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Von Joseph RATTAGGI
Es wächsle Liecht und Schatte
Es werden nur Texte von über 10 Seiten publiziert.
Zurzeit sind 237 Biographien in Arbeit und davon 115 Biographien veröffentlicht.
Vollendete Autobiographien: 57
 
Joseph RATTAGGI
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Arbeiten / 29.10.2017 um 18.46 Uhr
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Lebensfreude / 02.11.2017 um 15.49 Uhr
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Erste Erinnerungen und Kindheit / 30.09.2018 um 11.30 Uhr
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1.
Erste Erinnerungen und Kindheit
2.
Meine Eltern
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.1.
Meine Mutter
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.2.
Mein Vater
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.3.
Die Ehe meiner Eltern
2.4.
Mein Grossvater väterlicherseits
2.4.
Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deines Grossvaters? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
2.4.
Was habt ihr zusammen unternommen?
2.4.
Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deinen Grossvater existieren noch? Was bedeuten sie dir?
2.4.
Was war seine berufliche Tätigkeit?)
2.4.
Erinnerst du dich an seinen Tod?
2.4.
Wie hat er im Alter gelebt?
2.4.
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deines Grossvaters eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
2.5.
Meine Grossmutter väterlicherseits
2.5.
QX Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?
2.5.
Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deiner Grossmutter? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
2.5.
Was habt ihr zusammen unternommen?
2.5.
Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deine Grossmutter existieren noch? Was bedeuten sie dir?
2.5.
Was war ihre berufliche Tätigkeit?
2.5.
Erinnerst du dich an ihren Tod?
2.5.
Wie hat sie im Alter gelebt?
2.5.
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deiner Grossmutter eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
2.5.
QX Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
2.5.
QX Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deines Grossvaters? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
2.5.
Was habt ihr zusammen unternommen?
2.5.
Was für Selbstzeugnisse oder Objekte über deinen Grossvater existieren noch? Was bedeuten sie dir?
2.5.
QX Was war seine berufliche Tätigkeit gewesen?
2.5.
Erinnerst du dich an seinen Tod?
2.5.
QX Wie hat er im Alter gelebt?
2.5.
Erinnerst du dich an Personen, die im Leben deines Grossvaters eine wichtige Rolle, positiv oder negativ, gespielt haben?
2.6.
Meine Grossmutter mütterlicherseits
3.
Kindergartenjahre
4.
Krankheiten und Unfälle
5.
Wohnen
6.
Primarschulzeit
6.1.
Grundschule Unterstufe
6.1.
Grundschule Unterstufe
6.2.
Grundschule Oberstufe
6.2.
Grundschule Oberstufe
6.2.
Grundschule Oberstufe
7.
Sekundarschule und/oder Gymnasium?
8.
Meine Freizeit
9.
Beziehungen in der Jugend
9.1.
Beziehungen als Teenager
9.1.
Beziehungen als Teenager
9.1.
Beziehungen als Teenager
10.
Meine besten Freunde bzw. Freundinnen
11.
Armee
12.
Arbeiten
12.1.
Beruf oder Berufung?
12.1.
Beruf oder Berufung?
12.1.
Beruf oder Berufung?
12.2.
Berufs- und Stellenwechsel
12.2.
Berufs- und Stellenwechsel
12.3.
Berufliches auf und ab
12.3.
Berufliches auf und ab
12.3.
Berufliches auf und ab
12.3.
Berufliches auf und ab
12.3.
Berufliches auf und ab
12.3.
Berufliches auf und ab
12.3.
Berufliches auf und ab
12.4.
Arbeit, Familie und Freizeit
12.4.
Arbeit, Familie und Freizeit
12.4.
Arbeit, Familie und Freizeit
13.
Eheleben
14.
Kinder
15.
Lebensfreude
16.
Gutes Leben im Alter
17.
Jugend heute
18.
Religiosität
19.
Nachgedanken
Erste Erinnerungen und Kindheit
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

 

Errinnerungen sind das Einzige Paradis ....

aus dem man nicht Vertrieben werden kann !

 

Denn es chunnt es Stündli wott muesch hei ..  

In däm Stündli bisch ellei ....!

I drück mi us , in däm i öppis.... schrieb.... 

Denn das drückt mi Person us, das woni jetz schrieb !

... I bi mis Gedicht vo mim Lääbe....

So wie mini Gedicht so isch mis Lääbe !    

 

(1) Der stolze Metzgermeister

Der stolze Metzgermeister

 


Ich bin der ich bin !

 



(3) Heimatort 4450 Sissach Baselland

 

Heimatort 4450 Sissach Baselland

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

Was weisst du über deine Geburt?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was weisst du über deine Geburt?

Am 14.04. 1943 08 30 bin ich an der Rheinfelderstr.26 in einem Bett hinter dem Ofen in der Wohnstube geboren ! Wie alle meine Geschwister hatten wir die gleiche Hebamme Fräulein Luder und Herr Dr. Senn aus Sissach .  Wie mir Erzählt wurde ist bei meiner Geburt grosser Sirenen Alarm gewesen , danach flogen im Tiefflug zwei Amerikanische Bomber die sich Verirrt hatten über Sissach .Ob ein gutes oder Schlechtes Omen ,ich war ein Gesunder ,Strammer Kerl im Gewicht von 3,8 Kg. Haus Geburten waren zu dieser Zeit gang und gäbe ! Mein Vater Stolz und meine Mutter Glücklich .



(1) Mein ältester Bruder Kurt....... 15 Jahre Alterunterschied von Ihm wurde ich immer Verwöhnt !

 

Mein ältester Bruder Kurt....... der mich immer Umsorgte !

 

Eine schöne und Glückliche Kinderzeit !

 

 

 

Wie sind die Eltern auf deine(n) Vornamen gekommen? Haben deine Eltern gut gewählt?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie sind die Eltern auf deine(n) Vornamen gekommen? Haben deine Eltern gut gewählt?


                                                                          

Mein zweitältster Bruder auch mit dem Namen Joseph (Seppli ) geb. 1930 verst. 1940 Rechts im Bild meine Wenigkeit 17 jährig im zweiten Lehrjahr !

Mein Bruder Geboren 1930 / Verstorben 1940 trug den Namen meines Vaters , das war zu dieser Zeit ein Bestandteil einer Familie dass einer der Knaben den Namen des Vaters trug . So setzte sich Vater bei meiner Geburt durch und ich durfte Seinen Namen weiter tragen. In den Späteren Jahren wurde mir an zwei Kantonalen Schwingfesten der Kranz von einem jungen Mädchen auf den Kopf gelegt und der Name Sepp Rattaggi wurde am Microphon Ausgerufen , das war ein Moment den ich nie Vergessen werde, der Stolz und die Kraft lies das Blut im Kopf Erhitzen ! Für meinen Namen bin ich immer mit Erhobenen Hauptes Eingestanden !

 

Hattest du auch Übernamen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Hattest du auch Übernamen?

Nur selten in meinem Leben wurde ich nach meinem Namen Joseph benannt, der Rufname war schlicht und einfach Sepp , den ich bis heute im hohen Alter mit Stolz trage !



(1) So Useputzt isch mä natührlich nur amene spezielle Aalass gsi !

So Useputzt isch mä natührlich nur amene spezielle Aalass gsi !

 

In was für eine Zeit wurdest du geboren?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

In was für eine Zeit wurdest du geboren?

Das Ende vom zweite Weltkrieg ,wenn ich unsere Kindheit in der Heutigen Zeit Beurteilen muss ,so kann und darf ich Sagen wir hatten denoch eine Schöne Zeit und es wurde uns trotz Armut viel Liebe Entgegen gebracht ! In unserem Haus war noch kein Badzimmer oder WC ,Ein paar Meter von der Haustüre war unser Plumscloh oder wie man damals sagte ( s' Schisshüsli ) . Aus heutiger Sicht noch eine Romantic pur, doch damals war alles nicht so Lustig ,vor allem in den Wintermonaten! Jeden 2 Monat musste man das Güllenloch mit grossen Schöpfkellen in den Güllenwagen füllen ,danach fuhr man mit den Pferden aufs Feld um es dort zu Verteilen . Meistens wurde man auf dem Feld von vielen Hungrigen Krähen erwartet und somit wurde der Ökologische Kreislauf Aktiviert ! 

     

()

So wurde in meiner Kindheit unser Güllenloch Gelehrt und auf die Felder Verteilt . So hat sich der Ökologische Kreislauf Geschlossen !

 

 

 

 

 

 

Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was ist deine erste eigene Erinnerung an dein Leben?
Dank der Einstellung von unserem Vater über das Leben in der Zeit wo Geld eine Mangelware darstellte , lehrnten wir einen Gewissen Ergeiz zu Entwickeln , der Drang aus dem Wenigen das wir hatten das beste zu machen wurde uns von klein auf in die Wiege gelegt .Die ersten Errinerung an etwas was zum Leben gehörte , war wenn unsere Mutter mit uns Kindern auf einem frisch gemähten Weizenfeld Ähren zusammen Aufgelesen hat und uns immer Motiviert hat bis der Sack voll war ! Mit Glänzenden Augen hat Sie die Ausbeute unserem Vater Presentiert .Danach wurden die Ähren mit einer Hand Röndel von Kernen und Spreu Getrennt und danach zu Mehl gemahlen , war nicht eine grosse Ausbeute ,aber es gab doch 2-4 Brote , die Mutter uns Kindern mit Stolz zeigte und so Arbeit und Ertrag uns weis machte !Auch Vater zeigte ohne viel zu Reden dass er mit seinem Eigenen Verhalten, wenn Sorgen Ihn zu Boden trückten,wie er mit eigener Kraft und ohne wenn und aber versuchte wieder das ganze in bessere Bahnen zu leiten ! BESCHEIDENHEIT ..... vielleicht war ich nicht bescheidener als andere mit denen ich es zu tun hatte , wie auch immer ,der Weg den ich gegangen bin, macht man nicht ohne ERGEIZ,ich habe aber immer Versucht den Akzent auf das Wort EHRE zu legen und nicht auf den GEIZ !   
Welche andern frühen Ereignisse hast du nicht vergessen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Welche andern frühen Ereignisse hast du nicht vergessen?

Schon im Kindergarten war ich Kräftig und ich lernte mich zu wehren und wurde Selbständig . wenn wir bei schön Wetter Spazieren gingen wurde ein Seil auf den Boden gelegt jedes Kind musste links oder rechts das Seil Aufnehmen und meistens ich musste mit einer kleinen Schweizer Fahne Vorauslaufen und wehe wenn sich ein Kind vom Seil los lies .  Schon als kleiner Knirbs konnte ich Posieren und Intrigieren mit der Fahne an der Spitze vor allen Leuten ,was mich im ganzen Leben begleitete ! Schon im Kindergarten lehrnte man Zucht und Ordnung und sich in eine Gemeinschaft Einzufügen , Die Belehrungen fiehlen nicht immer so Sanft und Zimperlich aus !


Man sieht ein Aufgeweckter Bueb ,mit Holschuhen die Minder Bemittelte Familien Verbilligt bei der Gemeinde Kaufen konnten ,somit war man auch Gezeichnet aus was für einer Schicht in der Bevölkerung man kam !

 

Falls du Geschwister hattest, wie haben sie dich aufgenommen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Falls du Geschwister hattest, wie haben sie dich aufgenommen?


www.meet-my-life.net/img/uploadAdminBig/3bcf6eec_vati_141a.jpg" alt="" width="432" height="623" />    www.meet-my-life.net/img/uploadAdminBig/b8102d1f_5278704c.jpg" alt="" width="388" height="485" />

Mein ältester Bruder Kurt....... 15 Jahre Alterunterschied von Ihm wurde ich immer Verwöhnt !

 

 Die Pullover oder Kappen wurde wurden von unseren Mutter stets selbst Gestrickt jede freie Minute oder bis spät in die Nacht hatte Sie eine Strickete in der Hand ,es freute Sie natürlich wenn Ihre Rattaggi Knaben alle mit dem gleichen Pullover daherkamen . Sicher waren wir keine Engel ,denn mancher Streich wurde im Clan ausgeheckt und ich als jünster immer hinterher und immer lehrnwillig ! Als zweitjüngster in der Familie wurde ich von meinen Geschwistern Umsorgt und hatte schon viele Annehmlichkeiten die sie noch nicht hatten .



(3) meine ältere Schwester Mina Geb. 1933

meine ältere Schwester Mina Geb. 1933

 Fotos von meinen älteren Geschwister gibt es nur sehr wenige ! Meine Schwester Mina mit Schifertafel und Griffel zeigte Ihr können , leider nützte es einem Mädchen wenig denn in dieser Zeit war es einem Mädchen Vergönnt eine Lehre zu machen und musste somit nach der Schule in die Fabrik Arbeiten um Geld zu Verdienen !



(4) Mein zweitältster Bruder auch mit dem Namen Joseph (Seppli ) geb. 1930 verst. 1940 mit Schifertafel und Griffel !

Mein zweitältster Bruder auch mit dem Namen Joseph (Seppli ) geb. 1930 verst. 1940 mit Schifertafel und Griffel !

Leider hat das Bild einige Beschädigungen die im Laufe der Zeit Entstanden sind ,zeigt aber meinen Bruder der an einer schweren Lungen Entzündung 1940 Verstorben ist. Danach wurde auf wunsch meines Vaters 1943 sein Name auf mich übertragen !

 

 

 

Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie gross war dein erstes Zuhause? Erinnerst du dich an die einzelnen Räume?



(1) Haus und Hof Reinfelderstrasse 27

Haus und Hof Reinfelderstr.27

Das ist nicht das alte Haus von Rocky-docky nein es war unser Haus in dem wir uns mit dem Wenigen das wir hatten Wohl und Glücklich fühlten . Wir Knaben hatten ein grosses Zimmer unter dem Dach , ein Stock tiefer das Mädchen Zimmer und das Eltern Schlafzimmer . Im Parterre die Wohnstube und Küche . Vom Haus Eingang war links die Türe die zu Mutters Gerätekammer führte ,wo alle Gartengeräte ,Samen und Körbe etc.Eingestellt wurden .Auch der Abgang zum Keller war hier ,da wurden alle Selbstgemachten Esswaren Aufbewart wie Confiture Holdernsyrup in Gläsern Eingemachtes Fleisch, denn in dieser Zeit besass noch niemand ein Kühl oder Gefrierschrank . Wenn wir ein Schwein Geschlachtet hatten wurde ein grosser Bottich im Keller aufgestellt und darin das Fleisch Gesalzen um es nacher in der Rauchkammer zu Räuchern und Haltbar zu machen . Fleisch wurde in Gläser Eingemacht und Anschliessend Stellisiert  Wie man sieht unsere Eltern mussten Arbeits Intensive Wege gehen um so einer grossen Kinderschar ( 5 Knaben und 4 Mädchen ) genug zum Essen auf den Tisch zu bringen .  Ein Viertel des Bodens im Keller  war mit Gartenerde Versehen , in dem am Winter das Gartengemüse Rüben Sellerie Lauch Chabis etc, im Boden Eingeschlagen und somit Haltbar gemacht wurde . 

Weisst du noch, wie die Küche ausgesehen hat?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Weisst du noch, wie die Küche ausgesehen hat?

Mutters Reich war Ihre Küche , Elektro Geräte gabs in dieser Zeit wenige ,da wurde die Hand Arbeit noch gross Geschrieben , doch beim Kochen fand unsere Mutter Zufriedenheit ,denn Sie Strahlte dabei immer etwas Beruhigtes aus !

Der grosse Backofen in dem die Brote Gebacken wurde , natürlich mit Holz beheizt ,der Kochherd mit zwei Löcher in dem Pfannen darin versenkt wurden mit einem grosses Wasser Schiff für das Heisswasser , alles mit Holz beheizt, das alles lies natürlich ihre Spuren zurück in unserer Küche . Die Decke natürlich von Rauch und Ruess Geschwärtzt !  An der Wand ein Gestell mit altem Bemahltem Geschirr das meine Mutter noch von Ihrer Mutter Geehrbt hatte . An der Aussenmauer ein kleines Fenster darunter unser Berühmter ....Schüttstein mit dem Kalt Wasserhahn , daneben der Spiegel ,das ganze war der Ort an dem alles im Leben einer Grossfamilie abgelaufen ist ....Heute kann ich sagen es war eine schöne und Romatische Zeit !

Wie war es draussen? Gab es einen Hof oder einen Garten?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie war es draussen? Gab es einen Hof oder einen Garten?

Unser Haus Scheune und Stall war natürlich nicht nur mit viel Arbeit Verbunden . Man nützte jede freie Minuten aus, mit den vielen Kindern von der Nachbarschaft zu Spielen und miteinander zu Streiten , ist immer etwas Los gewesen und kam keine Langeweile auf in der Freizeit . Es wurde viel Gestritten , denn man musste sich um das Wenige das man hatte auch Wehren , lehrnte aber auch sich in eine grosse Gemeinschaft Einzugliedern , da gabs nicht nur das Nehmen , es wurde auch das Geben beigebracht ! Wenn beim Nachbar Heu Eingefahren wurde , war man immer bereit um Mitzuhelfen !

Wohnte noch jemand bei euch?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wohnte noch jemand bei euch?

Unser Grossvater Mütterlichseits,ein Roher und manchmal ein Ungehobelter Kerl ,viele fürchteten sich vor Ihm ,auch meine Geschwister wichen Ihm aus wo sie nur konnten . Sein Leben verlief auch nicht immer so wie er gerne gewollt hätte und machte so einen Harten und Verbitterten Mann aus Ihm,seine Frau Verstarb bei der Geburt des 3 Kindes und somit eine grosse Belastung für Grossvater mit seiner Familie . Wie meine Mutter immer festellte war ich der Einzige Mensch dem er Sympatie bezeugte . Wenn er abends nach Hause kam vom Feld, sass er immer auf die Bank vor dem Haus Eingang ,stellte Sense und Gabel an die Wand und döste vor sich hin . Schon als kleiner Knirps setzte ich mich zu Ihm und ich fühlte jedesmal dass ich Willkommen war. Ich hatte auch nie Angst vor Ihm , wenn er mir von den Tieren und seiner Arbeit erzählte hörte ich mit viel Intresse zu , manchmal strich über die Haare und sagte .... Chumm mir gönge go Ässe ! Bis zu seinem Tod war Er ein Teil unserer Grossfamilie und wurde ihm als Grossvater Respekt und Anstand Entgegen gebracht ! Wenn man Grossvater zum Essen Rufen musste oder sonst etwas Ausrichten sollte , wurde immer ich geschickt , weil man wusste dass es gut Ankommen wird . Von mir hatt Er immer alles Akzeptiert und wurde auch immer mit Wohlwollen Erwiedert ! 



()

Emil Hofer- Buser Geb.5 Sept 1873 Gest. 26.Nov. 1948

Das Bild zeigt unser ( Grossätti ) in der Zeit als seine Kräfte langsam abnahmen und sein Wesen Ruhiger wurde .  

 

 

 

Erinnerst du dich an deine Spiele? Was oder womit spieltest du/spieltet ihr besonders gern im Haus oder im Freien?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an deine Spiele? Was oder womit spieltest du/spieltet ihr besonders gern im Haus oder im Freien?

Wir haben noch die schöne Jugendzeit ohne Fernseher Handy oder Computer erlebt Bei Verregneten Sonntagen wurde Gejasst , Eili mit Weili oder später Monopoly gespielt , natürlich wurde auch der Heuboden für vieles Genutzt , manchmal wurde Gelacht aber auch gabs hie und da etwas zum Weinen ! Auch das Musizieren kam in dieser Zeit nicht zu Kurz , wie war das eine Innerliche Genugtung für uns wenn wir mit einem Öfentlichem Auftritt mit der Knaben Musik zeigen konnten was wir Gelehrnt und auch beherschten . Die Musik begleitete mich durchs ganze Leben , öffnete das Tor zu manch toller Freundschaft , förderte mein Selbstbewusst sein! Ich besuchte viele Vorbildungs Kurse für Blasmusik . Viele Jahre leitete ich die Jugendmusik Buus mit vollem Einsatz und Freude . Mein stiller Traum oder besser Gesagt meine Vision einmal ein grosser Musikverein zu führen blieb mir zwar Verwehrt , doch die Musik gehörte zu meinem Leben !


So Useputzt isch mä natührlich nur amene spezielle Aalass gsi !

 

Was für Bücher gab es in deiner Familie? Durftest du sie anschauen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was für Bücher gab es in deiner Familie? Durftest du sie anschauen?

