien mit Vater in USA, Faika an der Konfirmation      
(2) Faika an der Konfirmation

Faika in den Ferien mit Vater in USA, Faika an der Konfirmation

 

Faika empfand mich ausserordentlich streng und konzquent, was sie mir erst später erzählte, dass sie sehr darunter litt. Also ich gab den ton an bei ihr, Archi hatte wenig zu sagen. Sie durfte nicht einfach ausgehen an parties, ich wollte genau alles wissen wo und was, brachte sie und holte sie auch wieder ab.

Ein Töffli kriegte sie auch nicht, ein schönes Velo zur Konfirmation, und das mit dem
töfflifahren glaubte ich in kontrolle zu haben, denn ich fand es viel gesünder Velo zu fahren.
Doch eines Tages wurde sie erwischt mit einem ausgeborgtem Töff ohne Ausweis. Ja dann gab es halt strafen zum beispiel wie, enzug von ausgang für einige Zeit, usw.

Sie war sehr hübsch und ich hatte um sie sehr Angst, denn ich wusste aus meiner Jugend wie gefählich es sein kann, für junge Mädchen.



(3) Klassenfoto in der Feusischule
Klassenfoto in der Feusischule

 

(4) Faika mit einer Feusi Freundin

Faika mit einer Feusi Freundin

 

In der zwischenzeit hat ja Üstün wieder geheiratet und Faika kriegte eine Halbschwester Janan.



(5) Faikas neue Halbschwester Janan

Faikas neue Halbschwester Janan


Leider beräute ich den Entscheid Faika in die Feusi zu schicken, denn da waren alles reiche verwöhnte Jugendliche, vieles hatte ich erst später gehört was da alles ablief, die Montesori Schule währe viel besser gewesen. So trifft man auch ab und zu falsche Entscheide.

Das Resultat zeigte sich in dem immer schlechter werdenden Noten, ich musste öfter zum Hauptleher. Er meinte sie müsse sich verbessern sonst müsse sie ein Jahr wiederholen.

In dieser Zeit hatte ich eine total operation, weil ich immer schmerzen hatte im unterleib,
es stellte sich heruas, dass alles verwachsen war von der Geburt und den vielen auskrazungen.

Wie ich im kapitel 2 "warum ich gestalter meines lebens wurde" geschrieben habe hatte ich ja die volle Hypnose dies und die OP haben geholfen, dass ich die nächtlichen Alptreume langsam überwand.

 

 

 

Wie war meine Tochter und die Kinder von meinem Partner, in der Pubertät und verschiedenen Berufswahl?
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15.  Kinder

Wie war meine Tochter und die Kinder von meinem Partner, in der Pubertät und verschiedenen Berufswahl?

Archi hatte ja seine ERSTE neue Firma und den grossen Auftrag für die Östereichische Staadtsdruckerei, das SBB Kursbuch auch vom Bleisatz ins digitale zu programmieren. So reisten ich ab und zu auch mit nach Wien, wir wurden fürstlich logiert im Grabenhotel und überall eingeladen, es war wirklich sehr eindrücklich denn Wien gefiel mir sehr gut.

Archi wollte alles kennenlernen was, wie und wo ich in USA lebte, also planten wir eine längere Reise in USA, abwechslungsweise in Hotels und immer wieder bei Freunden von mir
versteut in Kanada und quer durch USA. Geichzeitig verbrachte Faika mit Üstün und Familie auch in USA.

Das war der Grund, dass ich nicht immer anwesend war und somit auch die Kontrolle ab und zu mit Faika nicht hatte. Denn wenn ich abwesend war, war ihre Gotte und Götti für sie da, die im gleichen Haus wohnten und meine Schwägerin oder Schwiegermutter bei uns wohnte. Auch wohnte ja Werner der Praktikan noch bei uns. So das gab ihr auch mehr freiheit von meiner Kontrolle.

Faika war ja in der Feusi, nicht mehr so fleissig und ich machte mir sehr grosse Sorgen.
Die Gespräche mit der lehrerschaft waren nicht sehr erfreulich auch dass Faika die Klasse evt wiederholen müsse wenn sie sich nicht um einiges verbessere. Längere Zeit wies ich immer wieder darauf hin, dass ich für das Schulgeld schwer arbeiten musste und ich es auch
gefährlich fand, meiner meinung nach wenn in dem Alter, alles andere wichtig wird, herumzuhängen und kein ziel mehr zu verfolgen und keine Ambitionen zu haben. Auch erklärte ich immer wieder, dass es in der Schweiz üblich ist wenn es mit dem Studium nicht so klappt, als zwischenlösung eine Berufslehre macht und ann evt. später die Weiterbildung jederzeit nachholen kann, dass das eine sehr gute Sache sei und von vielen Länder auszeichnet. Denn ich erklärte ihr auch immer wieder, dass wie in der Türkei die jugendlichen von einer Hochschule in die ander schickten auf biegen nund brechen, und so nicht die gleichen vorteile haben wie hier nach einigem versuch mit einer Lehrer viel lernen von der Arbeitswelt und etwas beenden und das ein sehr guten start ist für weitere Wege einzuschlagen.

Ich merkte schon, dass sie alles nicht so ernst nahm, auch mit Berufberatung keine Intersse zeigte. Sie war von der Türkischen vorgehensweise beeindruckt. Nun nach einiger Zeit gegen ende des Schuljahres erklärte ich ihr, es gebe nur noch den Weg mit einer Lehre, Sie bemühte sich aber nicht, trotz hilfe von mir und Berufberatung und Lehrer von der Feusi sich für eine Lehrstelle zu entscheiden und bewerben.

Jetzt muss ich dringend noch etwas erwänen, wenn man meinen werdegang und meine jugend liesst muss es sehr komisch klingen, dass ich so uneinsichtig und konzequent und streng war mit Faika.

Jetzt kommt ein ABER,  Faika hatte eine ganz andere Ausgangslage und wurde von ganz anderen umstände geprägt, für mich war es niemals eine möglichkeit, dass sie einfach
machen kann wie sie will, ich sah wie gefährlich und aussichtslos ihre zukunft werden würde, sie lebt nicht in der Türkei und in der Schweiz war vieles anders und ihre Situation  sahen für mich bedrohlich aus. Ich machte mir schreckliche sorgen. Es gab viele Jugendliche die beim rumhängen in die schwersten situationen und drogen gerieten.

Es zeichnete sich nicht die kleinste veränderung bei Faika ab, sogar ihr benehmen artete zum erstenmal extrem aus, so dass ich ihr das erste und einzige mal eine ohrfeige verpasste, warum weiss ich nicht mehr, nur eines weiss ich es war morgens beim frühstücken, ich glaube sie hat die Aufgaben nicht gemacht und mir sehr frech geantwortet. Dieses ausrasten hat  mich sehr traurig gemach, mich nicht im Griff zu haben, es schien mir alles ausser rand und band zu geaten.

Im August entschied ich, dass sie die Feusi beenden muss, und ging in die Feusi um den Abschluss in die Wege zu leiten. Durch gute Beziehungen von Archi mit Druckereien, stellte sich eine Lehrstelle in Bern ab, die in den Kreativen Bereich gehörte, und später im Typografischen Bereich weiter zu machen. Am Oktober konnte sie die Lehre als Schriftsetzerin antreten und Paralell in die Kunstgewerbe schule gehen. Ja die Lehre war 4 Jahre. Doch meiner meinung damals war, sie würde auch vieles lernen in der Arbeitswelt und eine stukturiertes leben bekommen. Schlussendlich etwas abgeschlossen zu haben und von dort aus der weg offen für sich weiter zu Bilden. Sie war ausser sich und wollte nicht mitmachen, doch schlussendlich hat sie sich abgefunden, nach vielen, vielen diskussionen und Gespräche. Sicher sieht sie es nicht gleich wie ich, damals und auch jetzt, was sie mir viel später erzählte. Dass diese Zeit und die Lehrstelle eines ihres grösste Drauma gewesen war, sie sich von mir und Ihrem Vater fürchterlich alleine gelassen fühlte, und keine Chancen erhalten hätte, sowie keine Zeit ihre pubertären probleme zu leben und drotzdem unterstützt zu werden. Dass das aus ihrer sicht das hinterletzte war eine Lehre als Schriftsetzerin machen zu müssen und dass das vier verlorene jahre gwesen währen. Diese Aussage quälte mich einige Zeit enorm, ich fühlte mich so miserabel, denn meine Sicht wollte sie gar nicht höhren. Schlieslich merkte ich es ist eben tatsache, man kann wahrnehmungen schlecht rechtfertigen oder erklären, sie sind tief eingeprägt und für denjenigen die wahrheit, weil es tiefe Gefühle sind. So konnte ich es auch verstehen und mich nicht alleine als versager stehen lassen. Sondern auch mein Gefühl guter Wille und Absichten wie auch meine Gründe für dieses war meine wahrheit, das half mir es stehen zu lassen und es nicht zu persöhnlich zu nehmen.


Bruno und Thomas schlossen die Schule ab, sie hatten keine ambitionen ins Gimmi zu gehen,
mit ihrer Pubertären Situation, davon bekamen wir wenig mit, Bruno lernte Dachdecker und ein Jahr später Thomas Elektriker. Brigitt war ja einiges kleiner wie es bei ihr verlief darüber werde ich später schreiben.
Wieder grosse veränderungen für Faika
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15.  Kinder

Wieder grosse veränderungen für Faika


Ein Jahr war Faika schon in der Lehre. Sie hatte sicher ihre probleme, doch weiss ich nicht mehr so genau, was alles bei ihr in der Lehre und im privaten ablief. Ich arbeitete viel und der Haushalt, Ausstellungen, eben vieles und eben Archis Berufliche ambitionen, die mir oft an die grenzen und brachte.

Das Geschäft nach dem Abschluss von dem Auftrag in Österreich musste ja Archi sich um neue Kunden kümmern. Ja und da begannen meine Sorgen weil ich schon länger merkte er ist fachlich ein Genie aber kein Geschäftsmann, er währe als Angestellter ein hervorragender Forscher gewesen davon bin ich hundertprozent überzeugt. Doch wollte er von so einem werdegan gar nichts hören.

Wie es bei vielen Mensche abläuft, wollte er genau das, was nicht seinen stärken entsprach beweisen, sich und der Umgebung. So gründete er  bei einem Freund und Geschäftsmann von einer Druckerei in Grenchen seine zweite Firma. Er fuhr von da an jeden Tag von Bern nach Grenchen, oft bis spät Nachts, das gehörte zu ihm Grenzenlos und es ist auch etwas programmierer Krankheit. Sehr oft fuhr er sehr übermüdet zwischen Grenchen und Bern
und hatte mehrmals glück mit Unfällen die gott sei dank glimpflich abliefen doch sehr
warnend waren.

Ich arbeite nur noch Kreatiev  und stellte in vielen Orten Bilder und Keramik aus, wurde darin recht erfogreich, doch immer noch im Keller und Wohnung bei uns zuhause. Zusätzlich richtete ich in dem Zimmer von Werner dem Praktikant, der nun selber eine Wohnung hatte ein kleines Atelier mit einem kleinen Brennofen für die Keramik ein.

Faia war eine wunderschöne junge Frau geworden, sie lernte einen sympathischen jungen
Mann kennen, er war auch in der Lehre als Elektriker, zwei jahre älter glaube ich.



(1) Faika in der Lehre

Faika in der Lehre



(2) Remo Faikas Freund

Remo ihr Freund

Da kam immer stärker der Druck von Archi, dass er nach Grenchen umziehen wolle,
ich war ganz und gar nicht davon begeistert. Denn mir geviel Bern sehr und vor allem wegen Faika, von dem Gebiet nach Bern zu fahren währe ein gewaltiger weg gewesen.

Also kam es schlussendlich zu einer Entscheidung die ich langsam nachgeben musste und eine mögliche Lösung suchen die für uns alle einigermassen akzeptabel ist. Also Archi schrieb mir alle möglichen Dörfer in der umgebung von Grenchen auf, die für ihm infrage kommen. Für Faika als erstes besprach ich mit ihr was sie wollte, nun so lassen wie es war konnten wir eben nicht mehr wegen Archi. Also Sprach ich mit Dr. Schütz der pensionierte Arzt den ich sehr scätzte, er hatte ein Zimmer und Dusche mit Toilette neben dem Atelkier,
das wir für Faika herrichten können und wenn sie Baden wolle könne sie es bei ihm in der Wohnung machen und auch bei ihm verweilen wenn immer sie wolle, er war ja etwas wie ein Grossvater für sie. Das wäre jeweils die Woche durch, wochenende dann bei uns. Sie fand das nicht toll, denn es war eben nicht mit uns zusammen möglich und der weg von dort zu beschwerlich. Ich bin überzeugt sie fühlte sich im stich gelassen, und nicht geborgen zu
100 %, dass sie nicht an erster stelle berücksichtigt wurde, ist auch so, muss ich eingestehen
obwohl mir Faika in meinem leben immer das wichtigste war. Doch ich entschied im Anbetracht auf das ganze, worin ich heute es auch anders sehe. 

Heute denke ich, währe doch eine bessere Lösung für Faika möglich gewesen, zwischen Bern und Grenchen einen Ort zu suchen, doch fand Archi das Steuerlich nicht geeignet, weil er das Geschäft in Grenchen hatte. Er fand wir müssen im Kanton Solothurn leben. Da hätte ich mich durchsetzen  müssen! Die grösseren Orte mit guter öffentlicher Verbindung für Faika waren alle Kt. Bern.

Ich wollte nicht nach Grenchen, also begann ich langsam alle Dörfer im Bucheggberg zu besuchen, teils gefielen sie mir teils nicht, die mir gefielen ging ich in die Dorfbeiz, dort informierte ich mich ob sie etwas wissen, über eine Wohnung mit Atelier oder ein Stöckli.

Mit meinem Grashüpfer, grüner Citrön, Dino hinten drin fuhr ich sporadisch die Dörfer ab,
das auch in Gossliwil kt. Solothurn im Bucheggberg, ich hielt im Gasthof Kreuz ende des Dorfes, bestellte mir etwas und fragte die Wirtin ob sie etwas wüsste in diesem Dorf das
eine 3 Zimmerwohnung mit evt. Atelier wüsste, sie meinte doch soviel sie wisse sei bei den Witschis etwas frei geworden, rief eine Frau, sie war die Gemeindeschreiberin "Käti" ist
nicht bei Witschis eine wohnung frei? Sie beschrieb wo es war mitte im Dorf vis a vis vom Restaurant Sernen, Käti sah mich von der seit missmutig an und meinte nein da ist nichts frei! Ich bezahlte, dachte das bringt kein Glück mit der haltung von der Gemeindeschreiberin, und fuhr wieder weiter, mitten im Dorf nach der Beschreibung der Wirtin, sah ich rüber zu dem alten Daunerhaus und hielt kurz an um es mir anzusehen, da viel
mir ein Traum ein, ganz genau wie dieses Haus mit einer riesigen Trauerwiede und ein Holztor. Darin stand ich in der oberen Wiese, wie ich auf einem Gerüst stand und eine grosse Figur behaute. Ich spürte die Hände wie sie verschunden waren und roch den Duft der Bäume, das Ländliche alles schien ganz echt. So entschied ich zu parkieren und liess aber Dino im Auto. Ging rüber zum Tor trat ein und sah der Eingang war die Wohnküche und durch das Türfenster sah ich zwei Leute am Tisch sitzen, sie rüsteten etwas ein Mann mit Bart und eine Frau mit langem Zopf, ich klopfte, sie baten mich rein ganz neugierig, ich
erzählte ihnen dass ich Töpferin und Malerin sei und mein Mann ein Geschäft in Grenchen hätte, wir aber noch in Bern lebten und jetzt etwas suchten in der nähe. Sie sahen sich an
lächelten und sagten, sicher schicke mich der Himmel, denn sie dachten an ein Inserat und es währe ihnen zuwider, auf diesem weg neue Mieter zu finden. Sie seien beide Künstler und
hätten unten ein grosses Atelier mit Brennofen, es währe sicher möglich einen Weg zu finden, dass wir unten die Wohnung haben könnten und sie würden im mittleren Stock ziehen, denn sie leben vorwiegend im Tessin und hätten dort ein Rustika. Ich sah dass rund ums Haus viel Bäume, Beerensteucher, Blumen, Garten und Wiese waren.  Sie forderten mich auf doch mal die Räume unten anzusehen. Was wir machten, ich war hell begeister. Es war ein altes Dauner Haus mit Butzerfenster, Chemine im Wohnzimmer und grosses Atelier, Duche, Wohnküche, und Zimmer alles sehr romantisch, für mich ungewöhnlich das ländliche doch genau desshalb gefiel es mir sehr. Ich sagte Ihnen, dass es mir sehr gefalle eigentlich genau
das richtige für uns sei, ich werde es meinem partner erzählen und wir würden zusammen nochmals kommen um alles zu besprechen, wenn es ihm auch gefällt. Ich verabschiedete mich und fuhr so schnell wie möglich ins Geschäft von Archi um es ihm zu erzählen.

Er war anscheinend erleichtert, dass sich etwas in aussicht stellte und er nicht mehr immer
hin und her fahren musste, doch als wir nochmals zu Witschis nach gossliwil fuhren um es
zu besichtigen und besprechen, war er wie ich auch sehr begeistert, er war ja ursprünglich als erstes in einem Dorf aufgewachsen.

Die gewissen anpassungen wurden besprochen, auch ein Schlafzimmer über dem Atelier von Framus, darin machte er gorsse Eisenplastiken, alles wurden besprochen. Der Termin von dem Umzug festgelegt, wie auch die Miete.  Sie war moderat, denn weil sie ja sehr viel im
Tessin, verweilten waren wir zuständig für den Garten und alles drum und dran. Das waren
vorteile gegenseitig. 

Sehr ulmig war mir wegen Faika, dieses Dorf liegt eben im Bucheggberg und
es gab wenige Postautos pro Tag ich glaube 3-4 mal. Also müsste ich sie jeweils beim Bahnhof Grenchen oder Solothurn abholen, fürs Wochenende. Und noch etwas war, das Zimmer das sie benutzen konnte währe für Gäste und sie, aber es hatte keine Tür,
vom dem Esszimmer und Wohnzimmer war nur ein Durchgang. Nun ich dachte eine Parawanne als abgrenzung zu stellen.

Also nahm alles Form an, Faika durfte Remo jeweisl mitnehmen übers Wochenende, sie
schickte sich darin wohl oder übel. Auch mit dem Zimmer bei Dr. Andre Schütz. Die längeren Ferien verbrachte sie sowiso in der Türkei bei Ihrem Vater. Eine Ganz andere Welt und lebensweise, uterschiedlicher könnte es nicht sein. Dort in Luxus und in Gossliwil Ländlich einfach, doch glaube ich es begann ihr und Remo langsam auch zu gefallen.

Wir hatten viele gute Feste gefeiert, beinahe wöchentlich, manchmal auch nach einem Ausgang noch spät bei jeman den Spagetti plausch um 12/1/2 Uhr.




(3) Gossliwiler Feste

Gossliwiler Feste

 



(4) Gossliwiler Feste

Gossliwiler Feste

 




(5) Gossliwiler Feste

Gossliwiler Feste

 



(6) Gossliwil im Garten mit freunden

Gossliwil im Garten mit freunden

 

 

 

 




 

 


 

Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung
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16.  Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung

(1) Garten Gossliwil

Garten Gossliwil

Als erstes musste ich mich an das Leben in einem Dorf mit 172 Einwohner gewöhnen.
Viel neues gab es für mich zu lernen,  Archi und ich machten einen Kurs für natur gerecht zu Gartnen, ich stürzte mich im Atelier um eigene Glasuren zu produzieren und führte Buch, alles genausten beschrieben, Rezepturen, Muster, und Brand. Ich hatte ja einen Elektro Ofen von Witschis und zwei vom mir einen grossen und kleinen, kaufte dazu noch einen Gasofen.

Ja so war ich sehr beschäftigt mit Haushalt, Garten und Umgebung, denn Archi arbeitete
immer mehr, also hatte er keine Zeit mehr, mir zu helfen. Das Atelier wurde auch immer intensiever, ich machte immer wieder Ausstellungen, von Malen, Töpfern, Bildhauen.
Ein riesen Pensum, aber überglücklich.


(2) Ich am arbeiten im Atelier
Ich am arbeiten im Atelier

 

(3) Ausstellung

Ausstellung

 Ich lernte schnell alle Bewohner von Gossliwil kennen, und erstaunlich wurde ich schnell, als eine von Ihnen angenommen. Sie schätzten mich sehr, auch viele von Ihnen wurden gute Freunde, zum teil bis heute sind diese Beziehungen geblieben.

Langsam hat es sich auch eingependelt, dass Faika und Remo übers Wochenende kamen,
Sie waren aber nicht aktiev im Ausgang, sie hiengen bei uns zuhause herum, machten mit wenn wir Feste feierten, aber selber in Ausgang gingen sie nicht, ich fand das nicht so gut
in dem Alter, wäre doch das normal mit gleichaltrigen etwas zu unternehmen. Oft waren sie wie alt unzufriedene Partner und zankten vortlaufend, ich musste jeweils an das Sketsch, Loriot das Frühstucksei denken.

Ich hatte ein Freund von Grenchen, der als Beistand wirkte, für Jugendliche, die auf schiefe Bahn geraten sind, er fragte mich für einige zeit, ob sie bei mir mithelfen könnten, in allen sparten, auch im Atelier, genauen Tagesablauf hätten, nicht in Ausgang durften. dann wieder zurück nach Grenchen, in ein Übergangsheim. Dass ich wie ein Sprungbrett dienen sollte um sie daran zu gewöhnen, in den normalen alltag einzugliedern.  Immer nur eine Person aufs mal, 1 mal kam es vor, dass ein 14 jähriges Mädchen abhaute, dann musste ich ihren Beistand informeiren. Das machte mir sehr zu schaffen. Ich fühlte mich verantwortlich, obwohl mir beteuert wurde, das sei nicht mein versagen. dass das auch in den Heimen passiere. Das war für mich aber keine motvation mehr es weiterzuführen.


