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Von Roland Seeholzer
Dä Chinees
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Zurzeit sind 237 Biographien in Arbeit und davon 115 Biographien veröffentlicht.
Vollendete Autobiographien: 57
 
Roland Seeholzer
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
2.
Nachgedanken
Was weisst du über deine Geburt?
Seite 1
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was weisst du über deine Geburt?

Ich bin eine „Frühgeburt“, d.h wurde etwa 4 Monate nach der Hochzeit meiner Eltern geboren und mein Vater musste seinen geliebten Nebenjob als Kirchenpfleger aus diesem Grund aufgeben..... gezwungen von dem von ihm verhassten freisinnigen Präsidenten und Lehrer Otto Pf.

.. scheinbar hatten mein Vater und sein Schwager Artur, an jenem Abend zu Hause etwas zu essen gesucht und nur Kartoffeln gefunden und diese in einer Pfanne zu kochen versucht... da es aber lange dauerte setzten sie sich vor das Haus und tranken ...ein Bier??... bis nach einiger Zeit schwarzer Rauch aus der Küche kam... und das einzige essbare ...die Kartoffeln.. total verkohlt waren... sie also hungerten..

 

Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?

.. das Mittag- und Nachtessen war die Zeit bei uns die Zeit an der wir alle zusammensassen und alles besprochen und diskutiert wurde und mir lebendig vor Augen geblieben ist.

Wie haben dich deine Geschwister aufgenommen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie haben dich deine Geschwister aufgenommen?

Ich war der Ältestes, mein Bruder Max kam ein Jahr später, dann 2 Jahre später meine Schwester Renate... und dann erst 5 Jahre später das Nesthäckchen Heidi....

Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?

Wir wohnten im Kosthaus Sagenrain in Wald, dies waren ursprünglich die Arbeiterwohnungen für die Vorarbeiter der Weberei Sagenrain oder Honegger.

Wir hatten im Erdgeschoss eine separate Küche mit einem Gas-Kochherd, Abwaschtrog mit fliessendem Kaltwasser, einen Küchentisch, eine Bank und ein Gestell und dem Ofenloch.... hier hatte auch jeder einen Becher mit Zahnbürste und Waschlappen.

.. ein Wohnraum mit Kachelofen und dem Esstisch mit einem Bank und etwa 4 Stuehlen... über dem Kachelofen war eine Klappe, die im Winter geöffnet wurde und das Elternzimmer wärmte... im Ofenrohr wärmten die „Chriesiäcke“ für uns Kinder, die wir ins Bett mitnahmen.

.. im Obergeschoss war das Elternzimmer, reichte für ein kleiner Doppelbett und einen bemahlten Holzkasten...

.. dann ein Kinderzimmer, ich schätze heute etwa 2.5 x2.5 m... zuerst für mich, dann für alle Kinder.... wobei wir etwa 1955 in eine grössere Wohnung im gleichen Haus umzogen mit 2 Kinderzimmern... eines für uns Jungs und eines für die Mädchen.

.. am Haus angebaut war ein Holzverschlag in dem die Toilette war... direkt über dem „Bschüttiloch“.. mit Holzbrett und zerschnittenem Zeitunsgspapier... ohne Wasserspülung und Heizung.... stank im Sommer grauenhaft und war einkalt im Winter

.. hin und wieder, mindestens einmal die Woche, wurden wir in einen kleine Trog gestellt und mit lauwarmem Seifenwasser gewaschen, anfangs auf dem Küchentisch.

Wie sah dein Zimmer aus? Hattest du ein eigenes?
Seite 5
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie sah dein Zimmer aus? Hattest du ein eigenes?

.. ich hatte erst ein eigenes Zimmer als ich etwa 14 Jahre alt war, als mein Vater im Dachstock unserer Wohnung ein zusätzliches Zimmer einbaute.... dies war kurz nachdem eine Toilette an unsere Wohnung angebaut wurde... was für ein Traum... Wasserspülung und auch warm im Winter...!!!

Gab es ein Fenster, aus dem du besonders gern rausgeschaut hast? Was sahst du?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Gab es ein Fenster, aus dem du besonders gern rausgeschaut hast? Was sahst du?

Das Haus steht heute noch leicht über dem Dorf und mein Fenster unter dem Dach hatte die beste Aussicht auf das Dorf... gegen Westen.

Wie war es draussen? Gab es einen Hof oder einen Garten?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie war es draussen? Gab es einen Hof oder einen Garten?

In dem Haus waren mindstens 15 Wohungen und ich habe heute noch Kontakt zu einigen, vor allem den Altersgenossen... aus einem, dem Oski.. wurde ein bekannter Bänker... Oskar Hollenweger... bekannt durch den Fall Ramos...