Wo früher in der Wohnstube der Webstuhl stand , befand sich ein kleines Zustell Tischchen ,darauf eine grosse Bibel mit Geissen Leder Eingebunden , immer zum lesen bereit . Im Leben von unserer Mutter war der Glaube eine wichtige Sache . Wenn sich in der Nacht ein Gewitter Aufzog und Donner und Blitz sich abwechselten , wurden wir Knaben immer von der Mutter geweckt und nach unten gehohlt , weil wir direkt unter dem Dach geschlafen haben so mussten den Rest der Nacht in der Stube verbringen . Meistens sass unsere Mutter noch vor der Bibel bei Kerzenlicht und hat darin gelesen . In den letzten leeren Seiten der Bibel hat meine Mutter alles wichtige unserer Familie sei es Geburt ,Tot ,Unfall, aber auch Freudige Erreignise Aufgeschrieben . Da sie die alte Deutsche Schriftweise noch beherschte ist vieles nur schwer zu Entziffern . Die Bibel oder der Zeitzeuge war nach dem Ableben unseren Eltern Spurlos verschwunden und erst nach vielen Jahren zufällig bei unserer jüngsten Schwester wieder aufgetaucht ! Auf dem Tischchen war jeweils auch ein grosser Stapel von der Zeitschrift das Gelbe Heft von Ringierverlag und die Örtliche Zeitung die Volks-Stimme , die Zeitung wurde viele Jahre von unserer Mutter Dienstag und Freitag morgen früh Ausgetragen und somit gabs einen Zustupf in Ihre Haushalts Kasse . Auch waren die alten Schulbücher von den älteren Geschwister dort zu finden .


Bim 50 zigste Geburtstag vo eusem Ätti !

Trotz fehlenden Finanzen und schlechten Sanitarischen Anlagen ,Verstand es unsere Mutter in gewissen Momenten uns den Glanz von etwas Besonderen mit auf den Weg zu geben !

So war Sie die Helvetia in unserer Familie ,unsere Liebe zu Ihr zeigte sich wenn wir Ihr Respekt Anstand und Achtung Entgegen brachten .

 

                                 d' Familie

ä Familie isch wie ä Chetti , jedä isch es Gleich                                                                       keine darf z'Hert si , keine z'Weich                                                                                           jede mues hebe , kein darf lo goo                                                                                         sünscht tuet d'Familie useinander goo !

Erinnerst du dich an Märchen, Gutenachtgeschichten, die man dir erzählt hat? Oder Kinderlieder, die man dir vorgesungen hat?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an Märchen, Gutenachtgeschichten, die man dir erzählt hat? Oder Kinderlieder, die man dir vorgesungen hat?

Wenn auch kein Badzimmer vorhanden war Trimmte unsere Mutter jedes Kind auf Sauberkeit an sich ,wie Weckte einem jeden Morgen das Kalte Wasser im Gesicht ob gern oder ungern es musste sein und wurde von Ihr Kontrolliert ,sonst ging man nicht aus dem Haus ! Wie oft genug musste man das Märchen vom Strubel-Peter hören zur Abschreckung . Auch beim Mittagessen musste man die Geschichte vom Suppen-Kaspar hören ,ob man wollte oder nicht zum Suppen Essen brauchte es damals aber auch heute noch eine grosse Überzeugung für mich , denn das Schweins-Kottlet mundet mir heute noch mehr als ein Teller Suppe !  Der Niklaus oder das Christkind oder der Osterhase war in so einer grossen Familie nicht ein Thema mit dem man einem lange etwas Vormachen konnte . Ein grosses Tabu gab es zu unserer Zeit nur in der Sexualkunde ,hier wurde nur mit vorgehaltener Hand Getuschelt und jeder und jedes musste sich selber einen Reim daraus machen . Von unseren Eltern kam in dieser Sache nichts aber auch gar nichts. Fragen stellen war auch nicht angesagt , oder später von unseren älteren Geschwistern Angesagt ,auch ohne Aufklärung von Lehrer und Pfarrer , bei einem Proplem eine Lösung zu finden brauchte mehr Zeit als Heute und der gewisse Reiz Genoss man viel mehr als in der heutigen Zeit wo man in Zeitschriften Fersehen etc. alles und immer wieder auf dem Teller Serviert bekommt !  Ob die Heutige Zeit in der sich die Aufklärung schon im Kindergarten bemerkbar macht besser ist, muss sich zuerst weisen !



(1) Die Augen sind das Sprachrohr der Seele !

Die Augen sind das Sprachrohr der Seele !

 

(2) s'isch e schöni Zyt gsi !

s'isch e schöni Zyt gsi !

Wenn ich heute zurück denke ,war es doch eine schöne Zeit als man noch Tage Wochen ja gar Monate lang Werben und Balzen musste um ein Mädchen ,die Nächte Schlaflos verbracht hatten ,die Einzige Möglichkeit war das Tanzen , wie waren das noch Momente ....wie im 7 ten Himmel wenn einem das Vermeindlich grosse Glück in den Armen lag !

Mis Schätzli !

Ibi mit em Schätzli am Bachbord gsässe                                                                                          us luter Liebi hanis heim go vergässe                                                                                                 ich sig sis Schätzli hetts mr gseit                                                                                                       und hett mr es Chränzli Blueme uff e Chopf ufe gleit                                                                   druff hanem schnell es Schmützli gee                                                                                               d Lippe hei brennt doch s hetts niemert gsee                                                                                     d Blueme si presst imene Buch si blüje no                                                                                          doch alles alles isch andrsch cho                                                                                                  Wie isch mä frei gsi no als Chind                                                                                                 und d' Seel für alles offe                                                                                                            s'isch Liebi gsi ganz ohni Sünd                                                                                                     und doch ischs Härz Verloffe

                                                         

Welches waren deine damaligen Medien? Telefon? Radio, TV, Bücher, Comics, Computer, Spielkonsolen, etc.? Gab es Vorschriften deiner Eltern?
Seite 16
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Welches waren deine damaligen Medien? Telefon? Radio, TV, Bücher, Comics, Computer, Spielkonsolen, etc.? Gab es Vorschriften deiner Eltern?

Das einzige Medium in unserem Haus war in meiner Kindheit der Radio , eine viereckige Holzkiste mit vier weissen Perlmutknöpfen ,mit denen man UKW und Mittel / Kurz und Langwelle Einstellen konnte . Mittwoch war Familien -Abend da sassen wir alle Zusammen um den Radio und hörten die Schweizer Klassiker Uli der Knecht / Uli der Pächter / Käserei in der Viehfreude  und Geld und Geist etc. Wenn eines von uns Kindern etwas Angestellt hatte , Sprach die Mutter das Machtwort und man musste ins Zimmer .  Das war meistens eine Gravierende Strafe , denn es war immer eine beliebte Stunde vor dem Radio .Nostalgie würde man Sagen, die Vorstellung in der Heutigen Zeit , wenn eine so grosse Familie gemeinsam vor dem Radio sitzt und aufmerksam den Worten lauscht ist fast nicht möglich ! In der Heutigen Zeit , jedes Kind sein eigenes Zimmer Radio, Compiuter und Handy ,da muss ja das Wort Gemeischaft und Akzeptieren auf der Strecke bleiben ! Ich Denke viel mit Dankbarkeit an diese schöne Zeit zurück ! Als man noch die alte Wanduhr Ticken oder die volle Stunde schlagen hörte . Diese Zeit weckt die Wehmuth in mir .

 

Mit dr Zyt , nit mit em Strom !

Eusi Wanduhr in dr Stube das isch wohr                                                                                       die tigget regelmessig scho sitt ville Joor                                                                                         bi mängisch so beschäftigt, dass i si gar nit ghöre                                                                mängisch los i zu , de cha alles anderi mi gar nit störe                                                       Spötestens wenn si emol bliebt stoo                                                                                                do merk ich dass die Zyt isch cho                                                                                                woni der Schlüssel zum Chaschte us mues nee                                                                                 und s'Uhrwärch ufzieh, dass ich ihm neui Chraft cha geh                                                                an was chönnt i mi no Orientiere                                                                                                 wenn i eines Tages nümm chönnt Registriere                                                                              wenn Zyt isch cho zum Ässe                                                                                                           der d'Zyt zum schlofe go zum alles Vergässe                                                                        Wär drait am Rad dr Zyt                                                                                                            nit numme bi eus ,sondern über all Weltwitt !                                                                              Wär sich nit laufend Orientiere tuet                                                                                               dä hett kei Durchblick meh , das isch nit guet                                                                                    e so rasant drait sich das Rad vo dr Zyt                                                                                           nur dä wo alles dra setzt dä haltet mit                                                              Wenn du di triebe losch vo dr Zyt                                                                                                      so risst er di uffä und aabe und grad mit

Erinnerst du dich an Filme und/oder TV-Serien?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an Filme und/oder TV-Serien?

Meine Grossväter mein Vater waren Pazifisten und das Militär stand immer im Gespräch, das ganze war für mich auch immer Faszinierent . Ich war noch in der zweiten Sekundarschule, im Kino war der Film vom Hauptdarsteller Andy Murphy in die Hölle und zurück zu sehen . Die Bilder die vom Film beim Kino Palace Ausgestellt waren ,Verschlang ich mit Hochgenuss ! Ich bearbeitete meine Schwester Martha dass Sie mich mit nahm ins Kino ! Mit einem Unbehagen ging ich nach dem Nachtessen ins Zimmer . Nuzte den rechten Augenblick wo mich keiner sehen konnte und Verschwand . Meine Schwester wartete vor dem Kino . Meine Kräftige Postur liess nicht Erkennen dass ich noch keine 16 Jahre zählte . Ich Genoss denn Film in grossen Zügen und war begeistert ! Dann kam das Nachhause gehen ,mein Herz schlug schon ein wenig schneller , auch der Schwester war es nicht wohl bei der Sache , denn wir kannten die Einstellung von unserem Vater . Durchs Stuben Fenster sahen wir Ihn am Tisch Lesen . Meine Schwester ging hinein und Redete mit Vater und ich Verschwand auf leisen Sohlen in mein Bett ! Anderntags rief mich meine Mutter zu sich sich und fragte ob ich Ihr nicht zu sagen hätte , ich kannte meine Mutter und wusste ,wenn Sie eines nicht Vertragen konnte so war es das Lügen . Ich Erzählte Ihr die ganze Geschichte  und das ganze blieb unter uns zwei . Wenn mich Vater am Vorabend Erwischt hätte , wäre eine Watsche hinter die Ohren sicher gewesen !  Für mich war es der erste Film mit 15 Jahren gewesen den ich Gesehen hatte in meinem Leben ,ich könnte ihn heute noch im Detail Erzählen . die Fazination Armee und Bewaffnung war so gross , dass ich schon früh anfing mit dem Sammeln von Schweizer Ordenanz-Waffen , was mich Begleitete bis ins hohe Alter .

Erinnerst du dich an deine Bilderbücher, Tonbandkassetten, CDs, usw. oder an solche, die deine Freunde oder Freundinnen besassen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an deine Bilderbücher, Tonbandkassetten, CDs, usw. oder an solche, die deine Freunde oder Freundinnen besassen?

 

 

 

Bilderbücher gabs zu dieser Zeit wenig , der Strubel-Peter und eines vom Suppenkaspar ,meistens wurden sie gebraucht um uns zu Ermahnen wenn man keine Suppe Essen wollte ,und wenn man sich nicht Waschen wollte , wurde aus dem Buch der Strubelpeter zitiert .Am meisten Faszinierte mich das Buch von Willhelm Tell , in das ich mich immer wieder Vertiefen konnte.In der 5 Klasse wurde am 1. August von uns Schülern das Tellspiel Aufgeführt  , mir viel die Rolle als Frieshard der den Hut bewachte zu . Ich weiss noch gut wie der Gessler auf dem Holzpferd auf mich zu Geritten kam auf mich zeigte und sagte :

Wer Ruft Hilfe ,wer wars , du tritt vor , wer bist du und was hälst du diesen Mann !

Dann kam meine Antwort mit Geschwellter Brust und lauter Stimme :

Gestrenger Herr ich bin dein Waffenknecht und wohlbestellter Wächter bei diesem Hut diesen Mann Ergriff ich über frischer Tat ,wie er dem Hut den Ehrengruss Versagte , Verhaften wollt ich Ihn wie du Befahlst ,und mit Gewalt will ihn das Volk entreissen !

Deutsch und Geschichte da waren meine Noten immer im oberen Bereich ,ich lernte auch immer mit Leichtigkeit Auswendig . So ist mir auch die Abschlussfeier in der Sekundarklasse immer noch sehr Pressent im Kopf  , als ich in der Kirche das Gedicht John Maynard Vortragen durfte !

 

John Maynard ...... Wer ist John Maynard  / John Maynard war unser Steuermann / aushielt er, bis er das Ufer gewann / er hat uns gerettet, er trägt die Kron / unsere Liebe sein Lohn / ...... Die Schwalbe fliegt über den Eri-See / Gischt schäumts um den Bug wie Flocken von Schnee / von Detroit fliegt sie nach Buffalo / die Herzen aber sind frei und froh /und die Passagiere mit Kindern und Fraun / im Dämmerlicht schon das Ufer schaun / und Plaudern an John Maynard heran / tritt alles : Wie weit noch Steuermann : / Der schaut nach vorn er schaut in die Rund /  : Noch dreissig Minuten : ne halbe Stund / ....... Alle Herzen sind froh alle Herzen sind frei / da tönts aus dem Schiffsraum her wie ein Schrei / Feuer wars , was da Klang / ein Qualm aus Kayjüt und Luke drang / ein Qualm , dann Feuer lichterloh / und noch zwanzig Minuten bis Buffalo / ...... Und die Passagiere , bunt gemengt / am Bugsprit vorn stehn sie zusammen gedrängt /am Bugsprit vorn ist noch Luft und Licht / am Steuer aber lagert sichs dicht / ein Jammern wird laut ,wo sind wir wo / und noch fünfzehn Minuten bis Buffalo / ..... Der Zugwind bläst doch die Qualmwolke steht / der Kapitän nach dem Steuer spät / er sieht nicht mehr seinen Steuermann / aber durchs Sprachrohr fragt er Ihn an / Noch da John Maynard ? .... Ja Herr ich bin / auf den Strand in die Brandung ich halte draufhin / das Schiffs Volk Jubelt , Halt aus Hallo / und noch zehn Minuten bis Buffalo / ..... Noch da John Maynard ? und Antwort schallts / mit erstärbender Stimme , ja Herr ich halts / und in die Brandung seis Klippe seis Stein / jagt er die Schwalbe mitten hinein / soll Rettung kommen so kommt sie nur so / Rettung, der Strand von Buffalo / das Schiff ist geborsten das Feuer verschwellt / Gerettet sind alle , nur einer fehlt / ..... Alle Glocken die gehen , ihre Töhne schwell'n / himmelan aus Kirchen und Kappel'n / ein Klingen ein Läuten , sonst schweigt die Stadt / ein Dienst nur den sie heute hat / Zehntausende folgen oder mehr / und kein Auge im Zuge  das Tränen leer / ..... Sie lassen den Sarg mit Blumen hinab / und mit Blumen schliessen sie das Grab /und mit goldener Schrift auf einen Marmorstein / schrieb die Stadt ihren Dankspruch ein /....... Hier ruht John Maynard ! in Qualm und in Brand hielt er das Steuer fest in der Hand , er hat uns gerettet , er trägt die Kron , er starb führ uns .....unsere Liebe sein Lohn /.... JOHN MAYNARD  ! 

Das war das Ende meiner Schulzeit , meine Mutter war natührlich sehr Stolz auf mich nach dem Kirchgang , Vater war an der Arbeit , als am Abend die Erzählung Mutter seits kam , waren seine Worte s'isch guet so ! Grosse Worte waren nie seine Sache , aber man wusste was er mit dem wenigen Sagen wollte und spürte aber auch sein Stolz an seinen Kindern denn er gab stets alles was in seinen Kräften zur Verfügung stand , damit wir nicht auf alles verzichten mussten .

 



(1) So wies Bild alles seit .... so isch Är gsi ... euse Ätti !

So wies Bild alles seit .... so isch Är gsi ... euse Ätti !

 

 

Wer passte auf dich auf, wenn deine Eltern nicht konnten? Gab es Kinderkrippen, Kinderhorte, o. ä.?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wer passte auf dich auf, wenn deine Eltern nicht konnten? Gab es Kinderkrippen, Kinderhorte, o. ä.?

Der Vorteil einer Grossfamilie war dass immer eine Person die Funkzion hatte als Aufpasser ,bei Garten oder Feldarbeit war man immer dabei, als Kleinkind wurde man ins Gras gesetzt und lernte sich selbst zu Beschäftigen .Meine Schwestern mussten früh in der Haushaltung Mithelfen um die Mutter zu Entlasten . So war trotz Mühseliger und Strenger Arbeit jedes in die Familie Intrigiert ob man es Gut fand oder Nicht . Bei Mutter Versuchte man sich noch vor der Arbeit zu drücken wenn das Musik machen oder Spielen im Vordergrund stand, aber da war ja auch noch das Machtwort von unserem Vater und da gabs meistens kein Wenn und Aber !


meine ältere Schwester Mina Geb. 1933

Wie das Bild zeigt war unsere Mutter immer besorgt ,auch mit dem Wenigen das Sie hatte ,wir immer sauber und Adrett daher kamen ! 

 

 

 

Wovor hattest du am meisten Angst?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wovor hattest du am meisten Angst?

Wenn das letzte Stroh von der Heu Bühne gestossen wurde ,tummelten sich die Mäuse zu Dutzenden , so passierte es als Junger Knabe dass mir eine Maus am Bein nach im Hosenstoss hinauf kroch , dieses Erlebnis setzte mich in einen solchen Angstzustand ,das ich bis Heute von einer Richtigen Mäuse Phopye befallen bin ! In jeder Lebenslage war und ist es mir Lieber einen bösen Stier zu führen als eine kleine Maus zu fangen .

Erinnerst du dich an die Jahreszeiten?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Erinnerst du dich an die Jahreszeiten?

Sommermonate waren für uns Kinder Erlebnisreiche Monate , natürlich im Nulltarif , Da war der Zunzgerbach bei warmen Wetter immer eine Abwechslung , wenn man sich im Wasser Abkühlen konnte , für alle Kinder vom Quatier ein Willkomener Tummelplatz ! Die Wasserqualität war noch nicht mit Chemy Belastet, höchstens wenn in den Metzgereien oberhalb von unserem Haus Geschlachtet wurde , Verfärbte sich das Wasser , somit hatten die Fische im Bach wieder Freude und der Ökologische Kreislauf brachte alles wieder zum laufen !  Mit der Schule besuchte wir zwischendurch das Freibad,weil dann der Eintritt gratis war , dort standen wir unter Kontrolle, somit war der Dorfbach der grössere Anzieungspunkt .Sicher wurde unter den vielen Kinder aus der Umgebung viel Gestritten und doch lehrte man sich untereinander zu Akzeptieren . Mit meiner Kraft und schon damals mit Führungs Qualitäten Bestückt konnte ich die Knaben aber auch die Mädchen um mich scharen . In den späteren Jahren wenn das Weibliche Geschlecht vor dem Hause wartete , Verglich mich meine Mutter meistens mit einem Honig Glas ohne Deckel, das ziehe die Bienen auch an ! 

Wie haben eure Mahlzeiten ausgesehen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wie haben eure Mahlzeiten ausgesehen?

Mutters Kochkünste kann ich heute Noch Bewundern ,Wenn man sich zurückversetzt in diese Zeit so Frage ich mich wie hat Sie all das fertig Gebracht mit so wenig Geld jeden Tag ein so gutes Essen in der grössen Ortung von 10 - 12 Personen auf den Tisch zu bringen ! Natürlich brachte man als Selbst -Versorger aus Stall /Garten und Land viel Zusammen aber all das war mit sehr viel Arbeit Verbunden und wenn man die Einrichtung zum Kochen bedenkt , da kann man nur Sagen Hut ab . 

Aus Mutters Koch-Rezepten :  Fotzelschnitten   Man schneide Weissbrot in nicht zu dünne Scheiben , übergiesse sie in einer Schüssel mit kalter Milch oder Weisswein, lege sie nach 2 Minuten neben einnander auf ein Brett oder eine Platte . Die Eier verklopfe man mit Salz mit einer Gabel , rühre das Mehl damit an , tauche die geweichten Schnitten darin und backe sie in heisser Butter schwimmend gelb , ziehe sie dann mit dem Schaumlöffel heraus ,

Zutaten : 16 Lot Brot  / 1 Schoppen Milch oder Wein , 6 Eier / 1 Lot Mehl /  ,und Zucker zum Streuen mit Zimtpulver !

Alle Rezepte und Bemerkungen wurden in einer Sauberen Alt- Deutschen Schrift Geschrieben .

Noch eine Bemerkung zu Menge und Gewichtsangaben :

Pro Person : eine grosse oder zwei  kleine Kartoffeln  / Brotschnäfel und Dörrobst je eine Handvoll / geräuchter Speck  ca. 150 gr.  / gesalzener Speck und übriges Fleisch 150-200 gr. /  1 Mass = 1,5 Liter / 1 Schoppen = 1/4 Mass = 3,75 dl  / 1 Pfund = 500 gr. = 32 Lot = 1/32 Pfund also 15,625 gr.