(4) Gerda und ich im Atelier
Gerda und ich im Atelier

Brigitte war auch ab und zu bei uns, sie wollte Tierarztgehilfin werden. was sie dann später auch in Solothurn in einer Tierpraxis beginnen konnte. Gleichzeitig musste sie in die Gewerbeschule machen, nach einiger Zeit merkten wir bei ihr verhaltensveränderungen,
nicht nur pupertäre erscheinungen, es schien mehr dahinter zu stecken. Mit der Zeit ardete es aus, genau wussten wir noch nicht was der Grund war. Ihre Mutter und Archi wurden in der Gewerbeschule vorgeladen nach einem Jahr weil ihre Noten ungenügend wurden, der Vorschlag war von der Schule und der Praxis, dass sie ein Auslandaufenthalt machen könne und ein Jahr später die Lehre vortsetzen. Ich hatte immer noch gute Freunde in USA Arizona, mit denen setzte ich mich in verbindung, es stellte sich heraus, dass auf einer Reitfarm um Englisch zu lernen und mithilfe auf der Farm eine möglichkeit gäbe, Brigitte reitete gerne, so versuchten wir es Ihr schmackhaft zu machen, doch ich wollte erst sicher gehen dass sie, wie wir vermuteten keine Drogen zu sich nahm, also meldete ich sie bei Ihrem Arzt an um den Test zu machen, denn wie ich vermutete kriegte sie in der Gewebeschule von Schulkollegen selbstgemachte Drogen, sie weigerte sich zum Arzt zu gehen, ich wurde so wütend und zwang sie mitzukommen, sie kriegte gott sei dank die bestätigung, dass sie sauber war, was ich meinen Freunden schuldete. Denn in den USA waren strenge Gesetze, bis 21 kein Alkohol und natürlich auch keine Drogen. So wurde der Plan langsam immer konkreter, alles wurde vorbereitet, der Flug und das abholen am Flughafen, kennen lernen und dann zu der Farm. Wir blieben immer in ständigem Kontakt mit meinen Freunden, erst hörte es sich gut an, doch dann kamen immer wieder meldungen wie sie herumhängte mit Mexikaner die auch Angestellte waren, was aber natürlich nicht erlaubt war, für ein jugendliches Mädchen das noch minderjährig war, auch alkohol war ein Thema, so mussten meine Freunde einen anderen Platz finden, denn die Verantwortung  wollten die Gastgeber nicht mehr. Das ganze spielte sich, so viel ich mich erinnere 3 mal ab, immer die gleichen vorwürfe. Bis meine Freunde uns meldeten sie setzen sie an einem bestimmten Tag und Zeit ins Flugzeug um sie uns zurückzuschicken. Das war sehr heftig und traurig für uns, danach konnte sie nicht mehr die Lehre weiterführen, ich bestand darauf dass Archi ihr immer wieder eine Chance anbot gegen bezahlung im Stundenlohn bei ihm zu arbeiten, wenn sie nur rumhängte musste sie gehen, so ging das Jahre, sie geriet immer mehr in die Drogen, sie lebte ja bei ihrer Mutter und vieles erfuhren wir nicht, doch nach unserer bedingung durfte sie immer wieder bei Archi arbeiten, aber nur wenn sie einen entzug nachweisen konnte und mit Metadon unter kontrolle war. Sie begann immer mehr auf der Gasse zu leben. Es war sehr, sehr schwer für uns, machtlos zuzusehen zu müssen. Einiges später lernte sie einen Marokaner kennen Kerim, der als erstes gearbeitet hatte aber später leider auch aus dem Markt rausviel. Eines Tages kam sie mit der Hiobsbotschaft, dass sie schwanger war und heiraten wolle und arbeiten wolle bei Archi, inzwischen sind viele schwere Zeiten vergangen, Sie war sehr klever und hatte auch ein grossen Wille, langsam erholte sich die situation, dank ihrer Tochter brachte sie es schlussendlich sogar im KV fuss zu fassen und sogar eine Weiterbildung mit höherem Abschluss zu schaffen, Sie trennte sich vom Kerim. Der dann schlussendlich wieder zurück nach Maroko ging. Yasmin war ein wunderschönes Mädchen. Brigitte wurde auch eine sehr gute strenge Mutter und meisterte es hervorragend als alleinerziehende.



(5) Brigitte und Yasmin


Brigitte und Yasmin

 

Langsam spitzte es sich auch mit Faika zu, es wurde auch immer schwieriger, bis sie auch schwanger wurde, ich leider nicht einmal genug überlegt handelte und mit ihr ein gespräch führte ohne auch Remo einzubeziehen, mit ihrem einverständnis rief ich Dr. Schütz an um
eine Abtreibung so schnell wie möglich in die Wege zu leiten, wir gingen zusammen diesen schweren schritt, ich fühlte mich hundsmies, sie vermutlich auch, Remo erfuhr es erst im nachhinein. Ich sah überhaupt keine möglichgkeit ihr zu offerieren für das Kind zu sorgen, Sie waren noch beide in der Lehre, ich war schon schwer am limit mit der damaligen situation.
 

Denn ich hatte eine Weiterbildung begonnen als Dipl. Erwachsenenbildnerin, um besser zu lernen, mit allem was ich wusste eine grundlegende fundierte zusammen führung zu erhalten.
Diese dauerte 3 1/2 Jahre, neben allen anderen Aufgaben. Wie ich überhaupt diese Weiterbildung machen konnte, muss ich noch erzählen, nach einem Termin durfte ich mich vorstellen bei Prof. Lüthi und Dr. Madlen Löbner, die die EB /MSE in Bern leiteten. Denn ich hatte ja die grundlegenden voraussetzungen nicht. Ein Abitur oder einen Abschluss von einer höhere Mittelschule. Sie befragten mich was ich so machte ich erzählte gewisse episoden was ich machte und wie ich dazu kam, die schon eindrücklich waren, aber hängte an, dass ich eigentlich keine Grundausbildung und Schulbildung hätte. Sie kuckten sich gegenseitig an und meinten wenn jemand perfekt geeignbet sei als Erwachsenenbildnerin, nicht frontal zu unterrichten sei das ich. Sie meinten einstimmig, egal das kriegen wir schon hin. Dann kamen die Kosten zur sprache, alles im allen mit den wochenende würde ca. 25'000 CHF kosten. Ich musste ihnen sagen, dass ich keine Finanziellen möglichkeiten hätte über so viel Geld, und mein Mann wollte ich nicht fragen. Sie guckten sich wieder an und sagten auch das können wir organisieren, wir haben einen Fonds für solche Fälle, wenn sie Diplomoiert sind und das werden sie sein, verdienen sie mehr als genug um es zurück zu zahlen.

So hatte ich noch zusätzlich zu den vielen Tätigkeiten, Ausstellungen, die Sozialen Aufgaben die Weiterbildung und die jeweilige hin und herfahrt nach Bern. Doch war ich in allen Bereichen mit vollem Herzblut dabei, und überglücklich.

Ich hatte auch im Atelier Praktikanten, einmal läutete die Glocke am Toor und eine junge Frau stand davor und meine "ich bin Eli aus Slowenien", ich suche eine Praktikumsstelle in der Töperei, brauchgen sie jemanden? So war Eli eines von den praktikanten, die mir sehr ans herzen gewachsen ist, bis heute besteht eine gute Freundschaft.

Ziemlich von Anfang an kam eine Hollämderin im obersten Stockwerk, Framuses Atelier, vorübergehend zu wohnen, sie hiess Gerda van Gent. Sie war verheiratet mit einem Schweizer der von beginn der Ehe immer eine Freundin nebenbei hatte, er schrieb sogar ein Buch über Polygamie. Sie kam zu uns, als ihr Haus abgebrannt war, Gerda forderte ihn auf das weiterhin zu unterlassen, dann helfe sie ihm Finanziell ein neues Haus zu bauen. Er
meinte niemals sei er dazu bereit. Desshalb zog sie zu uns um sich es zu überlegen wie weiter. Sie war ihm sehr hörig doch mit vielen, vielen Gesprächen wurde sie stärker und hat sich sogar geschieden vom ihm. Sie lebte 20 Jahren an unserer Seite, sie hatt eine Tochter und ein Grossohn die ab und zu auch bei uns wahren. Sie liebte Gartenarbeit vor allem Blumen, doch half sie in vielen bereichen im Garten. Nebenbei lernte sie malen und verarbeitete ihre vergangenheit so immer besser, ihre Bilder wurden sehr gut und eindrucksvoll.

Die Feier 700 hundert Jahre Swcheiz, machten wir 7 Künstlerin eine Ausstellung, was habe ich, zu den 700 Jahren Schweiz zu sagen, und auch andere Themen, sie kamen auch zu mir in den Garten und wir machten eine lange Tonkette als gemeinschafts aussage als Frauen, zusammen sind wir stärker. ich gab ein projekt ein an das zuständige gewählte Komitee, für grosse Behauene Blöcke mit Schweizer Geschichte aussen, darin hätte man teils Geschichten angehört und passende Musik, aber die hatten so viele teure Sitzungen, dass schlussendlich kein Geld mehr überig blieb für solch individuelle projekte.



(6) für die 700 CH Feier, Modell - Block am Behauen Pestalozzi
für die 700 CH Feier, Modell - Block am Behauen Pestalozzi

 


(7) Von 7 Künstlerinen, eine Kette die zusammenhält, 700 Jahre CH

Von 7 Künstlerinen, eine Kette die zusammenhält, 700 Jahre CH

Ja und in dieser Zeit passierte sehr viel, Faika kam dann nach der Lehre eine Zeitlang zu uns und arbeitete in der Firma von Archi, lebte noch kurz bei einem Freund der auch dort arbeitete, aber es war eine kurze episode, mit vielen turbulenzen. Schlussendlich entschieden wir uns, dass sie nach Basel zieht und dort eine Stelle antrat im grafischen Bereich, wollte dann in der Kunstgewerbeschule, wo sie aufgenommen wurde unter vielen, um eine bessere Ausgangslage zu erhalten. Aber sie war gar nicht glücklich und ich hatte oft grosse sorgen, denn ich wusste wenig über diese Zeit, zweimal half ich ihr beim zügeln, das zweite mal war es mit einer Freundin, sie kamen auch nach Gossliwil, ich hatte aber das gefühl, dass sie etwas komisch war, diese Babs, leichte Drogen, doch Faika meinte nein. Faika und ich konntne eigentlich in dieser Zeit überhaupt nicht gut komunizieren, wir hatten oft sehr schwierige auseinandersetzungen.

Während des ende der Ausbildung, startete ich einiges, ein projektplan für eine Dachfirma
Tinetics, darin enthalten waren das ganzheitliche Body-Forming, in der Kunst angebote für
Kreatives arbeiten im Pädagosch bereich, sozialer entwicklung, teamfähigkeiten, für Firmen und Individuellen interessenten. Ein Arbeitshandbuch mit Anleitung schrittweise seine
fähigkeiten, und kompetenzen zu erforschen und anzubieten im neuen Stil.

In allen Bereichen hatte ich Freelancer als Mitarbeiter.
Die unterrichteten nach meinem Leitbuch oder Vorlagen in den unterschiedlichsten Bereichen. Denn alleine hätte ich das nie machen können. Ich pflegte immer klare und gute Umgangsvormen, so hatten wir immer alle ein gutes kreatives Klima untereinander. Im Body-forming hatte ich 10 Mitarbeiterinnen, die jeweils eine lektion leiteten nach meiner Einführung und vorgaben. Natürlich hatten wir regelmässig weiterbildung und ich musste regelmässig auch Unterrichten um zu sehen wie die Kunden zufrieden waren.




(8) Tinetics Prospekte

Tinetics Prospekte

 


(9) Tinetics Prospekte

Tinetics Prospekte

 



(10) Tinetics Prospekte

Tinetics Prospekte

 

(11) Tinetics Body-Forming in Grenchen, später noch in Biel

Tinetics Body-Forming in Grenchen, später noch in Biel

  
Eintragung im Handelsregister mit Urheberrecht, das alles wurde im meinem Abschluss
Projekt als Diplomarbeit eingereicht und ich habe als einzige in der Klasse so ein fertiges Projekt auf die Beine gestellt. Ja ich habe meine Berufung in den Bereichen gefunden und kann sie nun 100 % professionell einsetzen, natürlich mein Darlehen schnell zurück bezahlen.

In der Abschluss Feier stellte ich mich als Erwachsenenbildnerin so vor, ich hatte Seifenwasser, und blies viele Seifenblasen grosse und kleine von der Bühne ins Publikum, erklärte dabei meine art und weise wie ich mein wissen vermittle, "jeder einzelne dazu motivieren seine Visionen zu erhaschen" eine kleine Glut zum Feuer zu erwecken.


Mein Ehegatte hatte in der zwischenzeit schon seine x te Firma gegründet und wieder kurz vor dem konkurs verloren. Ich half ihm immer wieder aufzulösen Finanziell und mit Körperkraft, und wenn er neu anfing auch mit Finanzen, einmal meine ersparten Goldstücklein, einmal mit meiner Pensionskasse ja leider, trotz allen Freunden ihr Rat nicht mehr zu helfen, konnte ich es leider nicht, es war für mich immer wieder wie wenn ich bei einem sinkenden Schiff nicht beistand. Natürlich ist es klar mit jedem Helfen war ich mitschuldig für das nächste viasko. Darüber werde ich später noch schreiben. Es war eigentlich genau das gleiche fehlverhalten wie meine Mutter hatte mit meinem Bruder,
nach dem Tod von meinem Vater, das Vermögen das er immer wieder mit ihrer Hilfe
bis als letztes unser Haus in Seebach verspielte. Mit diesem immer wieder helfen konnte er seine Strategie nie ändern und fand kein anderen weg geld zu verdienen bis nichts mehr von unserem Erbe da war.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bist du jemals für etwas Wichtiges eingetreten oder gab es keinen Anlass dazu?
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16.  Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung

Bist du jemals für etwas Wichtiges eingetreten oder gab es keinen Anlass dazu?

Ja in der Ulus Siedlung in Istanbul, wo wir in der Familie ihrer Wohnung lebten, stellte ich fest dass alle Bewohner in den mehreren Blöcken für teures Geld dreckiges Wasser kauften,
per Camion die Tanks auffüllten, denn von dem Städtischer Wasserversorgung war kein 
Anschluss. Ich konsultierte Orhan Ergüder und er bestätigte mir, dass das Gesetz allen ein recht auf sauberes Wasser zugesteht. Also wurde das Wasserrecht einfach woanders hin umgeleitet.
Ich ging in allen Häuser Unterschrift zu sammeln, um den Antrag zu stellen an das Städtische Wasseramt für Anschluss Städtisches sauberes Wasser. Nach einigen beharrlichen Vorsprachen, schlussendlich zum Anschluss der Wasserleitung führte. Dank dieses Anschlusses erhält die Siedlung bis heute sauberes Wasser.



(1) Ulus-siedlung noch ganz neu erstellt

Ulus-siedlung noch ganz neu erstellt

 


Oh ja mehrmals, wollte sogar viel mehr doch fehlte mir meistens mit meinen unterschiedlichsten tätigkeiten, die Zeit. Gegen ungerechtigkeit und für mangelder Einsatz von den  Behörden oder Autoritäten, da musste ich mich angagieren und einsetzen.






Ueli Flückiger wie die Geschichte Ueli der Pächter Aquarell von mir.

 
Es war im jahr 1981, als wir nach Gossliwil  zogen, in ein altes Daunerhaus mit grossem Atelier, ich wurde schnell heimisch in dem 172 Einwohner Gemeinde, Vorwiegend Bauern. In diesem dorf gab es auch noch wie Gotthelfszeiten, Knechte die als verdingbuben zu den Bauern kamen und neben der schweren Arbeit die nötige Schule besuchten, Schlafklammer hatten sie oft nicht und schliefen in der nähe vom Stall im Heu. So war auch Ueli Flückiger.
Eigentlich weil er gut  war in der Schule wollte der Lehrer dass er die Sekundarschule machen solle, doch der Bauer fand das überflüssig. So wuchs er auf schwer arbeitend und hatte natürlich im Dorf wenig bis keine annerkennung, mit der Zeit begann er in seinem elend an, zu viel zu trinken, was natürlich seinem ansehen nicht half. Duschen richtig und saubere Kleider hatte er auch nicht. So wurde er leider zum Dorftrottel und anstelle geholfen zu werden wurde er zur unterhaltung und gespött in der Dorfbeiz. Das erlebte ich mehrmals, oft verteidigte ich ihn, die Männer in dorf waren gegenüber jungen Frauen öfters sehr guraschiert, was ich Ihnen aber postwenden zeigte. Ueli nannte ich immer Herr Flüclkiger, was er sonst nie hörte und mit der zeit hatte er vertrauen zu mir, wenn er etwas hilfe brauchte kam er um zu fragen. Es pasierten einige unschöne dinge die mich sehr betroffen machten.
So begann ich auf Ueli Flückiger einzureden, dass er von diesem Dorf wegziehen müsse nur so könne er ein neues leben beginnen, natürlich hatte er kein gurasch, so fand ich heraus, dass er eine Weiterbildung als Baumschneider machen kann in der nähe und nicht zu teuer. Er begann diese Ausbildung, ich setzte mich bei seinem Bauer ein und er erklärte sich bereit die kosten zu übernehmen. Stolz kam Herr Flückiger um mir seine Arbeiten zu zeigen, er schloss mit bravur ab, auch eines liebte er und war sehr gut mit Pferden, so half ich ihm eine Stelle in einem anderen Gebiet zu finden, bei einem Bauer mit Pferden und vielen Obstbäumen,
ich half ihm beim ersten Gespräch und er kriegte sie oben auf eine viel besseren Lohn. Natürlich half ich ihm bei der neuen Kleiderwahl. Ueberigens hat er mit dem Drinken während der Ausbildung aufgehört. Wir haben viel tel. und ich erfuhr, dass er sehr glücklich ist. Er verriet mir ganz schüchtern, dass er einen Date habe, eine sehr nette junge Dame kennen gelernt habe. 6 Monate Später kam leider die traurige nachricht, dass er verunfallt war am frühen morgen beim Gras holten, am Hang mit dem Traktor ins rutschen kam, und er darunter geriet und gleich tot war. Doch meiner Meinung nach, war er wenigsten 6 Monate glücklich.


Die Wagner Motion war ein grosser Einsatz, ich ging täglich von Haus zu Haus teilweise stunden lang um Unterschriften zu sammeln, für die Einführung der Proporzwahl, von drei auf fünf Gemeinderäte, Männer wie Frauen, auch junge Bewohner, der Ammann Ferdinand Mollet war sehr dagegen, doch herrschte unter sehr altmodische Bedingungen und Ungereimtheiten seit langer zeit, ja es war wie Gotthelfs Zeiten, nun es wurde angenommen, was der beweis heute ist, dass sehr ungewöhnlich in Gossliwil, die Jungen Bürger Häuser bauten auf dem Land der Eltern und wieder eine Schule geöffnet werden konnte, und viele wieder die Ämter belegten. Bevor wir wegzogen musste der 95 Jährige Ammann beinahe blind musste zurücktreten.




(3) Wagner Motion

Wagner Motion

 

Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991
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16.1.  Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung – Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991.

Wie schon erzählt zog Faika nach basel, arbeitete im Grafischen bereich und wartete für den start im Herbst der Weiterbildung im Grafischen Bereich. So hatte sie sommerferein genommen, und reiste mit der Freundin Babs nach Istanbul.



(1) Faikas Abreise mit Babs nach Istanbul
Faikas Abreise mit Babs nach Istanbul

Ich war gar nicht glücklich, machte mir sorgen auch wie das gehen wird mit Babs und der Familie von Üstün, sie war mir suspekt, Faika war für mich auch nicht in einer guten verfassung, sie sah eher Kränklich und nicht wirklich glücklich aus. Eigentlich war ich sehr bedrückt bei dem Abschied im Flughafen. Doch wie schon gesagt konnten wir damals gar nicht gut kommunizieren. Also war es für mich keine gute trennung.






(2) Die neue wdv gegründet

Die neue wdv gegründet

 

 

(3) so viele Firmen Autos immer musste es gross und eindrücklich sein

so viele Firmen Autos immer musste es gross und eindrücklich sein




(4) Die Einrichtung war ich zuständig

Die Innendekoration und das Konzept dazu führte ich

 Ich muss sagen eigentlich war ich in Gossliwil sehr glücklich mit all meinen Aufgaben
die ich leidenschaftlich gerne machte, auch der Garten und das Leben in einem kleinen Dorf.
Mit vielen Dorfbewohner gab es eine tiefere Freundschaft die zum teil noch bis heute aktiev ist.

Es gab einen Film über Gossliwil, mit der aussagte wir lassen uns nicht von andern bestimmen und fremde "Fötzel" wollen wir nicht. Ich war ja eine Fremde, doch wurde ich sehr schnell voll geschätzt und akzeptiert. Archi war auch in der Feuerwehr. Er war der Kassiere, so sahen wir wie engstirnig der Amman funktionierte, er bestimmte alles im alleingange. Er war beinahe Blind und war unfähig seine verantwortung zu tragen. Er benahm sich wie in Gothelfs Zeiten.

Wir hatte bemerkt, dass in Gossliwil eine sehr grosse diskrepanz zwischen dem Gemeinde Ammens und der Bewohner besteht und niemandem sich mehr angagieren wollte für Ämter, es war damals der Amman und Vize Amman, also der Ammann hate eigentlich das sagen.
Alle hatten auch Angs vor ihm, schon sein Vater und Grossvater waren Gemeindeammann.
Ich ging von Haus zu Haus und versuchte alle zu überzeugen, für eine änderung zuzustimmen und zu unterzeichen, dass mehrere im Gemeinderat sitzen sollen. So wurde schlussendlich die Wagner Motion erfolgreich angenommen und wurde von Solothurn abgesegnet. 

Im; Bist du jemals für etwas wichtiges eingestanden beschrieben!

Faika und Remo liessen sich etwas grosses einfallen für meinen 40 Geburtstag, nach einigen stopps und ablenkungen brachte mich Archi wieder nach hause, von drinnen ertönte Musik und viele waren da um mir zu gratulieren, es war eine riesige überraschung und wunderbares Fest.



(5) An meinem 40 Geburtstag bereit zum ausgehen als überraschung

An meinem 40 Geburtstag bereit zum ausgehen als überraschung


Eines Tages kam ein Telefon von Faika aus Istanbul, sie erzählte mir, dass sie sich verlobt hätte, und demnächst heiraten werde. Ich rastete aus, sagte ihr dass sie doch nicht ihre Weiterbildung an den nagel hängen soll, sie könne nach diesen 3 Jahren Heiraten, dann hätte
eine gut berufliche Grundlage, und könne danach heiraten, sehen könne sie ihn ja in den
Ferien. Sie war sicher beeinflusst von der Familie, möglich hatt sie der Luxus und das andere leben auch gelockt. Ich merkte ich habe da keinen einfluss mehr, ich meinte ich komme nicht an die Hochzeit, wenn du das jetzt so übereilt machst!!!!

Doch wie das so ist, sie ist meine einzige Tochter und ich konnte es nicht durchziehen, wegzubleiben. Also flogen wir mit Archi nach Istanbul an die Hochzeit. Sie war eine sehr schöne Braut, doch gestrahlt hat sie nicht, wie eine verliebte Braut nach meiner beurteilung. Leider!!!

 

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Faika und Sülü's Hochzeit

 Nach der Hochzeit reisten wir in den Süden bis nach Mersin, und genossen das
"Dolce Vita" Baden mit Jachten auf Inseln, Heissquellen und Historische Städte besuchen, von denen es sehr viele interessante gab, fein essen und abends tanzen und vergnügen. Das Hotel in Mersin gehörte an einer verwandten von mir. Da hatte ich das erste mal eine Sonnenallergie, ja voll Blasen sehr schmerzhaft und unansehnlich. Von da an musste ich aufpassen nicht direkt in der Sonne zu sein.

 

(7) Dolce Vita im Süden Türkei

Dolce Vita im Süden Türkei




 

zusätzliche Aktivitäten
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16.1.  Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung – Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991.

zusätzliche Aktivitäten

Im 1981 lernte ich ein sehr guter Astrologe kennen, Vim Kok, ursprünglich ein Holländer,
lebt aber seit langem in Paris, kam zweimal im Jahr für Beratungen in die Schweiz, ich
habe für ihn in den vielen Jahren, Termine organisiert, meistens wohnte er bei mir, und hat dafür jeweils meine Beratung gemacht, die für mich sehr hilfreich und wertvoll waren über all die Jahre.

Auch schon längere Zeit war ich aktiv mit Thomas Lizenburger, ein bekannter DE
Therapeut, mit dem ich mindestens 10 Familienstellen nach Hellinger, organisierte und assistierte, in Grenchen und Rombach.
Eine sehr eindrückliche und wertvolle Erfahrung. Doch den Abschluss um das im
Alleingang auszuführen war nicht meine Absicht. 



(1) Familienstellen nach Hellinger

Familienstellen nach Hellinger



(2) Bild über das Familienstellen Aquarell

Bild über das Familienstellen Aquarell

 

Meine Schwägerin Lotti "Belara" Wagner führte ein Seminar "Inneres Kind"

Es hinterliess sehr viele Erkenntnisse und half auch alte Muster abzubauen.
Als Krönung am ende des Seminars kam eine Spezialistin für Feuerlauf
das war unglaublich eindrücklich und Lehrreich, das Ganze war eine hoch
wertvolle Erfahrung.



(3) Gruppe des Seminars inneres Kind

Gruppe des Seminars inneres Kind

 


(4) Seminar inneres Kind als Abschluss Feuerlauf    
(5) Feuerlauf

Seminar inneres Kind als Abschluss Feuerlauf

 

 



(6) Töpferkurse im Garten

Töpferkurse im Garten

 



(7) Getöpferte Abschlussarbeiten mit Brand in einem Papierofen

Getöpferte Abschlussarbeiten mit Brand in einem Papierofen

Solche Angebote machte ich ausserordentlich gerne, auch im Wald mit Baumstrunks zu
zu behauen im Team, manchmal passierte, dass der Lehrling dem Chef helfen konnte, so
lernten sie untereinander gegenseitige Wertschätzungen und konnten auf einem win win
Verhältnisse im Betrieb genüsslicher und erfolgreicher arbeiten.