.. wir alle hatten einen Garten, da wurde vor allem Gemüse angebaut, Kohl, Karrotten, Zwiebeln, Schnittlauch, Petersilie... und viele Höckerlibohnen... dies war für uns nicht nur viel Arbeit aber auch Abwechslung zu unserem Essen, welches hauptsächlich aus Brot und Kartoffeln bestand.

Erinnerst du dich an deine Spiele? Was oder womit spieltest du/spieltet ihr besonders gern im Haus oder im Freien?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an deine Spiele? Was oder womit spieltest du/spieltet ihr besonders gern im Haus oder im Freien?

.. ich kann mich an keine Spielzeuge erinnern... mein ersten Tachenmesser machten wir selber... aus einem 100-er Nagel, den wir auf die Schienen legten und nachdem der Zug etwa 20 mal darüber fahren war, hatten wir eine schöne Klinge die wir schliffen und mit Griff versahen... liebten und pflegten...

Was für Bücher gab es in deiner Familie? Durftest du sie anschauen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was für Bücher gab es in deiner Familie? Durftest du sie anschauen?

.. mein Vater war SP Präsident während meiner Kindheit und besuchte auch viele Arbeiter Fortbildungs- und Politik Kurse... bewunderte die Fortschritte der Sowietunion und der italienischen Kommunisten... und wir hatten dadurch dauernd politische Bücher und Zeitschriften zu Hause, die auch akribisch gelesen und diskutiert wurden..

.. ich kann mich noch gut erinnern, ich war etwa 13 Jahre, bat mich mein Vater einige Bücher zu lesen und zu besprechen... das Kapital von Marx, .. ein Buch von Engels, den Titel kann ich mich nicht mehr genau erinnern, ich habe vermutlich dieses Buch noch, eine Stalin-Biografie sowie Mein Kampf... und wir hatten rege Diskussionen ... und ich fing an die Kommunisten und die Idee zu bewundern...

Erinnerst du dich an Märchen, Gutenachtgeschichten, die man dir erzählt hat? Oder Kinderlieder, die man dir vorgesungen hat?
Seite 10
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an Märchen, Gutenachtgeschichten, die man dir erzählt hat? Oder Kinderlieder, die man dir vorgesungen hat?

.. wir holten Grimm’s Märchenbücher, alle Karl May etc. aus der Bibliothek, aber zu Hause, vor allem am Tisch, wurde das Volksblatt vom Bachtel und die Arbeiterzeitung gelesen und besprochen... und die Nachrichten von Radio Beromünster gehört ..

Warum hast du für deine autobiografischen Aufzeichnungen diesen Titel gewählt?
Seite 11
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2.  Nachgedanken

Warum hast du für deine autobiografischen Aufzeichnungen diesen Titel gewählt?

.. der fremdländische und doch sehr typische Schweizer.... und nach über 40 Jahren im Ausland bin ich immer wieder gerne zu Hause in der Schweiz... vor allem mit Freunden und Familie und dies bei schönem Wetter oder tief verschneit..

Weshalb bzw. für wen willst du über dein Leben, oder wenigstens Teile davon, schreiben?
Seite 12
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2.  Nachgedanken

Weshalb bzw. für wen willst du über dein Leben, oder wenigstens Teile davon, schreiben?

.. ich würde gerne für meine Kinder, Familie und meine Freunde mein .. freies.. lustiges.. interessantes ... Leben erzählen

.. ich bereue es noch heute, das ich mir für meinen Vater nicht mehr Zeit nahm, um seine Erzählungen aufzuschreiben, denn er lebte in noch einer schwierigen Zeit und hat mit und für seine Überzeugung gelebt und gelitten... und für ihre Generation gab es nur Pflichten und Arbeit.

Was glaubst du, können andere aus deiner Lebensgeschichte lernen?
Seite 13
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2.  Nachgedanken

Was glaubst du, können andere aus deiner Lebensgeschichte lernen?

Ich hoffe, dass vor allem meine Soehne lernen, dass es den Ausdruck „kann nicht“... in ihrem Wortschatz nicht gibt und nicht geben darf

.. dass sie immer wieder aufstehen, sollten sie einmal hinfallen...

.. dass sie viel gesunden Menschenverstand walten lassen...

.. dass sie sich die Zeit nehmen ihre Ziele und Wege dorthin vorher zu ueberlegen.

Wem schuldest du ganz besonderen Dank? Für die Höhepunkte in deinem Leben und für dieses Buch.
Seite 14
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2.  Nachgedanken

Wem schuldest du ganz besonderen Dank? Für die Höhepunkte in deinem Leben und für dieses Buch.

.. meinem Vater, der sehr freidenkerisch war und mich nie gezwungen hatte etwas gegen meine Ueberzeugung und Glauben zu tun.

.. und dem Umstand dass ich in diese vibrant, vorwaertsstrebende Zeit geboren wurde, in der kreigsverschonten Mitte Europas, der Schweiz, in einer Zeit, in der alles moeglich war und wir uns erlauben konnten alle Tueren zu oeffnen..

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