 

Am Ende von allen Aufzeichnungen steht folgendes Geschrieben : Alles weitere gehört zu der schöpferischen Arbeit in der Küche und wird somit der Liebe ,dem Geschmack, dem Geschick der kochenden Person , nochmals der Liebe und dem Geldsäckel überlassen . So und jetz  ( d' Händ vom Füedle und Chochä .....! )

 ( Ihre Notizen über Kochen und Garten sind in einem alten Schulheft Aufgeschrieben )

Wie freute man sich in der Fasnachtszeit wenn unsere Mutter Verkündete dass man sich auf die Knie-Plätze ( so nannte man die Fasnachts -Küchlein in dieser Zeit ) freuen durfte ,alles wartete und Glustete auf die ersten Versucherli !Im heissen Schweinefett stellte sie die Kulinarischen Kalorien- Bomben her ! In dieser Zeit rechnete man nicht zuerst wieviel Fett oder Kalorien drin ist ,sondern man konnte das ganze noch voll Geniessen !  Was war das für ein Genuss , wenn der Knie-Plätz auf dem Teller lag und eine Tasse dampfender Kakao daneben , war das ein Kulinarisches Erlebnis . Der heisse Kakao hat sie immer in der grossen Kupfer-Pfanne über dem Feuer am Herd gekocht und mit stetigem Rühren am Überlaufen gehindert .

Zutaten und Zubereitung wie folgend :für ca 40 Stück , nach Mutters-Rezept !                    

15 Eier / 900 gr Weiss- Mehl / 1/2 liter Rahm / 1 Essl. Zucker / 1 Priese Salz / 30 gr Butter /  Eier , Rahm , Salz , Zucker , das ganze weich bis flüssig Vermischen danach Mehl beigeben und gut durchkneten bis es keine Blasen mehr wirft !  Den Teig 2 Stund ruhen lassen . Nun kleine Stücke abzwacken und diese Dessert Teller gross Auswallen . Die Küchlein die mann mit Mehl bestreut auf einem Tuch Ausbreiten . Danach im heissen halb Öl halb Schweinefett schwimmend Goldgelb ausbacken .Mit flachen Holzkellen oder Schindeln jeweils Vorsichtig kehren !  Wenn die Küchlein Goldig sind heraus nehmen und gut Abtropfen lassen ,danach mit Puderzucker bestreuen !   En Guete !

Die meisten Zutaten kamen natürlich aus der Eigen Produktion aus Feld Stall und Garten !

 

 

Was waren damals deine Lieblingsessen?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Was waren damals deine Lieblingsessen?

Alle Jahre wurde 2mal Hausschlachtung gemacht für den Eigenverbrauch in der Familie .Für uns Kinder war das jedesmal ein besonderer Tag , alles war einwenig Nervös ! Buser Kari hiess der Störmetzger, morgen um 8 Uhr kam er mit einer Weidenkorb Hutte in dem alles Wekzeug verstaut war auf den Hof . Alles musste so Vorliegen wie er es wollte , das Schwein wurde von meinem Bruder am Fuss angebunden aus dem Stall geholt , Aber unser Metzger hatte zuerst am Esstisch Platz genommen und meine Mutter hatte im schnell ein Liter Kalterer mit Glas hingestellt . schnell hat sich meine Mutter wieder entfernt von im. Denn alles sagte von Ihm er sei halt ein richtiger ... Wyyberi ... und alle Frauen mussten sich in acht nehmen von Ihn grossräumig umgehen ! Aber der Buser Kari machte zu dieser Zeit die besten Würste in der Umgebung !Erst nachdem die Literflasche leer war ,kam er nach draussen und dann gings los .Seine Rezepte für Blut und Leberwürste konnt ich später für mich gut gebrauchen .Das Schwein wurde an einem Pfosten angebunden ,Vater musste einen Schlagbolzen an den Kopf halten , Dr Kari hatt mit dem grossen Holzhammer darauf geschlagen , der Liter Rotwein hat manchmal seine Wirkung gezeigt und er hat daneben geschlagen . Wir Kinder haben immer vom der entfernten Hausecken zugeschaut . So ein Meztgete Tag war immer etwas Besonderes , doch das wichtigste , es gab viel Fleisch und Wurst zum Essen ! So ein Metzgete Tag zeigte und Kindern dass das Fleisch und die Wurst von einem Tier aus unserem Stall stammte und nicht aus einer Vacum-Packung aus der Migros !  Man Lehrnte uns den Unterschied und Haltung zwischen einem Haustier und einem Nutztier , auch wurde uns beigebracht dass jedes Tier ein Lebewesen ist , dem man Respekt und Anstand entgegen bringt !

 


Huus-Metzgete nicht nur ein Wort .....Sondern Wirklichkeit !

 

Blut und Leberwürste ein Gaumenschmaus !

 

 

 

Wer und wie waren deine Spielkameraden?
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1.  Erste Erinnerungen und Kindheit

Wer und wie waren deine Spielkameraden?


In meiner Kindheit waren Turbulenzen immer Gegenwärtig , Ecke Rheinfelderstrasse / Mühlegasse waren 3 Familien mit 11 / 9 / 4 , Sprich 24 Kinder zu Hause . So waren Streit und Unstimmigkeiten ein stetiger Begleiter . Aber die wenige Zeit zum Spielen nutzten wir doch immer wieder Gemeinsam um Streiche und Schabernack zusammen Auszuführen ! Das schöne an einer Grossfamilie war doch , dass man die Familie im Rücken hatte , denn nur im Zusammen halten konnte man sich Bestätigen !  Man Lehrte mit dem wenigen das man hatte sich zu Beschäftigen , Zum Beispiel um eine leere Nescafe Büchse , war in dieser Zeit ein Rarer Artikel Stritt man sich immer und Versuchte sie in der Scheune zu Verstecken . Denn der Verschlussdeckel musste man mit Kraft zudrücken und war somit Luftdicht Verschlossen . In der Heutigen Zeit wo Sackgeld für Kinder Pflicht ist , würde man sich eine Kaufen . Warum war eine solche Büchse so Wichtig ?  Erstens war sie Stabiel gebaut , somit konnte man sie Umbauen zum Böller schiessen , der Boden wurde mit 2 Löcher Versehen !  Dann kam der Wichtige Teil , man brauchte 2 Batzen ( Sprich 20 Rappen ) bei Mutter gab es für solche Sachen kein Geld , doch da war noch unser Ätti , wenn man seine Zugewiesenen Arbeiten gut Verrichtet hatte , machte Er immer etwas locker . In der Drogerie Kauften ich dann für 20 Rappen Karbid , das man für Licht Erzeugung in Lampen Gebrauchte . So konnte das Geklöpfe in den Gassen an Fasnacht und Sylvester los gehen . ganz Ungefährlich war das ganze nicht , wenn Karbid in der Büchse war musste man ein Tropfen Wasser durch das Loch lassen und dann Anzünden , die Büchse musste man mit einem Stein Beschweren und dann kam der grosse Moment . Mit dem Zündholz an die Löcher ,dann ein Knall und der Deckel flog 20 Meter weit !  Heute weiss warum wir von Mutter keinen Batzen bekamen , weil Sie immer besorgt war um uns .
Nach der Schulzeit kam in Sissach der Banntag immer am ersten Maiensamstag ,wenn die Bürger um den Gemeindebann laufen und die jungen Burschen mit den Hüten mit einem Fliederstrauss Geschmückt , voraus mit Vorderladern Bewaffnet , Böller in die Luft jagen mit Schwarzpulver was die Rohre hergeben , was natürlich immer auch ab und zu  ein Unfall hervor Gerufen hat !  Im Jugendlichem Leichtsinn immer noch nicht Realisierte , Mutters Angst um Ihre Söhne !
Jahre später kam das Hochzeitschiessen ein Brauchtum dazu ,wo man natürlich jetzt das Alter hatte und auch dabei sein wollte !  Am Tag vor der Hochzeit lies man Böller Schüsse mit Jeddit . Verboten , vielleicht in dieser Zeit im Stillen Dolleriert ! Danach war man meistens bei Speis und Trank Eingeladen ! Das war dann die Zeit , in der wir die Angst unserer Mutter nicht sehen wollten ! Als jüngster hatte ich zum Glück in meinen älteren Brüder gute Instruktoren !

 

(1) Beim Böllerschiessen an Hochzeiten war ich natürlich immer dabei , als jüngster in unserer Brüderschar war ich immer Willig und Lernbereit ! 1961 Mein Sissacher Banntagshut Flieder auf der rechten Seite mit Blüeten nach vorn ! ( Orginal )
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Beim Böllerschiessen an Hochzeiten war ich natürlich immer dabei , als jüngster in unserer Brüderschar war ich immer Willig und Lernbereit ! 1961 Mein Sissacher Banntagshut Flieder auf der rechten Seite mit Blüeten nach vorn ! ( Orginal )

 

 

 

    
Meine Eltern
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2.  Meine Eltern

 

 

Jeder Mensch hat eine Geschichte zu Erzählen, wenn ich jetzt meine auf das Papier bringe, muss ich sie nicht zuerst Erfinden oder Ausdenken , nein sie steckt in mir und wartet ,bis ich sie Erzähle ....die Geschichte von meinem Leben !Mit 72 Jahren darf man sich Fragen, was ist mein Leben jetzt , hat man noch Erwartungen und was hat sich Erfüllt und was nicht . Das sind Fragen die man sich viel früher und vermehrter stellen sollte .Heute am 17.Febr.2015 hab ich mich an die vielen Fragen gewagt und der Anfang gemacht, um das Aufzuschreiben was als Baselbieter in mir steckt .

Gedicht:

d' Lääbensleitere 

Wär wünscht sich nit die grossi Leiterä uff z'stiegä ,

mä möchti in d'Höchi , mä will nit dundä bliebä,

will mäs eifach nit wor will ha ,

dass d'Leiterä obä ä guete halt muess ha .

ä mängä sträbt und propiert die grossi Leiterä uff z'Stiegä

es glingt ihm nit er muess dundä bliebä ,

will er's nit wor will ha ,

dass d'Leiterä obä ä guete halt muess ha .

z'wüschä dure duet au e Seigel loh ,

denn heisst muesch wieder vo vornä affo ,

doch dänkt mä den dra ,

s'isch gut dass d'Leitere obä ä guete halt hett gha !

und hett mä Erreicht womä Träumt hett drvo

und isch mä Seigel um Seigel in d'Höchi cho ,

den Dänkt mä erfreut und Dankbar dra ,

s'isch guet dass d'Leitere obä ä guete Halt hett gha !

                             

Meine Mutter
Seite 26
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

 

                                                                                                                   

                                                   

(1) Haus und Hof Reinfelderstrasse 27

Haus und Hof Reinfelderstr.27

 

                                                                                                                                                        

Wenn ich an meine Mutter zurück denke ,Geboren 13.12.1904 , sehe ich sie vor mir, gross mit einem Lieblichen und immer Freundlichem Ausdruck . Aber auch eine Bestimmtheit eine 9 Köpfige Kinderschar auf die richtigen Geleise zu führen! Die Finanzen die sie zum Verwalten hatte ,gaben nicht immer zur Freude und Euforie Anlass . Der Klein Bauerbetrieb reichte für die Selbst Versorgung der Familie . Vater musste nebenbei in der Giesserei Gunzenhauser in Sissach einige Franken dazu verdienen , um über die Runden zu kommen .Vom wenigen Land das wir besassen wurde ein grosser Teil  Verpachtet und der Rest und alle Bäume die Vorhanden waren wurden von uns, natürlich noch ohne grosse Maschinen bearbeitet !im Stall Versorgten wir alle Kleintiere.  Das Karge und Mühsame Leben hielte aber unser Vater nicht davon ab zwischendurch seine Mandoline hervor zu holen um zu  Spielen und dazu zu Singen . Bei all der vielen und Anstrengenden Arbeit , war die Hektick und der Stress noch nicht Vorhanden wie in der Heutigen Zeit.Der grosse Garten wurde von der Mutter bearbeitet und wir Kinder mussten neben der Schule richtig zu packen ! Sie lernte uns von klein auf was Ordnung und Reinlichkeit im Leben bringen kann .Die Pflanzen die Eingesetzt wurden mussten mit der Setzschnur immer ausgerichtet werden. Ich seh meine Mutter immer noch wie sie nach getaner Arbeit im Garten stand und mit einem Zufriedenem Gesichts Ausdruck Ihre Arbeit beschaute und genoss , natürlich waren Blumen eine grosse Leidenschaft von Ihr .Jeder Ecken wurde Ausgenützt um ein paar Blumen zu sähen oder zu setzen ,die dann in der Blütenpracht im Hause Aufgestellt wurden . So mussten wir nach jeder Gartenarbeit die Geräte waschen und putzen ,um sie nachher in der Geschirrkammer immer am gleichen Ort auf Hängen .  An der der Wand hing ein Spruch der mich im Leben viel begleitete   Ein jedes Ding an seinen Ort erspart viel Zeit .......manch unütz Wort!  Im Garten wurde nicht nur Gemüse und Früchte gesät und Geerntet , es wurden auch viele Kräuter zum kochen aber viele Heilkräuter gesät und gepflanzt .Für jedes Leiden hatte sie ein Mittel . Eines weiss ich noch genau ich hatte an der Hand eine Warze, sie wurde von Mutter alle Tage mit der Milchigen Flüssikeit der Wolfspflanze eingerieben , und zu meinem Erstaunen in ein paar Tagen weg ,das waren Tage in denen wir als Kinder mit Stolz an Ihr hochschauten und froh waren dass sie unsere Mutter war . 

Wenn Mutter Waschtag hatte musste auch alles mithelfen . Wir Buben mussten 3 grosse Hölzerne Waschzuber aufstellen , Der kalt Wasser Schlauch wurde durch den Hausgang gezogen und in der Küche am Hahn angeschraubt . Heisses Wasser wurde auf dem Hofplatz in einem mit Holz befeuertem Kessi gemacht ! Der Waschtag fand Sommer und Winter immer vor dem Gedecktem Haus Eingang statt ! Auch da wurde viel Arbeit ,manchmal auch mit murren gemacht ob man wollte oder nicht !!

Namen von uns Kinder    

Kurt 31.10. 1928  verst, 2003 / Joseph 13.09. 1930  Verst. 1940 / Margrith 1932 Verst. 1934  / Mina 1931 / Peter  1933 / Martha 1935 / Emil 1937 / Joseph 1943  / Rosmarie 1948

Der zweit Geborne Joseph fiel in den Kalten Wintermonaten beim Spielen in den Bach , er konnte geborgen werden ,bekam aber eine Lungenentzündung und verstarb , in dieser Zeit war das Pelizilin noch nicht Vorhanden ! So pochte mein Vater bei mir auf den Namen Joseph denn einer in der Familie musste seinen Namen tragen. Doch da hatte Vater die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn die Gemeinde wollte die Bewilligung nicht geben für einen zweiten Joseph im Familienbüchlein. Das hartnäckige Verhandeln mit der Gemeinde brachte Vater etwas spezieles ein, denn ich wurde mit dem Namen Joseph Eingetragen ! Mutter erzählte mir später wie damals Vater freudenstrahlend nach Hause kam und sagte ... er heisst den Seppi !!!  Ja Seppi war in meinem Leben der Rufname auf den ich Heute noch stolz bin. Getauft wurde ich im Mai 1943 in der ref. Kirche in Sissach . Zugesagt haben zwei Götti und eine Gotte , erschienen ist nur der Bruder von meiner Mutter Karl Hofer, er hatte die höhere Kaufmänische Schule geschaft und die oberen Etaschen bei der Fremden Polizei Erreicht. Der Jüngere Bruder war Grabstein Hauer . Darum wollte keiner den Bauernbetrieb übernehmen. Zurück zu unserer Mutter um zu zeigen wie sicher und wie Geborgen wir uns bei der Mutter fühlten. Als jüngster der Knaben musste ich natürlich viel die Kleider von den grösseren Austragen , ich hatte natürlich keine Freude am Zustand und Stürmte und Trötzelte, denn ich wollte auch mal neue Hosen .Sicher war bei der Mutter der Kassenstand massgebend dass ich dann wirklich ein paar neue Hosen bekam ! Sofort zog ich sie an und führte sie in einer Freude jedem vor , natürlich auch meinem Freund dem Nachbars Knaben Hansrudi . In diesen Tagen hatte es viel Geschneit , die Hosen schon Vergessen zogen wir unseren Holzschlitten auf den Stutz , Bäuchlings legte ich mich auf den Schlitten und Hansrudi sass auf meinem Rücken . So gings mit einer Schuss fahrt bis fast ins Dorf . O herje ich hatte die Schraube die ein wenig hervor schaute Vergessen . Ein grosser Dreiangel am Knie klaffte in den Hosen . Ich getraute mich nicht ins Haus ! Weil ich die Reaktion von meinem Vater fürchtete , die fiehl nicht immer so glimpflich aus . Ich Versteckte mich in der Scheune bis kurz vor dem Nachtessen mich meine Mutter Vermisste und nach mir suchte ! Sie fand mich natürlich mit nassen Augen und hörte sich meine Geschichte an ,Sie drückte mich strich mir über die Haare und trocknete mir die Augen mit dem Nastuch . Damit mein Vater nichts merkte und sah, holte sie mir ein paar ganze Hosen , die ich in der Scheune Angezogen habe und mich so ohne Komentar an den Tisch setzen konnte . So wars sie ... unsere Mutter , und am Sonntag konnte ich meine neuen Hosen schon wieder Anziehen ,sie waren so gut Geflickt dass man fast nichts bemerkte . So wie auch für vieles in der Familie zuständig war , ist Ihr der Frieden und die Zusammen gehörigkeit in der Familie sehr wichtig gewesen . Ich habe einmal in einem Gedicht geschrieben ...

 

 

Unsere Mutter Geb. 13.Dez. 1904

 

Mit nün Chind het sich d'Mueter schwer durchs Lääbä gwundä

all Daag het sie dr Schurz zum Schaffe um d'Lände bundä......

Trotz allen Anfallenden Arbeiten mit so einer grossen Familie in den alten Gebäuden und grossem Garten , war Sie immer bereit unsere Sorgen und Sörgelein abzuhören . Sie wusste einem zu Trösten aber auch Zurecht zuweisen wenn es nötig war , hatte für jedes          Weh -wechen eine Medizin oder einen Rat , Sie war halt immer unsere MUTTER ! Wenn Sie auch Woche für Woche durch Arbeitete ,sich nie Freie Tage Einzog oder Ferien es kamen die Tage im Jahr die Fasnacht . Wenn auch Vater nicht immer Einverstanden war , denn er war kein Fasnächtler , nahm sich unsere Mutter die paar Stunden Auszeit für die Beizenfasnacht in Sissach , Sie besass das Reden und zu Intregieren im alten Fasnachts Sinn ! Viele Jahre der gleiche Ablauf vor der Fasnacht , Geld zum Utensilien zu Kaufen war ja nicht Vorhanden . So montierte sie den Lampenschirm in der Wohnstube ab , entfernte den Stoff und das Gehänge und überzog das Dratgestell mit alten Stoffresten und machte sich so einen Hut . Auch das Kostüm wurde aus alten Kleidern Hergestellt.

Sone Larve mit Verstuunder Miene ,

die luegt eim do ins Innerste inä ,

mä gseht was sich do innä tuet

nur ich weises ...und das duet mer guet !                                           


 Unsere Mutter beim Intregieren im Restaurant Rebstock in Sissach

Wenn man die Sache Verfolgt, ist die Emanzipazion auch schon in dieser Zeit üblich gewesen. Mit dem Fasnachts Brauch konnte sie nur 3 Kinder begeistern , alle andern hatten wie auch Vater mit Fasnacht nichts am Hut ! In späteren Jahren Erzählte Vater , wenn er an Fasnacht im Restaurant war und unser Lampenschirm herein kam ,  habe er Bezahlt und sei gegangen .Für mich gehörte bis jetzt im alter die Fasnacht immer zu meinem Leben !

 

 

Das schönste Denkmal das ein Mensch bekommen kann....Steht in den Herzen seiner Mitmenschen !