(8) Seminar für kleine Betriebe, Teamwork zu üben mit Yton behauen                
(9) Seminar für kleine Betriebe Teamwork zu üben mit Yton 

Seminar für kleine Betriebe, Teamwork zu üben mit Yton behauen

 

Frauen, Männer und Partnerschaften im Umbruch. Methoden, Rollenspiele alltägliche Beispiele, Gruppenarbeiten und Videos  



(10) Seminare in verschiedensten Bereichen

Seminare in verschiedensten Bereichen

 
Wochenende Seminare, Kreatives Ausdrucksarbeiten. Angebote, Malen, Bildhauen,
Keramik, Gestalten mit div. Materialien.

 

Ein weitere sehr wichtige Aktivität die ich mit Helga van Riet, sie ist ausgebildete Pantomistin von der Dimitri Schule im Tessin.  An meinen Vernissagen kam meine

Idee als einstieg meine Themen zu den Kreationen,  in einer "Pandonistischen"
Aufführung darzustellen, somit fragte ich Helga van Riet was sie dazu meint, sie sah meine Vorschläge im generellen an und meinte, dass ich sehr geeignet dazu sei, so übten wir jeweils zusammen für jeweils mehrere Ausstellungen. Später hatte sie das Thema Tod in Grenchen und Solothurn lanciert und da durfte ich mitwirken.

Das Publikum fand es interessant und war jeweils sehr begeistert. Es machte sehr viel
Freude und spass, das Publikum mit einzubeziehen. 



(11) Vernissage Pantomimische Darbietung     
(12) Pantomimischer Totentanz

Vernissage Pantomimische Darbietung

 


(13) Vernissage Pantomimische Darbietung             
(14) Pantomimischer Totentanz

Vernissage Pantomimische Darbietung

 


Ein grösseres Projekt lancierte Helga van Riet in Grenchen und Solothurn über den Tod,
es waren viele beteiligte die mitwirkten auch ein Bildhauer der das Tor zum Tod ausstellte. Bei dem Publikum löste es Betroffenheit wie Begeisterung aus.
Geburt und der Tod gehören zu unserem Leben. Ich durfte den Tod darstellen, für
mich war das eine einmalige unvergessliche Erfahrung, die mir das ganze Leben sehr
bewusst ist.




(15) Pantomimischer Totentanz
Pantomimischer Totentanz

 





(16) Pantomimischer Totentanz
Pantomimischer Totentanz

 



(17) Feuerlauf als Abschluss






 

 


 

 

 

 

Kunst Inspirationen. Habt ihr ein Haustier?
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16.1.  Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung – Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991.

Kunst Inspirationen. Habt ihr ein Haustier?
Ja ich schrieb schon von Dino der Münsterländer von Archi, er kam ja später zu uns nach Kloten. Faika liebte ihn überalles, ich auch, doch war er ein jagdhund und oft hatte ich
auch meime probleme mit ihm wenn er abging um zu jagen, da musst man immer angst haben dass der Jäger ihn evt. erschiesst. Gott sei dank war das nicht passiert. Er war auch gegenüber Rüden sehr agressiev, griff immer ohne grund an, hat auch ab und zu mal bisswunden.

Einest Tages fragte mich eine Nachbarin ob ich nicht ein Büsi möchte, sie hätten 5 kleine schöne Tiegerlein, ich hatte noch nie ein Büsi, ich fragte Archi er war sofort einverstanden,
Strizzi war ein wunderschöner noch ganz kleiner verspielter Kater.

Ich spielte mit ihm die ganze zeit, bis ich mehrere Katzen Töpferte ich spürte ihren Körper und Anatomie, es enstanden wirklich wunderschöne Exemplare.

 

(1) Strizzi beim spielen

Strizzi beim spielen

 

 

(2) Striezzi beim spielen soooo süss

Striezzi beim spielen soooo süss

 

(3) Getöpferte Büsi wegen Strizzi

Getöpferte Büsi wegen Strizzi

Sie verkauften sich wie heisse Weggli!!! Doch ich musste immer wieder etwas neues ausbrobieren, drotz betteln machte ich nach einiger Zeit keine Büsi mehr.

Wir hatten ja schon Dino der Hund von Archi, ein schöner Münsterländer, die beiden wurden nie grosse Freunde doch duldeten sie sich gegenseitig. Ich ging ja jeden Tag morgen früh in jedem Wetter rennen mit Dino im Wald mittags und Abends, dazwischen lag er immer in der nähe wo ich arbeitete, Strizzi spielte auf meinem Arbeitsplatz und half mir beim Töpfern, natürlich störte er mich auch manchmal, doch abhalten liess er sich nicht.

Er war ein sehr besonderer Kater, schnell vergrösserte er um das Haus herum sein Revier.
Leider lebte er nicht so lange, mit 4 Jahren kam er unter ein Auto, erzähle später noch mehr darüber.

Verschiedene Arbeiten von verschiedenen Zeiten. Immer war der Gefühlszustand im Leben 
meine Inspiration meiner Kreationen. Die Umwelt, die Menschen um mich herum, die Tiere,
alles was mich in der Fase begeisterte, beschäftigte oder traurig machte. Desshalb bewegte
ich mich nicht im Internationalen Kunstplatz, ich wollte immer frei sein, nicht dem Trend 
zu folgen sondern was mich Fesselte.





(4) Figuren bis zu 50 cm   
()

Figuren bis zu 50 cm

 

           
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(7) Öl-Bild von 1972 / Aquarel-Bild aus der Zeit 1991

 

Öl-Bild von 1972 / Aquarel-Bild aus der Zeit 1991

 




(8) Aquarell-Bild 1990 / Acryl-Bild 2018       
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Aquarell-Bild 1990 / Acryl-Bild 2018

 

                    

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(11) Objekte bis zu 3 m höhe

  

Objekte bis zu 3 m höhe

 

 

  

 

Wie ist dein Verhältnis zu deinen Enkelkindern?
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16.1.  Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung – Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991.

Wie ist dein Verhältnis zu deinen Enkelkindern?

 

(1) Cengiz geburt 19.01.1987 in Samsun

Cengiz geburt 19.01.1987 in Samsun
 
Bei Cengizes Geburt hatte ich mir frei genommen und flog nach Samsung, wo sie damals lebten, Sülemann arbeitete im Management der Firma von der Familie Balkans, seinem Onkel denn der Vater war verstorben. Es war eine grosse Fabrik die Ambulage Säcke produzierte


und die in die ganze Welt exportierte. Die Familie Balkan war eine sehr reiche und einflussreiche Familie in dieser Region, mit viel Besitz.

Es war eine spannende zeit, erstens Faika  und Sülü mit ihrem ersten Kind, auch die gegend kennenzu lernen, es ist ganz anders als in Istanbul, ich bewunderte Faika wie sie sich
angepasst hat, doch merkte ich auch, dass sie nicht alzu glücklich war in ihrer Ehe, nicht, dass Sülü nicht gut mit ihr war, ich mag ihn noch heute sehr, aber sie passten einfach nicht
Optimal zusammen. Ich versuchte mit ihr darüber zu sprechen um evt. mit rat beizustehen, doch Faika war in solchen belangen sehr zurückhaltend zu mir, ich wollte mich auch nicht zu sehr einmischen, doch machte es mich traurig anzusehen, dass sie etwas bedrückte. Sülü war viel auch unterwegs Geschäftlich und ging auch regelmässig Tagelang Jagen mit dem Onkel und Verwanten.

Faika hatte natürlich im Haushalt Hilfe, doch Faika machte das meiste für Cengiz selber, was Sülü sehr begrüsste. Er war sehr bedacht auf die Higiene, so passierte eines Tages ein riesen malör, Sie verbrannte sich ganz schlimm die Hand in dem "süttigem" Wasser wo die Windeln gekocht wurden. Also verlängerte ich mein Urlaub, um mit Cengiz zu Helfen, denn sie war sehr handikapiert mit ihrem Unfall. Im ganzen blieb ich mehr als einen Monat, lernte die ganze Verwandtschaft alle in den obersten Schichten kennen und auch die Stadt, die fand ich weniger interessant doch die Landschaft und das Meer ist sehr schön. So entstand eine enge Beziehung zu Cengiz. Es war ganz anders als ich mit Faika in USA ganz jung und mit vielen Belastungen, keine Familie hatte, um rat zu erhalten. Mit Cengiz war ich viel lockerer und selbstsicherer, ich genoss diese zeit. Schlussendlich flog ich wieder zurück nach hause, doch die ganzen erfahrungen machten mich auch sehr traurig und sorgevoll wegen Faika. Cengiz kam regelmässig nach Gossliwil in die Ferien meistens auf den Geburtstag, dann haben wir mit den Kindern gefeisert. Auch gingen wir regelmässig nach Müren um im Schnee uns zu vergnügen.



(2) Cengiz Geburtstag in Gossliwil

Cengiz Geburtstag in Gossliwil

 

 



(3) Wir zwei in Schnee in Mürren

Wir zwei in Schnee in Mürren

 

 


(4) Cengiz in Gossliwil

Cengiz in Gossliwil

 


(5) Cengiz lernte Velofahren in der Schweiz

Cengiz lernte Velofahren in der Schweiz

 


(6) Melis geboren 26.05.1992 mit Cengiz

Melis geboren 26.05.1992 mit Cengiz

 


(7) Melis mit mir

Melis mit mir

 5 Jahre später kam eben Melis auf die Welt, Sie war ein ganz spezielles eigenwilliges,
selbstbestimmendes kleines süsses Wesen. Ganz anders als Cengiz, er war sehr angetan, um allen zu gefallen und machte alles um Anerkennung zu erhalten. Sie lebten schon eine weile in Istanbul, doch die Ehe, das merkte ich ging immer schlechter, aber erst später vernahm ich, dass Faika nicht wie sie, Cengiz als einzelkind aufwächst, desshalb wollte
sie unbedingt noch ein zweites Kind.

Zum Beispiel wenn wir in Mürren waren und Melis erst richtig gehen konnte, ging sie einfach davon, um sich das geschehen anzusehen und vergass uns ganz einfach. Keine spur von angst und unsicherheit. Wenn sie nicht einverstanden war mit etwas, schrie sie oder lief eben davon, sie war sehr schwierig zu Händeln. so selbstsicher wie eine Prinzessin, unglaublich.



(8) Melis und ich in Grenchen

Melis und ich in Grenchen

 



(9) Faika und Melis

Faika und Melis

 

 







(10) Auch Melis lernte bei uns Velofahren

Auch Melis lernte bei uns Velofahren

 

 

(11) Melis Seilhüpfen in Grenchen

Melis Seilhüpfen in Grenchen

 






(12) Melis mit ihren Basis

Melis mit ihren Basis

 

 



(13) Archi und Melis auf einer Velotour

Archi und Melis auf einer Velotour

 





(14) Alle drei

Alle drei

 

Als Melis noch klein war, hat sich Faika immer mehr engagiert, zuerst eine
Geschenk-Boutique, dann Innendekoration, dann in der Werbebranche.
Nach der Scheidung machte Faika steile Karriere. Sie hat für ihre Kinder die ganze Verantwortung auch Finanziell übernommen, weil in der Zeit, die Familie Balkan
immer mehr in Schwierigkeiten gerieten, bis sie alles verloren hatten.

Nun engagierte Faika eine Haushälterin, die Tag und Nacht bei ihnen wohnte,
es war sehr schwierig immer alles im griff zu haben, vor allem für die Erziehung von
den Kindern blieb viel zu wenig zeit übrig. Die Haushälterin war ja nicht eine ausgebildete "Nenne" Auch kommt dazu aus meiner Sicht das gleiche, dass, man als geschiedene Mutter immer ein Schuldgefühl hat und das Gefühl hat nie genug richtig zu machen, dazu kommt das finanzielle die ganze Verantwortung, das war einfach zu viel. Aus dem Schuldgefühl heraus hat sie die Kinder, aus meiner Sicht, viel zu sehr verwöhnt, immer alles ausgebügelt, so mussten sie die Konsequenzen nicht lernen, auch die Verantwortung kam zu kurz. Doch das war leider nie ein Thema das ich mit ihr besprechen konnte, ich weiss wie enorm schwierig es für sie war alles unter einen Hut zu kriegen.

Was sie noch beeinflusste war sicher, ihre Erfahrung mit mir, ich war sehr streng und konsequent, sie fand das gar nicht gut und hat anscheinend sehr darunter gelitten, deshalb wollte sie auf keinen Fall streng sein. Wie ich aus meiner Freiheit in der Jugend die Gefahren   nur zu gut kannte, und aus angst so streng war.


Also Cengiz war ein weichherziger, sehr liebenswürdiger Junge, der immer alles, allen recht machen wollte, doch nicht Taff genug für diese Welt. Wenn er bei mir in den Ferien war versuchte ich etwas Konsequenz zu sein, das half aber unserer Beziehung nicht unbedingt, obwohl ich überzeugt bin, dass er mich, und ich ihn überaus liebte auf eine spezielle Art
und Weise. Noch heute ist er mein erster Enkel und ich liebe ihn über alles, er war bei mir immer wieder als ich in Safenwiel war, weil er in Glyon um die Ausbildung zu machen als Event-Manager, aber er konnte sich nicht an die Regeln halten, er war leider beeinflussbar, speziell von den Studienkollegen, die alle nur verwöhnte Söhne waren, bis er von der Schule gespickt wurde. Leider!!! Das war zum x mal der letzte versuch ihn zu einer Ausbildung zu bringen. Heute leiden alle sehr darunter, dass er kein Abschluss machte. Er, Faika, auch Melis.

Melis ist ganz anders, sie setzt sich selbst sehr unter druck, es ist nie gut genug für sie.
Sie kämpft genau mit dem Gegenteil, sie ist zu ehrgeizig, nur das perfekte ist gut genug.
Bis heute noch. Doch zu ihr habe ich eine ganz enge Verbindung, wir lieben uns über
alles, doch auch bei ihr habe ich kein Einfluss, leider!!!!!!

Beiden fehlt auf verschiedne Ebenen, das Selbstwertgefühl, der Mut zu versagen und 
die Triebfeder, die Neugier etwas auszuprobieren. Dazu die Gelassenheit, egal was die
anderen denken. Vielleicht sind auch die Normen und Werte in der aufgewachsenen Gesellschaft-Schicht ein Grund, für das zaghafte.

 







Unternimmst du bzw. unternehmt ihr Reisen? Was gibt euch das?
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16.1.  Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung – Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991.

Unternimmst du bzw. unternehmt ihr Reisen? Was gibt euch das?

Ich habe auch unsere Reisen mit Digitalen Fotoalben festgehalten. Die Höhepunkte für mich waren meistens die Sportlichen Aktivitäten, neue Freundschaften und vor allem die Mensch in den bereisten Kulturen, wie auch Historisches und natürlich die Kunst.


Nun Archis und meine vielen Reisen waren immer sehr turbulent und abendteuerlich, von anfang an bis zuletzt. Archi wollte alles sehen und erleben wo ich früher schon war, denn er hatte vorher mit drei Kinder, Studium und Weiterbildungen wenig od. keine gelegenheit zu reisen ausser in nächster nähe, Verschwiegen anderen Kulturen kennen zu lernen.


Archi und ich flogen zusammen zu Faika und um in dieser Gegend, das Balkan Gebiet zu erforschen. Wir machten längere Ferien, mieteten ein Auto und reisten bis an die Russische Grenzen, das war Archis Lieblingsbeschäftigung, abenteuerlich durch Wildnis in unbewohnte oder spärlich besiedelte Gegenden, auch bis nach Van und Vansee. Ich musste immer aufpassen, denn er kannte die Türkischen Sitten gar nicht, Gott sei dank konnte ich Türkisch und kannte auch die Sitten und Bräuche auf dem Land, gelernt von der Grossmutter "Faika". Einmal fuhren wir in der Gegend an der Russischen Grenze da kam eine Absperrung Militär, Archi wollte dort durch er hatte sich bestimmte Gegen auf der Karte ausgesucht, ich übersetzte ihn, wir dürfen in dem Militär gebiet nicht fahren, doch meinte er, ich soll es doch nochmals versuchen zu verhandeln, schlussendlich konnten wir durchfahren und die Feldpost mitnehmen um sie an anderen Posten abzugeben, Fotografieren mussten wir versprechen zu unterlassen. Es war sehr spannend, wenige Kurdische Dörfer passierten wir, die lebten sehr primitive. Wir konnten nicht anhalten und mussten zügig weiterfahren. Es waren überal Posten und wir gaben die Feldpost ab, es war herrlich die Soltdaten ihre freude zu beobachten über briefe ihrer angehörigen, oder die enttäuschung wenn sie nichts erhielten.  Später wir waren schon in dem Hochgebirge ganz selten gab es Dörfer, und wir wussten nicht, dass aus welchen gründen auch immer in der Gegend beinahe kein Benzin zu kriegen war, doch konnte ich Gott sei dank ein Chauffeur von einem Benzincamion überreden, uns aus seinem Tank vom Rest uns abzugeben. Auch hatten wir eine Panne mit dem Auto, vermutlich von den unebenen Wege mit grossen Löcher, was ja das liebste war von Archi so herumzufahren, jedenfalls fuhr das Auto kein Millimeter mehr und wir waren mitten im Hochgebirge 2.000 meter hoch, weit und breit keine Seele, aber immer wieder hatten wir auch Schutzengel die uns 
halfen. die Gegend wie gesagt ist sehr menschenleer auch nicht so sicher,  betreffen einzelne
Menschen die sich oft auch vom gesetz drückten und dort versteckten. Ich hatte immer längere Kleider und auch lange Ärmel an um nichts zu provozieren, so hatten wir Glück einem durchreisenden der anhielt um zu fragen, ob er helfen kann Gott sei dank, er war auf dem weg zu dem nächsten Dorf wo er lebte, sein Auto war sehr robust und er konnte unser Auto anhängen so fuhren wir ca. 1 1/2 h zu dem kleinen Dorf. Dort durften wir in seinem Haus als Gast übernachten und sein Bruder hatte eine Werkstatt Garage, die Menschen waren in solchen Orten sehr gewohnt um zu improvisieren beim Autoflicken. denn kurzfristig teile zu bestellen liegt sowieso in der Gegend nicht drin. Nun es klappte mit dem flicken. So konnten wir durch den ganzen Osten reisen, mit vielen eindrücken und wunderschöne aber auch abenteuerliche Erlebnisse. Die alten Ruinen und Stätte früheren gossen Kulturen, gab es sehr viele, bewundernswert. Natürlich hatten wir von vielen auch Dokumentationen was
uns ein besseres verständnis gab.



(1) Osten Türkei 2790 m

Osten Türkei 2790 m

 


(2) Der wunderschöne Berg Ararat im Osten Türkei

Der wunderschöne Berg Ararat im Osten Türkei

 

Wir reisten also immer wieder in die Türkei im Norden, Osten, Westen und mittel Türkei sowie im Süden, die Türkei ist ja wie sonst nirgends, voller Historische Sehenswürdigkeiten.



(3) Eindrückliche Wohnformen von früheren Zeiten in der Türkei         
(4) Türkei            

Eindrückliche Wohnformen von früheren Zeiten in der Türkei

Auch eine ganze Stadt total unterirdisch, oben gab es nichts rein gar nicht dass man
so etwas gewaltige vermuten konnte. Viele Stockwerke, mit Tieren, Belüftung,
einfach unglaublich, ich weiss nicht wie viele Menschen platz hatten aber riesig.
Alles Christen, die sich von den Römer versteckten.




Wie schon erwähnt die USA, quer durchs das grosse Land und Kanada. Natürlich immer mit einem Auto was eine seiner Leidenschaft war. Wir waren sogar in der Gegen wo der Grosse
Vulkan Ausbruch Mount St. Helens vom 18.Mai 1980 da liefen wir über die Asche.






(5) Archi mit dem gemieteten Tunderbird in Kanada
Archi mit dem gemieteten Tunderbird in Kanada

 

Irland mit Ross und Wagen, eine wilde und einmalig schöne Landschaft. Viele Ferien waren
mit unserer gemeinsamen Leidenschaft Tennis spielen und an Tornieren teilzunehmen eine unseren grossen teil der Reisen in Jugoslawien, Frankreich, Griechenland, Spanien, sogar in den Karibischen Inseln.

Lanzarote, gefiel mir weniger, weil auf dieser Insel musste sozusagen alles Eingefolgen werden , so ein Luxus im Übermaß fand ich eine grosse Verschwendung. Solche Ferien wollte ich nicht mehr machen.


(6) Ferien in Lanzerotte

Ferien in Lanzerotte

 

(7) Lanzerote it zu viel Luxus

Lanzerote it zu viel Luxus

 

 




Später mehr Archis weitere Leidenschaft mit Gleitschirm fliegen, wir lernten es zusammen mit seinen Söhnen, Bruno und Thomas, in Kandersteg und beendeten die Ausbildung. Bruno hatte später einen schweren unfall, so gab auch Thomas das fliegen auf. Ich hatte eigentlich nie spass daran, mein Element war nie die Luft, da ich schon ein Luftwesen bin. Nach langem zähem hin und her bestand ich darauf es sein zu lassen, natürlich zur grosser Enttäuschung von Archi, er hatte nie grosse Unfälle aber mehr Glück als verstand. Also ging er oft auch aleine, denn es machte für mich kein spass nur
als zuschauer, bring und holen, so musste er mit freunden ziehen.



(8) Tennistourniere in Jugoslavien
Tennistourniere in Jugoslavien

 

 

(9) Tennisferien in Dubrovnik

Tennisferien in Dubrovnik

Unsere letzte Reise war Archi schon sehr Krank die Route Bourgone bis ganz in Süden, natürlich wie immer mit Besuchen bei Freunden von mir. Das war eine grosse interesse auch von Archi alle meine Bekannten und Freunden Weltweit kennen zu lernen. Irgendwie hoffte er mich besser zu verstehen oder kennen zu lernen. Doch leider waren wir in vielem und im grundwesen so unterschiedlich, wir konnten speziell auf reisen doch viel voneinander profitieren und lernen. Es war vor allem für mich immer sehr anstrengend und ich fühlte mich oft in unserer zweisamkeit einsam. Die Reisen waren für unsere Beziehung generell drotzdem eine bereicherung.




(10) Archis Flug über Monacco
Archis Flug über Monacco

 

 





(11) Archi mit Gleitschirm
Archi mit Gleitschirm

 

 

Die Zeit in Grenchen ab 1991 bis 2002
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16.1.  Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung – Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991.

Die Zeit in Grenchen ab 1991 bis 2002

Mein Muster von alle 5 oder 10 Jahre wiederholt sich immer wieder, wir waren ca 10 Jahre in Gossliwil.

Als wir wieder nach hause kammen, nach der Hochzeit von Faika und der Türkischen Ferien. Da hat sich schon einiges angebahnt mit den Besitzer Witschis vom Haus in Gossliwil, es war eigentlich von anfang an abgemacht  dass wir stockwerk kaufen können, Sie hatten ja keine Kinder, doch stellte sich heraus dass Frau Witschi nur Nutzniesser war und das Haus den Nachkommen 4 Töchter, von ihrer Schwester, diese waren alle verstritten.

Ich war unglaublich enttäuscht über die unehrlich art Witschis, denn ich hatte viel investiert
in unsere Wohnung und Renovationen selber getätigt, für mich und Archi war die Beziehung sehr gestört und eigentlich nicht mehr möglich für uns, um weiter unter gleichen Dach zu wohnen.

Also nach einiger Zeit besprachen wir mit Gerda, die ja seit Jahren im Dachgeschoss lebte und bei uns ass und wir viel zeit zusammen verbrachten, dass wir uns etwas anderes suchen,
in Grenchen, dass wir nicht mehr mit Witschis zusammen leben wollten.