In der mitte von der Stube stand unser Esstisch ,der noch heute eine schöne Zeit in mir weckt.Die Zeit wo unsere Mutter noch die grossen Platten mit Vogelheu .... Brotwürfel im Ei getränkt mit Apfelstücken in der Pfanne angebraten,ein Leckerbissen...auf den Tisch stellte !Auch wenn ich an die feine Ochsenschwanzsuppe denke läuft mir das Wasser im Munde zusammen, beimHeinemann Metzger holte man für 50 Rappen Suppenknochen danach sind sie Ausgekocht worden ,in der Zwischenzeit hat sie das Mehl ganz langsam Angezogen in der Bratpfanne bis es hell braun war, das ist immer wieder Kunst nur ein kleiner Moment wegschauen und schon ist es Schwarz ! Das waren immer schöne Momente wenn Mutter sagte ... chumm wettsch propierä ...!  Auch hatte Mutter lange Zeit das Brot selber im Holzofen gebacken ,das waren noch Zeiten !Zwi Sonntage vor Weihnachten wurde Benutzt um die Weinachts-Gutzi herzustellen , die ganze Familie hatte Hand angelegt beim Kneten ,Austechen und auf die Blecher Verteilen ! Das war ei Familien Vergnügen das man im Leben nicht so schnell Vergisst . Wenn alles gebacken war musste Mutter das ganze in einem Stoffsack zuknoten und Irgent wo Verstecken , Ansonsten wäre an der Weinachten nicht mehr viel übrig gewesen. Der grosse Tisch wurde für vieles benutzt ...Essen /Spielen /Basteln/ Musizieren der Tummelplatz für die ganze Familie. Küche und Wohnzimmer waren die einzigen Orte die im Winter beheizt wurden . So war s jedes mal eine Wohltat wenn man bei grosser Kälte die warme Choscht mit em Chachelofen zum Aufwärmen zur Verfügung hatte ! Im Kachelofen steckten viele Kirschen Stein Säckli die man am Abend gerne mit ins kalte Bett nahm. Neben dem Holz Backofen in der Küche hing ein grosses Holzgestell , mit altem Essgeschirr mit Hand Malereien . Zur Strasse  Seite ein kleines Fenster mit unseren beliebten ...Schüttstei... ! Das war der begerteste Ort im Hause ,da noch kein Badzimmer im Hause war ,stand immer einer davor , Auf der linken Seite ein Spiegel ,In dieser Zeit wurde noch nicht sovil Fotograviert ,aber wenn Unsere Mutter von Irgentwoher eine bekam , hängte sie die Foto an den Spiegel. Manchmal sah man sein eigens Gesicht nicht mehr im Spiegel ! Natürlich war auch nur ein Kaltwasser Hahn vorhanden . Mit heiss Wasser musste man sich am Kupferschiff am Herd bedienen !  So geschah an diesem kleinen Ort alles und ist von jedem zum Waschen, Zähne putzen , die Mutter benützte diesen Ort wenn sie kochte , dieser Ort wurde viel benutzt und natürlich auch viel gestritten darum ,aber man liebte diesen Ort !

Viele Jahre später suchte ich etwas im Esterich im alten Bauern Haus und fand im alten Hausrat und Gerümpel unseren alten Spiegel mit Fotos . Ich hab ihn an mich genommen und in den Errinerungen Geschwellgt ,darauf habe ich das Folgende Gedicht im Baselbieter Dialekt Geschrieben .

 

                           dr Spiegel 

Ganz Vergässe uff em Esterich obä

Verstaubt und vo dä Spinnä ganz Verwobä 

innärä Chischtä hanin gfunde 

dr alti Spiegel z 'underscht undä 

s'hett mi grüüslig Wunder gho 

was do ächt als wird fürä cho 

so hani fyn und sacht 

d'Spinnäbubbelä uf Zeit gmacht

so si denä no dis no 

Chinder Gsichter fürä cho

dr Kurti dr Peter dr Migger dr Hans 

und do no im Huusierer Schaub si Franz 

Buebä Träum di wärde wach 

und do s Spiel miteme Schiffli am Zunzgerbach

fahr mit dä Finger witterabä 

gang in dr Vergangeheit go Grabä

gseh dunkli Schatte mach d'Augä zu 

möchte das Vergässe s'bruucht si Ruh 

Doch s'ganzä loot mr no kei Ruh 

dr halbi Spiegel isch jo no zu

do Früündä eine zwee 

und do no es Hämpfeli und nohär keine me

ha afo Riebä Fägä 

bi ganz us em Hüüsli cho derwägä 

kei Staub me druf und keini Spinne 

 s'hett jetz es Licht drinnine gschinne 

I gsee jetz scho mis ganze Gsicht 

es Spieglet drinn mi Läbens Gschicht

und do es Bild vo mir i Luegs tuusigmol aa 

immene Silberrahme stand ich als Maa 

schwere Schnee lit uff em Haag 

es schiet e chalte Winter Daag

dunkli Wulche kahli Bäum 

d'Landschaft still als öpp si Träum 

dä Maa im Bild ich lauf drvo 

due tiefi fiefi Spurä hinderlo 

ich lauf ä schmale Wäg Durus 

sowitt i gsee kei Mönsch kei Huus 

dr schmali Wäg gang ich ellei 

ich such dr Fiedä ich such es Heim 

Gschgpürsch mi Lascht , i fühl mers noch 

i führ für mi es Inners Gschpröch 

i stell ä Froog , wett Antwort ha 

vom Änd vom Wääg vom änedra 

s'Bild vo mir s'hangt in dr Stube an dr Wand

es Stück vo mim Lääbe git mr do d'Hand

und deet ich jetz mi Spiegel froogä

zum Ändstück vo mim Lääbensobä

mi Spiegel geeb mr denn z'Verstoo 

d'Antwort ellei muesch däm do Oobä Überlo 

e dicki Trääne rugelet über mi Backe durab 

s'hett's niemerts gsee ,i butz sä gschnell ab 

doch d'Suune schient alleweil no durs Fänschter duri 

i hoff si wird no lang mi Begleiter si !

 

Die ganze Küche war schwarz vom Rauch der Holzkoch Herd und der grosse Backofen taten das mit ihrem Rauch dazu , doch es störte unser Familien Leben nicht denn wir fühlten uns wohl in diesem Haus!

 


Baselbieter Chirsibluescht ! 

Kirschen waren jedes Jahr eine Geld Einahme die meine Eltern sehr gut gebrauchen konnte und natürlich auch darauf Angewiesen waren. Natürlich musste jedesmal auch die Natur mitspielen . Im Frühling wenn die Bäume mit ihrer Blütenpracht so da standen , durften die Nächte nicht zu Kalt werden , ansonsten die Kirschen Ernte Teilweise oder auch ganz ausfiel ,was für unsere Familie zu Rigerosen Einschrenkungen führte . Das war die Zeit in der unser Vater immer Nervös und und Angespannt war , wenn man es auch noch nicht Verstand warum ,es war die Zeit da man Fehler und zuviele Fragen Vermeiden musste ! Die Kirsche Ernte war jedes Jahr eine Strenge aber auch eine Schöne Zeit . Nach der Schule musste musste jedes von uns direkt zu Fuss auf unser Feld hinaus und auf die Leitern ! Von der Verwantschaft oder Kolegen meines Vaters kamen immer Leute um zu helfen . Da gabs immer viel zu reden und manchmal haben wir Kinder auch Gesungen währent der Arbeit. Sicher war man bemüht den Korb so schnell wie möglich zu Füllen , um sich bei Mutter und Vater zu Brüsten ,dass man schon wieder leeren musste . Denn in dieser Zeit Verspürte man noch keinen Stress und Druck , wie schön war es doch immer wenn Vater sagte es gibt .... Znüni oder Zwieri ... auch das gehörte jeden Tag zur Arbeit , man sass zusammen im Gras . Es gab von der Eigenen Schlachtung Speck und Rauchwürste,Käse . Von der Mutter selbst Gebackenes Brot , Most und Süssmost oder Holdernsirup selbst gemacht !  Die Auswahl war immer die Gleiche ,sicher hätte man auch Schokolade oder Pommes-Chips genommen ,aber mann Akzeptierte was Mutter Verteilte . Sicher sind wir nicht eine Kinderschar von braven Lämmchen gewesen , o nein ,auch wir versuchten Aufzubegeren oder zu Reklamieren . Aber wir kanten unsere Grenzen die uns die Eltern setzten , Die Mutter zog einem die Ohren lang oder seitlich an den feinen Haaren ! Wenn Vater Eingreifen musste setzte es auch manchmal einen Klapf aus. Was sicher nicht als Schlagen ,sondern als Züchtigung ausgelegt werden kann.

Chirsizyt 

Im Baselbiet isch Chirsizyt swird durane gunnä 

s'wird brichtet uff dä Bäume oobä 

und mänge Chratte gfüllt bis zoobä 

dr Ätti schtellt jedem d'Leitere a 

und seit bindet euch denn a

wie mänge isch scho aabe gheit

und hett drbi dr Ruuge verheit 

d'Fraue hei jetz au vill z'schaffä

müesse ussteinle und Gumfi mache 

und luege das gnueg z'Ässe und s'Trinke do isch

es chömme vill hungrigi Müüler an Tisch 

Jetz gits die guete Chirsischpiese 

Pfannchuchä Chirsipfeffer und ä Weihe 

ä Kaffi und ä Schnaps drzu s'sig guet gegä s' Bleiä

Im Baselbiet isch Chirsizyt 

jetz wird durane gunnä 

frühner ischs halt herrlich gsi 

do hett mä drzu no Gsungä !

 

 Was meinem Vater immer Nachgesagt wurde , ist dass er immer ein guter Tänzer und ein Jarmör gewesen sei ,auf dem Tanzboden lagen ihm die Frauen zu Füssen !

 

So lernte er meine Mutter kennen . Sie war die Tochter eines Bauern in Ärmlichen Verhältnissen . Bald merkte er dass sie die Frau war mit der er das Leben Verbringen wollte . 1927 Heiratete er unsere Mutter und übernahm später Hof und Land und Arbeitete nebenher in der Giesserei . Meine Grossmutter stammte aus der Dinastie Buser aus der sich der Cusain Pius entwickelte ,der Ehemalige und weltbekannte Entfesslungs Künstler Pius BUSER .

 


 PIUS BUSER Entfesslunskünstler Cusain meiner Mutter !

Man sieht dass unsere Gene von Verschieden Elementen zusammen gefügt wurde .

 

                                        

In der Gemeinde wurden Schuhe mit Holzsohlen zum Verbilligten Preis an Minderbemittelte Familien abgegeben . Somit trugen natürlich auch die Rattaggis Buben Holzschuhe . Heute würde man von Diskrimirung Reden ! Denn in der Schule sah und wusste jeder aus was für einer Schicht der Schüler kam ,wenn man seine Schuhe sah . Die Benotung in den ersten 3 Jahren war immer mittelmässig- gut .  Betragen  sehr gut  Fleiss sehr gut ! Danach kam der Lehrer wechsel in der 4. Klasse . Ein junger Lehrer kam aus der Inner Schweiz in unsere Schule,wenn er eines nicht ausstehen konnte waren es die Kinder von der unteren Schicht, wenn man noch der Evangelischen Glauben hatte merkte man es doppelt ,dass er uns nicht mochte . Für mich und meine Mitschüler waren es 2 Schlimme Jahre unter Seiner Führung . Zu Hause  gedraute man nicht zu Jammern ,denn wir wurden gelehrnt dass man durchhält und nicht Aufbegehrt ! Die Schulnoten sanken bis zum Genügent ,Fleiss und Betragen fielen von sehr gut auf genügent. Denn je mehr man Schläge bekam und schlechte Noten, begann en wir uns zu wehren und zu Revoluzzen ! Die 6 Klasse war die Vorbereitug für die Sekundarschule mit einem Lehrer wechsel . Für mich war der Verlauf gut und besser , das ganze brachte auch wieder besseren Noten Aber immer noch wurde einem gezeigt woher man kam, und wohin man gehörte . In dieser Zeit fing die Fazination Musik in den vorder Grund ,ich trat in die Knabenmusik bei ,übte immer fleissig auf meinem Bariton ,denn es machte mir grossen Spass . Grosser Einsatz beim Üben das war kein Muss , brachte mir bald die erste Stimme zu . Mädchen waren in dieser Zeit Ausgeschlossen im Musikverein.Zwei Jahre später bin ich schon bei der älteren Gruppe eigetreten und den B Bass übernommen und wir wurden schon Einheitlich Eingekleidet !

1957 Knabenmusik Sissach

Der Ritmus in mir hat mich schon in den jungen Jahren gepackt , denn das Basler Trommeln lag mir immer ein Kribeln in den Händen . Aber die Arbeit zu Hause ,die Musik und natürlich die Schule waren mehr als genug , mehr hätte unser Vater nicht Toloriert . In der Nachbarschaft wohnte ein Militär-Tambur ,wenn er hinter dem Haus übte sah und hörte ich ihm immer Intressiert zu , darum schenkte er mir ein paar Trommelschlegel , was mich dazu bewog Heimlich zu Trenieren. Lange Zeit waren die Schlegel und ein Stück Gummi zum Üben darauf meine verschworenen Begleiter ! Im Versform Schreibt sich das so ...... 

als chleinä Schüler           

Y ha als Chlain Pfüderie no keini Notä kennt 

 und doch hett mir bim Drummle mis Fasnachtshärzli brennt 

 Stolz uffem Daburettli mit nüt als Fantasy 

 hanich amme welle Üebe ä Drummel Melody 

 Us Holz ä rundi Schachtlä hett mir für d'Fasnacht glängt

denn dodermit hett mer d'Mueter d' Lieblings Trummle gschänkt

Mis Drummelschlegel Päärli,si gsi für mi als Chind 

Vo allne minä Sache s'ganz Joor mi beschti Früünd

drum hanisi im Gheime mit mr gnoo ins Bett 

so wie es Maitli sis Ditti , dur d'Nacht gärn bi sich hett !                           

 

Als Junge Handierte ich immer gerne mit Holz Säge / Hammer / Nägel und Schrauben ,hatte auch immer Freude an dieser Arbeit ,hatte auch immer Vorstellung einmal dieses Handwerk zu Lernen . Aber meistens kommt es anders als man Denkt !                                          Unser Metzger in der Nachbarschaft fragte unsere Mutter nach einem Ihrer Buben ,um nach der Schule oder an Freitagen in der Metzgerei und im Schweinestall mit zu Helfen bei der Arbeit . Ich war damal in der 6 ten Klasse . Nach meiner Meinung wurde nicht gefragt , es wurde einfach bestimmt dass ich gehen soll . Die Mutter war sicher froh wenn es zwischendurch ein Maul weniger zum stopfen gab. Das Arbeiten war ich von zu Hause ja gewöhnt , so war dieser Einsatz nichts Ungewöhnliches für mich . Es gab ja auch viele Vorteile für mich ,jedes mal musste am Abend der Schweinestall gereinigt und ca.100 Schweine Gefüttert werden . Danach durfte ich die Dusche im Haus benützen , und was mir besonders zusagte war das jeweilige Essen , da gabs immer Fleisch auf den Tisch , für mich war das immer Genuss pur . Von meinen Geschwistern wurde ich Beneidet wenn ich von der Vielseitigen Kost Erzählte , aber um die schwere Arbeit die ich Verrichten musste beneidete mich niemand !

 

            

 

 

 

 

              

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

                                                                   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deine Mutter denkst?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deine Mutter denkst?


Eüsi Mueter

 Für mich war Sie wie die Helvetia auf dem Franken Stück , die Starke die Strenge Mutter wechselte sich mit der Lieblichkeit ab , sie Beschützte uns in jeglichen Momenten aber lies auch die Bestrafung nicht aus wenn es sein musste . Was sie nicht Leiden konnte wenn eine Arbeit die sie einem von uns Kindern aufgab , nicht ausgeführt wurde . dann kamen kleinere Bestraffungen wie an den kurzen Haaren ziehen . Am Montagabend lauschte man der Musiksendung an der die Geburtstags Wüsche der Leute Erfüllt wurden . Wenn die Allgemeinen Nachrichten liefen wussten wir , dass wir Ruhig sein mussten , sonst warf der Vater Strenge Blicke in die Runde !   

 

Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit der Mutter in den Sinn kommt?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit der Mutter in den Sinn kommt?

Garten Arbeit war für unsere Mutter fast wie Glückseligkeit , neben all der vielen Arbeit die Familie und Hof brachte , merkte man jedesmal im Garten dass sie sich hier am Wohlsten fühlte . Hier wurde immer mit einem Meter und einer Richtschnur Gearbeitet . Wenn sich die Bohnen an den 3 bis 4 Meter hohen Stöcken empor gewachsen waren , konnte sie am Gewächs empor sehen ,mit Ihren feuchten Augen strahlte sie eine Gewisse Zufriedenheit und Glück aus ! In meinen Kinderjahren konnte ich noch nicht Realisieren warum ..... Heute weiss ich es ! Wenn wir Buben am Muttertag oder an Ihrem Geburtstag jeder mit einem Selbst Gepflückten Feld Blumen Sträuschen vor Ihr standen , weiss ich dass Sie am Liebsten die ganze Welt Umarmt hätte .  

Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Woher stammt deine Mutter? Was weisst du über ihr Leben? Wie hat sie den Krieg erlebt?


Kirschen Anahme in Sissach anno 1928

 

Kirschen gehörten zum Leben meiner Mutter ,  In den Kargen Zeiten und von zwei Weltkriegen geprägt wuchs unsere Mutter in unserem Haus auf. Mit ein paar Kühen und Geissen Verdiente unser Grossvater das wenige Geld für seine Familie ! Mit 10 Jahren verlor sie Ihre Mutter bei der Geburt von Ihrem jüngsten Bruder. Wenn sie das wenige von dieser Zeit Erzählte , zeigte sie eine Traurigkeit wie man sie bei Ihr nicht viel kannte . Mit der Urgrossmutter Barbara Hofer - Häuselmann half sie dem Vater die zwei jüngeren Brüder und die Familie über die Runden zu bringen . Da blieb für ein Mädchen keine Zeit für eigene Vorstellungen und Visionen für das eigene Leben : Ich selber habe nie ein Schulzeunis von Ihr gesehen , doch wenn ich aber an die Saubere alte Schrift die Sie beherschte zurück denke ,bin ich überzeugt das Sie eine gute Schülerin war , die leider Ihre Visionen nicht Umsetzen konnte !  

 

Wie würdest du sie beschreiben?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Wie würdest du sie beschreiben?

Unsere Mutter die alles Könner Frau , unsere Kleidung war nicht immer neu , denn alles musste von den älteren Geschwister ausgetragen werden . Aber alles was wir trugen , war in mühseligen Waschtagen vor dem Haus Gewaschen und nachher Geflickt worden ,jeder von uns war immer sauber gekleidet . Wenn die heutige Jugend teilweise Hosen tragen mit Löchern denke ich mit wohlwollen an unsere Jugendzeit und unsere Mutter zurück ! Natürlich war mit der Wolle Stricken etwas das die wenigen freien Minuten und Stunden im Tag Ausfüllte , Pullover mussten ja immer in 4 facher Ausführung Gestrickt werden ,umso grösser war Ihre Genugtuung wenn Sie Ihre Buben um sich hatte mit Ihren Selbst Gestrickten Sachen !   

Wie hast du sie als Mutter empfunden?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Wie hast du sie als Mutter empfunden?

MUTTERHÄNDE !  ( im Gedanken an unsere Mutter )

Wenn Mutterhände sich falten,am Abend zum Gebet                                                                       mit Freuden oder Sorgen , das Kind ins Bettchen legt                                                                   Eine Mutter ihr Kind über alles liebt                                                                                               es mit zarten Händen streichelt und umgibt                                                                                   und wird die Mutter älter, das Kind wird langsam gross                                                                    es wachsen auch die Sorgen , sie lassen Mutter nicht mehr los                                                      Bald geht das Kind in die Fremde , löst sich aus Mutters Hand                                                          es kommen dann die Briefe aus einem fremden Land                                                                      Der Mutters Haare werden grau, die Hände werden alt                                                                    die Mutter blickt zurück und denkt  : so ist es halt                                                                          Das Kind ist längst Erwachsen, weiss stets wo Mutter ist                                                               und hat es einmal Sorgen...... es Mutters Briefe liest !


Ich Glaube besser und schöner wie im Gedicht kann man unsere Gefühle , (die wir leider viel zu wenig zeigten ) nicht Beschreiben !

Ein Liebesbeweis in der Heutigen Zeit sei es jetzt Echt oder nur Getäuscht , wird vor allen Leuten geküsst und getrückt ! Als Kind habe ich eine Zeit Erlebt in der man sich anders Ausdrückte und zeigte was man dem Gegenüber Sagen wollte ! Was war das noch für eine Innerliche Genugtung wenn einem die Mutter über den Kopf strich und sagte Danke Seppli , in Ihren Augen sah man mehr als Tausend Worte ! Sie nannte uns Ihre Buben , ich weiss noch gut wie Ihre Augen Glänzten wenn Ihre Buben am Muttertag jeder mit einem Busch Schlüsselblümchen oder Maierriesli in der Hand vor Ihr standen !

Gedicht : 

Es si zwar Bäum no grau und kahl ,

bim erschtä warme Sunnestrahl ,

Doch d'Mattä lüchte wunnig grüen,

wenn d'Oschdergloggä lüte dün !

d'Forsytiä, die gääli Bracht ,

isch no zu in derä Chaltä Nacht 

doch wenn d'Suunä fürä chunnt

isch sie die erscht, wo sich denn suunt 

Was grau isch gsi, wird wieder grüen

und die gääle Schlüsselblüemli blüä 

das isch im Frühlig halt si Sprooch 

sie bringt is d'Ufferstehig noch !!

Was waren ihre herausragenden Eigenschaften?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Was waren ihre herausragenden Eigenschaften?

Trotz der grossen Arbeitsbelastung war sie immer ein Geduldiger und Einfühlbarer Mensch , wenn ich daran denke wie sie Ihren Vater in den letzten Monaten als er schwer Krank war noch Gepflegt hat , Hut ab vor Ihr , denn niemand sagte Dank für alles . Denn es war Selbstverständlich was Sie machte , Sie Jammerte nie ,nichts war Ihr zuviel  So war Sie ....unsere Mutter ! Auch als Köchin ist Ihr immer alles geraten was Sie in die Finger nahm . Ich wundere mich heute immer noch , wie Sie in der Küche mit null Einrichtung ,so gute Gerichte herstellen konnte.