In den vielen Jahren und nach der Scheidung von Gerdas Ehemann, wurde unsere Beziehung
immer enger, wie eine zwei Generation Familie. Ich kümmerte mich auch sehr um ihr seelenwohl und ihr problem mit der Gesundheit, sie hatte von klein auf ein Herzvorkammer
problem, oft kriegte sie anfälle und hipperte, ich lernte es frühzeitig zu spüren wenn  diese
Anfälle im Anzug waren, und lernte sie so zu zwingen mit wiederstand tief und langsam zu atmen, danach konnten wir zum Hausarzt und der behandelte sie dafür. So konnten wir
immer ein schlimmer Folgeschaden verhindern. Das waren die Gründe, dass Gerda mit uns sehr verbunden war, auch sie hieng sehr an uns.

Als das Thema ernsthaft umzug aufs Tabet kam, meinte sie, dass sie unbedingt mit uns umziehen wolle. Wir schauten einige projekte an, doch erstens musste es in der nähe zum
Bahnhof sein Gerda war ja einiges älter als wir und wir wollten auch wenn wir einmal nicht mehr Autofahren können den Öffentlichen Verkehr benutzen. Dann sollte es ein Zweigenerationshaus sein, etwas Garten haben und noch bezahlbar sein. Denn Archi hatte ja schon die 4 Firma gegründet und jedesmal wegen den Partner viel verloren, also war eigentlich vom Finanziellen aus gesehen nur die Pensionskasse unsere Grundlage. Gerda
kam aus begütertem Haus und erbte einigemal in Holland.  Es gab einiges das uns oder Gerda gefiel, doch gab es immer wieder Gründe die wegen einem oder anderen nicht in frage kamen. Auch war es vor der Wirtschaftskriese 1991/2 so waren die Preise eher hoch. Wir alle
drei waren nicht bewandt im liegenschaftsmarkt, also engagierten wir einen Advokat der uns beriet mit einem Vertrag für den Ablauf und aufteilung des Besitzes und ihn aufstellte, denn wir hatten ja alle drei eigene Kinder, Gerda und ich je eine Tochter und Archi 3 Kinder.
In der zwischenzeit fanden wir ein Häuschen in der nähe Bahnhof mit kleinem Graten und Bäumen, an ruhiger lage, das uns allen drei gefiel. Der Besitzer was ein Archideckt der das Haus renoviert verkaufen wollte. Also entstanden neue Pläne und die wünsche wurden natürlich oft geändert und wieder angepasst, denn die Wohnung im Obergeschoss war sehr aufwendig und auch unsere wünsche waren immer wieder mit mehr details. Dadurch verlängerte sich der Umbau. Schlussendlich war der Eigentümer Vertrag bereit zur Unterschrift. Der Vertrag war ganz klar wir drei Eigentümer Gerdas drittel berechtigte sie das Wohnrecht und wir zwei je ein drittel und unser Kinder mussten unterzeichnen dass wenn einer von uns sterben würde die andern zwei  das Haus nicht verkaufen dürfen ohne einwilligung der dritten Person.

Wir drei, ich, Archi und Gerda und alle Kinder, Faika sollte desshalb von der Türkei kommen. Das Haus war auch schon weit mit dem Umbau und der Endpreis klar. Plötzlich kam die mitteilung von Gerdas Tochter Iris, sie Unterzeichne den Vertrag nicht. Warum wusste eigentlich niemand genau, wir jedenfalls nicht. Also wurde der Vertrag nicht brauchbar, und die Kosten für den Anwalt für die Katze.




(1) Grenchen Haus

Grenchen Haus

 
Wir waren schockiert, alles war drunter und drüber, es blieb Archi und mir nur in dem
vortgeschrittenen stadium, alleine Besitzer zu werden und Gerda das Wohnrecht für Ihren Anteil. Ihre wohnung hatte auch verhältnismässig viel gekostet mit allen sonderwünschen.
Das war wirklich eine sehr schwirige zeit. Doch das Haus wurde fertig und wir zogen schlussendlich ein.

Nun wir hatten noch nicht einmal alle schachteln ausgeräumt, kam die grosse Wirtschaftskriese 1991, die Hypotheken stiegen vortlaufend an, wir dachten dass wir das
nie prestieren, es war wie ein sinkendes Schiff das in allen ecken ächste und knatterte. So Stiegen die Hypotheken bis zu 10 %. Es war unglaublich, uns war es angst und bange doch
machten wir tapfer weiter es gab ja kein Ausweg mehr. Für den Preis unseres kleinen Hauses hätte man damals eine riesen Villa kaufen können. Alles in allem hatten Archi und ich einen
riesigen verlust eingesteckt weil nur wir zwei ja Besitzer waren und das dreier verhältniss in grossem ungleichgewicht wurde.

Was mich ab und zu sehr ungerecht schien, war dass Gerda strahlend nach hause kam und jubelte wie sie wieder an der Börse gewonnen habe. Das schlimmste war sie meinte zu
unserer lage, sie könne ja das Haus kaufen, doch eben für den preis nach unserem verlust.
Damit war ich und Archi überhaupt nicht einverstanden. Unser verhältnis blieb wie vorher,
vor allem in den alltäglichen belangen. Ich war immer für Gerda da, wenn sie unterstützung brauchte. Ich liebte sie drotzdem und wollte auch unser verhältnis nicht zerstören, einzig ihre Umgangsart mit dem Geld und Besitz, verstand ich nicht.

In diesen Jahren war schon wieder einen Firma wechsel von Archi, er fiel immer wieder auf
die gleiche weise rein mit seien partnern. Diese letzte Firma war mit Deutschen Partner
auch da geschah das selbe Archi war der Kopf der Software doch das Geschäftliche war in
den Händen der Partner. So genau weiss ich nicht mehr musste Archi wegen Hals probleme zum Arzt und es stellte sich heraus dass er Speiseröhrenkrebs habe. Diesen so schnell wie möglich operieren müsse. Archi wie ich glaubten dass Krankheit eine botschaft ist über die umständen der Lebensweise. Doch das würde heissen umzudenken und etwas grafierendes ändern. Die Last seiner Firma und ungerechte verteilung unseres Haus mit der ungerechten verteilung und Belastung das war der Grund seiner Krankheit, er konnte sich nicht verzeihen und auch nicht den Beteiligten, noch konnte er in inneren Frieden damit kommen was ja das wichtigste gewesen währe. Grafierende änderungen währen angesagt gewesen vor allem nicht mehr im Leben immer kämpfen sondern in Fluss kommen, mit allen fähigkeiten aber nur
diese und nicht in gebieten und Bereichen die nicht stärken waren. Wir gingen in Beratungen und Therapien für diese Belange nach Deutschland, denn er hat sich nicht Operieren lassen nach nach den Rat der Schweizer Aerzte, auch mit Ihnen führte er leider Krieg. Er sagte Ihnen wie sie auf dem Holzweg seien. So zogen sich die Jahre und sein zustand wurde immer schlimmer, er musste eine Magensonde einstzen lassen weil er nicht mehr essen konnte später drinken, doch weil er mit den Aerzten sich überheblich definierte passierten auch fehler, sie verletzten bei dem einsetzen der Magensonde etwas und es wurde nicht bemerkt.
Er ging wenn immer möglich arbeiten und nahm keine schmerzmittel, wie ein krieger in der schlacht. In dieser Zeit stellte ich während wir immer wieder nach deutschland fuhren eine kurze Zeit eine änderung in seiner haltung und sein befinden wurde auch besser, er wirkte sehr friedlich und ausgeglichen, leider nur eine kurze Zeit, Kollegen gaben ihm das Buch von Dr. Hamer, neue Medizin, das sicher ursprünglich gut währe doch eben auch im Krieg gegen alle anderen meinung und der Medizin. Somit viel er wieder in den Kampf!
Die Firma ging über zu den Deutschen und er stand vor dem Konkurs, das Haus war immer noch eine grosse belastung denn alleine konnte ich nicht für die Kosten aufkommen. Er war vorwiegend zuhause einfach im Bett verorgt mit der künstlicher ernährung eine Spitex akzeptierte er nicht, ich verpflegte ihn mit anweisungen vom Hausartz ein Freund von uns
über nacht und bevor ich zur Arbeit ging. Eine riesig schlimme Zeit zusehen zu müssen wie er litt, alles verweigerte und schmerzen erduldete. in dieser Zeit wenn not war half auch Gerda wenn ich bei der Arbeit war, doch sein grösster Wunsch war dass Gerda das Haus zu einem ehrlichen Preis übernehmen würde, mal sah es so aus mal war Gerda wieder nicht bereit, Freundschaft und Geschäft muss man trennen. Er hatte mit einem Anwalt eine übernahme vom Haus an Gerda ausgehandelt, dass ich mit einem tragbaren Mietzins weiter wohnen könnte. Doch willigte Gerda schlussendlich nicht ein als Archi schon im seiner letzten Krankenfase war gingen wir zu Gerdas Anwalt und überschrieben ihr das Haus nach Ihren vorlagen der damalige wert, also der grosseVerlust blieb nur bei Archi und mir. Der Mitzins war angesetzt auf 2'500 CHF. Für mich war klar, dass ich allein unmöglich diesen Zins aufzukommen konnte. Archis zustand wurde immer tragischer und meine kräfte kamen ans limit, unser Hausarztfreund riet mir schon länger Archi in ein Hospitz zu verlegen,
doch das wollte er auf keinen Fall, die Kinder kamen ins Spital mal zwischendurch um sich zu verabschieden, denn immer wieder brauchte er Bluttransfussionen, doch war das ein unzumutbares abscheidnehmen, alle drei gingen weinend, weil Archi keine Herzlichkeit zeigen konnte, wie gewohnt klugscheisserische Sprücke klopfte. Als ich einwilligte am ende ihn doch ins Hospiz zu verlegen, in Basel, ich schlief  im gleichen Zimmer, nach der Arbeit fuhr ich jeden Tag zu ihm und versuchte ihm das Schuldgefühl zu nehmen, ich erklärte ihm dass wir hier auf Erden sind um auch an Fehler zu lernen, das es in der anderen Dimension kein Gericht gibt, wir die Kinder und ich den Schuldenberg nicht übernehmnen werden, also
das Erb ausschlagen werden, und somit er ruhig loslassen darf. Im ganzen war er 14 Tage in diesem Hospiz, bis er einschlafen konnte. ich organisierte nochmals seine Kinder sich von ihm zu verabschieden, doch seine söhne Thomas und Bruno fanden nicht nocheinmal so
eine kalte Dusche, sie das nicht verkraften. Schlussendlich waren alle drei ein Tag vor seinem Ableben doch noch gekommen, und ich bin so froh für sie, denn auch für sie war das ein sehr wichtiger Ackt in Frieden sich zu verabschieden. Ich durfte mit meinem zureden beobachten wie Archi zusehends im Gesicht entspannte und immer mehr alles sich glättete, sehr schön und friedlich einschlafen durfte. Alles dann organisieren konnte mit dem Bestatter
der ihn dann nach Grenchen brachte und dort aufbahrte, damit die Verwanten und Bekannten sich auch noch verabschieden konnten. Es ist unglaublich wie schön ja richtig Königlich-Edel er aussah. Total in Frieden. Die Abdankung war mit einer Bekannten Erwachsenenbildnerin, die es wundervoll begleitete mit Musik und simbiolischen akzente, es war so passend und alle waren tief beeindruckt. Danach nahm ich die Urne nach Hause bis zu seinem Geburtstag, da bereitete ich ein Loch oben auf der Wandfluh vor, um dann die Asche reinzuschütten. Es war ein bekannter von uns Pfarer der darum bat ihn zu verabschieden und nur die Kinder Archis Geschwister und seine Mutter, waren anwesend. Es war strahlendes Wetter und ohne unser beitun waren 5 Hängegleiter die diese Zeromonier am Himmel kreisten zum Abschied von Archi, wie im Bilderbuch. Verstorben war er am 25.05.2002,
und Begraben am 08.09.2002.




(2) Gerdas Blumenpracht Grenchen

Gerdas Blumenpracht Grenchen

 




(3) Das war die Zeit in der Archi in Frieden war trotz seiner Krankheit

Das war die Zeit in der Archi in Frieden war trotz seiner Krankheit

 

(4) Archis Urne die darauf wartet in Garten Grenchen bis zur Beisetzung auf der Wandfluh

Archis Urne die darauf wartet in Garten Grenchen bis zur Beisetzung auf der Wandfluh


Nach der Beisetzung von Archi, schrieb und erklärte ich Gerda, dass ich so leid es mir tut nicht diese hohe Miete bezahlen könnte, ich aber helfe das Haus für sie zu verkaufen oder vermieten, ich aber dann etwas suchen müsse, das in mein Finanzielles Buget passt und das sei um die 900.00-1000. CHF. Sie wollte es nicht vermieten und auch nicht verkaufen. Ich habe mich aber für eine wohnung umgesehen, und fand dann in Aarau wo ich vorwiegend Seminar leitete eine 3 Zimmerwohnung. In Rombach gefunden.



(5) Archi Fliegend

Archi Fliegend

 "fly like an Eagel, fly so high, back to the Universe"

 















Die Zeit in Rombach 2002 bis 2006
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16.1.  Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung – Wie ging es weiter in Gossliwil bis 1991.

Die Zeit in Rombach 2002 bis 2006

Wie im Märchenbuch verlief alles weiter, eigentlich hatte ich immer wieder wie eine
höhere Führung.

Ich suchte ja eine Wohnung die für mich bezahlbar war. Eines Tages hatte ich meinen
Neffen, Marcello von meiner Schwester  Madlen, am Telefon der lebte mit seiner Partnerin in Rombach am Rande von Stadt Aarau, der war auch Künstler und ich
hatte eine gute beziehung zu ihm. Er meinte vis a vis von ihnen sei ein Haus und er glaube
dass im oberen Stock eine dreieinhalb Zimmer wohnung frei sei. Er fand für mich den Namen der Besitzerin raus mit einer Telefonnummer. So setzte ich mich mit ihr in Verbindung und es stellte sich heraus, dass es eine 4 Zimmerwohnung war für 1'100 CHF, also erschwinglich für mich. Es war ein altes grosses Haus mit einem total verwahrlosten Garten und Gartenhaus,
einen Mieter im Partere und drei Garagen. Auch die wohnung bei der besichtigung musste ich schon bemängeln, es war eine junge Erbin die keine grosse vorstellung hatte betreffend
vermieten ect. so handelten wir eine sanfte Renovation aus und etwas Rodung im Garten.
Der Mieter war uninteressiert für den Garten und machte nichts. Also machten wir den Zügeltermin auf ende September ab. In der Zeit als wir verhandelten erwähnte sie nebenbei
dass sie eigentlich an dem Haus kein interesse habe, es lieber verkaufen wolle erwähnte ungefähr den Preis, doch das war für mich damals überhaupt kein Thema, so vergass ich es gleich. Im November noch mitten im Zügeln, Erbte ich von meinem verstorbenen Onkel
nachdem seine Frau starb genau 95.000 CHF. Es kam mir wie ein Blitz in den Sinn, dass
das genau der Hypothekarpreis war, den die Vermieterin mir sagte. So kurzerhand telefonierte ich ihr um sie zu fragen ob sie interessen hätte das Haus an mich zu verkaufen.
Sie hatte einen Onkel mit dem wollte sie es besprechen, gleichzeitig informierte ich mich
bei Freunden und Marcello mein Neffen die eine Ahnung hatten mit Liegenschaften. Alle waren der Meinung, dass es eine gute gelegenheit sei und ein fairer Preis. Das Land hatte 10 Aare.
Klar war das Haus alt, doch nicht in einem schlechten zustand. Also sassen wir alle zusammen und Faika kam von der Türkei, Sie fand es unvernünftig und meinte ich solle
es nicht kaufen. Doch war die versuchung sehr gross für mich, im Alter noch Kurse zu geben
im Garten, bis ins hoche Alter, natürlich war ich schon gegen 60 Jahre alt. Doch noch sehr aktiev. So vereinbarten ich den Kauf, während dieser Zeit stellte sich heraus, dass ein
vorkaufsrecht bestand von einem Verwandten vom vorherigen Besitzer, der aber nicht mehr lebte, sondern einen Neffen hatte, dieser gehörte das vorkaufsrecht. Ja es war sehr kompliziert und zog sich in die länge, also lebte ich 3 Monate im Haus nicht als Käuferin und nicht als Mieterin. Eine eigenartige situation und für mich sehr unklar wie es ausgehen wird.



(1) Rombacherhaus
Rombacherhaus



(2) Garten in Rombach

Garten in Rombach

Die Renovationen liefen wie vorgesehen weiter, der Garten wurde rigoros
gerodet, auch in meiner Wohnung wurden mehrere Renovations und Änderungen 
vorgenommen.

Es wurde in jeder Hinsicht ein wunderschöner Garten, mit vielen sitzmöglichkeiten,
wo es je nach Tageszeit am angenehmsten war. Alle waren begeistert, die Atmosphäre erinnert an Südfrankreich. 

Nach einigen Monaten konnte das Vorkaufsrecht geklärt werden und ich wurde stolze Besitzerin dieses Hauses. Ende gut alles gut, so geglaubt. 

Nun ich hatte wieder einmal glück, die Firma in der ich als freelancerein im Coaching
und Seminar Leiterin arbeitete, drängten mich zu einem Vertag 60 % Angestellt zu werden,
schweren Herzens unterschrieb ich den Vertrag, den bis jetzt war ich sehr glücklich freischaffend zu sein.

Ich gewöhnte mich langsam zum teil angestellt zu sein, sah auch den Vorteil darin.
Das Haus war natürlich sehr viel Mehrarbeit und Mehraufwand, der Garten mit so vielen Bäumen die geschnitten werden mussten vom Fachmann, Gott sei dank half mir mein Nachbar Kari Nicolussi viel. Mein Mieter hatte ich ja übernommen, doch war er keine Hilfe nicht einmal, als es so viel schneite, er hat nie geholfen einfach ein Friek!

Ich liebte Früchte einzumachen, Beeren täglich zu pflücken und die vielen Blumen zu 
pflegen. Ich hatte sehr viel Besuch und wir genossen im Sommer im Garten zu sitzen etwas
zu trinken oder essen, der Duft und das Vogelgezwitscher einfach die Atmosphäre war
einmalig.

Geburtstagsgeschenk "Arbeitszeit" von denMitarbeiterInnen und Kollegen.

 

(3) Alle KollegInnen, Geburtstags Geschenk "Arbeit"

Alle KollegInnen, Geburtstags Geschenk "Arbeit"

 

 

(4) Altes Hühnerhaus vor dem Arbeitseinsatz

Altes Hühnerhaus vor dem Arbeitseinsatz

 
(5) Arbeit als Geschenk zum 60 Geburtstag, Neu "Rasilac Garage"

Arbeit als Geschenk zum 60 Geburtstag, Neu "Rasilac Garage"

Dieses super renovierte Hühnerhaus wurde für Gartenwerkzeug und der Rasenmäher ein
toller Ort, genannt "Rasilac Garage. Die Schlange hat Melis gemalt, sie war viel bei mir
in den Ferien. Auch um das Atelier legten wir kleine Steine wie eine Römerstrasse. Da war
auch Melis wackere Hilfe. Sie liebte ihre Ferien bei mir in Rombach zu verbringen.

 


(6) Melis gemalte Schlange und für den Römerweg setzte sie steine

Melis gemalte Schlange und für den Römerweg setzte sie steine

 

Wir haben viel zusammen unternommen, schwimmen in der Aare, schlafen im Garten,
Töpfern und malen, all das machte ihr auch sehr Freude. Wenn ich mal ausnahmsweise
zur Arbeit gehen musste kam sie auch gerne mit. Ich hatte meistens einen Block von 14 Tage 
mit Pausen dazwischen.



(7) Melis Tanz im Regen

Melis Tanz im Regen

Auch an der Feier "freu dich des Lebens" die verspätete Geburtstagsfeier 60, war sie
sehr hilfreich, obwohl sie kein Deutsch konnte half sie beim servieren, Englisch
konnte sie ja gut.

Ich habe 250 Einladungen verschickt, an Verwandte, Freunde, sage und schreibe es
kammen ca. 200 Personen, es war supper Wetter, ich hatte eine Freund von Grenchen
gelernter Architekt und Gourmet Koch, seine Spezialität war Paella für grosse Gesellschaften. Er kam in einem Minibus alles dabei für einen Freundschaftspreis!
Ich machte Bami Goreng,  hatte auch einen Partyservice für alles drum und dran, Getränke, Dessert, Salate, alles was so nötig war. Die 4 Zelte hatte ich günstig gekauft, für den fall
schlechten Wetters. Alles war perfekt und alle hatten einen Riesen spass.


(8) Freu dich des Lebens 60 Geburtstag

Freu dich des Lebens 60 Geburtstag

 


(9) Geburtstags Party mit Gurme Koch

Geburtstags Party mit Gurme Koch

  


(10) 200 Personen, 4 Zelte Geburtstags Party

200 Personen, 4 Zelte Geburtstags Party

Durch meine Arbeit kannte ich Firmen die mit Arbeitslosen Renovation arbeiten machten,
zu moderaten preise. Auf diesem weg konnte ich mit so einer Firma das Atelier renovieren.

Denn bis dahin Töpferte ich im Kalten Keller, der feucht war. Malen tat ich in
der Wohnung, ich hatte ja meistens 2 mal im Jahr Ausstellungen.


(11) Dick eingemummelt für die Arbeit im Keller vor der Renovation

Dick eingemummelt für die Arbeit im Keller vor der Renovation



(12) das alte Gartenhaus vorgesehen als Atelier

das alte Gartenhaus vorgesehen als Atelier

 

 

(13) Arbeitend im neuen Atelier

Arbeitend im neuen Atelier

  

(14) Renoviertes Atelier

Renoviertes Atelier

Ich war überglücklich mit meinem schönen Atelier, sogar im Winter brauchte
ich nicht mehr zu frieren. Denn bevor es renoviert wurde arbeitete ich ja im Keller
und musst mich dick anziehen um nicht zu erfrieren, es war ein Naturkeller sehr schön aber
feucht und kalt.

Nun so verging die Zeit wie im Fluge, viel Arbeit in allen belangen, als Seminarleiterin, als Künstlerin denn im Jahr 2 Ausstellungen dazu brauchte es viel Gegenstände um eine  Ausgestellt zu eröffnen. Bilder und Objekte, das Ausstellen war auch immer ein grosses unterfangen, ein Kraftakt, denn die Figuren waren zum teil sehr gross und schwer. Alles liebte ich aber von ganzem herzen auszuführen. Die Body Formung Firmen, in Biel und Grenchen, die habe ich aber schweren Herzen, in der Zeit, an die Haupt-Leiterinnen überschrieben, so hatte ich etwas mehr Luft, für die Gartenarbeiten und anderes.

Auch meine Mutter kam sehr gerne für ein paar Tage immer wieder zu Besuch, und natürlich meine kranke Schwester die in einem Heim in Zürich lebt, das gab ihr schöne Abwechslung.

Übrigens hatte ich hier auch eine sehr besondere Nachbarin sie hiess Verena war geschieden
und lebte alleine gleich neben mir in einem kleinen schönen Häuschen, in unseren Garten war ein Verbindungs-weg. Sie war in einer Pädagogischen Schule Lehrerin für Problem
schulpflichtige, für mich war sie einmalig und hervorragend mit ihren Methoden, wie sie Unterrichtete, ich sagte ihr immer so eine Lehrerin hätte ich mir nur im Traum wünschen können. Sie sah sehr besonders aus, lange dunkle Haare, etwas mollig und trug immer lange Röcke, ich sagte ihr immer Schneewittchen. Oft kochte ich auch für sie und sie kam rüber zum essen. Was auch ganz wunderbar war ich durfte ihr meine Texte zur Korrektur geben,
was sie glänzend erledigte. Wir hatten eine sehr gute Zeit zusammen. Sie kam mich auch heute noch besuchen.