Aus Mutters Koch-Notizen ! Ihr Slogan war ......

Warm die Speise , kühl der Trank , dann wird kein Teil des Körbers Krank !

Chirsi Pfäffer :  Gedörrte Kirschen in wenig Wasser weich kochen ,danach Zuckern ! Mehl (Maizena ) und Milch, zu dünnem Teiglein gerührt , langsam beimischen ! Zimtstengel beigeben ,wenn nötig nachzuckern .Kurz vor dem Anrichtenim Anken geröstete Brotwürfeli darunterrühren. Die Mischung ,halb Kirschen halb Zwetzgen , kann Empfohlen werden .

Vogelheu :  Brotschnäfeli Anrösten, pro Person ein Ei und eine halbe Eierschale Milch daruntermischen Salzen oder mit Zucker süessen. Dazu Apfel oder Birnenschnitze frische Kirschen oder Zwetzgendampf, Oder Apfelmues ,wenn gesalzen dann Kaese dazu Servieren !

Öpfelchrauschi : Saure und süesse Äpfel schälen und zerschneiden, mit Wasser und Zucker kochen .     In der Prägelpfanne in der Zwischenzeit kleine Brotschnäfel im Fett gelb rösten und anschliessend den Äpfeln beigeben und vermischen .Mit Sultaninen und Zimt abschmecken !

Schnäggechnöpfli mit Schnitz : Selbstgemachte Schnäggechnöpfli ( mit Löffel, Messer oder Sieb gemacht ). Süesse oder saure Apfelschnitze werden in einer zweiten Pfanne weich gekocht und dann wie folgt angerichtet : Eine Lage Chnöpfli , eine Lage Apfelschnitze mit Zimt Bestreut  !

 

Was habt ihr alles zusammen unternommen?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Was habt ihr alles zusammen unternommen?

 

In einer Grossfamilie hatte eine Mutter keine Chance nur mit einem Kind etwas zu Unternehmen , es waren immer alle da . Sonntag wenn ein Spaziergang zu unseren Feldern Angesagt war , musste man mit , da gabs kein wenn und aber . Sicher waren wir im Gewissen Alter auch nicht immer Begeistert und propierten zu Revoluzen aber Mutter gelang es immer Ihre Schäfchen Einzureien . Manchchmal musste auch Vater Druck machen , aber in solchen Sachen lies er seine Frau schalten und walten ! Wenn sich Mutter Vehement durchsetzte hatte er immer ein kleines Lächeln im Gesicht !

Ich weiss noch gut , wenn wir vor dem Haus standen und warteten , kam Mutter raus dann wurden unsere Ohren Kontroliert ob sie sauber waren , wenn nicht wurde eine Haarnadel aus Ihren Haaren gezogen und mit dem Nastuch wurden die Ohren geputzt . Was vielmals nicht immer eine Beliebte Prozetour war ! 

 


Euse Ätti ä villsitige Mensch !

 

 

Hast du dich an deine Mutter gewandt, wenn dir etwas auf dem Herzen lag? Woran erinnerst du dich speziell?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Hast du dich an deine Mutter gewandt, wenn dir etwas auf dem Herzen lag? Woran erinnerst du dich speziell?

Der Wunde Punkt an der Schulzeit sind natürlich die Zeugnisnoten oder die Strafaufgaben die man bekommen hat . Das war immer das Proplem zu welchem Elternteil ,bei aller Strenge der Mutter spürte man bei Ihr das Verstehen Begreifen und die Liebe in dieser Sache ! Beim Vater wurden Strengere Richtlienien gezogen . So Versuchte Sie die Sachen meistens ohne Vater zu Lösen . Sie hatte eine Salbe für jede Wunde , ein Kraut fur jede Krankheit und ein Ohr für alle Sorgen . Wir sagten es Ihr zuwenig aber wir schauten zu Ihr hinauf und Vergötterten Sie !

  Denn für die Wärme im Haus und in unseren Herzen war unsere Mutter Zuständig ! 

Welches war der Beruf deiner Mutter, bevor sie heiratete? Hat sie diesen Beruf auch nach der Heirat ausgeübt?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Welches war der Beruf deiner Mutter, bevor sie heiratete? Hat sie diesen Beruf auch nach der Heirat ausgeübt?

Die Kindheit die unsere Mutter Erlebte lies für eine Bauerntochter aus der unteren Schicht keine Berufswünsche zu , was sie früh lernte war eine Familie zu führen , denn sie war ja in einem Mutterlosen Haushalt aufgewachsen . Nach Ende der Schulzeit musste Sie zu Hause Arbeiten ,bis sie unseren Vater kennen lernte und selber eine Familie Gründete ! Ob Sie Träume und Visionen hatte war beim wenigen das Sie Erzälte aus dieser Zeit nie ein Thema !

Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Hatte sie Hobbies oder Leidenschaften? Was konnte sie besonders gut? Was machte sie besonders gern?

Sonä Larve mit Verstuunter Miene .... gseet in jedes Häärzli iinä !


Die Fasnachts-Larve die unsere Mutter viele Jahre trug !

 

Der Arbeitssamen Frau ,der nichts an Einsatz zuviel war , hätte man es nicht Zugetraut das Sie 2bis3 TAGE im Jahr eine Larve Anziehen würde um mit Leuten zu Intrigieren die nicht wussten wer unter der Larve war . die Freude und der Spass daran merkte man Ihr schon Tage vorher an ,was man bei Vater nicht Sagen konnte , er hatte für Fasnacht nichts am Hut . Aber hier lies Mutter eine Überzeugte Emanziption zur schau legen und setzte Ihren Willen durch .Der Fasnachts Funken sprang auch nur auf 3 Kinder über , die andern tatens mit Vater gleich . Mich Faszinierte Mutters Leidenschaft so sehr ,dass Fasnacht bis ins hohe Alter dazu gehörte .

 

 

Wie haben sich die Eltern kennen gelernt?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Wie haben sich die Eltern kennen gelernt?


Meine Eltern mit der jüngsten Tochter

 Allzu gerne wüsste ich wie sich die zwei in den jungen Jahren getroffen haben , was ich weiss dass Vater ein guter Tänzer war . So vermute ich dass das zusammen kommen beim tanzen war . In den Jahren um 1925 war es für einen (Tschingg ) so nannte man die Italiener in dieser Zeit, nicht so leicht war , ein Mädchen an zu Lachen .

 

Wie kleidete sie sich? War ihr das wichtig?
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2.1.  Meine Eltern – Meine Mutter.

Wie kleidete sie sich? War ihr das wichtig?

Die Baselbieter Werktagstracht war meistens die getragene Kleidung für die Haus und Gartenarbeit , darin fühlte Sie sich wohl und Bestätigte Ihre Einstellung für Ihre Arbeit als Mutter und als Allraunderin und Führungs Person in Haus und Hof! Wenn auch unsere Kleidung nicht auf dem Neustem stand waren , Sauberkeit war ein wichtiger Faktor in der Eistellung von unserer Mutter , Sie Versuchte immer diese Einstellung auf uns Kinder zu Vermitteln. Seis mit Manenden oder Güetigen Worten und wenn das nichts Nützte mit aller Strenge durch zu setzen . Wenn die grosse Kinderschar es nicht immer Begreifen wollte ,es war und blieb doch immer unsere Mutter .   

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deinen Vater denkst?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an deinen Vater denkst?

 

 

 


So wies Bild alles seit .... so isch Är gsi !

 

 

Vaters Stolz war seine Familie , ein Alleskönner ohne Alüren aber sicher mit Visionen . Aber seine Finanzen liessen die Umsetzung nicht zu . In meiner Kindheit hörte man Ihn noch mit der Mandoline spielen und dazu Singen . Neben der Landwirtschaft Arbeitete er noch in der Guss Giesserei ,in dieser Zeit gab es noch kein Atemschutz ,jeden Abend kam er nach Hause schwarz vom Russ von oben bis unten , was sich natürlich auf seine Gesundheit Auswirkte .

Gedicht :         Sis Lääbä !

Wie goots bi dine Läuf und Krisä ,du bisch so Chäch und Chreftig gsi . 

Gäll he mä ghört zum alte Yisä, die Stechste Bäum gön schlieslich hi . 

Lueg zerscht hett d'Liebi g'Wätterleichnet , mit Chrüz und Chräbel hetts eim gstupft  

Hett eim am Grips gno ,  gschüttlet zeichnet und zum siebtä Himmel usä gschubst    

Wies halt so goot bi eusere Gattig die Landluft hett eim Ähli gmacht   

So Rauch und Rumplä isch nit Wattig  es Dängelet eim dass d'Schwartä chracht   

als zeechsti Fründ si Not und Sorgä wenns Doggeli uff eim chneut    

hei Greuel ygsetzt bis am Morgä  und hei eim  d'Ruh und dr Schlof verheit    

und d'Chreiäfüess si an de Auge und d'Runzle an dr Stirne cho   

d' Joor heimi beizt mit starcher Lauge  so bini und so standi doo    

so Zeech wie Lääder klopft und dängelet  und wenn mis Lääbe ringlet biegt   

i wehr mi wenns mi umme bänglet  und stämm as mi nit ummä biegt    

Wies gieng , wies halt so goot im Lääbe  mä chunnt wie Pfirsich sydig zart  

es packt eim a, mä chlopft drnäbe mä schindet bis dass dr Bloosbalg gart   

alt Yisä , so hanich nit gwettet mä kämpft bis eim das Liecht usdreit   

bis das mä eim im Sarg ybettet d'Füess voraa zum Huus usdreit ! 

 

Mein Vater war und bleibt ein Mensch ...... den ich Bewundere !

 

   

Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit dem Vater in den Sinn kommt?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Gibt es ein bestimmtes Bild früheren Glückes, das dir im Zusammenhang mit dem Vater in den Sinn kommt?

 

 Vaters Freundeskreis  war nicht gross ,erstens hatte Er nicht viel Zeit zweitens hatte man nicht Geld im Überfluss für Restaurant besuche . Da war der Mayer Niggi der besass in Sissach ein kleines Spezereien Lädeli , und der Wyscardi Bruno von Gelterkinden der Röstete in den Wintermonaten jeden Samstag Maroni auf dem Dorfplatz . Samstag nach Feierabend besuchte er Sie jeweils zu einem Schwatz unter Männer ,natürlich mit Wein oder Bier , wenn es manchmal spät war und auch viel Getrunken wurde, merkte und hörte man es schon auf dem Hausplatz wenn er Singent ins Haus kam , meistens wars das gleiche Lied

( Dragoner stolz zu Pferde sitzt, hell in der Sonn der Säbel blitzt ,es Schnauft das Pferd voll Lebenslust und Stolz des Reiters Brust )

Was Er aber in jeder Sytvation nicht vergessen hatte waren seine Kinder , denn wir warteten immer auf Ihn wenn es noch so spät wurde , denn von Wyscardi brachte er Maroni oder von Mayer Niggi gefüllte Oliven nach Hause . Auf das kleine Bettmümpfeli wollte keiner Verzichten denn das wenige Genossen wir in vollen Zügen.

 

 

 

 

 

Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Woher stammt dein Vater Was weisst du über sein Leben? Wie hat er den Krieg erlebt?

Euse Ätti !

Unser Vater ein Unikat Sondergleichen das man Liebte aber auch grossen Respekt Entgegen brachte .In seiner Strengen Art Strahlte immer noch ein wenig Liebe neben her ! Er war ein Alleskönner in Wirklichkeit mit einem grossen Einfühlungs Vermögen auf uns Kinder. Er war ein Mann mit vielen Visionen , die Zeit aber in der er Lebte lies es nur wenigen zu diese zu Verwirklichen ! Aber mit dem wenigen das er hatte ,machte er das beste daraus ,bei der Arbeit strahlte er meistens Glückseeligkeit aus ! Was es von ihm Abverlangte eine so grosse Familie ,in einer Wirtschaftlich schlechten Zeit durch zu bringen,kann ich erst heute auch im hohen alter Realisieren und den Hut ziehen .

Der Name RATTAGGI  so Markant er tönt so Markant ist sein Werdegang !  Unser Grossvater Marco Rattaggi Seelig ist im Jahre 1888 in seinem Heimatdorf aufgebrochen um der grossen Wirtschafts Kriese ,die in Italien herschte zu entfliehen . Eine Zeit ohne Bahn oder Auto . So musste er sich mit dem Rucksack auf dem Rücken zu Fuss durch Frankreich auf den Weg machen  All zu gerne wüsste ich was er alles Erlebt hat in einem Zeitraum von gut einem Jahr bis er in Baseland angekommen war . Mit Gelegenheits Arbeiten hielt er sich über Wasser . Die Richtung Basel trieb in an , weil es auch ohne Telephon und Radio durch gesickert ist , dass in der Westschweiz ein Tunnel gebaut würde für die Eisenbahn . Das war der Antrieb führ in den langen Weg mit den vielen Stapazen auf sich zu nehmen .  Leider wurde in dieser Zeit noch nichts Aufgeschrieben und später wurde auch nicht viel gefragt oder Erzählt zu dieser Zeit ! Was man später noch wusste dass unser Grossvater ein Speziel guter Strukturen Gibser war und Figuren in allen Formen an Decken und Wände Zauberte . Auf der langen Wanderschaft lernte er ein junges hübsches Mädchen kennen. Zu welcher Zeit weiss man leider nicht , Ihr Name Marie Luies Vothie  geboren und Gelebt in Lyon in Frankreich. Allzu gerne wüsste ich wie er damals zu deren Zeit ohne Post mit Ihr Kominiziert hat . Grossvater lebte zu dieser Zeit in Chilchberg im oberen Baselbiet  in einer selbst Gezimmerten Baracke . Arbeit hatte er in der Gipsplatten Herstellung in Trimbach und musste alle Tage einen Fussweg von 2 Stunden zurück legen. Jede freie Stunde half er den Bauern im Dorf mit Arbeit aus, und wurde so gut Akzeptiert ! Das war eine Zeit in der so ein Fremder Fötzel oder wie sie zu dieser Zeit Genannt wurden ein Tschingg nicht immer gerne gesehen war . Er war einer der ersten und noch wenigen Imigranten im Baselbiet . Seine Aufgeschlossene Art half ihm diese Zeit zu Überwinden . 1898/99 suchte Ihn und fand das Gesuchte unser jetzigen Grossvater im Baselbiet und Lebte bei Ihm .  Schon bald mussten die Hochzeitglocken Läuten , denn am 09.11.1900 kam mein Vater auf die Welt . Wie die Hochzeit ,oder wo und wie die Geburt abgelaufen ist weiss man natülich leider nichts ! Unserem Vater folgten noch 9 Geschwister :   

Joseph / Charly / Jagues /Peter / Gustav / Hans / Margrit / Max / Jannet / Hulda                                                                                                                                                  

 Alle Verheirateten sich im Baselbiet und vergrösserten wieder mit vielen Kindern  den Name Rattaggi weiter ! Was für ein Kampf ums Überleben es war für unsere Grosseltern weiss man nicht man kann die Belastung die sie hatten nur Vorstellen ! Als Kleinkind war ich nie gerne bei unserer Grossmutter , leider ist aus dem früheren Hübschen Mädchen eine alte Verhärmte und Unglückliche Frau geworden ! Was ich als Kind noch nicht wusste warum . Sie ist am 19.01. 1949  Verstorben . Sicher konnte Sie nie Ihre Heimatstadt oder Verwante Besuchen und sicher konnte nicht viel Dank für Ihre Leistung entgegen nehmen . Es war ein Leben in der Fremde mit viel Entbehrungen !   Grossvaters Glaubensrichtung war als Italiener natürlich Katolisch . Von Chilchberg musste man die nächste Kirche in Sissach besuchen .Musste natürlich immer zu Fuss Zurück gelegt werden . Für Kinder und Eltern eine grosse Belastung , so kam es dass die Kirche nur selten oder gar nicht besucht wurde ! Als mein Vater das alter für die Komunion Erreicht hat wurde sie Ihm Verweigert , weil man sie nicht kannt und nie gesehen hatte . Den 2 nächsten Brüder Charly und Jagues erging es gleich und wurden auch nicht Komuniert . Der Evangelische Dorfpfarrer einigte sich mit unserem Grossvater und die drei wurden dann Evangelisch Konfirmiert ! In der Zwischenzeit wurde im Nachbardorf Gelterkinden eine Katolische Kirche gebaut und so konnte sich der rest der Kinder dem Katolischen Glauben zuwenden ! Viele Jahre Später brüstete sich mein Vater mit Stolz...... Was sein Vater für ein gosser und Weitsichtiger Mann gewesen sei , da kann auch ich mich noch Anschliessen !  Für die Italiener Kinder war es auch in dieser Zeit sich ein zu Gliedern , zur Armut die sie immer wieder zu spüren kamen, war das Ausgrenzen und einem Zeigen dass man eine andere Landes Zugehörigkeit hat . Mit der stetigen Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit schafften sich die Rattaggi Kinder einen guten Namen . In späteren Jahren machte sich unser Vater immer mit dem Spruch bemerkbar .....Ein Guter Name Leuchtet auch in der Nacht ! Nach den Schuljahren im Dorf war keine Arbeit zur Verfügung , so musste sich unser Vater mit gelegenheits Arbeiten bei den Bauern zufrieden geben . In der freien Zeit wurde ein altes  Haus das Grossvater gekauft hatte umgebaut und renoviert . Da wurde nicht nach Kinder Arbeit gefragt, da musste ein jedes Mitglied der Familie sein Anteil ob man wollte oder nicht Verrichten. Dann kam das Schicksals Jahr 1920, wenn zu dieser Zeit ein Ausländer keine feste Arbeit Vorweisen konnte musste man die Schweiz Verlassen . So traf es meinen Vater , dass er die Ausweisung bekam um die Schweiz zu Verlassen . Er Erzählte mir später dass es ihn wie ein Blitzschlag getroffen habe . Er war hier Geboren kannte nur die Deutsche Sprache,das Baselbieter Dialekt , ist bis zu dieser Zeit kaum aus dem Kanton heraus gekommen . Der Schrecken sass Ihm in allen Gliedern wenn er an das nächste Jahr dachte. Die Einteilung bekam er als Carabineri als Mauleselführer in einer Gebirgstrain-Kompanie in den Apruzzen zugeteilt.

 

(1) Unser Vater Sepp Rattaggi 1920 Ital. Armee Geb.15.Nov.1900 Verst. 14. Juni 1960

 

  Unser Vater 1920 in der Italienischen Armee !

 

Selten kamen Worte aus dieser Zeit ,das ganze war ein allzu grosser Schock für einen jungen Mann. Die Antipartie fürs ganze war daraus zu hören ,wenn er sagte der Einzige Italiener den er Akzeptieren konnte , wäre sein Maulesel gewesen ! Das Tier war sein ein und alles , das Tier sei fixiert gewesen auf in ,dass es alles gemacht habe was er von ihm verlangte .Es sei eine Liebe gewesen von geben und nehmen , also eine schöne Freundschaft. Da gab es nicht alle Woche ein Päckli von zu Hause Schreiben war Tabu , somit sicher ein langes Jahr . Sein Spruch in späteren Jahren war ....Was einem nicht Umbringt -- macht einem Stärker !! Nach dem Einsatz in Italien war in der Schweiz einiges Passiert ,Grossvater hat sich Selbständig gemacht und mit seinen Söhnen die Strukturen Gipserei angefangen was sich sehr gut etwickelte . Manche Kirche oder Rathaus trägt Rattaggis Vertickte . Mein Vater Arbeitete auch mit seinem Vater mit . Die Rattaggi Brüder waren auch nicht alles Engel in Person . Zum Beispiel Charly ,seine Schulleistung war meistens sehr schlecht ,aber seine Streiche und Ungereimtheiten wurden so gross ,dass sich die Schulleitung und die Gemeinde Einschaltete. Durch die Pupertäre Haltung und das Verhalten von Ihm ,beschloss die Gemeinde Ihn für eine Zeit zu einem Grossbauer zu Versetzen ,um Ihn so auf einen Besseren Weg zu leiten . 6Jahre später kam er wieder zurück und reite sich wieder in die Familie ein, was Anfangs auch gut gelang. In all den Jahren wurde er ein sehr guter Bläser im Musikverein , sogar in Sissach wurde man auf den guten Bläser aus Chilchberg Aufmerksam und schon bald war er auch dort im Verein Intregiert . Alte Mitglieder sagten mir ,was für ein Instroment er am Munde hatte , er wurde bestaund . Leider war auch immer viel Alkohol mit im Spiel,so dass sein Verhalten immer schlechter wurde . In Muttez war das Kantonale Musikfest in der Höchstklasse Angesagt , Charly spielte ein Solo der Superklasse ,dass man nur so Staunen konnte ! Leider kam der Alkohol in rauen mengen ins Spiel . Bei der Rangverkündigung bekam der Verein Goldlorbeer an den Fahnen gehängt . Im Suff legte Charly den Bass auf den Boden und Trampte mit seinem ganzen Gewicht drauflos ! Das ganze hatte die folgen ,dass er aus dem Verein Ausgeschlossen . Aber auch zuhause war nicht viel Freude als das Grossvater vernommen hatte . In der Aussprache mit Ihm setzte es auch Schläge ab , was wiederum bei Charly Rache auslöste .

 



(2) Rattaggi Gipser Charly Peter und Gusti , in dieser Zeit gabs noch keine SUVA Vorschriften !

Rattaggi Gipser Charly Peter und Gusti , in dieser Zeit gabs noch keine SUVA Vorschriften !

 

Bei der Gipser Arbeiten war meistens der gleiche Ablauf , man führte die Arbeit zur Zufriedenheit aus und 1 oder 2 Monaten später ging Grossvater den Gemeinden und Kirchgemeinden Persöhnlich vorbei , um den Geldbetrag direkt abzuholen. In der Zeit nach der Aussprache mit Charly , kam er leider zu Spät . Im Namen seines Vaters holte Charly das Geld vorher ab .  Charly verschwand auf nimmer wieder sehen . Man erzählte er sei in die Französische Fremden Legion eingetreten und hörte von ihm nie mehr etwas . Das gab der Ausschlag für das Auseinander gehen der Rattaggi Brüder . Gustav eröffnete ein Gipser Geschäft in Biel-Nydau und Hans in Trimbach . Peter und Jaques zog es nach Egerkinden . Max wurde von Sissach angezogen und Arbeitete in der Giesserei Gunzenhauser . Alle Verheirateten sich und hatten viele Kinder ,die den Rattaggi Namen Erweiterten und Vergrösserten ! 

Wie würdest du ihn beschreiben?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Wie würdest du ihn beschreiben?

Vater war ein Mensch der mit uns Herzvoll lachen konnte , aber auch mit Unabdingbarer Härte Seinen Willen und Seine Linie durch setzte , heute weiss ich dass damals jeder Franken zählte ! Spätherbst und Winter war jeweils im Wald bei jedem Wetter  Holzen Angesagt , eine mühsame Arbeit die zu dieser Zeit alles von Hand gemacht werden musste , zerrte an seinen Kräften . In der Mittagszeit musste Ihm jeweils eines von uns Kinder zu Fuss das Mittagessen bringen , das er im Kesseli am Feuer nochmals wärmte . Wenn nachmittags keine Schule war , sass man zusammen am Feuer und er klärte uns über die Arbeit die noch zu tun war auf. Bei Ihm lehrnte man mit der Natur zu Leben , die Vögel die Zwitscherten konnte Er jeden beim Namen nennen . Wenn die grossen Stämme Zersägt wurden ,mussten die älteren Brüder hart zupacken , da gabs noch keine Motorsägen ,da war noch Muskelkraft gefragt . Bei Nässe und Kälte machten sie aus Weizensäcken Pelerinen und Kapuzen , da gabs noch keine Schutzkleidung zum Unfälle zu Vermeiden , die Beine wurden mit Wadenbinden Umwickelt zum Schutz gegen Schlägen und der Kälte ! Mutter hatte immer grosse Sorgen wenn er am Morgen alleine los zog in den Wald ! 



(1) Man kannte auch die Humorvolle Seite an unserem Vater !

Man kannte auch die Humorvolle Seite an unserem Vater !

Wenn Vater gut aufgelegt war Verulkte er uns manchmal , ich weiss noch ,ich wollte ihn Ausfragen über die Zeit seiner Rekrutenschule ,leider war er in dieser Sache nie so recht Redselig , diese Zeit Versuchte er immer zu Verträngen ! Das wenige machte mir immer Eindruck und als er noch sagte sie seien noch Tagelang unter Wasser Marschiert und hätten immer noch Staubige Schuhe gehabt, konnte ich in meiner Fantasy keinen Reim darauf machen ,das ganze beschäftigte mich noch im Bett . Andern Tags Sprach ich Ihn wieder an , weiss noch gut wie er darauf lachen konnte als er mir die Sache Aufklärte ! So war er unser ( Ätti )

Die Gewaltigste Kraft des Lebens, drückt sich in der zärtlichsten Form aus ........der Liebe !

 

Wie hast du ihn als Vater empfunden?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Wie hast du ihn als Vater empfunden?

 

In meiner Jugendzeit lernten wir das Wort Respekt in unserem Leben anzuwenden , so gab es bei mir einige Respekts Pesonen , an die man noch mit Ehrfurcht an Ihnen Empor schaute . Ich meine nicht Unterwürfigkeit oder Hochtrabende Einbildung , sondern Respekt vor den Anderen im Allgemeinen . Immer häufiger gibt es Gewalt gegen Amtspersonen und Polizisten  sowie es Eltern gibt die den Lehrern drohen mit einem Anwalt und im Fussball ist ein Gegnerischer Fan ein Feind ! Ich hatte immer eine Hochachtung und Respekt vor meinem Vater , es war nicht Angst , sondern man fürchtete  Liebe von Ihm zu Verlieren ! Als ich als 15 järiger den plötzlichen Tot meines Vaters Akzeptieren musste , war das ein schweres Kapitel in meinem Leben ,da musste man noch alleine mit allem fertig werden ! In dieser Zeit fehlte mir mein Vater in allen Sytvationen ! Mein Lehrmeister wusste mich zu führen , konnte den Rebell in mir immer Dämpfen, Er konnte mir viel Helfen damit ich meinen Weg selbständig finden und gehen konnte ! Dafür bin ich ihm immer Dankbar gewesen .

 

Lass dich durch das Verhalten von Andern .. nicht deinen Inneren Frieden Zerstören !

Was waren seine herausragenden Eigenschaften?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Was waren seine herausragenden Eigenschaften?

 

In der heutigen Zeit liest man oder sieht im Fernsehen von Pferde und Hundeflüsterer , wenn ich zurück Denke gabs dasselbe früher schon nur hatte man keinen Namen dafür . Wenn ein Pferd auf der Weide Graste konnte Vater eine für mich damals Endlose Zeit am Hag stehen und mit dem Pferd Reden bis das Tier bei im stand und Ihn Beschnupperte ! Der Umgang mit den Tieren war etwas das ich an Ihm immer sehr Bewunderte , Er lehrnte uns ein Tier als Gottes Geschöpf an zu sehen und immer mit Respekt zu Begegnen . Er lernte vom Grossvater die Natur zu Lieben und mit Ihr zu Leben . Wenn Er den Brot Weizen Sähte und mit dem Sähsack um den Körber über den Acker Schritt und das Korn mit einer Exaktheit Verteilte ,war er für mich eine Ikone an dem ich empor Schaute und Bewunderte! Viele mal hat er mir den Werdegang vom Korn bis zum Brot auf dem Tisch Erzählt und mich Ermahnt mit Brot immer Sorgsam Umzugehen ! Bis Heute im hohen Alter ist für mich Brot nicht einfach Brot .

Im Jahr 2010 habe ich in einer Kolume im Baselbieter Dialekt Geschrieben :

Chürzlich bini amene Abfallsack vorbi gloffe womi Nochdänklich gmacht und mi animiert hett öppis drüber z?schriebe . Dr Sack isch bis obehi voll gsi, z' oberscht isch e grosses Stück Schwarzbrot und ä halbi Gumfi Schnitte gläge, s'hett mr z'dänke gee und es Bild us dr Buebe Zyt isch mr Igfalle  . Vo derä lange lange Rohrposcht , wo mir chönnte euse Überfluss vo Lääbensmittel wo me zum Teil in d'Apfallsäck steckt , jo i weiss,und au us Hygenische Gründ  Vernichtet werde müesse .Me sött das Rohr zu dene 850 Milione chöne richte , wojede Daag müesse Hunger lyde und nit . Für anderi Völker wüsse vo was si sölle Lääbe, und jede Daag hilflosi Chinder an Hunger Stäärbe ! Leider bliebt das mit dere Rohrposcht nur es Fandasybild ,s'Brot isch für eus do im Weschte immer no es Grund Nahrigsmittel ,in weelere Form mir Verwöhte Lüüt das au in eusem Land chönne Gniesse , für anderi Völker isch's dr Ries , d'Hirse oder Soja ! Früher hetts amme gheisse , wenn eine öppis Agstellt hett und er mit em Gsetz in Konflickt cho isch , mä speert Ihn i bi Wasser und Brot ! Will ich no inere Chli Buurefamilie ufgwachse bi , hani zum Brot immer no e bsunderi Beziehig gha . In dr hüttige Zyt ischs Apflanze vo Weize und andere Fruchtarte , wome zum Mähl Verarbeite bruucht , für die ville Sorte vo Brot wo eim Abote wärde im Lade  , isch alles nümm mit schwerer Arbet Verbunde wie früher . Hüt macht me fascht nüt me vo Hand , me hett jo für alles Maschine ! Ich bie aber no drbi gsi wenn dr Ätti mit em Säysack über dr Achsle, mit glichmässige Schritt dr'Längi no übere Acher gloffe isch ,immer wieder in Sack ine glängt hettä Handvoll Chörner use gno und se glichmässig Verstreut hett . Dass keini Lucke Entstande si, hei mir Chinder immer müesse es Büscheli Strau in Bode Stecke ,wo sch Gsäyt gsi isch . Nochhär isch alles Yigeget , Feschtgwalzt und Stei Uglääse worde . Erscht nochhär isch dr Acher im Herrgott sym Schutz und Sääge überlo worde . E mänge Sturmwind und Hagelschlag , hett z'wüsche ine d'Frucht  z'Bode gschlage ,dass mä fascht nüm het chönne Määye ! Oder wenn dr Summer nass gsi isch und d'Suune zum Ussriffe vo dä Chärne gfehlt hett ,isch d'Frucht Usgwachse und dr Ertrag isch mager gsi .s'Gäld wome drfür grechnet und au dringent nötig gha hät, hett me chönne ins Cheemi schriebe. I dänk zrugg wie mä Dröschmaschiene uffgstellt dett in dr Schüüre , die ganzi Familie und d'Nochberschaft hett ghulfe bim Drösche !Aschliessend hett mä d'100 kg Säck Weize uff e oberschte Esterig dreit zum dröchne und nochhär zum mahle für ä Eigegebruch und zum Verchaufe wieder obäabe hett müesse träge und keine het gfroogt öbs ächt nit d'schwer sig für euses Alter ! Wenns emol dr Mueter am Wucheändi nümme glängt hett zum bache , isch me zum Beck 3mol ä 4Pfünder Brot go chaufe . Das isch für eus Chind e grossi Abwächslig gsi , ä Schnitte Bäckerbrot mit Eigenim Ankä und Himbeeri oder Ärdbeeri Gumfi vo Frücht us em Garte , weisch wie guet! Punkto Broträschte es Vogelheu oder es Öpfelbröösi e so wies eusi Mueter uf ä Tisch gschtellt hett, chani hütt nur no Träume dervo .I gsee no 10-12 vier Pfünder Brot uffemä Holzgstell an dr Decki hange im Chäller , dört wosi nach jeder Bachete vo dr Mueter ufbewahrt worde si . Wenn me s'letscht ufägholt hett ,ischs Natürlich nümm so früsch gsi , aber doch immer no euses Brot !

Bi meinem Lehrmeister in der Küche an dr Wand stand folgender Spruch !

Hartes Brot ist nicht hart ......... aber kein Brot ist hart !

Dieser Spruch sollte man Vermehrt Sichtbar machen , damit der Sinn von Brot in den Köpfen bleibt .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welches war der Beruf deines Vaters bevor er heiratete? Hat er später seinen Beruf gewechselt?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Welches war der Beruf deines Vaters bevor er heiratete? Hat er später seinen Beruf gewechselt?

In Vaters Jugendzeit war selten eine Möglichkeit eine Lehre zu machen .Die Junge Generation lernte von den Eltern das Rüstzeug fürs Leben . Grossvater war in der Gibserei tätig ,somit wurde seinen Söhnen das Handwerk vom Vater beigebracht .Manche Kirche und Rathaus im Baselbiet und Soloturn wurde mit Figuren von Rattaggi Händen Verschönert ! Natürlich war nicht immer Genügent Arbeit zur Verfügung für alle , so mussten Jegliche Arbeit die Angeboten wurde Ausgeführt werden . Mein Vater war viel auf Bauernhöfen tätig , wo er sich am wohlsten fühlte wenn er mit Pferden Umgehen konnte . Das spürte man auch in all den Späteren Jahren er strahlte eine Ruhe aus , wenn irgentwo ein Pferd stand ,konnte er nicht vorbei gehen ohne ein paar Worte und eine Streichel Einheit mit im Auzutauschen ! Bei allem Temparament das er hatte ,um Tiere herum strahlte er eine Ruhe aus auf das die Pferde mit Folgsamkeit Reagierten ! Die Rekrutenschule die er im Jahre 1920 in Italien besuchen musste , war selten ein Rede Thema ,aber über seinen besten Kamerad sein Maulesel den er ein Jahrlang betreute , war des öftern ein Erzählen wert .

Hatte er Hobbies oder Leidenschaften?
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2.2.  Meine Eltern – Mein Vater.

Hatte er Hobbies oder Leidenschaften?

Sein Hobby war viele Jahre das Mandolinen Spiel ,auch hat Er viel gesungen dazu , wir Kinder waren immer Begeisterte und Faszinierte Zuhörer .  Trotz der vielen Arbeit in Feld und Stall und in der Giesserei , konnte Er sich gut Gekleidet in Zene setzen . In der Familie wurde viel Musiziert und gesungen . Auch ich war von der Blasmusik immer Begeistert und mit meinem Bruder Emil schon in der 4 Klasse in der Knabenmusik in Sissach in der Musikschule .

Im Dorf bestand damals schon ein Veloclub, in dem Vater mit den Schwestern Mina und Martha Mitglied waren ,und zusammen verschiedene Velo Touren Unternahmen .Natürlich waren dieVelos nicht auf dem Neusten Stand ,auch nicht mit 10 oder mehr Gängen     versehen ! 

 

 

 

 

Was fällt dir spontan ein, wenn du an deine Eltern als Ehepaar denkst?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Was fällt dir spontan ein, wenn du an deine Eltern als Ehepaar denkst?

TOLERANZ / ACHTUNG / LIEBE / GEGENSEITIGEN RESPEKT / GLAUBEN AN DAS GUETE / die FREUDE an IHRER FAMILIE und die ARBEIT , das aufeinander ANGEWIESEN SEIN / Knappheit der FINANZEN das war der werdegang unserer Eltern ! Sicher waren auch Auseinander setzungen , Leid und Entberungen im Spiel , aber das hat man als Kind nie mitbekommen .



(1) Meine Eltern mit der jüngsten Tochter im Jahr 1953

Meine Eltern mit der jüngsten Tochter im Jahr 1953

 

 

 

 

 

Wie würdest du dein Elternhaus und euer damaliges Familienleben beschreiben?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie würdest du dein Elternhaus und euer damaliges Familienleben beschreiben?

Unsere Grossfamilie war für uns alle eine Spürbare Sicherheit ,wenn wir auch viele Streitereien zusammen hatten , standen wir immer zusammen wenn es um Familie und unseren Namen ging . wen wir auch alle als Schweizer Geboren sind und nur den CH Pass hatten , wurden wir viel von den Kindern Gehänselt ! Aber wir wussten und zu Wehren und brachten immer ein grosses Selbstbewustsein ins Spiel ,das uns immer den Weg leitete .

Wie würdest du ihr Verhältnis/ihren Umgang miteinander bezeichnen?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie würdest du ihr Verhältnis/ihren Umgang miteinander bezeichnen?

Im Gegenseitigen Respekt zueinander Versuchten unsere Eltern uns Aufzuzeigen, dass nur so einigermassen ein normales Zusammen Leben gibt . Sie Lebten uns ein Leben mit all den normalen Schwierigkeiten vor ! Zwistigkeiten trugen Sie nie vor den Kindern aus , ich weiss noch gut wenn sich unsere Eltern in einer Tonart Unterhielten die nicht Üblich war und eines von uns Kindern dazu kam , waren Vaters Worte immer die Gleichen ( d'Stuebä isch nit Gwüscht ) kehrte sich um und lief davon. Das war seine Einstellung und Art, dass wir das Geredete nicht für unsere Kinder Ohren bestimmt war !

An welchen Elternteil hast du angenehmere oder spezifischere Erinnerungen?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

An welchen Elternteil hast du angenehmere oder spezifischere Erinnerungen?

Wenn ich mich zwischen Mutter und Vater Entscheiden müsste welcher für mich der Angenehmere Teil Gewesen war , könnten sich meine Gefühle nicht Entscheiden ! Denn Mutters Liebe drückte sich anders aus als die von unserem Vater ,so sehnte man sich bei beiden nach einer Liebesbezeugung ! Wenn Er Tagelang mit einer mit einem Benzinmotor Angetrieben Fräse Holz Zersägte um nachher mit meinem älteren Bruder zu Scheitern zu Spalten . Um es nachher in Körben mit dem Heuseil über einer Rolle zum Holzschopf Hochziehen um es nachher Auf zu Schichten damit alles Platz hatte . Für alle eine Strenge Arbeit , aber man konnte in der Nacht gut Schlafen und man Freute sch was miteinander grosses Geleistet wurde . 

An was für Erziehungsmethoden, allenfalls auch Bestrafungsmethoden, erinnerst du dich?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

An was für Erziehungsmethoden, allenfalls auch Bestrafungsmethoden, erinnerst du dich?

Wenn uns Mutter auf den Vorgewiesenen Weg weisen musste war es meistens die Ohren lang ziehen oder an den feinen Haaren zu Zupfen  , aber bei Ihr war es vielmals so , dass wir Kinder zu Flink waren zum Bestrafen und wir uns so der Sache Entziehen konnten . Wenn Sie Abends dem Vater unsere Sünden Klagte ,hörte ich Ihn manchmal sagen , dass er nur Strafe wenn er uns bei der Tat Erwische . Wenn Er eines nicht Leiden konnte ,war es das Lügen , da Passierte es dann auch dass Ihm die Hand Ausrutschte , für mich war es die grössere Strafe der Liebes Entzug in dem Er nicht mehr Redete mit mir . Seine Strenge Art lies auch ein besseres und Geordnetes Leben Untereinander zu ,in unseren grossen Familie .

 

Mussten du und deine Geschwister Arbeiten verrichten? Welcher Art und in welchem Alter?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Mussten du und deine Geschwister Arbeiten verrichten? Welcher Art und in welchem Alter?

Die Arbeiten ums Haus Stall ,Tiere und Garten auf dem Feld und im Wald wurden immer mit der Mithilfe von uns Kinder Bewältigt ,wenn auch manchmal mit Murren und mit Trötzeln ,da gabs für jeden keine Ausnahme man Lehrte dass Vergnügen nach der Arbeit kam ! Natürlich konnte man das Arbeiten auch als Krafttraining machen den zu unserer Zeit gabs noch kein Anabolika um die Muskeln zu Strählen , da kam das schwere Säcke oder Holzträmmel Auf und Abladen dem Krafttraining gleich , wenn die Schulnoten auch nicht immer die besten waren , wenns um Kraft ging standen die Rattaggi Bueben immer in der ersten Reihe . Man sagte unter uns Kindern nicht Vergebens  (s`git keine witt und breit,wo s'Rattaggis Buebä z'Bodä leit ) 

Wie hielten es deine Eltern mit Taschengeld?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie hielten es deine Eltern mit Taschengeld?

Da in Mutters Geldbeutel immer Notstand war ,hatte Sie kein Geld um Regelmässig den Kinder zu Verteilen . Wenn die Schulreise 4 oder 5.- Kostete musste man zuerst zu Hause fragen ob man sich daran Beteiligen konnte , da war noch nicht alles Selbstverständlich . Als kleiner Junge war Sonntag immer die bekannte Sonntagsschule Angesagt ,von der Mutter bekam en wir immer ein 20 Rappen Stück um das Negerlein zu Beglücken das im Pfarrhaus stand . Die Versuchung war immer gross den Zwanger im Bauch vom Negerlein oder im eigenen Hosensack Verschwinden zu lassen !Ich möchte mich nicht dazu Eusern  welches von beiden mehr der Fall war ! Wenn ich heute im Pensionsalter Honorarlos in Afrika oder Asien für Swisscontact  oder Helvetas im Einsatz bin , denke ich manchmal dass ich die paarmal 20 Rappen wieder zurück gebe konnte ! Wenn 3mal im Jahr Markttag war in Sissach bekamen wir 50 Rappen und konnten damit machen was wir wollten ,da der Pferdemarkt vor unserem Haus statt fand waren unsere Arbeitskraft zum Rossbollen sammeln gefragt und wurde meistens mit einem Franken Belohnt im Gewissen Alter durfte man die Pferde Vorführen bei den Juroren , da war die Geschicklichkeit der Rattaggi  Buben im Umgang mit Pferden Gefragt und am Abend mit zwei drei Franken Belohnt .Was für und zu damaliger Zeit ein Stattlicher Betrag war . Man Lehrnte als Jung schon das ohne Einsatz und Arbeit kein Geld gab . Auch wenn unsere Schulnoten nicht immer die besten waren ,wussten wir immer wie wir uns Einsetzen konnten !    

Wie waren deine Eltern religiös eingestellt?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie waren deine Eltern religiös eingestellt?