Ich hatte viele Freunde die zur Erholung um etwas anderes zu erleben, zu Besuch sehr gerne kamen. Auch zum essen und im Garten verweilen hatte ich sehr viel Besuch, auch das liebte ich, Melis war oft in den Ferien bei mir, summe summarum, war es eben doch sehr viel alles, ich merkte nicht wie ich schon von früher, meine Grenzen überschritten habe, die lange Krankheit meines Partners und dann der Umzug nach Rombach und alle Tätigkeiten, vermutlich ja und sicher auch nicht mehr 20!!!! Ich habe immer von mir gesagt ich bin wie eine Kerze die von beiden Seiten brennt, oder wie ein Spitzensportler der immer auf 180%
läuft. Zusätzlich hatte schon die 7. Familienstellung nach Hellingen mit Thomas Lizenburger organisiert und Assistiert, es waren meistens 14 bis 16 Teilnehmer für 4-5 Tage, für Thomas hatte ich ja ein Gästezimmer und bei den Nachbaren Nicolussis war eine Wohnung leer, so konnten ein teil Teilnehmer dort unterkommen, ein teil in einem Hotel in der Nähe und der Rest fuhren nach Hause. Ja so verrückt war ich, wie eine Spitzensportlern auf 180%, keine Pausen und das schon seit 1981. Doch meistens kommt es anders als man denkt!!! im Frühjahr musste ich 17 Zähne ziehen, wegen Vereiterung im Kiefer, ich vermochte und wollte keine Implantate, also liess ich eine Prothese machen von Peter Jäggi ein wahrer Künstler und Freund von Grenchen. Sehr schön und günstig. Ich musste 2 Wochen lernen zu sprechen ohne zu anstossen oder Wispern, um wieder Seminare leiten zu können. Ich merkte schon was mir das sagen wollte, zähne beissen, heisst langsamer vorwärtsgehen, doch ich war es gewöhnt das geht schon, weil ich ja an allem viel freude hatte. Der nächste Hammer kam auch "später" 

So kam es wie es kommen musste, eines frühen morgens als ich zu einem Seminar,
wie immer gesteilt mit hohen Absätzen die sehr steile Treppe runter ging blieb
ich mit einem Absatz hängen und sauste Kopf über runter bis ich mit dem Kopf an der Wand 
unten aufprallte. Wie lange ich liegen blieb weiss ich nicht, doch als ich zu mir kam, stellte
ich fest, dass nichts gebrochen war, langsam büschelte ich meine zitternden Glieder wieder,
Beduselt, doch konnte ich gehen, fuhr zur Arbeit, dort stellten alle fest, dass etwas nicht stimmte mit mir, ich hatte einige Beulen am Kopf verstauchter Fuss, Kopfschmerzen und 
Schwindlig, sie beharrten, dass ich zum Arzt gebracht wurde, dieser stellte eine Hirnerschütterung fest, Gestauchter Rücken und Schleuderdrauma. Er meinte Glück im Unglück!!!! So Wahr, aber die Folgen davon kamen erst später zum Vorschein. Mit Schmerzmittel konnte und wollte unbedingt meine Schützlinge des Seminars nicht abgeben und führte es zu ende mit gutem Abschluss wie immer. Ich war ja immer noch gewohnt wie früher aus meiner Kindheit die schmerzen zu ignorieren. 

Nun es kam dann wie eine Lawine, als das Seminar abgeschlossen war, ich von der Firma aus Unfall versichert war, brach alles über mir zusammen. Ich wusste nicht mehr was link und rechts war, was zu tun war, Schlafstörungen, Erbrchen, einfach alles klappte, funktionierte nicht mehr. Der Arzt schrieb mich krank durch den Unfall, das ereignete sich im Jahr 2005,
dadurch erhielt ich meinen Lohn, Gott sei dank! Denn im Unterbewusstsein hatte ich
sicher auch manchmal Existenz ängste, an dem Haus gab es  immer wieder etwas zu reparieren. Nebst grosse Rückenbeschwerden, Schleuderdraukma stellte sich heraus, dass ich 
ein schweres Burn Out hatte. Das heisst eine lange, lange Geschichte.

Ich musste zu Spezialisten, zu einem Psychiater, viel Therapien, alternative Methoden wurden von der Krankenkasse nicht bezahlt, die aber zum teil sehr teuer waren, ich auch sehr wert darauf legte. Zum Beispiel Meditations-sitzungen, Rückführungen, Theaterschule für Körpersprache und Persönlichkeitsentwicklung, Inneres Kind mehr platz verschaffen, Feuerlauf, zum 4 mal. und so weiter, vieles neu wieder bearbeitet und bewusst gemacht.
So kam ich zu der Erkenntnis, dass das geliebte "Rombacherhaus" einfach meine Kapazitäten an die grenzen setzte. Ich ganz schweren Herzen mich mit dem Gedanken auseinander setzte es zu verkaufen, verschiedne Möglichkeiten in betracht zog, doch schlussendlich der Nachbar Kari Nicolussi war sehr interessiert für seie Tochter die 2 Kinder hatte und ein Russe zum Ehegatten. Der nur ein bis zweimal in die Schweiz kam und bei ihnen wohnte. schlussendlich einigten wir uns mit dem Russe auf einen fairen guten preis, denn ich steckte ja sehr viel Arbeit und Geld in das Haus. so wurde seine Frau Carla Niccolussi Besitzerin, Gott sei 
Dank, den im Frühjahr ist der ,was auch immer Geschäftsmann Konkurs gegangen und verlor alles. so hat wenigstens die Carla Nicolussi und die zwei Kinder wenigstens das Haus. Ich hoffte sie leben glücklich in meinem Haus. Es ist so wie es sein muss, man kann nicht mit dem Kopf Durch die Wand.



 

(15) Sonnenuntergang in Rombach

Sonnenuntergang in Rombach


Auf ende April 2006 musste ich das Haus leeren und übergeben. Mit meinem Burn Out und den folgen vom Sturz, brauchte ich viel Helfer und das alles kostete sehr viel. Ich machte noch eine Garagenverkauf und ein Atelier verkauf. So schaffte ich es. nach langem suchen in Zürich informierte ich mich auch für Wohnungen in der Umgebung, denn Zürich war einfach zu teuer, so fand ich in Safenwil eine sehr schöne 3 1/2 Zimmerwohnung mit Swimmingpool und Gartenpartyhaus zu einem erschwinglichen Preis.

Ich dachte mir als Übergangslösung für ein bis zwei Jahre. Doch zog ich nach Zürich 2009.














 

Die Zeit in Safenwiel AG 2006 bis 2009
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16.2.  Gossliwil, Weiterbildung und Unternehmensgründung – Die Zeit in Safenwiel AG 2006 bis 2009.
Wieder einmal von einem Haus mit Atelier alles reduzieren verschenken und wegwerfen natürlich einpacken  und was alles an Möbel mitkommt, minuziös planen. Für die 3 1/2
Zimmerwohnung im 2 Stock, im Parterre ein Bastelzimmer für mein Atelier. Die Zügelfirma hatte einen Kranen um alles über den Balkon zu befördern bis aufs Atelier. Sicher hatte ich auch freunde die wacker halfen.

Meine neue Nachbarin, Brigitte Arnold lebte geschieden mit zwei junge Burschen vis a vis.
Der eine meinte entzetzt zu seiner Mutter, es kommt eine Alte Frau neben uns. Heute pflegen wir immer noch eine gute Beziehung die Jungs mochten mich sehr bald und fanden mich lässig! Glück gehabt.  




(1) Safenwieler Wohnung
Safenwieler Wohnung

 



(2) Sonnenuntergang im Esszimmer
Sonnenuntergang im Esszimmer

 

 



(3) Safenwieler Atelier
Safenwieler Atelier

 



(4) Safenwieler Wohnung
Safenwieler Wohnung

Übrigens lebte eine sehr spezielle Person in der Dachwohnung sie hiess Gabi, leider
war sie schwer krank, hatte sich aber entschieden keine Medizinischen Massnahmen mehr zu machen. Sie ich Brigitte und ihr Freund Marcel, wir hatten alle die gleiche Wellenlänge,
auch Geistig interessiert, ein seltenes und wunderbares Verhältnis, was selten passiert.
Das ich hoch schätzte und sehr vermisse. Leider ist die Gabi friedlich in ihrer Wohnung für immer eingeschlafen. Wir alle waren natürlich sehr traurig, doch auch froh für sie, dass
sie erlöst wurde. Wir alle mit den Jungs machten ein wunderschönes Ritual unter dem Nussbaum im Garten und haben uns von Gabi feierlich verabschiedet.

Während meiner Zeit in Safenwil, malte ich ziemlich viel und töpferte ich, ich hatte in beiden Bereiche mehrere grösser Aufträge.

Irgendwie kam ich auf die Idee mir einen Hund zuzulegen und zwar einen kleinen Zwegpudel, den ich überall mitnehmen kann und die sind ja sehr intelligent und verspielt.
Also suchte ich im Internet und fand eine Züchterin. Die kontaktierte ich und sie meinte ich könnte bei ihr einen Welpen schwarz ansehen, er müsse aber noch 3 Wochen bei der Mutter bleiben. Ich fuhr mit einer Freundin um ihn zu besuchen, er war allerliebst, hatte Papiere und hiess Speedy. Wir vereinbarten wann ich ihn holen kann, ich hatte auch eine Tierärztin als Freundin und war so sehr zuversichtlich. Teuer war er, aber oh waia!



(5) Speedy

Speedy

Es war ein Drama, innert kurzer Zeit wurde er immer schwächer und ich hatte riesige Angst dass, er stirbt, ging mit ihm zu meiner Freundin die Tierärztin sie meinte ich solle ihn mit schoppen aufpäppeln, doch dazu war ich nicht geeignet, ich hatte einfach die Sicherheit nicht. Also brachte ich ihn auf ihren Rat der Hundezüchterin um ihn wieder mit der Mutter so gesund und kräftig zu kriegen, diese war aber sehr abweisend und meinte die Mutter sei nicht mehr bei ihr, so brachte ich Speed wieder meiner Freundin ganz verzweifelt. Diese hatte ja auch Mitarbeiterinnen und Medis wie auch Erfahrung. Sie meinte damals sie hätte sich immer so ein Zwerg Pudel gewünscht, sie besass eine grossen Schäfer. Nun ich hatte die Hoffnung auf meinen Speedy noch gesund zu erhalten und liess ihn zum aufpäppeln bei ihr, das geschah mehrmals, immer wieder schwächelte er bei mir, sie meinte, dass diese Züchterin ihn vermutlich vom Ausland zu früh geholt hätte und er deshalb er so schwach sei. Das hatte noch Folgen für die Züchterin.  Also nach des dritten Versuches gab ich auf, ich schenkte ihn der Freundin. Besuchte ihn ab und zu er wuchs zu einem sehr drolligen schönen jährigen Hund heran. Doch sein Schicksal war ihm nicht hold. Sie nahm meistens ihren grossen Schäfer mit in die Praxis und Speed, ging über mittag Joggen mit beiden Hunden, der grosse beschützte natürlich Speedy, deshalb hatte Speedy keine Angst vor grossen Hunden. Eines Tages ging sie wieder joggen doch der grosse war nicht dabei, Speedy ging zu einem grossen Hund und wollte spielen, dieser Packte ihn am Hals und biss ihn gleich Tod. diese Freundin?
verschwieg mir es einige Monate. Nun es war ein schmerzlicher Lernprozess, mit meiner
Gutgläubigkeit und zu grossen Spontanität, den ich teuer bezahlte, doch daraus vieles lernte.
 

(6) Theaterschule Probe

Theaterschule Probe

Ja wie schon gesagt ich machte einige Kurse und Weiterbildungen um mein Burnout zu kurieren, denn ich war überzeugt das bringt mich weiter, ein Jahr lang die Theaterschule mit Pädagogischen Grundlagen, Inneres Kind, Feuerlaufen, und einiges mehr. Sicher lernte ich viel über mich und konnte somit viele Muster ablegen. Alles in allem mit der Hilfe für den Umzug nach Safenwil, die Speedy Geschichte, die vielen teuren Weiterbildungen schmälerten mein Vermögen von dem guten Verkauf vom Rombacher Haus. Ich hatte das Vermögen in der Raiffeisenbank deponiert doch tes gab damals keine Zinsen mehr. Faika riet mir das Geld in
der Clariden Leu Bank anzulegen, sie hatte Bekannte die dort arbeiteten. Wir gingen zusammen um alles zu besprechen, Ich sagte ihnen, dass ich gerne etwas Zins hätte doch kein Risiko eingehen möchte, sie versicherten nur sichere Fond das Geld anzulegen und ich gab ihnen die Vollmacht, weil das nicht meine stärke ist. Ich war immer glücklich und erfolgreich wenn ich auf meinen Stärken und Begabungen arbeitete und mich nicht aufs Glatteis einlasse mit schwächen zu funktionieren. Sie kauften damit Swissair Fonds und was passierte im Jahr 2008 die Swissair Groundet ich verlor sehr viel, jedesmal wenn ich zu ihnen ging die Fonds mit Verlust zu verkaufen, meinten sie das komme wieder ich solle Geduld haben, sie hätten die Erfahrung, doch nach einiger Zeit verlangte ich, dass sie es verkaufen und den Rest legte ich in der PTT an. Ich wollte nie mehr etwas mit Banken zu tun haben. So zahlte ich schmerzliches lern Geld für die Erkenntnisse, Geld macht nicht glücklich, es war ja mein leben lang nie eine wichtige Triebfeder. Wichtig mich auf mich und mein Gefühl verlassen und Eigenverantwortung nicht abtreten! In Gewisse Bereiche mich nicht einzulassen. Andere Wege meine unkonventionelle vorgehensweise suchen und nicht den normen gemäss handeln. Auch das war eine wichtige Erkenntnis.












 

Umzug von 2009 nach Zürich Seebach
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17.  Umzug von 2009 nach Zürich Seebach

Ich suchte immer wieder nach Wohnungen in Zürich, doch erfolglos. Man musste 2 Jahre in Stadt Zürich zu wohnen, bevor es möglich war in ein Alters Zentrum der Stadt Zürich einzuziehen.

Eines Tages wieder einmal wie ein Wunder, erhielt ich ein Telefon von einem Schulkollegen,
er könnte die Wohnung seiner Ex-Frau übernehmen, somit würde seine 4 Zimmer Wohnung in Seebach frei, wenn ich Interessen hätte würde er mich empfehlen. Denn diese Wohnungen wurden nie ausgeschrieben, sie waren Altwohnungen aber sehr günstig. Ich ging mir sie ansehen und war sehr glücklich so etwas günstiges zu finden. Ich erhielt die zusage von der Verwaltung.

Meine ganzen Utensilien meiner Töpferei, auch der Ofen war mit der Heimleitung abgesprochen, konnten separat in den Zivielschuzraum platziert werden, wenn ich Töpfern gab mit den Bewohner konnte ich alles benutzen.

Aber nie im Leben hätte ich je gedacht, dass ich an meinem Ursprungsort je nochmals leben würde und erst noch neben meinem Kindergarten. Von meinem Balkon aus, sah ich den Pausenplatz. Unglaublich, unser Haus war ca. Einviertel Stunde davon entfernt. Natürlich nicht mehr unser Haus, eine riesige Siedlung von modernen Mehrfamilienhäuser, auf unserem 
damaligen Land.

Gott sei dank hatte ich wieder grosse Hilfe von Freunden. Natürlich eine Zügelfirma.
Ich hatte es wie immer gemacht alles ausgemessen die Möbel, mit der 4 Zimmerwohnung.
Ein kleiner teil konnte ich im Keller versorgen, und das grosse Büro wurde auch etwas zum
töpfern Eingericht, zum brennen konnte ich die Gegenstände in das GZ bringen. Das Gästezimmer benutzte ich als Malzimmer.  

Ich war zuerst gar nicht glücklich, so nah an meinem Jugendhaus und all diese Erinnerung nochmals zu erleben, wer weiss wozu ich das brauchte. Seebach meiner Meinung nach keine begehrenswerte Gegend mehr, etwas mehr kam es mir wie ein Vororts Getto vor.

Ich malte auch immer wieder und töpferte kleinere Figuren, zum teil versuchte ich andere Materialien um nicht brennen zu müssen, doch Schluss endlich vermisste ich das Gefühl vom richtigen Ton. Das ist schon mein lieblingsmaterial, Erde!

Nun damals wusste ich ja nicht wie lange es dauern wird, bis die neue Trotte abgerissen und endlich neu gebaut wir, geplant waren 3-4 Jahre. Es gab ja bis vor Bundesgericht einsprachen die eben alles verzögerten. Schlussendlich wurde es erst 10 Jahre später fertig gebaut.

Erst später merkte ich, wie viel ich von meinen alten Muster in den vielen Seebacher-Jahren stark reduzieren konnte.

Eines schätzte ich sehr, ich war nahe zum Flughafen, besuche aus dem Ausland konnten
in einer viertel Stunde mit dem Flughafenbus bei mir aussteigen.

Das zweite war, in 5 Minuten war ich im Eichrain, Tennisplätze der Stadt Zürich, wunderbar und auch 5 Minuten in der Tennishalle die der RUAG gehörte.

Wie immer machte ich schnell Kontakte im Haus und der Umgebung, da fand ich einen Pensionierten ebenbürtigen Spieler, wir spielten 2-3 mal in der Woche Stundenlang im schönen Wetter, und im Winter mieteten wir 8-9 Uhr zweimal einen Platz in der Halle,
ganz nach meinem Gusto, herrlich!

Ich hatte ja noch meinen Toyota Yaris ein kleines Auto, und suchte ein Car-sharing
Partner, ein junger geschiedener Mann, der sich selber kein Auto mehr leisten konnte.
Wir beide waren überglücklich, ich brauchte das Auto ca. zweimal den Rest konnte er es benutzen, wir hatten ein schriftliches Abkommen für die Bedingungen und ein Bordbuch,
darin trugen wir die km. ein und einmal im Monat rechneten wir ab. Es war perfekt für
uns beide.

Die Wohnung richtete ich sehr hübsch und heimelig ein wie immer, im Haus waren wir 4 Parteien, in kurzer Zeit hatten wir eine gute Nachbarschaft, man half sich gegenseitig wenn
nötig.


(1) Seebacher Wohnung   
(2) Töpferei im Garten


Seebacher Wohnung

 Ich hatte viel besuch von Freunden, Melis wohnte auch eine weile bei mir, Faika und Cengiz kamen natürlich auch immer wieder.


Regelmässig ging ich zu Mami in die alte Trotte und Töpferte, Bastelte mit den Leuten mit
der damaligen Aktivierungstherapeutin, eine gute Freundin. Wir hatten viel Freunde daran.
Verkauften am Basar die gemachten Kunstwerke


(3) Mami mit Toni, er lebte auch in der alten Trotte und kümmerte sich um mein Mami sehr   
(4) Mami nd Toni

Mami mit Toni, er lebte auch in der alten Trotte und kümmerte sich um mein Mami sehr

Ja Mami mochte Toni sehr und er kümmerte sich rührend um sie, er hatte niemanden in der Schweiz, war als jung in Italien verheiratet und hatte 2 Kinder, doch jeden Kontakt abgebrochen. Er glaubte er hätte auch wenig Anrecht auf mich, das  war aus meiner Sicht gar nicht der Fall, was ich im deutlich zu verstehen gab, auch Mami sah immer weg, wenn er
mir zu nah kam, typisch! Eine gute Mine zu ihrem Zweck, mich zum Objekt machen. Eine kurze Zeit schlich ich mich rein damit er mich nicht hören sollte, doch merkte ich dass, das nicht der richtige weg ist, Unerhört, das zeigte ich beiden ein für allemal. Mein Fehler den ich auch hier wieder lernen musste war, auch wenn es mir für die beiden peinlich war, ich musste beide bloss stellen, ihnen klaren Wein einschenken, dass ich nicht und auf keinen fall auch kein bisschen ihm gehöre. er kein recht hat mir zu nahe zu kommen, auch nicht beim begrüssen und verabschieden, ect. Nun das hat sich, ab dann einigermassen in Schach gehalten.





(5) Mami, Tina mit rote Haare

Mami, Tina mit rote Haare

Eines Tages ging ich mit Faika zu ihrem Coiffeur der mich als jung kannte, der meinte es sei so schade, dass ich weisse Haare trage, Faika und er bearbeiteten mich bis ich zum färben einwilligte, es aber später beräute. Kurz vor dem Hirnschlag bat ich eine Freundin mir alles abzurassieren, die es nach langen drängen auch befolgte, wir machten schrittweise eine Fotoshootings und hatten Riesen spass. Auch hatte ich mit kahl-geschorenen Kopf keine Hemmung!

Mamis Gesundheit wurde immer schlechter, mit der Zeit wurde sie schwer Pflegebedürftig.
Sie genoss sehr doch zu meinem erstaunen das vollkommen umsorgt zu werden. Ich war so dankbar als es wirklich dem Ende entgegen ging, durfte ich sie betreuen ihr sogar Morphium
tropfen geben wenn sie Erstikungs-Aengste  kriegte, sie so auf ihrem letzen weg begleiten.
Sie konnte schlussendlich friedlich einschlafen für immer.


(6) Grab Mami

Ich habe ihr auch versprochen mich um Toni, weiterhin zu kümmern weil er ja niemanden hätte. Er hatte einiges später grosse  Gesundheitliche Schwierigkeiten, leider aber keine gültige Verfügung und wurde ins Spital eingewiesen Operierte und immer wieder Behandelt, ich setzte mich so gut wie möglich ein, doch ändern und seinem Wunsch keine verlängerten Lebens Massnahmen, konnte im Nachhinein nicht eingeleitet werden. Er hing lange an Schläuchen und musste viel erdulden, bis er endlich einschlafen konnte.


Eine weitere bittere Erfahrung war, auf dem Heimweg von meiner Schwester Frieda, grosser Abendverkehr, wollte ich Spur wechseln für die Ausfahrt im Schritttempo, alles sah gut aus,
langsam fuhr ich raus und dann plötzlich rollte es vor mir nicht mehr, eine Kettenreaktion Bremsten die vor mir und ich erwischte mit meiner linken Seite die Rechte des Autos vor mir, das war ein grosser Rang-Rover, dem hat man kaum etwas angesehen, doch mein Yaris war die Spur verschoben ich musste ihn gleich abschleppen lassen. Total Schaden!! Ade Freiheit?
Mein Führer-Ausweis habe ich freiwillig auch abgegeben, das fand ich besser, damit ich nicht in Versuchung komme nur ab und zu zu fahren, denn die Routine schwindet schnell. Mein Carchering Kollege musste eine neue Lösung für sich suchen.

 


(7) Totalschaden Yaris Toyota und Ausweis abgabe freiwilligT

Totalschaden Yaris Toyota und Ausweis abgabe freiwillig

 


An meinem 70 Geburtstag leistete ich mir den Jux nur zur Show!!!!


(8) 70 Geburtstag nur für Spass

70 Geburtstag nur für Spass

 

Eine Warnung hatte ich, vor dem Hirnschlag, ich malte ein Bild, das mir genau mein Hirnschlag aufzeigte, doch beachtete ich es leider nicht, das Bild war eine intiuitive vorwarnung.