Unsere Familie lebte mit der Natur und von der Natur ,von der man viel zurück bekam in Feld Wald und Garten , somit war auch der Glauben an Gott mit Einbezogen . Bis nach der Konfermation war der Kirchgang Obligatorisch , das fing an mit der Sonntagsschule , Kinderlehre und der Konf. Unterricht , von der Mutter wurden wir öfters Begleitet in die Kirche . Bei Vater war wie Er immer sagte der Feldspaziergang die Verbundenheit mit Gott und Kirche . Im Unterrichts Jahr Motivierte mich eine Stegreif Formation mit Ihnen zu Musizieren , was mir auch viel Freude machte und die Proben immer mit Freude besuchte, wir hatten in dieser Zeit auch viele Auftritte was Vater auch nicht Störte . Dann kam die Fasnachtszeit und es wurde beschlossen am Sonntag am Umzug zu Musizieren und sich zu Kostumieren .Davor kam aber der Autoritäre Paukenschlag von meinem Vater , der sich dazu Äusserte dass einer im Konfirmations Jahr sich nicht an so einer  Veranstaltung der Fasnacht Beteiligte , wenn Er so Redete musste das Eingehalten werden ,da gabs keine Wiederrede . So kam es dass ich am Sonntag am Strassenrand stand und Zuschaute, was bei mir warlich keine Freude Auslöste ! Heute würde mich Intressieren wie ein Junge mit 15 auf so eine Forderung des Vaters Reagieren würde ?

Haben deine Eltern dir als Kind/euch als Kinder gegenüber ihre politischen Ansichten geäußert? Wo standen sie politisch?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Haben deine Eltern dir als Kind/euch als Kinder gegenüber ihre politischen Ansichten geäußert? Wo standen sie politisch?

Politisiert wurde bei uns in der Familie selten , was von oben kam wurde , wenn auch mit Murren Akzeptiert . Was viel zur Diskussion Anlass gab war das Militär , aber nur im Positiven Sinn , denn eine Rekrutenschule gehörte zu einem Jungen Burschen dazu ,wie das Amen am Sonntag in der Kirche . Grossvater Mütterlich seits , Erlebte den ersten Weltkrieg noch als Berittenen Train-Korporal , leider hörte man Ihn nie etwas Erzählen von dieser Zeit . Seine Militärutensilien ,der Gavalerie- Karabiener und das Seitengewehr das Faschinenmesser war immer auf dem Esterich Aufbewart und wurde im Versteckten von uns Buben zum Spielen benutzt . Was waren das noch für schöne Zeiten wenn eine Schwadron Soldaten im Dorfe Einquatiert wurden , bis zu acht Pferde wurden un unserer Scheune untergebracht . Wenn das  ganze so Hautnah Erlebt werden konnte hatte man als Kind schon eine gute Beziehung zum Militär . Man Bewirtete die Soltaten mit Kaffee und dem Eigenen Schnaps . Wir Kinder waren natürlich Abnehmer der Beliebten Militär Bisquit und Schokolade ! Auch waren jeweils am Abend viele Kinder vom Dorf vor der Militärküche mit einem Kesseli versammelt und warteten darauf , wenn die Küchenmanschaft die Übriggebliebene Nahrung Verteilt haben.. Was war das manchmal ein Festessen wenn es für jedes zuhause einen Teller voll Suppe mit Spatz ( sprich Fleisch ) langte . Mutter wiederum konnte dem Furier Kartoffeln oder Gemüse Verkaufen und konnte so mit ein paar Franken Provitieren. Auch konnten meine Elter mit einigen Franken Einnahmen Rechnen wenn das Militär die Pferde Einstellen konnte !

In der der sechsten Klasse wurde von der Armee eine Regiments-Tagung in der Turnhalle Abgehalten , unser Lehrer wurde Angefragt für einen Schüler der ein Gedicht von Ihnen Vorgegeben Aufsagen könne . Weil das Auswendig Lehrnen nie eine Anstrengende Sache war , wurde ich Ausgewählt , vieleicht auch weil ich mit meiner Körber Postour immer Auffiel ! So bekam ich die Zeilen zum Auswendig lernen ,was für mich wirklich keine mühe war , natürlich wurde ich von meinen Freunden beneidet ,was mir doppelt Antrieb gab und das Plagieren und Aufschneiden von mir kam auch nicht zu kurz . Mir wurde eine Militär -Polismütze mit Büroklammern auf den Kopf angepasst und so stand ich vor den vielen Offizieren mit schlotterigen Beinen , aber auch mit Erhobener Stolzer Brust  auf der Bühne gab ich das beste bei dem folgenden Gedicht :

Es steht so fest auf dieser Welt

Das weisse Kreuz im roten Feld

Es mag kein Sturm es je Erdrücken

Denn Gott wird unsere Heimat schützen

Schweizer Gut und Heldenblut

Wir Kämpfen um das Grösste Gut

Es Schützen uns der Rhein die Alpen

Sei ein Tell und hilf die Heimat halten

Zum Heiligen Schwure Erhebe die Hand

Erhalte die Ehre dem Vaterland

Denn Ewig soll unser Banner wehen

Eine Insel des Friedens soll immer Bestehen

Ein Offizier Gratulierte mir und ich bekam einen grossen Applaus ,aber meine Gedanken waren , ( Är hett mr lieber ä Föflieber geh ) 

Was für andere Objekte, wie Möbel Geschirr, usw. hast du von ihnen geerbt und behalten?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Was für andere Objekte, wie Möbel Geschirr, usw. hast du von ihnen geerbt und behalten?

Allzu gerne hätte ich die grosse Bibel die mit Ziegenleder Eingebunden war oder das von Hand Bemalte Geschirr von der Ur Grossmutter gehabt , aber jeder Bediente sich Ungefragt und so blieb für mich ein Futterfass für den Wettstein den man am Gurt trägt wenn mit der Sense gemäht wurde das den Namen von meinem Grossvater trägt Emil Hofer , für mich ein Ehrendes Andenken an Ihn !

Gibt es Lebensweisheiten, die dir deine Eltern mitgegeben haben?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Gibt es Lebensweisheiten, die dir deine Eltern mitgegeben haben?

 

Lebensweisheiten :

Mutter :  Wenn dr dr Herrgott ä Türe zuschloot macht er sicher wieder es Leufterli uff  !

 

              Mä mues immer dra Dänke bim Flueche und bim Bätte , wenn mä Brot will uf e

              Disch , muss mä dr Deig mit Chraft zerscht Chnätte !

 

Vater   :  Ihr chönnet viel wärde im Lääbe , aber Vergässet nie Wohär dr chömmet !

 

               Mä cha dä Chinder Flüegel gee ,Fliegä müsse Sie sälber !

Wie hast du Sexualität/Erotik in deinem Elternhaus erlebt?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie hast du Sexualität/Erotik in deinem Elternhaus erlebt?

Sexualität und Aufklärung war zu unserer Jugendzeit ein Tabuwort , ich mag mich nicht Errinnern das ich unsere Mutter einmal in Unterwäsche gesehen habe . Als Junge war man sicher Innerlich voller Fragen , auch in der Schule gabs nie Aufklährungs Stunden , Es gab keine so grosse Emozionen über die Sexualität , wenn man etwas über das ganze Proplem wissen wollten ,kamen wir auch in unseren Zeit dazu ! Ob sich das, was in der Heutigen Zeit Geboten wird und was alles Abläuft besser ist , muss sich erst Erweisen ! Ich weiss noch gut wenn wir in der Zeitschrift (das Gelbe Heftli ) die Seiten Anschauten war eine Frau Abgebildet die ein Mieder trug , die den Hals und ein wenig mehr zeigte , das natürlich zu dieser Zeit doch schon viel war für uns Knaben . Unsere Augen konnten sich fast nicht satt sehen am Bild , wenn aber Mutter die Stube betrat , haben wir schnell die Seiten gewechselt , daraus kann Abgleitet werden welche Einstellung zur Sexualität war !

Falls ein Elternteil, oder beide, schon gestorben sind, welche Erinnerungen hast du an ihren Tod?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Falls ein Elternteil, oder beide, schon gestorben sind, welche Erinnerungen hast du an ihren Tod?

6.Nov.1959 war der Tag in meinem Leben den ich nie Vergessen werde ,knapp ein halbes Jahr in der Metzger-Lehre . Vater litt seit 3 Tagen unter ständigem Nasenbluten ,alles Verstopfen der Nasenhöhle von Dr.Senn aber auch nach Ambulanter Behandlung im Spital mit Ausbrennen der Schleimhäute in der Nase , nichts Half , immer wieder brachen die Blutungen durch . Morgen um fünf Veraschiedete ich mich von der Mutter zur Arbeit . Sie sagte mir noch dass Sie mit Vater um 8 Uhr zum Doktor müsse . Meine Arbeitsstelle war nur 200m.von unserem Hause Entfehrnt . Um 10 Uhr klopfte eine alte Frau aus der Nachbarschaft ans Wursterei Fenster und ruft mir zu dass ich sofort nach Hause kommen müsste mit Vater stimme etwas nicht .Ich liess alles fallen und rannte nach Hause schaute die Treppe hoch und sah meine Mutter mit dem Kopf vonVater in der Schoss Sie hielt Ihn fest dass Vater nicht nach unten Rutschte . Mit all meinen Kräften Trug ich Ihn hinauf und legte Ihn ins Bett ! Im Schock wartete ich vor dem Zimmer. Der gerufene Doktor hörte ich der Mutter sagen , dass Er leider nichts mehr machen könne . Ich kann Heute noch nicht Erklären was ich für ein Schmerz spürte in mir ,aber es war eine Schlimme Sache ! Unser Vater riss eine Unbeschreibliche Lücke auf in unserer Familie . Ich Realisierte meine Sitvation nur schwer , mein Lehrmeister war in dieser Zeit eine Helfende Stütze für mich . Er Erkannte mein innerliches Leiden und war sehr Mitfühlend mit mir ,was mir sehr half in der schweren Zeit! Die Zeit heilt Wunden ,die Selbständigkeit die uns Vater immer beibrachte half uns die Familie über die Runden zu bringen ! 

Wie erlebtest du die Beerdigungen? Besuchst und pflegst du das Grab?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Wie erlebtest du die Beerdigungen? Besuchst und pflegst du das Grab?

 

Als 15 Jähriger Bursche stand ich vor dem Hause , als sie meinen Vater im Sarg zur Türe hinaus Trugen und Ihn auf dem Hofplatz auf ein Holz Gestell legten . Das war der Moment in meinem Leben der mich heute noch Innerlich Aufwühlt und mir immer wieder eine Gewisse Verarbeitung Vorgibt !

In den Nachfolgenden Jahren wurde Unser Haus und Hof Verkauft ,das Land auf uns Kinder Aufgeteilt , was wiederum zu viel Unstimmigkeiten führte . Unsere Eltern konnten und wollten sich kein Luxus Leisten ,und hinterliessen uns das inzwischen zu Bauland Erschlossenen Land ,sodass jeder hätte zufrieden sein können von uns Kindern .

Mutter verbrachte Ihren Lebensabend mit meinen  Ledigen Schwestern Martha und Rosmarie in einer Mietwohnung .Genoss nach Ihrem Arbeitsamen Leben noch mehr als 20 Jahren Ruhe und Gemeischaft mit Ihren Kindern . 

Nach all den Jahren bestehen die Gräber meiner Eltern nicht mehr aber ich Denke noch viel mit Erfurcht an die  Zeit mit Ihnen und was sie alles Geleistet haben . Kirschen haben Ihr Leben immer Begleitet , darum möchte ich das folgende Gedicht Ihnen Wittmen . 

 

(1) Baselbieter Chirsibluescht !

Baselbieter Chirsibluescht !

 

Die Ernte

Noch leuchten Kirschen rot am Baum

so bald geträumt ein kurzer Traum

Bald reifen Früchte schwarz am Ast

fast nicht zu tragen die reife Last

Auch wogt im Feld der Halme Meer

und füllen sich die Ähren mehr und mehr

Der Tag liegt im Dunst hält kurze Rast

Alles will Reifen wozu die Hast

Alles will werden braucht Weile und Gunst

Du kannst dich mühen und sorgen das alles ist Kunst

Denn nur das Reden vom älter werden ist doch Jammerschade

siest Du der Sinn am ganzen , so ist es eine Gnade !

 

Haben deine Eltern je von Erbschaften profitiert?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Haben deine Eltern je von Erbschaften profitiert?

Die Zeit wärend des 1 Weltkrieges machte auch meinem Grossvater Mütterlich seits sehr zu schaffen . Das wenige das die Landwirdschaft Abwarf  langte bei weitem nicht Seine Familie durch zubringen , Die Rezession spürte man auch im Baselbiet sehr , viele Bewarben sich um die wenige Arbeit die zu haben war . Der letzte Ausweg für Ihn war immer wieder der Verkauf von einem Stück Land oder einer Kuh ! So hatten meine Eltern ein schweres Erbe zu Übernehmen und nur mit Ihrem Fleiss und Durchhalte Vermögen brachten Sie das ganze in einen Grünen Bereich .

Worauf führst du deinen beruflichen Erfolg zurück?
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2.3.  Meine Eltern – Die Ehe meiner Eltern.

Worauf führst du deinen beruflichen Erfolg zurück?

Wenn auch die Schulischen Leistungen manchmal zu Wünschen Übrig lies , war doch die Arbeitsleistung von uns Rattaggi Kinder gross . Was von unseren Grosseltern und Eltern Vorgelebt wurde , war das Rüstzeug für unser späteres Leben ! Sicher war es auch nicht immer Friede Freude Eierkuchen ,wenn wir die schweren Arbeiten Verrichten mussten , den Spieltrieb hätten wir auch gerne Ausgelebt . Aber man Lernte dem Spruch zu folgen :

Ohne Fleiss..... kein Preis !

 

d' Freud

Freud isch öppis wo nit alli kenne

die meischte düen näbedure renne

Alles haschtet und jufflet in eusere Wält

und frogt sich wie chumm ich am ringschte zu Gäld

Gäld mues mä ha , mä bruchts zum Läbe

es gitt jo würklich nüt Vergäbe

Doch es sött nit s'Wichtigscht si

sünscht Läbt me näb dr Freud vorbi

Tüe mir eus doch emol bsinne

wies eigentlich usgseht in eus inne

wämm hei mr chürzlich ä Freud chönne mache

wenn heimer eso recht vo Härze chönne Lache

Näme mirs jetzt ruehiger mir wäerde gseh

wie vill Freud dass me cha witter ghee

Es duet eim sälber wohl derbi

me cha au mit wenig Gäld z'friede si

 

 

Mein Grossvater väterlicherseits
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2.4.  Meine Eltern – Mein Grossvater väterlicherseits.

Zu gerne wüsste ich mehr von unserem Grossvater von Vatersseite ,sicher gäbe es sehr viel zu Erzählen . Wie Er 1888 als junger Mann in Italien Aufgebrochen ist ,mit seinen wenigen Utensilien im Rucksack und mit Schusters Rappen über Frankreich nach Basel . Vater Erzählte dass Marco Rattaggi so hies unser Grossvater , ein Jahr unterwegs war und sich mit Gelegenheits Arbeiten auf Bauten und Landwirtschaft durchschlug ! Italien wurde in der Zeit wie an vielen Orten von der Rezession Arg Gebeutelt . Wie der Tunnelbau ins Nachbarland Kominiziert wurde kann ich nicht Erklähren . Denn zu dieser Zeit gabs kein Telephon oder Zeitung !  Es war ein Abenteuer ins Ungewisse ,von dem ich leider nicht viel zu Ohren bekam und doch gerne mehr wüsste .  Zum Tunnelbau kam Er viel zu früh ins Baselbiet ,denn das ganze war erst ein Projekt und in den Vorbereitung . Zur gleichen Zeit nahm  in Trimbach der Gibsabbau seinen Lauf und so konnte dort eine Arbeit gefunden werden . Eine Beschwerliche und Schmutzige Arbeit .Währent der Reise lernte Er in Frankreich eine junge Französin kennen mit Namen Marie Luise Votier aus Lyon . Die Liebes Geschichte weitete sich aus ,in dem Sie auf die suche ging um Grossvater zu finden . Das ganze hatte dann auch ein Happy End , denn die Liebe ging auch damals schon Unergründliche Wege , denn 1900 wurde Geheiratet weil sich mein Vater meldete und am 09. 11. 1900 Geboren wurde als zweiter Rattaggi in der Schweiz !



(1) Grossmutter und Grossvater Väterlichseits !

Grossmutter und Grossvater Väterlichseits !

 Die Grosselterliche Beziehung zu Ihnen waren für uns Kinder schlecht , Anfangs wars die Distanz und später als der Wohnsitz auch in Sissach war , viel der Sympatie Funken nicht mehr .Heute kann ich nur sagen Schade Schade !

Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?
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2.5.  Meine Eltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Was sind deine Erinnerungen an diese Grossmutter?

Eine echte schöne Grossmutter  und Grosskind Beziehung aufzubauen war sehr schwer bei Ihr . Wie sagt man im Volksmund , die Chemy Stimmte einfach nicht ! Heute kann ich das Mürrische Verhalten das Sie im alter zulegte besser Verstehen , weil vielleicht das Halbe Lebenlang in der Fremde Leben ohne Kontakt in die Heimat das ganze an einem Menschen nicht Spurlos vorbei geht . Denn in dieser Zeit hatte man keine Funkzionierente Post ,Telephon Handy oder Mail ! Auch konnte man nicht einfach ins Auto oder Zug sitzen und los gings . Auch das Geld fehlte an allen Ecken , so kann ich heute Ihre Griessgrämig keit besser Verstehen . Aus der Eufory und Vision die Sie als junge Frau gehabt hatte und in der Verliebtheit unserem Grossvater nachfolgte in die Unbekannte Schweiz , wurde sicher nicht immer mit Positiven Belohnt . Waren sie doch die ersten Imigranten ,mussten sich Anpassen und schwer Arbeiten , in dieser Zeit gabs noch kein Sozial System , 40 Stundenwoche und ein Garatierter Monatslohn wie heute . Allzu gerne wüsste ich mehr aus dieser Zeit von Ihnen . Ich habe in Gedicht Form ein paar Zeilen in Gedanken an Ihre Zeit Geschrieben : 

Hoffnig !

Träumsch vomene Guldige Stärnehimmel

uf eimol isch alles grau wie Schimmel

Stosch voreme Schärbehuffe , imene dunkle Tal

s'Lääbe hert, s'wird zunere Qual

Fosch affo suche ,afo Studiere

darfsch dr Glaube nit Verliere

s'bliebt d'hoffnig an e besseri Zyt

wos sicher au für sie no git

dr Muet ha ,schweri Zyte z'Überwinde

dr Wäg ine besseri Zukunft finde

Chunsch im Lääbe uf sichere Bode

due dr Schöpfer für alles gueti Lobe

Glaub nit scho an letschte Schnuf

s'got immer neume ... wieder es Dürli uuf ! 

 

So sind die Grosseltern Vaterseits , ein gutes Fundament für uns Nachkommen auf das wir Stolz sein können ! Ein Dankeschön unserer Seits und ein Ehrendes Andenken , wir werden Euch nie Vergessen !

 

 

Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?
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2.5.  Meine Eltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Was sind deine Erinnerungen an diesen Grossvater?



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Emil Hofer- Buser Geb.5 Sept 1873 Gest. 26.Nov. 1948

 

Der Name Hofer stammt aus dem Oberbaselbieter Dorf Sissach ab. Unser Grossvater Emil Hofer -Buser geb. 5. Sept. 1873 ist in unserem Haus aufgewachsen und eine Familie Gegründet Mit der Grossmutter Mina Buser aus Zunzgen ein Nachbardorf von Sissach. Grossvater hatt mit den Kühen Milchwirtschaft betrieben . Gras oder Heuwagen wurden noch mit Ochsen und Kühen gezogen . Das Bauern Wohnhaus beherbergte 2 Familien , das Scheunen Gebäude beherbergte 2 Stallungen links war unsere Stallung und rechts dem Nachbar . Auch das Wohnhaus hatte eine komische Baustruktur unter unserer Stube war der Keller vom Nachbar unsere Zimmer über der Küche von Ihnen. Das nahe Wohnen und Arbeiten brachte früher natürlich auch viel Streit miteinander ,wenn etwas fehlte ,wurde natürlich immer sofort die Gegenseite bezichtigt und brachte so den Unfrieden !  Auch unsere Umgebung mit Kindern Gesegnet . Bei uns Ecke Mühlegasse kamen von 4-5 Familien bis ca 30 Kinder zusammen ! Das belebte das Dorfbild . In unserer grossen Stube stand immer ein grosser Webstuhl auf dem von unserer Gross und Urgrossmutter noch Seidenbändel in allen Variationen Gewoben wurden ,echte Kunstwerke . Anschliessend wurden die fertigen Bändel von der Herrschaft in der Stadt Basel zusammen Gekauft . Das waren in dieser Zeit Zusatz Verdienste . Die Abtrücke vom schweren Webstuhl waren all die Jahre in denen ich im Hause wohnte sichtbar ,so blieben sie immer eine Stumme Errinerung an eine schone Epoche in unserem Haus zurück !