(9) Bild vor dem Hirnschlag und im Spital danach mit Cengiz     
(10) Hochzeit Faika und Tardu

Bild vor dem Hirnschlag und im Spital danach mit Cengiz

  
Eine riesige unerwartete Lektion erwartete mich im Januar 2013, damals machte ich in einem
Gospel-Chor mit in Oerlikon, es war nicht so gut organisiert, keine Aufnahmen und genug Notenblätter um zuhause zu üben, wir waren 30 Personen, Frauen und Männer, die meisten  sangen Sopran und Alt, ein kleiner teil Männer Bass und nur ein Mann Tenor, ich wurde zu ihm zugeteilt, doch er war schon lange nicht glücklich weil er alleine war, nun ich konnte
ihn nur zum teil unterstützen, ich konnte ja keine Noten lesen, aber mein gehör war wenigstens gut, es machte mir trotzdem spass, die Meisten Lieder waren in Afrikanischer Sprache, "Oh mein Gott" das waren Zungenbrecher, so versuchte ich das in mein Lap-top zu tippen, damit ich es besser lesen und auswendig lernen konnte. Tage lang sass ich dahinter,
ob das die Ursache war meines Hirnschlages, lange nicht bewegen weiss ich bis heute nicht. Jedenfalls eines Tages war ich auch schon Stunden mit dem schreiben beschäftigt, so gegen vier Uhr, fühlte sich meine linke Seite immer mehr taub an, ich schlug mir das Bein und Arm und es wurde immer tauber. Ich Telefonierte meinen Freundinnen die Krankenschwestern waren, erreichte aber niemand. Nun das war genau an einem Donnerstag, an dem wir jeweils abends Gospel-Proben hatten. Ich ging aufs Trampolin doch half das nichts. Dann dachte ich ins Bett zu gehen, Entschied mich dagegen. Ich fuhr mit dem Tram zur Probe, bewegen und dann singen hilft sicher dachte ich. Ab und zu versuchte ich mein Hausarzt einen Freund zu erreichen, erfolglos. Als langsam die Sänger/Innen eintrafen gab es darunter die Medizinische Berufe hatten, sie fragten mich was ich hätte, ich sagte meine linke Seite sei immer mehr Taub auch das Gesicht. Sie reagierten sofort um den Notfall zu bestellen, ich sagte ihnen ich will nicht ins Spital auf keinen Fall, sie sollen meinen Hausarzt Telefonieren, nach einiger Zeit brachten sie mir das Tel. Er sagte mir, du kannst wählen, nicht zu gehen und dann landest du sicher im Rollstuhl, was du ja sicher nicht willst. Daran sterben wirst du nicht! Mit der Ambulanz ins Spital, dort bearbeitete mich ein junger Notarzt, ich solle ihm etwas unterschreiben damit er eine Infusion in die Wege leiten könne, er sehe mir an, auch wenn es schon mehrere Stunden begonnen habe, dass es sicher noch helfen würde, eigentlich dürfte er es nur nach 2 Stunden noch einleiten, doch meine Augen zeigen ihm, dass das schlimmste abgewendet werden könne. Ich war Hysterisch und sagte ich wolle nicht an Schläuchen hängen, ich hätte die Exit usw. Als ich endlich einwilligen wollte, sagte er wir müssen noch einen Katheter stecken, ich erklärte der Schwester neben mir, dass das nicht gehe wegen meinem Trauma, sie nickte und verpasste mir eine Beruhigungsspritze, ich wachte wieder auf in dem Überwachungs-Zimmer Telefonierte mit meinen Verwandten in der Türkei und sagte es ihnen. 48 Stunden kriegte ich diese Infusion. Also ein Riesen Glück im Unglück. Gegen den Hirnschlag konnte das schlimmste verhindert werden. Schon am dritten Tag konnte ich die linke Seite wieder Normal bewegen, nur ein leichtes Taubheits-Gefühl blieb. Auch das bin ich selber schuld weil ich keine Therapien machte und meine Störungen nicht zeigte.

Eines ist sicher, daraus lernte ich meine Meinung zu haben, doch meinen gesunden Menschenverstand zu benutzen und nicht Stur gefangen zu bleiben. Das war auch in Bezug 
der Heilung nicht zu zeigen, dass es Therapien brauchte, nicht alles immer selber im Griff zu haben, das ist meine Lektion

Danach musste ich mir schweren Herzens eingestehen, dass das Tennis zu riskiert ist weiter zu spielen, die gebliebene Unsicherheit auf dem linken Fuss und Seite könnte Konsequenzen zur Folge haben.

Ich hatte noch zwei grössere Gesundheitliche Warnung mich zu hinterfragen,  die eine wahr,
Gesichtsrose auch im linken Auge, was will ich nicht einsehen! Die zweite war zum zweiten mal grosse Probleme mit meinen Zähnen und Pilgern, Kurz entschlossen ging ich zum Zahnarzt und beharrte, auf alles raus, gegen alle Wiederstände, liess schlussendlich eine Prothese machen, sehr schön und nach wochenlanger Suppe essen, sehr viel schmerzen, ging alles wunderbar zu meiner voller Zufriedenheit. Ich konnte immer noch strahlend-lachen.
Gelernt hatte ich nicht mehr unnütz auf die Zähne zu beissen. Mehr vorrangig zu lernen, mit etwas unabänderlichem umzugehen, akzeptieren oder einen neuen Weg zu suchen. For allem nicht mehr alles im Griff zu haben, mehr in Fluss zu kommen.

2016 im November, machte ich eine Erholungskur in Ascona in einem Rudolfsteiner-Kurort für 4 Wochen.

Faika und Melis machten zusammen mit einem Mietauto eine Reise durch Europa, Faika und Melies liebten Reisen, es war für Faika eine gute Ablenkung, sie brachten mich auch nach Ascona.

Ja das Seebach, die 10 Jahre waren geballt, mit so vielen Sorgen vor allem Faikas Tragischen Ereignisse, die gingen auch mir nicht spurlos vorbei.
 


Im 2018 Weihnachten machte ich in Seebach an einem Projekt "Tanz dich frei" mit, es war eine riesige Herausforderung, weil alle Teilnehmer/Innen junge Leute waren, doch ich wollte 
nicht aufgeben, wir hatten am ende zwei Aufführungen die sehr anklang fanden. Ich kriegte eine spezielle Rolle und das passte.


   

(11) Tanz in Seebach     
(12) Tanz in Seebach und es geht doch, nicht aufgeben!

Tanz in Seebach und es geht doch, nicht aufgeben!

 

 

 




 
Alle Geburtstage und Ferien Erinnerungen in den 10 Jahren von Seebach
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18.  Alle Geburtstage und Ferien Erinnerungen in den 10 Jahren von Seebach


(1) Geburtstag noch mit Tardu 2014

Geburtstag noch mit Tardu 2014

 




(2) Geburtstagsparty 2017

Geburtstagsparty 2017

 

Ich reiste mindestens zweimal im Jahr in die Türkei, Meine Geburtstage wurden meisten dort gefeiert, denn ich hatte am 28.5. und Melis am 26.5. und Sülü Melis Vater am 30.5. so gab es immer grosse Feste. Auch reisten wir in Ferien zusammen.




(3) Tardu und ich in Koslu als er noch gesund war 2014

Tardu und ich in Koslu als er noch gesund war 2014

 

 



(4) Ferien in Koslu          

 

Ferien in Koslu

 






(5) auf der Jacht 2016

auf der Jacht 2016

 



(6) Melis und ich in Griechenland mit Faika

Melis und ich in Griechenland mit Faika

 

 



 

Die Zeit in Seebach die Teilweise eine Riesige Tragödie für Faika war
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18.  Alle Geburtstage und Ferien Erinnerungen in den 10 Jahren von Seebach

Die Zeit in Seebach die Teilweise eine Riesige Tragödie für Faika war




(1) Faika und Tardu Hochzeit 2014   
(2) Hochzeit Faika und Tardu

Faika und Tardu Hochzeit 2014

 





(3) Tardu und Melis in Koslu 2014

Tardu und Melis in Koslu 2014

 



(4) Faikas und Tardus neue Wohnung in Istanbul 2015

Faikas und Tardus neue Wohnung in Istanbul 2015

 
 Sie waren überglücklich, renovierten das Haus in Koslu, später bauten sie eine wunderschöne Wohnung in Istanbul um. Im 2015 besuchte ich Faika und Tardu 
zweimal, einmal im Spital er hatte leider Krebs, einmal als er wieder zuhause war
doch schon sehr krank und schwach, Wir konnten gut miteinander Diskutieren und Phylosophieren,  es war eine Katastrophe für Faika. Ich litt mit ihnen beiden so
ein furchtbares Schicksal!!




(5) Tardu zuhause Krank, wir hatten viele gute Gespräche

Tardu zuhause Krank, wir hatten viele gute Gespräche

 Wieder war ich in Istanbul, Tardu wünschte nach Koslu zu fahren mit einer Ambulanz, und einem Pfleger, es war eine unglaubliche tragische Zeit, alle Freunde waren anwesend und
versuchten ihm beizustehen. 



(6) Tardus Grab in Koslu Pinienwald-Friedhof

Tardus Grab in Koslu Pinienwald-Friedhof

Es war eine unglaublich schwere Zeit, vor allem für Faika, auf alles oben auf kündigten 
die in Paris in dieser schweren Zeit Ihren CEO Posten, unmenschlich doch wahr. Sie war eben nicht immer einverstanden und manchmal unbequem. Was sicher begründet war.



(7) Faika war CEO, viele Jahre in der Publicitas AG im Raum EU und der TK

Faika war CEO, viele Jahre in der Publicitas AG im Raum EU und der TK

  
Für Faika brach alles zusammen, es war wirklich beängstigend und verständlich. Sie 
brauchte dringend Erholung und das beste war eine Ayuveda-Kur in Indien. Ich
ging Dino und die Katze hüten.

Schlussendlich war auch die Wirtschaftslage immer schlechter, Faika verkaufte schlussendlich ihre gemeinsame Wohnung, und mietete eine in einer anderen Gegend. 

 

 

Wie reagiert dein Umfeld generell auf dein Älterwerden?
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18.  Alle Geburtstage und Ferien Erinnerungen in den 10 Jahren von Seebach

Wie reagiert dein Umfeld generell auf dein Älterwerden?

Wie ich mit einem kollegen der jetzt 80 jahre ist, immer wieder feststellten, wenn wir zusammen unterwgs  sind, wir ticken sehr ähnlich, überall und immer wieder gibt es gelegenheiten, in Geschäften, mit verkäuferinnen oder im Service, komplimente zu machen wenn es angebracht ist, ist eine ganz wichtige lebensqualität für uns beide, wir nennen es flirten im kleinen rahmen, auch wenn wir älter sind, die reaktionen sind sehr positiev und ernten auch freude auf beiden seiten.

Ja das passiert, wenn man lächelnd die leute anschaut, kommen oft auch komplimente oder ein lächeln zurück, wenn man nicht dauernd im handy guckt sondern die umgebung wahrnimmt. Speziell im Alter löst aktion eine positive reaktion aus. Immer wieder, speziell jetzt im alter sprechen die menschen mich an und sagen sie sind so eine adrette Dame, ist doch schön und bringt einem wieder ins gesräch, das ist für mich lebensqualität. Es geht eigentlich nicht um schön zu sein doch gepflegt und offen. Es ist sicher meine Wesensart schon als jüngerer Mensch, doch im alter bemerkte ich, ist es umso wertvoller und farbiger, das alter zu akzeptieren. Oft solche kurze begegnungen enden im austausch von Adressen und Handynummern. Manchmal wurde daraus später gute Freundschaften.

Eines mache ich oft, wenn im Bus oder Tram kein sitzplatz mehr frei ist und ich junge Leute entdecke, sie ganz freundlich anschaue, stehen sie auf, manchmal frage ich sie wenn sie nicht aufstehen, ob es möglich sei mir oder einer Begleitperson den platz zu machen. Das hat bis jetzt immer geklappt. Nürlich auch wenn ich eine Tasche oder etwas schwerer trage, wir ganz allgemein hilfe angeboten, es in den Bus oder Tram zu stellen.

Eigentlich erlebe ich dieses nicht weil ich gebrechlich aussehe, was noch nicht ist, sondern
weil ich positiev in der gegend herum schaue. Das glaube ich jedenfalls. Denn oft merke ich, dass gleichzeitig bedürftigere oder gebrechliche menschen in der nähe sind und die erhalten 
keine spontane hilfsbereitschaft.

Etwas stelle ich immer wieder in den letzten Jahren fest, dass ich sicher etwas langsamer wurde, denn als jünger war ich sehr zielstrebig und schnell. Das langsamere half, dass ich achtsamer wurde, weniger schnell reagiere auch nicht meine ansicht sofort mitteile, sondern geduldig auf distanz besser beobachten kann, was eigentlich im moment abgeht und mich nicht einbeziehen lasse, so viel besser etwas vorlebe als rat zu erteilen. Also in vielen Beziehungen die vorher wegen wenig eskallierten, jetzt ruhiger und schöner oder erfreulicher erlebt werden von allen beteiligten. Das stelle ich dank des Älterwerden immer mehr mit grosser freude fest.

Noch etwas stelle ich fest, als ich jünger war, wurde ich wegen meinem Aussehen sehr wahrgenommen, sicher auch wegen der Ausstrehlung, doch heute vorwiegend wegen meiner Ausstrahlung, also meiner inneren zufriedenheit, ich lege immer noch sehr wert auf mein Äusseres, gepflegt zu sein, ist im Alter sehr wichtig, doch der innere Frieden die geklährtheit trägt sehr bei zu einer positieven Ausstrahlung, was mir immer wieder sogar von fremden spontan überall gesagt wird.
Wie stellst du dich zu einem Leben in einem Altersheim?
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19.  Ausblick

Wie stellst du dich zu einem Leben in einem Altersheim?
Mein Projekt und Vision ist "Einzug ins Altersheim neue Trotte in Zürich", unabhängig, selbstbestimmend zu bleiben bis zuletzt, mich zu engagieren, einzubringen um auch im alter Sinnvolles zu tun. Integriert an einem Ort mit 90 Menschen bin ich der Meinung, dass sich vieles bewegen und einbringen lässt. Mein letzter Mantel mit Tätigkeiten wie putzen, Hausarbeiten, ständige wiederholende Arbeiten waren nie meine Leidenschaft.



 10.10.2015                                                      Direktion Alterszentrum Stadt Zürich
                                                                       Geschäftsleitung
                                                                       Walchestr. 31

Anmeldung in der neuen Trotte 

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich wurde am 28.09.1943 in Zürich geboren..Ich besuchte und begleitete meine Mutter während 16 Jahren im AltersheimTrotte. Es wurde mein zweites zuhause. All die vielen Jahre hindurch, bis jetzt,half ich immer wieder gerne aktiv als freiwillige Mitarbeiterin an der Seite der Aktivierungstherapeutinnen für und mit den Heimbewohnern. Ich setzt meineFähigkeiten und Kompetenzen als Künstlerin und Erwachsenenbildnerin mit Freude in der Trotte ein. Dies alles waren Gründe, die mich bewogen, mich bereits mit 65 Jahren bei der WiA für den Ersatzneubau der Trotte anzumelden.

Jetzt werden die Heimbewohner ins Schwesternhaus des Triemli umgesiedelt, bis die neue Trotte gebaut und umzugsbereit ist. Leider kam nun die neue Bestimmung heraus, die besagt, dass man sich bloss ein Jahr im voraus anmelden kann. Somit bin auf keiner Liste mehr aufgeführt.Die alte hat keine Gültigkeit mehr und eine neue existiert noch nicht.
 

Das macht mir grosse Sorgen. Nach so langem Hoffen und Bangen, ob eine neueTrotte gebaut wird und ich gemäss meiner früheren Anmeldung darin einziehen dürfte, befürchte ich nun zwischen Stuhl und Bank zu fallen.
 

Ich bitte Sie inständig, mir mitzuteilen, an wen ich mich, wann und wie wenden kann.Von Frau Dr. Hänni Heimleiterin weiss ich, dass es voraussichtlich Herbst 2017 werden wird, bis die Zeit dafür reif ist. 

Würden Sie mir bitte vorschlagen, wie ich mich am besten verhalte, um auf die Liste der neuen Trotte aufgenommen zu werden, damit meine Angst und Unsicherheit gedämpft wird und ich mich auf meinen Eintritt freuen kann? 

Ich danke Ihnen für eine Rückmeldung und Grüsse Sie freundlich.

Esther Tina Wagner


Das war ja im Jahr 2015

Am 25.02.19 hatte ich eine Einladung die neue Trotte noch im Bau zu besichtigen,
am 29.02.l19 hatte ich ein Gespräch mit der neuen Heimleiterin, um das Zimmer zu bestimmen und ein Zimmerplan zu erhalten. Den Vertrag erhalte ich voraussichtlich im März 2019,
und der Umzug von den jetzigen Heimbewohner ist voraussichtlich im Juni geplant, ich im Juli. 2019.

Na ja, ich bin immer noch plus minus zufrieden mit dem  Resultat, Jetzt bin ich eben10 Jahre älter, was ein grosser unterschied macht.  Was meine Vision einwenig über das Heim trübt ist, wegen des finanziellen Verlustes der langen Wartezeit, einsprachen bis vor das Bundesgericht, einige Zimmer weniger als geplant, Sparmassnahmen angesagt waren, fällt eine sehr wichtige  Option weg, keine kleine Kochnische- das heisst kein Servicewohnen. Es währe das erste Heim mit alles Servicewohnen in Zürich geworden. Einige meiner Bekannten wollten auch kommen, ca. im gleichen Alter, doch so finden sie es noch zu früh und warten bis sie älter sind, genau das ist aus meiner Sicht, sehr bedauerlich, denn das heisst dass Problem freiwillig den entscheid zu fällen ist weg, das heisst wenn ich warte bis ich muss ist die Moral und das psychische wohlbefinden nicht mehr dasselbe, viele werden als abgelöschte Mitbewohner einziehen. Leider regiert das Geld, denn das heim wird sowieso gefüllt.

Sooooo Schade!!!!!!!



Richtlinien für den Bau von Altersheimen der Stadt Zürich 
© 2008 Stadt Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung

Zukunftsfähige Wohnform Altersheim

Wohnen im Alter wird diskutiert. In den Medien, in Wirtschaft und Wissenschaft – und vor allem auch in der Bevölkerung. Warum? Gesucht und diskutiert werden vor allem neue und differenziertere Wohnformen im Alter und die Möglichkeit, unter ihnen frei wählen zu können. Das ist natürlich ein Aus- druck unserer freiheitlichen und pluralistischen Gesellschaft mit ihren unterschiedlichen Lebensentwürfen. Auf dieser Palette bieten sich auch die zurzeit 27 städtischen Altersheime an. Sie sind ein wichtiges und beliebtes Angebot in unserer Stadt. 

Unser Leitmotiv ist «Soviel Sicherheit wie nötig – soviel Individualität wie möglich!» Die Wohnform Altersheim entwickelt sich zu einer Einrichtung mit aus- geprägtem Dienstleistungscharakter. Wir haben für diese Entwicklung den Begriff geprägt: ServiceWohnen im Alter. Wesentliche Elemente sind: noch mehr Wahlmöglichkeiten, ein breiterer Fächer von angebotenen Dienstleitungen, eine vermehrte Oeffnung der Heime hin zur Quartierbevölkerung, eine neue Kooperation mit externen Anbietern, die sich teils im Heim einmieten. Das Projekt ServiceWohnen der Altersheime der Stadt Zürich greift wichtige gesellschaftliche Entwicklungen auf und gibt ihnen eine Form, die für unsere Zürcher Heime realisierbar ist und sie zukunftsfähig macht.

Verschiedene Wohn- und Betreuungs- formen im Alter

Die vielfältigen Wünsche und Bedürfnisse für ein selbstbestimmtes Leben im Alter widerspiegeln sich in den Wohn- und Betreuungsformen, die älteren Menschen wählen bzw. die für sie angeboten werden.
Je nach Selbständigkeit und gewünschter Individualität, aber auch je nach notwendiger Betreuung und Pflege, stehen unterschiedliche Wohnformen zur Auswahl.

In den Altersheimen der Stadt Zürich wird den Bewohnerinnen und Bewohnern heute ein Vollservice angeboten und verrechnet. Soll dieser Vollservice nicht in Anspruch genommen werden, besteht die Möglichkeit, auf einzelne Dienstleistungen zu verzichten, z. B. Waschen, Zimmerreinigung, Frühstück oder Abendessen zubereiten. Für die selbst erbrachten Leistungen wird eine Rückerstattung auf den Pensionspreis gewährt.

Künftig soll das Vollversorgungspaket verstärkt auf die Bedürfnisse der BewohnerInnen ausgerichtet, flexibel gestaltbar und individuell wählbar sein. Mit dem Konzept ServiceWohnen im Alter wird die bewährte Wohnform Altersheim weiterentwickelt; speziell wird eine grössere Flexibilität der Ser- viceleistungen im Alltag angestrebt.

 ServiceWohnen im Alter

Wohnen im Altersheim mit ServiceWohnen soll idealtypisch eine Wohnform sein, die die Vorzüge des Individual- und des Kollektivhaushaltes verbindet. Sie soll möglichst grosse Autonomie garantieren, Interaktionen mit anderen Menschen ermöglichen, die nötige Sicherheit geben und gleichzeitig eine Vielfalt von Dienstleistungen anbieten, ohne dass die BewohnerInnen institutionellen Zwängen unterworfen sind.

Auch wenn die Fläche der persönlichen Wohneinheiten kleiner ist als jene regulärer Wohnungen auf dem Markt, bietet sie genug Raum für Rückzugs- möglichkeiten und Individualität mit persönlichen Möbeln und Erinnerungs- stücken aus dem bisherigen Leben. Das gemeinschaftliche Leben mit Aktivitäten und Treffs findet vorrangig in den Gemeinschaftsräumen, wie Restaurant, Bibliothek, Saal etc. statt.

Das Einbetten des individuellen Wohnens innerhalb einer Institution ermöglicht die Teilnahme an der Gemeinschaft ohne Aufwand oder Ueberwindung von grossen Distanzen, aber mit der Möglichkeit zum Rückzug in die eigenen vier Wände. Wie ein Hotelbetrieb bietet ServiceWohneneinen Rundum-Service während 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr.

Die Grundleistungen umfassen:
– Appartement mit Nebenraumanteil
– Notfalldienst-Bereitschaft
– 1 Mahlzeit pro Tag
– Grundreinigung des Appartements 6 Mal pro Jahr
– Reinigung der Bett- und Frotteewa%u0308sche
– Benutzung der Gemeinschaftsräume, des Waschsalons und des Gartens – Teilnahme an  sozialkulturellen Veranstaltungen

 Einzelne Mahlzeiten, die wöchentliche Reinigung des Appartements und die Reinigung der persönlichen Wäsche können selbst übernommen werden. Dies ermöglicht es, die gewohnte individuelle Versorgung solange als gewünscht beizubehalten und damit aktiv und selbständig zu bleiben, ohne auf die Sicherheit der Wohnform Altersheim verzichten zu müssen. Für die differenzierten Wohnbedürfnisse wird eine geeignete Infrastruktur wie Kochgelegenheiten im Appartement oder ein Waschsalon angeboten

Ueli Schwarzmann
Direktor
Altersheime der Stadt Zu%u0308rich 
Ein Lob der Stadt Zürich

© 2008 Stadt Zu%u0308rich, Immobilien-Bewirtschaftung


Neues Alterzentrum Trotte ist Ende 2019 Bezugsbereit

Doch so Schade,

Die wunderschöne neue Trotte, wird jetzt leider nicht mehr mit kleinen Küchen im Zimmer ausgestattet,  das heisst ServiceWohnen ist weg?



NUN IST ES SOWEIT, 10 JAHRE GEDULD!!!!!!!

Es ist soweit, auf den 3.7. 2019 zeihe ich in das

Alterszentrum Trotte

Esther Tina Wagner

Nordstrasse 349 /Z. 316

8037 Zürich

Tel. vom Heim Trotte Tel. 044 414 20 58

Mein Mobil 079 316 26 59

E-mail wagnertina43@gmail.co

Liebe Verwandten und Freunde

Endlich ist es soweit, 10 Jahre geduld, endlich ziehe ich ins Heim

Monatelang sortiere ich die vielen Sachen von einer 4 Zimmer Wohnung

in ein Zimmer. Leicht wie ein Vogel es geschafft zu haben, gewöhne ich

mich dann langsam an das neue Wohnen und Heimisch zu werden.

Hoffentlich kann ich mich noch etwas einbringen. Im Krankheitsfall

umsorgt zu werden. Anstelle zu putzen, waschen und mit Einkaufen

um zu kochen zeit zu verbringen, mich auf mein Geistigen zustand zu

konzentrieren. Mit 90 Mitbewohner, täglich soziale Kompetenzen zu

üben um einsichten zu gewinnen.

Ich freue mich auf viele interessante Erlebnisse, natürlich werde ich üben

Tolerant und Urteilsfreier den Mitmenschen gegenüber zu treten.

In einem Heim gibt es viele Möglichkeiten, Atelier, Fitness, Whirlpool, gute

Gespräche, Spielen und neues ausprobieren. Ich bin auch daran meine

Biografie zu schreiben, was mir viel Freude bereitet.

So wie ihr seht habe ich , viel neues vor, mich zu freuen und neugierig zu

bleiben. Auch euch im Heim zu empfangen und zusammen in dem schönen

öffentlichen Restaurant zu essen.

Auf ein baldiges wiedersehen freue ich mich. Herzliche Grüsse Tina


 

 

 

 

 

Wie ist es nun nach 2 Monaten im dem letzten Lebensabschnitt
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20.  Wie ist es nun nach 2 Monaten im dem letzten Lebensabschnitt


(1) Aussenansicht von dem neuen Alterzentrum
Aussenansicht von dem neuen Alterzentrum

Nun lebe ich schon seit juli 7.7.2019 in dem  neuen Alterszentrum Trotte, also heute ist der 8.09.2019.

Ich war vom ersten tag an überglücklich weil alles geklapt hat, mit den Möbel die mir wichtig waren und das heimelige gefühl geben. ich hatte ja viele monate, ja beinahe ein jahr sortiert, geplant und nach kleinem masstab die Möbel plaziert, ich habe das ja schon immer so gemacht und war mir sicher, dass es auch dasmal klappt.

Einige sagten mir, das ist viel zu viel und zu gross usw. richtig nervig, doch ich vertraute meinen vielen erfahrung, den nach so vielen umzügen war ich vermutlich professionell. Sehr komisch finde ich immer wenn im nachhinein diese menschen, wenn sie es dann sehen wie gut es geworden ist, nicht sagen können"da habe ich mich aber getäuscht" für mich unverständlich!!! Sie finden es sehr schön aber kein wort das hätten sie nie gedacht.

Die grösste herausforderung war mit nur einem Zimmer und begrenzte verstauungs möglichkeiten, alles von einer 4 Ziommerwohnung zu eliminieren auf diesen platz, und zu berechnen, dass es auch aufgeht und sehr wichtig. Diese sachen dabei waren die mir wichtig sind, in allen Bereichen, Büro, Kleider, einfach was ich so brauche um wohl zu sein.

Meine Tochter Faika kam für 4 Tage von Istanbul, um beim einrichten zu helfen. Alles war aufgeschrieben, angeschrieben und nummeriert was wohin versorgt wird. Am 2 Tag gingen wir das fehlende einkaufen, ich bat sie ein Auto zu mieten damit wir das elegant transportieren konnten. Am 3 Tag konnten wir die Bilder hängen und alles war perfekt.
Sie reiste am 4Tag wieder ab nach Istanbul.

So viel ich weiss wird mein Zimmer im Prospekt erscheinen, sie kamen um zu fotografieren.

Nun bin ich eben schon 2 Monate im Alterszentrum, es gibt einiges zu lernen, wie und was wo ist und funktioniert. Natürlich gibt es einiges an anfangs schwierigkeiten und technische anpassungen wie auch organisatorisches.

Die Infrastruktur ist hervorragend, im obersten geschoss ist physio und Fittness auf dem höchsten nivau, Natürlich auch eine Aktivierung mit allen möglichen Angeboten, Spielen, Turnen und Singen, backen usw. Es gibt auch natürlich ein Computer und drucker für die Heimbewohner die keinen eigenen haben. Wirlingpool, Dachtherasse, und auf jedem Stock eine grössere Küche für die Bewohner. Wöchentlich gibt es auch einmal in der Woche Film, Theater, Konzert, oder Dokumentationen im Mehrzwecksaal. Das Restaurant ist öffentlich, natürlich nur bis 18.00 Uhr.

Mein eigentlicher Grund war so früh und in guter verfassung in ein Alterszentrum einzuziehen ist vor allem mit meiner erfahrung als Dipl. Erwachsenenbildnerin und Künstlerin aber vor allem mit meiner Begabung einen schnellen zugang zu Menschen zu erhalten, in kurzer Zeit vertrauen sie mir, weil ich autentisch und offen bin, vermutlich auch weil ich Menschen liebe. Da meine Tochter und beide grosskinder im Ausland leben
finde ich so sehr befriedigende sinnvolle beschäftigung. Es gibt viele in so einem Heim die doch eher im Zimmer verweilen und sich nicht integrieren können, weil sie es nie getan haben oder weil sie psychisch in einem loch stecken.

Ein ganz wichtiger punkt oder sogar der wichtigste ist für mich, dass ich merkte in vielen situationen den menschen die ich zum teil begleite ist, sie nur im positiven zu unterstützen,
wenn sie zweifeln und angst haben über etwas, sie aufmuntern und sie nicht noch in dem angstprozess zu unterstützen, voll und ganz, sie zu motivieren in gedanken, neue ziele für eine besserung, oder eine kleine begeistrerung zu wecken, so können sie wieder lachen und machen in neuen dingen spielerisch mit, das ändert oft viel, sie vom motzen und negatiefen
gedanken abzubringen, mehr freude und anteilnahme steigen. Die betreuung der Pfleger/innen wird wieder positiever und einfacher. Einfach gesagt alles beginnt im Kopf und Herz.

So ist es nach kurzer zeit passiert, dass ich diese personen anzog und vertrauen erhielt.
Was mich riesig freute, ich besuchte sie kurz, ging auf sie ein und konnte immer mehr
offenheit bewirken, oder Anliegen vermitteln. Doch langsam mussten ich auch feststellen, dass ich an meine grenzen stiess, dass mein eigenzeit raum immer kleiner wurde, und ab und zu auch ihre probleme mir zu nahe gingen, wenn ich nicht in kürzester zeit etwas bewirken konnte für  veränderungen. Jetzt lerne ich auch mass zu halten, geduldiger zu sein und ab und zu nein zu sagen.Es ist so sehr erfreulich jeden tag kleine erfolge festzustellen, und doch auch zeit für meine Interessen überig zu haben.

Ich gehe jeden morgen um 7.30 Uhr eine Stunde ins fittnes was mir sehr gut tut. ich habe jezt wieder begonnen in meiner Biografie zu schreiben. Mich auf Besuch zu freuen und ihnen das
Heim zu zeigen, oder auch in der Stadt zusammen etwas zu unternehmen. Auch mit Heimbewohner die noch in guter verfassung sind, das gibt es ja auch hier. So langsam lerne ich ein ausgewogenes mass an nähe und distanz zwischen mir und den Bewohner zu erhalten.

 

 

(2) Wohnzimmer

Wohnzimmer

 

 




 






 

Warst du schon früh mit Sexualität konfrontiert? Wie? Wie hast du das erlebt und inwiefern hat dies dein späteres (Sexual-)Leben geprägt?
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20.  Wie ist es nun nach 2 Monaten im dem letzten Lebensabschnitt

Warst du schon früh mit Sexualität konfrontiert? Wie? Wie hast du das erlebt und inwiefern hat dies dein späteres (Sexual-)Leben geprägt?
Es ist krass, ich habe ja schon mehrmals über den missbrauch meines Vaters geschrieben, eigentlich glaubte ich, dass ich das drauma aufgearbeitet habe, doch scheint es so, dass
immer wieder etwas tieferes zum vorschein kommt. jetzt mit 76 jahre kommt wieder
ein hammer, das mich tief berührt. Im Fernseh Nachrichten, über die Opfer die vom Gesetz
besser geschützt werden sollten, dass das Nein zu sagen genügen soll im Sexuellen Akt.
Aber das verückte daran ist doch, dass bei einem Freund oder Lebenspartner die hemmung
sich körperlich zu wehren, wenn das nein nicht akzeptiert wird, sehr schweirig ist, denn die unterlegenheit ist doch da, und man diese person sonst liebt oder mag, oder sogar eine
Anzeige erstatten, da ist die hemmschwelle sehr hoch, ausser mann wird geschlagen und
brutal verletzt und dann noch ist es sehr schwierig für das opfer. Aber auch für den Täter ist es vermutlich schwierig, denn in dem momentanen Zustand ist seine verfassung in Fahrt.
Am ende sind die Männer auch die Opfer, wie will so etwas gerecht, der schuldige bewiesen werden.

Gestern 21.5.19 wurde ich eingeladen von einem Schwarm, ich nenne ihn hier "Egon"
das vor über 40 Jahren stattgefunden hat. Ich kam von Istanbul mit meiner 9 Järigen Tochter und zwei Koffer in die Schweiz wollte, weiter nach USA Arizona, doch kam es alles anders als geplant. Ich landete mit viel glück im Flughafen Kloten als Sekretärin in der Publicrelation. Diese Geschichte erzähle ich im Abschnitt Ausland aufenthalt.

Dieser Egon war ein sehr junger Betriebspycholog, sehr scheu, ganz das gegenteil
vielen Männer, Piloten, Stuardess, und viele mehr, sie waren alle mehr oder weniger
Matschos. Die Scheuheit reizte mich vermutlich. So begann eine Liebschaft in den ungewöhnlichsten Orten, im Wald, oder kurz an versteckten Orten. Das war oft damals meine vorliebe nur nicht etwas gewöhnliches, zuhause auf dem Rücken im Bett Missionastellung.

Viel später ich war schon wieder verheiratet, in einem anderen Kanton wohnhaft und mit anderem Nachnamen, hatte Egon mich ausfindig gemacht und meldete sich übers E-mail ob wir uns mal treffen könnten, das fand sehr selten statt nur um zu reden.

Erst als ich viel später witwe war, und in Züricn wohnte, hatten wir ein rendevou um zu
essen. Es war sehr schön, wir tranken ziemlich Wein, danach brachte er mich nach hause.
Da passierte es wieder, es war freiwillig gegenseitig, das wiederholte sich ab und zu, er
wusste über mein drauma des Missbrauches, was ich feststellte, dass er immer wieder detail darüber erfahren wollte, jedes treffen wurde darüber nachgefragt. Mir war es immer sehr unangenehm, was ich ihm auch sagte. Nun wir hatten kein schlechter sex, doch wollte er oft Oralsex, was ich ihm zu verstehen gab, dass ich damit sehr mühe habe, denn er wusste, dass der missbrauch, oral von meinem Vater begann, als ich 6 Monate alt war und beinahe erstickte, was später beweisen wurde.

Gestern begann er wieder darüber sprechen, wegen meiner krassen abweisung manchmal
über den oralen verkehr und meine Kämpferische oder abartigen art im Sex, das, und die Fernsehnachrichten über die Opfer brachten alles wieder ins rollten. Wir treffen uns sehr seleten und haben schon lange meinerseits das sexuelle abgebrochen. Doch das krasse daran ist, ich konnte ihm nicht sagen, dass ich das gefühl habe er geile sich auf, über dieses drauma thema. Erst  hinten drein  mit den detaillierten erzählungen von den Opfer am TV, zeigten mir auf wie schwierig es ist, sich ehrlich zu wehren und offen zu sagen was man denkt. Das stelle ich jetzt erst richtig fest wie ich mein leben lang immer auf falsche rücksicht, schwieg oder jedenfalls nicht ehrlich bin und war. Ein muster, andere nicht zu verletzen oder boszustellen, auch in vielen anderen bereichen, stand bei mir weit über verletzt zu werden. An dem werde ich nun arbeiten, dass meine Masstäbe gleich lang sind. Das ist die eigenliebe, ihr mehr wert und platz zu geben.
Hattest du mit Organisationen wie Exit Kontakt bzw wie stellst du dich persönlich dazu?
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20.  Wie ist es nun nach 2 Monaten im dem letzten Lebensabschnitt

Hattest du mit Organisationen wie Exit Kontakt bzw wie stellst du dich persönlich dazu?
Ich bei Exit, seit Iielen Jahren. Ich habe meine Patientenverfügung, in Detail genausten beschrieben, mit meiner Hausärztin, fachlich besprochen und angepasst und auch bei der Exit hinterlegt. Ich trage meinenAusweis mit der EXIT-Mitglied Nr. immer bei mir. Im Notall und Spital hoffe ich dass es im Internet gelesen wird .

Auch seit vielen Jahren vertrete ich die Ansicht für jung und alt, sich eine verfügung zu schreiben um die Familie und Ärzte zu entlasten, bei einem schwerwiegenden Fall. Leider finden die meisten, dass zu tun bei Gelegenheit, doch bleibt es bei dem. Ich finde wir haben auch in diesem Bereich sehr dringend die Eigenverantwortung, vor allem mit den heutigen medizinischen Möglichkeiten, begrüssen es doch auch schon viele Ärzte. Was ich mehrmals bei Fällen im Verwandten und Bekanntenkreis, erlebt habe.

Etwas ganz wichtiges war für mich bis heute, dass ich selber bestimme was ich untersuchen lasse und welche Medikamente ich regelmässig einnehme. Die Medizin kann heute sehr viel, für beinahe alles gibt es  Pillen die helfen das Risiko einzudämmen, mit zum teil grösseren Nebenwirkungen, ich stelle fest wie viel jeden Tag geschluckt wird und alles untersucht wird bis ins höchste Alter. Meiner Ansicht hindert das alles, dass ich natürlich sterben kann und so bis ins sehr hohe Alter lebe. Für mich aber schlussendlich ohne oder mit sehr wenig Lebensqualitäten, nur noch Essen, schlafen alleine genügt mir auf keinen Fall. Ich bin ganz fest überzeugt von der eigen Heilung, wichtig ist um mein seelisches Gleichgewicht aufrecht zu halten muss ich immer wieder prüfen, was mein Körper mir bei Störungen oder einer Krankheit sagen will, um dann die Botschaft zu analysieren und dementsprechend mein verhalten zu verändern. Natürlich gesunde Ernährung und Bewegung sind mir ganz wichtig, somit behalte ich mein Immunsystem aufrecht.

Ich bin schwerst Draumatisier von ganz Kleinkind an, das ist auch ein Grund für meine Vorsorge bereffend meiner Körperlichen Unzugänglichkeit, gepflegt zu werden im Intimbereich. Ich werde  dies im Kleinkind Bereich erläutern.
Wie ging es weiter seit ich im Altersheim lebe
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20.  Wie ist es nun nach 2 Monaten im dem letzten Lebensabschnitt

Wie ging es weiter seit ich im Altersheim lebe

Es gefällt mir immer noch in vielen Belangen gut und ich beräue mein entscheid früzeitig "freiwillig" in dieses Alterszentrum zu ziehen nicht.

Meine betreuung macht mir manchmal mühe, wenn ich über längere Zeit merke wie es stagniert, dann kommt  eine ungeduld bei mir auf, und ich musste mit schrecken feststellen dass, mein verhalten gegenüber den betroffenen sich veränderte, Aktion  und Reacktion was ja meistens ein Spiegel seiner selbst ist, normalerweise bin ich mit meiner positieven energie
im aufbauendem modus, aber was mir seit einigen tagen passierte ist bei einem sehr philosophischen und bewundenswerten kolleg, der seit längerem parkinson hat und als therapie sehr schön malt, ich mit einem hartnäckigen verhalten ihn zu etwas beinahe zwingen wollte in zwei bereichen, dasselbe bei einer sehr depresiefen frau dasselbe sehr harsch reagierte. Ich musste fesstellen, dass tief in mir drinnen mit nur betagte und behinderte Menschen plötzlich eine Angst sich breit macht, bei mir auch die kontrolle nicht mehr zu besitzen. Das diese reaktionen auslöst und eine tiefe trauer sich in mir breit macht, die positieve fröhliche Art verdrängt. Ich habe gelernt den ausgleich und bewusst das positieve
zu sehen und so das gleichgewicht zu halten. Wie ich das jetzt in dem Heim mit nur betagten und behinderten, wieder erlange, muss ich einen neuen weg finden.  Mit mass mich mit dem vorgenommenen Ziel andere zu unterstützen und aufzubauen in die balance bringen mit zeitaufwand ausserhalb oder mit meinen hobis finde, malen ist momentan leider stagniert, das schreiben im "mieet mein live", das macht immer noch spass. Ausserhalb aktiviev zu werden zum Beispiel an der Senioren Univ. Es gibt hier ja die vielen jungen und auch sehr netten Angestellten. Sehr wichtig, es gibt sehr viele als vorbild die in ihrer schweren situation ihre positieve Ausstrahlung aufrecht erhalten.

Ein grund evt. war für 4 wochen in die Türkei zu meiner Tochter zu reisen. Leider stellte ich fest dass, mir das auch Angst bereitet, denn mein Türkisch ist nicht mehr optimal und in letzter Zeit habe ich sogar mühe hier mit Deutsch in einer grösseren Gesellschaft einen klaren Kopf zu bewahren und gut zu verstehen. Faika meinte als ich diese Ängste kunt tat " du musst einfach nur da sein und beobachten oder deinen Gedanken nachhängen und nicht mitdiskutieren zu wollen, ja das währe eine gute übung, doch bin ich eben eine kommunikativeve person ob ich das schaffe nicht mitzudiskutieren zu wollen, denn mit nachfragen ist eine unmöglichkeit in grösseren gruppen, wird eine grosse heruasvorderung.

Ich merke ich stehe vor einer neuen grossen herausforderung, hier im Heim und auch in der Türkei.

Faika flog nach Genf um die Weihnachten, dort trafen wir uns gingen in eine Oper, besuchten den Marit, alles wunderbar, danach flogen wir nach Istanbul und ich blieb 1 Monat, auch in Koslu das Haus am Meer verbrachten wir eine schöne Zeit.



(1) Weihnachten 2019 in Genf
Weihnachten 2019 in Genf

Früher hatte ich in so einer Fase einmal eine Auszeit "Exil" für eine woche wieder der Rank gefunden. Ich werde auch diese Situation wieder einen neuen weg finden, um meine mitte zu finden ohne meine ganzen pläne über den haufen zu werfen. Ich merke es ist klar, dass meine vorstellung von dem frühzeitig in ein heim, freiwillig einzutreten, nicht aufzugeben, ohne was ich ja immer wollte, mich neu zu definieren, und neu die Herausforderungen anzunehmen um daran zu wachsen.

Faika und ich sind in vielem sehr ähnlich, oft überschreitet sie ihre Grenzen wie ich es auch immer tat, doch auch sie ist unglaublich stark und ist schwer am lernen, nicht allen, es recht zu machen, sondern sich zuerst berücksichtigen und dann mal nein sagen! Auch wir lernen einen immer besseren Dialog zu finden, denn wenn wir aneinander geraten, sind wir beide sehr unglücklich. So ist es als Tochter, Mutter und Kinder und Grosskinder kein Zuckerschlecken, Aber sehr bereichernd wie auch beglückend mit allem drum und dran.

Der Spruch von Antonie de Saint Exquery
Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint das uns verbraucht sondern als etwas, das uns vollendet.
Wie stellst du dir deine letzten Jahre auf Erden vor?
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20.  Wie ist es nun nach 2 Monaten im dem letzten Lebensabschnitt

Wie stellst du dir deine letzten Jahre auf Erden vor?

Wir freuen uns natürlich sehr, dass Sie auf meet-my-life.net gestossen sind!!

Ich bin schon lange der Meinung, dass ich nicht uralt werden möchte, das heisst ich lebte
mein Leben in vollen Zügen, habe wenn möglich meine wünsche und vorhaben nicht auf
die lange Bank geschoben. Ich bin schon jetzt sehr lebensmüde. Also ist mir sehr wichtig, dass ich noch bei vollem Bewusstsein sterbe möchte, wenn nötig mit Exit, denn pflegen kann man mich nicht. Meinem Gefühl nach werde ich 85- Jahre plus minus. Hier im Heim sehe ich zu genüge wie viele nur noch dahinvegetieren, das ist für mich auf keinen Fall mein Ziel und Wunsch!!!

Jetzt ziehe endlich im Juli  in mein letztes zuhause, viel später als vorgesehen, vieles ist heute anders, mit einer freundin, die damalige Leiterin und Aktivierungstherapeutin,  hatten wir viele gleiche Ideen, kreative Projekte mit den Heimbewohnern, mit Keramik, da hatte ich Ofen und Utensilien im Zivielschutzkeller, eine grosse stehle stand im Garten von mir, Malen, neues aus altem zu anzufertigen, wie schmuck usw. Jetzt ist alles offen ob das in der neuen trotte platz hat. Ich wurde als Künstlerin und Dipl. Erwachsenenbildnerin sehr geschätzt. Die neue Leiterin ist nicht informiert und momentan  zu beschäftigt mit den vorbereitungen und Umzug in den Neubau, ich werde sehr diplomatisch und langsam vorgehen müssen, für kleine Projektideen vorzuschlagen. 

Eines meiner hauptgründe, frühzeitig in ein altersheim zu ziehen, ist geblieben. in meinem
ganzen leben war, wenn möglich Autonom und freiwillig meine zukunft mitzugestalten.
Schon von klein an lernte ich "zu müssen" gezwungen zu werden, löste bei mir resignation aus, wenn ich aber einen weg fand freiwillig einen evt. mühsamer weg zu finden, blieb ich
erfolgreicher und zufriedener. Das ist mein roter Faden im leben, hoffentlich bis zuletzt.
Auch wie ich sterben will, also mein letzter wille, geschrieben schon seit vielen jahren.

Wie immer, oder eben ein wunder, las ich letzte Woche  "meet my live" und informierte mich in dem Portal. Nun habe ich damit mein neues Projekt das mich hoch motiviert und begeistert, bis über die Einlebungsphase, um mich geborgen und heimisch zu fühlen. Somit habe ich ein aussichtsvoller Sinn für mein letzter Abschnitt, deshalb und dadurch kann ich  auch offen für neues sein. 

Ich wollte schon lange und immer wieder schreiben, über mein leben, hatte auch schon Empfehlungen von  "Ghostwriter" weil ich mich nicht stilsicher genug fand, einmal war ich an der Univ. Zürich Biografien schreiben, ich funktioniere noch heute nicht, mit Frontalunterricht, frustriet hörte ich damals auf.

Seit monaten bin ich am sortieren, habe schon sehr viel verschenkt, aber von einer vier Zimmerwohnun in ein Zimmer mit einem Wandschrank, oh mein Gott, das ist gewaltig.
Ich bin ein Provi im Zügeln, mit soooo viel mal mein Wohn sitz gewechselt. Doch das ist das schwierigste. Loslassen kann ich schon lange, doch was brauche ich und was hat platz. Jetzt geht es mir besser ich habe alles durchgeplant alles sollte sein Platz haben, nummeriert und angeschrieben, so habe ich es immer gemacht und hat geklappt.

18.03.2019 heute ist mein Kater Aslan zu einer Pensionierter Frau schweren herzens gebracht worden. Ich hatte ihn vor 10 Jahren von Istanbul gebracht. Er ist mir soooo sehr ans Herz gewachsen. Wir zwei in einem Zimmer das geht einfach für beide nicht.
Der umzug ist auf den 4.7.2019 geplant doch Aslan wurde jeden Tag nervöser mit den umstellungen und durcheinander, ich hoffe er wird glücklich am neuen Ort.

So ist alles immer mehr der letzten Station entgegen und ich werde immer leichter und freier.
Das ist für mich sehr wichtig, denn für die letzte Reise gibt es keine Taschen, nur die
Erkenntnisse, die werde ich mitnehmen.




(1) Aslan heisst Löwe, mein Kater
Aslan heisst Löwe, mein Kater

 

 

 

Der Corona Virus und danach
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21.  Jugend heute

Der Corona Virus und danach
ab 09.03.2020war bei uns das Heim geschlossen

Was passiert wirklich in allen Belangen, Gesundheit, Wirtschaft, und die grosse Masse mit ihren gewohnheiten und werten?

Was passiert mit den Jugendlichen in einer Zukunft die so trastische sich zwangsläufig neu erfinden und definieren müssen.?

So was wir, ich hier im Heim erleben ist wie überall, immer mehr wird entschieden was für uns wichtig ist und was gemieden oder verboten wird. Die Bewohner sind vorwiegend mit kleineren und gröseren beschwerden, viele sind mit ihren problemen konfrontiert und sehr passiev für neues auszuprobieren, dadurch werden sie immer mehr einsam obwohl sie in einer grossen gemeinschaft leben, dieser Virus macht dieses Einsamkeit noch grösser, da der kontakt immer klener wird um abstand zu halten, das heisst aktivitäten werden gestrichen weil man sich zu nah ist, wie gemeinsames turnen, singen. Die Therapeuten, Podologen, dürfen nicht mehr ins Haus. Dabei finde ich das wichtigste ist doch bei Krankheit, dass
die Moral eine wichtige voraussetzung ist für ein gutes Abwehrsystem zu haben, lachen, singen und bewegen das sind Grundlagen dazu.

Es ist ummöglich alles 100 % steril zu machen,  in einem Heim müssten alle ins Zimmer verbannet werden, den Treppen laufen können die wenigsten, usw. Die Bewohner würden in kurzer Zeit Depresiev in der Einsamkeit. Das ist sicher keine Gesundheitliche massnahme.

Ich bin froh, dass ich nicht so wichtige Entscheide treffen muss, wie unser Bundesrat, hinten drein ist es sowiso falsch gewesen was entshcieden wurde.

Doch ich finde einen gesunden Menschenverstand müsste auch noch platz haben, gewisse
wichtige kleinigkeiten, machen so eine schwierige lage wertvoll mitzuentscheiden. Auch nicht nur paragraf reiterisch zu funktionieren. Etwas mut und etwas auch zu wagen könnte eine bereicherung sein, in einer Kriese, Kreativität wäre gefordert!

Ich glaube wir brauchen ein generelles umdenken, Angst ist auch unserer grosser Feind. Die
Situation war schon lange vielen klar, so kann es nicht weitergehen, wie wir Achtlos mit der Natur umgehen, wie wir so sehr auf ablenkung und unsere Werte mit Füssen treten. Dass zu Haben und Besitzen vielen das höchste gut ist, dass schulden zu haben kein problem ist.
Nicht nur in der grossen Masse, sondern auch Länder, Staaten alles ist aufgeblasen wie ein riesen Ballon und allen ist es eigentlich klar, so kann es nicht weitergehen. Aber alle rennen der Ablenkung nach und wollen nicht nachdenken. Wie auch allen eigentlich klar sein sollte bei Geburt beginnt das Leben und bei allen wird es nach beschränkter Zeit wieder enden. Der Tod ist aber kein Thema mehr, für die meisten in der heutigen Zeit und den medizinischen Möglichkeiten.

Diese Epidemie ist einfach ein Auslöser unser ganzes System ins wanken zu bringen und auch wirtschaftliche veränderung auszulösen, was ganz sicher sein wird. Der Kapitalismus wird zwangsläufig keinen grossen platz mehr haben . Es werden andere Werte den platz einnehmen. Also ein gesund schrumpfen, auch wenn es sehr weh tut, wird es viele, viele zum nachdenken zwingen. Fürsorglichkeit, anteilnahme ist ein grosses gut, respekt und achtung gegenüber allem auch der Natur. sollte wieder mehr platz kriegen. So hat jede tragik auch seine gute seite.

Nun sind wir seit 1 1/2 Monaten dem Heim mit kleinem Gartenwege von 60m eingesperrt, es wird entschieden was für uns gut und was schlecht ist. Das bringt mich emozionell in die zeiten wo ich mich beherrscht und bevormundet fühlte, ohne jegliche rechte und Meinung. Damals als Kind solange mein Vater lebte, das prägte mein ganzes leben bis heute. Autonom, selbstbestimmend mein leben zu führen. Das zweite mal war die sehr prägende Zeit in der Türkei Ankara, als wir bei meinen Schwiegereltern wohnten und Üstün nach USA zur Disertations beendung reisen sollte und mich mit Faika zwang bei den Eltern zu bleiben, nicht in dieser Zeit in der Schweiz zu verbringen, dort hätte ich als Mannequin arbeiten können, somit unabhängig zu sein, mit Üstün in die USA zu reisen wollten seine Eltern nicht sie hatten angst dass er dort bleiben wollte. Er meinte wenn wir nicht bei seinen Eltern bleiben würde er seinen Dr. Titel nicht beenden und dafür nicht nach den USA  reisen, doch dieser Titel war meine hoffnung, dass wir unabhängig würden von seine Eltern. Also willigte ich ein und hoffte das ganze daure höchstens einige monate. Leider weil er nicht dizipliniert ist dauerte sein aufenthalt 1Jahr und einige Monate. Ich war ohne eigenes Geld, total in Obhut nur ausgang mit den Schwiegereltern schön aufgemotzt zu ofiziellen  Anlässen, nichts durfte ich selber entscheiden. Genau wie jetzt wieder, im Alterszentrum, zu fitt in unserem Heim, denn  die Eintritts bestimmungen wurden geändert, vorher musste mann selbständig sein, jetzt gilt das nicht mehr und es sind die meisten sehr überaltert und vorwiegend betagt. Damit ich das gut ertrage mache ich jeden morgen um 7h 1 1/2 h Fitness, nach dem duschen schminke, kämme ich mich und kleide ich mich farbenfroh und schön, auch kümmere ich mich um einsame Bewohner was mich sehr glücklich macht und mir eine Sinnvolle Aufgabe gibt.

Aber jetzt fühle ich mich wieder wie damals einen "Paradiesvogel" im Goldenen Käfig. Und das ist noch unabsehbar wie lange das dauern wird vieleicht noch einen Monat, oder mehr.
Meine fähigkeit positiev zu denken und mich und andere zu motivieren klappt immer weniger 
schlafstörungen, schoggi essen, lustlos, keine energie für nichts mehr.

Sieben Wochen ist es seit der ausgangssperre hier im heim, nun bin ich soweit, weil ich kein ausweg und/oder im tunnel keine ende sehe, antidepressieva zu nehmen die aber anscheinend 2 wochen brauchen, oder sogar erst verschlechtern bis sie evt. nützen.

Jetzt haben wir mitte Juni, es hat sich einiges gelockert, wir dürfen ohne Aufsicht wieder nach draussen, sogar mit den öffentlichem Verkehr. Müssen ein Vormular unterschreiben die massnahmen einzuhalten, 2 m abstand, Maske tragen und Hände desinfizieren, wenn wir gehen uns abmelden und wenn wir zurückkommen wieder anmelden. danach nach jedem Ausgang 10 Tage im Heim Maske tragen ausser im Zimmer und wenn wir essen.

Ungefähr brauchte ich drei Monate, um zu schätzen was so eine drastische eingrenzung mit mir auch machte, ausser frustration und depression, denn das schlimmste für mich ist befehle zu erhalten die ich nicht begreife, unmündig behandelt zu werden in rücksicht auf die gemeinschaft. Kein ausgleich als jüngste und fitte Bewohnerin, es war kein problem um vorwiegend betagte Menschen zu leben, ich konnte mich auch nützlich und sinnvoll einsetzen. Doch der Ausgleich war mehrmals in der Woche mich in der Stadt mit freunden andere gespräche zu führen und anderes zu sehen und erleben. Also das ist ja alles eingebrochen kein Besuch und kein Ausgang

Was habe ich bis jetzt für einsichten:
Ich gewöhnte mich wohl oder übel an ein anderer Rytmus, viel mehr zeit um nachzudenken,
denn ich hatte kein elan mich kreative zu betätigen. Ich merkte jetzt mehr prioritäten zu
setzen, wieviel ich etwas nachrannte für ablenkung und in den Terminen zu sehen, dass ich dazwischen pause habe. Mich auch im angagement im masse zu angagieren, nicht den Bewohnern Ihre Probleme zu sehr an mich ranlassen und mich dann zermürben über diese probleme. Vorher war ich sehr positiev, ich kümmerte mich nicht zu sehr um die neusten
sensationen und horor von nachrichten, ich versuchte schönes zu denken und sehen. doch das ging in der depression immer mehr verloren und die stimmung konte ich nicht mehr nur für mich behalten. Auch das mass wieviel einsatz ist zu um noch kraft für mich zu haben in Balance zu bleiben.

Zu vielen Sitzungen wurde ich von der Heimleitung gebeten. Einmal sogar von einem Tag auf den anderen, zu dritt waren sie, ich hätte jemanden mitbringen können doch so kurzfristig fand ich niemanden. Ich bin mich ja gewohnt für mein handeln gerade zu stehen. Ich versuchte auch schriftlich einen Dialog zu suchen. Doch hoffnungslos. Ich und die Heimleitung haben einfach ganz unterschiedliche Wellenlängen!!!! Mir wurde immer wieder vorgeworfen ich mische mich in dinge ein die mich nichts angehen und löse Probleme aus für die Leitung. Es wurde mir immer wieder gesagt ich sei nur eine Bewohnerin! Wenn ich freiwillige Mitarbeit machen wolle soll ich das in einem anderen Heim tun. Was mir sehr unerklärlich war, ich einfach nicht verstand. Ich half und versuchte auch mit erfolg oft den einsamen Mitbewohner die keine Angehörigen hatten beizustehen und Wege zu finden ihnen das Leben erträglicher zu machen, auch für das Personal um somit einen besseren Zugang erhalten. Später fand ich oft einen Zugang und vertrauen zu den jeweiligen Bewohner ihren Beiständen. Einmal half ein Bewohner mit Rat für eine Druckstelle für die Schuhe zu beheben, er war ein geachteter, erfolgreicher, selbständiger Podologe, Ortopäth. Es hiess
er sei ja nicht mehr im Beruf!!! Unglaublich, wir werden einfach als urteilsunfähig angesehen, lebenslange Erfahrung gilt nichts!!!!  

Ich war auch beteiligt an der Hauszeitung mit viel Eifer, machte ich Interview von  Mitarbeiter und Bewohner, ich hatte schnell grosses vertrauen zu den meisten. Immer nur positive auch gegenüber des Heimes, denn es ist ja auch mein zuhause, sowieso bin ich
immer der Meinung nie oben zu reklamieren sonder dort wo es hingehört das Thema anzuschneiden und deponieren, natürlich höflich. Doch genau das war nicht die Strategie die gewünscht wird, alles sofort der Direktion melden das ist die handhabung. Zu meiner grossen Enttäuschung wurde mehrere Artikel ohne Rücksprache einfach gestrichen, obwohl es die Bewohnerzeitung war.

Jetzt haben wir Januar 2021 und Pandemie wie auch die Massnahmen wurden wieder
erhöht, alle Restaurants, Kaffees sind zu, Museums und vieles mehr. Gott sei dank darf ich noch selbständig raus, aber treffen kann ich niemanden, denn es ist zu kalt und in den
Läden herumzulaufen ist nicht lustig. So ist mein sozialer Ausgleich zum Heim ausgetrocknet, die wenigen Freunde in Zürich laden mich nicht ein, aus angst vom Corona,
die meisten die ich besuchen könnte sind weit verbreitet, dass ein Tagesausflug nicht möglich ist. Wenn ich übernachten würde müsste ich 14 Tage in Quarantäne, das heisst im Zimmer essen und nicht raus, niemand kein besuch. So bleibt mir wenig als Ausgleich, zu dem
Heim das vorwiegend Pflegefälle oder betagte Menschen hat, die vorwiegend ihre Problematik erzählen. Doch versuche ich trotz allem positive zu bleiben mich abzulenken in meiner Mitte zu sein. Am meisten macht es mich traurig die Stimmung in der Pflegeabteilung, wo ich eine Bewohnerin die niemand hat, mich für sie einsetzte, jetzt aber den ganzen Tag in dieser Abteilung weilt weil sie ein kleiner Schlaganfall hatte und so viel vergessen. Alle diese Demenzen und sehr geprüften Menschen die bis 14 Personen nur da sitzen und den Kopf hängen lassen, also schwer unter antddepressievum stehen. Bestärkt mich, dass ich nie so enden will. Ich will noch am ende mich bewusst sein und hoffe Innigst, dass, wenn nötig, das mit dem Exit klappt. 

Unerhört, wie ungerecht oft vorgegangen wird, die einten können ohne Maske rumlaufen,
nichts passiert, wegen einem verdacht wurden 10 Personen in Garantäne gesteckt, weil jemand im Pflegebereich Covot positiv war, Die Direktorin Montag wieder von den Ferien zurückkommt, war man bereit alle zu testen und alle durften wieder raus nach drei Tage. Doch ein anderer Bewohner der sich nicht gewehrt hat, wegen nicht immer zu Besuch eingestand, keine Maske getragen zu habe ohne Test grundlos 14 Tage Garantäne kriegte,
in der selben Zeitspanne.

Das ganze wird Hysterisch willkürlich gehandhabt, wenn Menschen in hohen Alter sehr betagt zu ihrem Schutz getestet und geimpft werden und es als eine Tragödie angesehen wird, was ist denn so schlimm, wenn so jemand an dem Virus stirbt, die Angstmacherei einsam zu sterben müsste nicht sein und schrecklich zu leiden, mit Morfium stimmt das nicht ????

Wir nehmen in kauf die Natur mit den Füssen zu treten, ganze Völker ihre Existenz zu riskieren für Profit, Verkehrs Unfälle, Sport Unfälle  und Todesfälle, und vieles mehr in kauf nehmen, aber die schwer Betagten im hohen alter dürfen nicht sterben, was für eine Ethik ist das?????

Ich habe ich Gefühl, niemand von den Verantwortlichen, will sein Gesicht verlieren und eingestehen, es war ein Fehler, so rigoros gegen den Virus vorzugehen, der Schaden  in allen Bereichen wird Gewaltig viel grösser sein!!!!!

Wir müssen lernen mit diesem Virus zu leben und akzeptieren, dass der Tod zum Leben gehört. Wie im Verkehr im Sport und vielem mehr. Wenn ich mit 90 Krank werde an irgend etwas evt. auch an dem Virus und sterbe war das doch ein langes leben??????!!!!!!!!


Warum hast du für deine autobiografischen Aufzeichnungen diesen Titel gewählt?
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22.  Nachgedanken

Warum hast du für deine autobiografischen Aufzeichnungen diesen Titel gewählt?

Das wichtigste scheint mir, dass ich meine Erkenntnisse im leben und mein roter Faden, mir sehr geholfen hat, glücklich und zufrieden mein leben zu gestalten, drotz vielen wiedrigkeiten, die ich evt. den lesenden etwas davon als anregung weitergeben kann.

Wie es so früher war, an was ich mich noch erinnere ca 3-4 jährig wollte ich vieles schon verstehen und war neugierig, warum glühwürmchen leuten und wenn man sie in die hand nimmt, nur ein kleiner brauner käfer sind, warum eine zarte pflanze, asphalt durchbrechen kann. Heute denke ich, vieleicht bewegte ich mich in zwei Dimensionen, oder auch mehr. Heute interssiert mich die Quantenphysik sehr, vieleicht desshalb, um mich und mein werdegang besser zu verstehen.

Als Kleinkind hatte ich, keine geborgenheit, das heisst dass, als heranwachsende die enttäuschungen nie richtig erlebte, weil ich ja diese sehnsucht, sie nicht zu haben, nie hatte. Das heisst weil ich das was ich ja nie hatte nicht suchte, sondern mein bestreben, meine haltung und erfahrung war, im gefühl überwätigt zu werden, etwas durchgestanden und überwunden zu haben war. Das half mir positiev, immer weiter zu machen, und tue es immer noch, freiwillig, dinge zu entscheiden, die nicht unbedingt bequem sind, doch mir die freiheit geben, Autonom und mein leben und etwas mitzubestimmen machen mich zufrieden und geben mir den mut weiter zu machen und weiterhin neugierig zu bleiben.

Mein Aquarel. Sitzende mit der weltkugel!!!!

vermutlich wird das meine Buchhülle zieren, weil er den Titel spiegelt


Ich und die Welt Aquarell

 

Was glaubst du, können andere aus deiner Lebensgeschichte lernen?
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22.  Nachgedanken

Was glaubst du, können andere aus deiner Lebensgeschichte lernen?

Liebe Frau Wagner Beruflich schreibe und korrigiere ich medizinische Texte, ich bin also ein Profi was Grammatik, Orthographie und Satzstellungen anbelangt, Ihre Geschichte hat mich aber dermassen gefangen genommen, dass ich Ihre Schreibfehler komplett ausblenden konnte, ja geradezu charmant fand, danke für die tolle Lektüre, was für ein Leben, was für eine Frau... herzliche Grüsse Heidi



Ich gratuliere ganz herzlich und bedanke mich ebenso herzlich für deine Biographie. Genieße den Erfolg! Alles Liebe und Gute Erna  


Lilly sagte mir, du hattest der 1. Preis für deine Biographie gewonnen. Du kennst mich ja, ich bin immer neugierig und auf neues Lernen eingestellt. Ich wollte kurz reinschauen, bin aber hinter dem Bildschirm hyptnotisiert geblieben! Habe bis zum Ende gelesen und hatte das Gefühl mitzuerleben ! Wouahh !!! Ich bin Wortlos ! Es ist fantastisch und der 1. Preis konnte dir auf keinen Fall entgehen. Ich freue mich riesig für dich. Ich sende liebste Küssli


Wir sollten nie fertig sein, sich zu hinterfragen über uns und das ursprüngliche ich,
neugierig zu sein, wer wir wirklich sind, auch wenn es schmerzt. Mutig zu sein
genau hinzuschauen und ehrlich versuchen etwas von den prägungen zu analisieren
um abzulegen. Mutig und neugierig zu bleiben auch wenn es nicht den Gesellschaftlichen Normen entspricht. Die Angst vor etwas zu hinterfragen ob sie berechtigt ist und sie bis ins Detail analysieren, denn oft entdeckt man dabei, dass die Angst nicht wirklich begründet ist und ich merkte viele male in meinem Leben, dass sie nur vor dem ungewissen aus kommt,
mich hindert neues auszuprobieren. Desto mehr man die Angst überwindet desto
leichter geling es, wenn das Gefühl einem unterstützt für das vorhaben, konnte ich mich
ziemlich darauf verlassen, dass es gelingt. Wichtig ist, dass man vor dem Versagen keine Angst hat, der Grund könnte ja nur sein was andere sagen, weil manchmal das vorhaben mehrmals einen Anlauf braucht, das konnte ich beim Gestalten von komplizierten Figuren feststellen, dass ich immer wieder andere Wege suchte bis es gelang, also keine Grenzen kannte vom "Physikalischen" Gesetz. Das waren die größten Highlights und gaben mir den Mut für anderes. Etwas sehr wichtiges war für mich durch meine Erfahrung, dass ich ganz fest und vor allem an mich zu glauben lernte, denn diese Erwartungen fehlten meisten, wenn man sie von aussen sucht kann man oft ewig warten. Ich stärkte meine eigen Erwartung und Glaube an mich durch jeden Erfolg oder Errungenschaft. Ich habe gelernt das Ziel bildlich zu sehen und daran zu glauben, weil die Begeisterung und Freunde es zu erforschen und zu machen die Triebfeder war, die Belohnung für mich war das Erlebnis während des Vorhabens.
Das war so bei all meinen Tätigkeiten und Kreativen arbeiten und auch Sport wie Tennis,
auch wenn ich einen neuen Weg einschlug in meinem Leben, war immer die Neugier eine
Triebfeder, auch so früh in ein Alterszentrum zu ziehen, es gab viele Gründe dafür, anstelle alleine in einer Wohnung zu leben, in einer grossen Gemeinschaft mich sinnvoll einzubringen war ein triftiger Grund, Kreativ sein kann man immer und Menschen gibt es die es schätzen Aufmerksamkeit zu erhalten, ich habe ja viel Erfahrung zu geben. So wurde die Angst vieles loszulassen und auf das minimum zu reduzieren eine Freunde. Ein wichtiger Grund war
auch bis zuletzt Selbstbesimmend zu bleiben, nicht aus gesundheitlich gründen irgend wohin verlegt zu werden, Finanziell unabhängig zu sein. Ich habe sehr geduldig 15 Jahre gewartet auf dieses neue Zentrum und begründet warum ich dieses Heim möchte und kein anderes. Ich finde es heute immer noch supper.  Jetzt im Heim lerne ich auch neue Wege nicht fremdbestimmt zu werden, ich respektiere gewisse Heimregeln, doch bestimme ich welche ich akzeptiere und welche ich anderer Meinung bin, diese zu verteidigen habe ich
keine Hemmung und Angst. Die Heimleiterin und ich haben grundverschiedene werte und Lebenseinstellungen, keine Bemühung halfen einen Dialog zu finden, also fand ich Umwege meine Aktivitäten weiter zu verfolgen, denn ich bin noch lernfähig und kreativ. Ich bin und war immer überzeugt aus guter Motivation für was ich tue und einstehe. Nun ich wünschte ihr nichts schlechtes doch, dass sie selber einsieht dass ihr Wirkungskreis nicht mit alten Menschen ist, ihr fehlt die Empathie, sie hat gekündigt, die Mitteilung kam an Weihnachten 12.2020, und wechseln tut sie im Mai 2021, an meinem Geburtstag, das waren wunderschöne Geschenke!

Ein gutes Beispiel möchte ich hier noch erwähnen, ich wollte schon lange meine Biografie schreiben,  versuchte auch verschiednes, doch Frontal Unterricht klappt heute noch nicht,
ich muss sagen, es sind immer oder oft wunderbare Fügungen im richtigen Moment die passieren, die einem in etwas vor Augen führt das man schon lange tun wollte. Nun ich wusste, dass ich immer noch nicht fehlerlos schreiben kann wegen meiner Legasthenie und
wenn ich mich bemühe fehlerlos zu schreiben, schreibe ich steif farblos und verliere mich. Es
geschah wie ein wunder ich las eines Tages in der Coop Zeitung über ein eine Biografie einer Person die den ersten Preis erhielt, es war ein Portal von der Universität Zürich in Social Science "Meet my live" das schaute ich mir im Internet an und es war wie auf mich zugeschnitten, mit vielen Raster und Kapiteln in denen man nach Lust und Laune schreiben konnte. So hatte ich den Mut mich anzumelden und begann einfach von der Leber weg zu schreiben, wieder der weg ist die Motivation. Es sind glaube ich schon 3 Jahre, dass ich
daran schreibe, habe noch nie korrigiert daran, das dachte im fall würde ich einen korrekter engagieren wenn überhaupt. Es ist unglaublich am 11. Januar 2021 erhielt ich ein Mail von Dr. oec.publ. Erich Bohli die Jury hätte mich als Preisträgerin des Schweizer Autobiographie-Awards für das Jahr 2020 bestimmt. Ich Telefonierte mit Herr Bohli weil ich sicher war, dass es ein Missverständnis sein muss. Mit soviel Fehlern und überhaupt, er
meinte, dass das als Entwurf benutzt werde, dass aber alle von der Jury einstimmig der
Meinung waren Inhaltlich das beste!!!

Also was ich allen damit sagen möchte seid Mutig und folgt euren Begeisterungen und stärken, überwindet eure Angst vor Blamage und macht was euch motiviert und reizt!!!!!!

Etwas weiteres ist mir wichtig zu erwähnen, meine schwächen sind eben fehlerhaft zu schreiben, doch dafür gibt es ja Profis. Eine weitere schwäche von mir ist Zahlen, mit Finanzen erfolgreich umzugehen, deshalb bin ich sehr altmodisch und lebe nicht auf Kredit,
habe immer gerne alles bezahlt was ich schulde. Für wichtiges zu entscheiden im Finanziellen Bereich suchte ich mir immer einen Profi-Treuhänder. Denn ich machte die schmerzliche Erfahrung als ich den Gewinn vom Hausverkauf mich in ein Terre begab wo meine schwäche liegt, denn mein Gefühl hätte mich auf keine Fonds-Anlage geführt, da Geldvermehrung ohne Arbeit mir nie meiner Ethik und Motivation  entsprach und damit mich zu beschäftigen sind ganz sicher nicht meine Begabungen. Geld brauchen wir alle somit ist es wichtig, schön ist es zu erhalten wenn es einfach mit Begeisterung von etwas erarbeitetem erfolgt. Es wieder investiert werden kann um an anderen Menschen für ihre stärken zu bezahlen. Das ist ein sehr schöner und befriedigender Kreislauf.






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