 

Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deines Grossvaters? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?
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2.5.  Meine Eltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Was weisst du noch über das Leben und die Lebensumstände deines Grossvaters? Wie war das z.B. im Krieg/in den Kriegen?

Allzu gerne wüsste ich etwas aus der Militärdienst Zeit währent des 1 Weltkrieges , in meiner Schulzeit war noch sein Dienstbüchlein und sein Seitengewehr das Faschienenmesser vorhanden  , leider ist das wenige mit der Zeit Verschwunden . Sein Einteilungs-Grad in der Armee war in einer Trainkolonne , wo er als Korporal mit einem eigenen Pferd beritten war . Wie wir noch von unseren Mutter hörten war sein Pferd von der Armee viel Eingezogen worden , somit kein Pferd zu Hause war und so mussten Kühe Eingespannt werden um die Wagen oder der Pflug zu ziehen !

 

 

Was war seine berufliche Tätigkeit gewesen?
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2.5.  Meine Eltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Was war seine berufliche Tätigkeit gewesen?

Die Landwirtschaft war in den Kriegsjahren ein mieses Geschäft ,das Pferd wurde für den Militärdienst Eingezogen ,die Kühe wurden zum ziehen an den Wagen gespannt und gaben durch das Arbeiten fast keine Milch , so war es für Grossvater Finaziell seine Familie durch zu bringen .Grossmutter Verstarb bei der Geburt von dem 3 Kind ,somit musste meine Mutter damals 10 Jährig im Haushalt Arbeit Verrichten um die Familie über die Runden zu bringen . Von Urgrossmutter die noch im Hause Wohnte lernte Sie Kochen und Haushalten un die zwei Jüngeren Brüder Aufziehen .Für Grossvater eine andere Arbeit suchen ,war in dieser Zeit ein schweres Unterfangen . So konnte oder musste er sich der Landwirtschaft und den Tieren widmen ! Das ( Chirsiwasser ) wurde sein ständiger Begleiter und die Viehhändler nutzten natührlich auch die Sytvation aus . Um die Laufenden Schulden zu bezahlen musste Er sich immer wieder Entschliessen Land zu Verkaufen . Erst als sich unser Vater und sein Sohn Einschaltete ,konnte man Ihn zum Rücktritt bewegen . Für unsere Eltern war das eine schwere Zeit , das ganze wieder aus dem Sumpf zu ziehen !  Somit mussten unsere Eltern wiederum zwei Hypoteken Aufnehmen , was unsere Familie viele Jahre belastete !

 

Wie hat er im Alter gelebt?
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2.5.  Meine Eltern – Meine Grossmutter väterlicherseits.

Wie hat er im Alter gelebt?

Die letzten Jahre Nagten an seinen Kräften und seine Launen wurden für viele Unerträglich , das Raue Verhalten brachte Ihm auch keine Freunde ein . Nur ich der kleine Seppli besass seine Zuneigung . Wenn Zeit zum Essen war , wurde immer ich Angewiesen den Grossvater zu rufen ,bei mir gabs nie ein Murren von Ihm , ich war der sich nicht Fürchtete von Seiner Art . Meine Mutter Versteckte immer allem Schnaps im Haus ,so musste ich im Restaurant Eidgenoss im Versteckten in einem kleinem Fläschchen für 2 Franken Schnaps holen . Mutter Erzählte mir im Alter wo ich die ganze Sache Begreifen konnte ,dass Sie die ganze Sache schon Gewusst hatten ,man wollte das Verhältnis zum Grossvater nicht zunichte machen und so kam es ,sein Körber wurde immer schwächer ,konnte das Bett nicht mehr Verlassen und konnte danach friedlich Einschlafen . Für mich war die Sytvation  keine leichte Zeit ,doch meine Mutter half mir mit vielen Erklährungen die Sache zu Begreifen ! Für mich war er ein guter Grossvater und einer von mir viel Zitierten Respekts Personen !

Meine Grossmutter mütterlicherseits
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2.6.  Meine Eltern – Meine Grossmutter mütterlicherseits.

 

 

 

 

 

*Urgrossvater Mathias Hofer Häuselmann Geb.25.Dez. 1834  Verst.17. April 1916    Barbara Hofer Häuselmann Geb.25.Dez. 1834   Verst. 7. April 1927  Sie besass die Kunst der Seidenweberei  auf unserem Webstuhl der viele Jahre in unserer Wohnstube stand .

 
d' Urgrossmueter Barbara

DrWääbstuhl

                                                                                                                                                      I due in dr Stuebä gfätterlä   

I ghör Wääbstuhltschätterä 

Grossmueter ziet fescht an dr Stangä

Sie isch froh wenn d'Sydä nit tuet bhangä

Jetzt züent si d'Lampä a

Zum Wääbe mues sie heiter ha

Lueg do dr Schatte an dr Wand

i will ihn hebä mit dr Hand 

Doch er isch nit dört wo i will

Wenns Grosi haltet szoot er still

Los s'Grosi singt es Lied

Vo dr Liebiwo zweu zäme gönge

und doch nie richtig zäme chömme

d'Flamme im Ofä wirft e helle Schyn

Uff d'Bändel mit de Farbä fyn

Sie wääbt und wääbt immer zu

bis d'Mueter seit jetz isch gnue

dr Wääbstuhl stellsch mängisch ab

Doch s'Lääbe wäbt rädäbätsch bachab

Wies Schiffli uf em Wääbstuhl wosi tuet Wääbe

s'got hi und här und här und hi im Lääbe

Bis einisch stots denn ufsmol still

und s'froogt eim nit öb mes au so will

Die Grossmutter die Mina Hofer Verstarb bei der Geburt des 3 Kindes , so musste sich die Urgrossmutter mit dem Einsatz unserer Mutter im alter von 10 Jahren um die zwei Buben und den Haushalt Kümmern ! Wenn unsere Mutter von dieser Zeit Erzählte , musste sie sich immer zwischdurch Ihre Tränen wegwischen . Ein Leben in dieser Zeit war mit Arbeit und Entbehrlichkeiten Geprägt und forderte einen grossen Willen !

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                      

Wie war der Weg von zu Hause in den Kindergarten?
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3.  Kindergartenjahre

Wie war der Weg von zu Hause in den Kindergarten?

Der Schulweg in den Kindergarten führte über den Bach auf einer schmalen Holzbrücke die man nur zu Fuss benützen konnte . Wasser war immer eine Faszination für uns Kinder , und somit auch vielmals Schuld wenn wir Unpünktlich in den Kindergarten kamen ,oder wieder nach Hause . Denn unsere Mutter hatte nicht immer Zeit uns auf dem Schulweg zu Kontrollieren , und ein Mama-Taxi wie in der heutigen Zeit war Unvorstellbar , nach ein paar mal die Ohren lang ziehen oder an den kurzen Haaren zupfen , lehrten auch wir unseren Weg zurück zu legen ohne Unterbruch ! Denn die Strenge Einstellung unserer Mutter war immer mit Ihrer Liebe gemischt ! Der Zunzger-Bach den wir jedesmal über eine schmale Brücke Überqueren mussten war natürlich viel eine Ablenkung , um das sofortige Nach Hause gehen zu Vergessen . Trotz der Mahnungen Mütterlich, lies man sich trotzdem immer wieder gerne Ablenken !

 

Ein Zeitzeuge der Glückseeligkeit !

 

Der Pferdemarkt vor unserer Haustüre Rheinfelderstr.26  4450 Sissach BL

Die Rheinfelderstrasse die an unserem Hause Vorbei führte ,wurde dreimal im Jahr als Marktstrasse benutzt . Diese Tage waren für uns Kinder ein Erlebnis . Vor unserem Haus fand immer der Pferde Markt statt , so konnte man sich bei Arbeits Einsätzen immer ein paar Batzen Verdienen , auf das wir immer mit Sehnsucht gewartet haben . Der Herbstmarkt war immer der grösste Markt im Kanton , somit war der Tag für viele Leute fast ein muss , die Chilbi in Sissach zu Geniessen ! Vieh und Pferdehändler hatten immer ein grosser Tag und an den vielen Holzständen die bis zum Bahnhof Reichten ,wurden allerlei Waren und Giggernilis Verkauft ! Natürlich durfte jeweils der ( Billig Jakob ) nicht fehlen , den man immer wieder gerne die Träfen Sprüche Anhörte und sich Amüsierte .


         

Der Billig JAKOB am Sissacher Herbstmarkt 1960

 

Unser kleiner Sonnenschein Cornelia am Jakobi Markt 1977 in Sissach !

 

dr Haymweh-Baselbieter

So as Haymweh-Baselbieter ischs dr klar , wo dä bisch ischs Lääbe wunderbar   s'git trotzdäm nur ei Ort uff  dere Ärde , wo de mit eme guete Gwüsse chansch Seelig wärde                                                                                                       das seisch mit voller Zuversicht , denn jedem härgloffene Wicht                                                       wo meint ei Möglichkeit gebs au , zum Bischpiel dr schöni Kanton Thurgau                                         denn wenns Maie wird im Baselbiet , denn chunnt die schöni Banntags Zyt                                      am Samschtig ziet denn gross und chlei,dr Gränze no vo Stei zu Stei                                              und Chlöpfe ghört mes do und dört, wills Schiesse halt zum Banntag ghört                                        es isch ä Ussdruck vo alter Zyt , dass mä sich wehrt für Land und Lüüt                                               und hesch uff em Huet es Strüessli Flieder , so chöme d'gedanke vo früer wieder                            denn mäng Maitli hani im Versteckte Küsst und euse Pfarrer hett nüt dervo Gwüss                          Die Lingge und die Grüene düent Uffbegähre , si weinis das alles do Verwehre                                   Mä darf nümm Flueche Sueffe und nümm Schiesse, wie chame do no s'Lääbe Gniesse                        Bi dere Entwicklig vergoot eim d'Luescht , die Verbietenis deno d'Hoor uf dr Bruscht                          denn s'Basebiet isch nit öppe Provizionell , im Gegeteil s'isch öppis dra ganz Speziell                     Denn bi eus dehei ischs sit ville Joore Tratizion , dass dr Ätti mit em Sohn                                         ä Vorderlader ä Huet mit em Fliederstruess , an Banntag goot mitHochgenuss                                   und d'Mueter stoot vorim Härd und luegt zu Hof und Huus , es isch ä so , so isch äs Bruuch                  Mir chönne eusi Brüch no Loebe , drum riefe mir bei jedem Gränzstei , hie isch guet Sissacher Bann und Bodä                                                                                                                                     öbs Bölleret öbs Schiesst oder Blüet ..... sit Willkomme bi eus im Baselbiet                                                                                                                                                                                              O Haymweh-Baselbieter lueg die im Spiegel aa ...... und froog worum sötsch du do nit Haymweh ha                                                                                                                                                       dänksch de aber zrugg an die alti Zyt , zelsch alles zäme wo nümm isch hütt                                    Sissacher Märit-Stimmig isch in dr Luft und in dä Beize Schmöcksch dr Ziebeleduft                          si chömme vo nah und färn , denn alli chömme no so gärn                                                                jede cha do sini Wünsch Erfülle , dr Hunger aber au dr Durscht chönne si stille                                    es Fläschli Bier ,es Glesli Wy und scho goots Luschtig zu und här derbi                                           woni Uffgwachse bi an dr Ryfälderstroos , isch dr Adrang gsi amme Riesegross                          d'Veh-Händler bringe do Ihri Waar ,suuber putzt das isch doch klar                                                  denn es bliebt vo dene kein dehei , dr Bollag dr Levy dr Dreifuss und dr Guggeheim                             gseesch wieder die Verschiedene Hoggenase und schmöcke duesch Ihri Chnoblauch -Gase                 do isch gsi dr Täffpunkt vo dä Buure , me isch amme cho chum zwüsche duure                             s'goot do ums Veeh und d'Landwirtschaft und eusi Mueter isch gloofe in dr Baselbieter Tracht           Si isch gsi amme es Chächs Fräuliund dr Ätti hettere Kauft ä paar jungi Säuli                                      ä junge Muni mit Eleganz lüpft bim vorbi go grad no dr Schwanz                                                     es Fräulein rieft ach oo herje , es hett mi grad an d'Waade gee                                                         Jede luegt do ä Handel z'mache und d'Händler düent sich ins s'Füschtli lache                                                                                                                                                                                              O Haymweh-Basebieter lueg die im Spiegel aa.......denn weisch .... worum du do muesch Haymweh ha                                                                                                                                                         Traktore und Mischtzett-Maschine Durlipsschnetzler besseri gits niene                                             Charesalbi zum Schmiere , für das die Chäre nüm gyre                                                                     Hälsig für d'Chüund au für d'Chalber , äbaa chum und lueg doch sälber                                             dr billig Jakob isch wohl bekannt , bim Leue vorne hett er gha si Stand                                             Er luegt sälte uff sini Uhre , bescht an Ihm isch die grossi Schnurre                                                    mängisch loot er ä Schrei ab dass alles zäme zuckt Er macht dr halbi Märt Verruckt                          Er Schreit ä Hoorlätsch und ä Rasespränger ä Rägeschirm ä Fliegefänger                                            ä guete Streel für euchi Lüüs und ä Halftere für die wisse Müüs                                                        Er haut uff Kischte dass es chracht , so jetz wird es Päckli gmacht                                                   eis für die Gscheite und eis für die Dumme , soo ...jetz no ä Zytig drumume                                        Erzduble si das , wo das nit wie , das alles zäme für feuf Stei                                                            dr Jakob schreit , das begriff i nit ,dass d'Sissach so vill dummi Kärli git                                            Zmitts im Dorf stoot Stand um Stand , Borzevoll am Strooserand                                                     Ändifinkä Hüet und Gwürz , Ghögglets Gschtricks und Chuchischürz                                                 Maroni ganz heiss und Magebrot  Luftbalön grün gäl und rot                                                               Röck und Buese vo dr Stange , kei Wunder stönde d'Fraue schlange                                                                                                                                                                                                          O Haymweh Baselbieter lueg di im Spiegel aa , denn weisch ..... worum du do    muesch Haymweh ha

d'Schwöster s'Rosi stürmt .... i wett es Titti , dr Brüder will uf d'Rössliritti                                          dr Öpfelheiri wie ner lacht ,Öpfel het er s'isch ä Pracht                                                                   Schöneri als d'Eva im Paradis und erscht no zu emene Günschtige Priis                                                Brennti Mandle , Zuckerwatte , Spielzüg Bücher Chörb und Chratte                                               Näbedra dr Örgelimaa dä mues gwües ä Batze haa                                                                         Warmi Unterwösch us Hänkelplüsch , Biberflade schynts ganz früsch                                              Chüssi gnäit uss Chüngelifäll , Guldigi Chetteli Gägeligäl                                                                und d'Mueter chauft es Portmoneè , s'ganz loot mi Seel drususe gsee                                                als wo do bruchsch zum Lääbe , isch hütt feil und halb Vergäbe                                                      Gfätterlisache allerhand , schöni Bilder für an d'Wand                                                                  Holzschuh Finke Stärnlifade ,  Gummistrümpf für Chranki Wade                                                     Wulle Spitze Garn und Räste , Hemlistoff vom allerbeschte                                                             d'Buure hocke in dä Beize , düe scho richtig inä Heize                                                                       Schüblig gits die längschte Lengi , Chüngelpfeffer die gröschti Mängi                                              Gulasch Chalbs und Schwynebrote ,Schwyzerwy vo allne Sorte                                                           denn jede dänkt es isch dr wärd , hütt isch d'Sissach jo Herbscht Määrt                                                                                                                                                                                                    O Haymweh Baselbieter lueg di im Spiegel aa .....denn weisch ...... worum du do muesch Haymweh haa                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Doch au im Baselbiet ischs nümm ganz eso hütte,mä merkts me Träumt numme no vo Vergangene Zyte   s'letzscht Joorhundert isch scho länger vorbi , laufsch durs Dorf gset alles Andersch dri                     Überrall leeri Beize , keini schöne Maitli mit Falte-Jup wo eim düent Reize                                      Au do gits Südamerikaner Schwede und Japaner ,natürlich au Afrikaner Türke und Albaner                   bi dene Übersozialisierte Gstalte dueni nüme d'Schnurre halte                                                          au z'Basel chame do kei Zukunft me gse s'goot nüt me ohni die , nit emol bim FCB                          Ohni Sterne ohni Leue hett euses Dorf doch nüm dä Reiz                                                                s'goot nümm lang hett numä no dr Türk und dr Chines ä Baiz                                                              überral risst mä d'Hüüser aabe , alles Schimpfe bringt kei Nutz                                                            mä gseet und ghört denn d'Bagger Grabe , si frässe Löcher in euse Haymatschutz                               au wenn mir no lang nit Stäärbe, es git nümm vill guet zum Vererbe                                                  Was für eusi Cinder und Enkel no übrig bliebt, isch ä schlächti Zukunft und kei gueti Zyt                     Bim Baselbieter Lied s'isch halt eso , si mir frühner ammeno d'Träne cho                                             Doch jetz do bi eus im Baselland , he jo es isch jo allerhand                                                               chunnt jetz im Schänzli undä , euch wie mr Leere , au für euch Basler ä Gränzbarriere                          denn alli wo in euse Kanton wie Itringe , müesä chönne ...vo Schönebuch bis Basel Singe                    und wärs nit cha als Zoll-Vagant , isch Augeblicklich ä Asyland                                                       will euchi Stadt stoot im Schilf , zahle mir Baselbieter für euch Städter no Entwickligshilf                   mit Million und Million und erscht no ane Halbkanton                                                                       zwar Voll Kanton mir gseies ii chönne mir all Joor nur 3 Daag an dr Fasnacht si                                  Joo i weiss Vergässe isch alles bis am Oobe und standi wieder emol uff em Bölche obe                     und lueg i denn aabe s'tuet mi nit wundere ,gseehsch bis ins Baselbiet ins undere ,                         Includive Egliseè  , plötzlich gsehsch keini Gränze mee                                                                      mit Gnügend Wittblick chönnte dört hinde , sämtlichi Gränze Verschwinde !!!!

O Haymweh -Baselbieter lueg di nomol im Spiegel aa ...... i Glaub dä chansch doch no ächli Haymweh ha                                                                                  

sigs wies well .... i Glaub mir nääme .... no ä Schluck Baselbieter -Kirsch ......und Aadiö zäme !                                                             

 

An welche Krankheiten oder Unfälle erinnerst du dich besonders?
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4.  Krankheiten und Unfälle

An welche Krankheiten oder Unfälle erinnerst du dich besonders?

Ausser kleinen Wunden und Prellungen blieb ich verschont , an Krankheiten mag ich mich an Masern und den Wilden Blatern Erinnern , wo uns Mutter im Verdunkeltem Zimmer Versuchte im Bett zu halten . Was bei meinem Temparament nicht immer leicht war . Doktor besuche waren nur im äussersten Notfall gegeben , Mutter hatte für viele Wehwechen ein Tränklein oder ein Kräutchen vom Garten am Lager ! Mangel Erscheinungen zeigte sich bei uns nie,dafür hatte sie immer ein besonderes Auge auf uns !


Wohl Genährt und Glücklich und schon mit Muskeln gespickt in meinen Kinder Jahren !

 

 

In der Jugend Ernährt man sich mit Träumen ........

                                                                 Im Alter von den Errinerungen ! 

Leidest du aktuell an Krankheiten oder Folgen von Unfällen oder Krankheiten? Wie kam es dazu?
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4.  Krankheiten und Unfälle

Leidest du aktuell an Krankheiten oder Folgen von Unfällen oder Krankheiten? Wie kam es dazu?
In meinen 35 Jahren im Geschäfts Leben war ich verschont von grossen Krankheiten , bei meinem Druck in der Arbeitsweise hatte ich ja auch nie Zeit dazu , denn man Verdrängte vieles in dieser Zeit , zum Glück war ich mit viel Kraft und Gesundheit Gesegnet , leider schätzte man das ganze viel Zuwenig und alles war Selbstverständlich !
Das ganze merkte ich erst als ich mich aus dem Geschäftsleben zurückzog und der Arbeitsdruck von mir wich . Eine grosse Rücken Operation folgte mit 7 Wochen Rea in der Klinik in Mammern . Weitere Reparatur Arbeiten folgten an meinen Kien mit 3 Operationen in der Zeit , der Raubbau am Körber machte sich überrall bemerkbar . Doch heute mit meinen Jahren auf dem Rücken kann ich Sagen ,es geht mir gut ich bin zufrieden !
 

Einer der vielen Spital Aufenthalten ,die ich immer Geduldig Ertragen habe .

 

 

 

 

Hast du deine Kindheit und Jugend in der gleichen Wohnung bzw. im gleichen Haus verbracht, oder musstest du öfters umziehen?
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5.  Wohnen

Hast du deine Kindheit und Jugend in der gleichen Wohnung bzw. im gleichen Haus verbracht, oder musstest du öfters umziehen?

Bis zur Beendigung meiner Lehre Wohnte ich mit meinen Eltern und Geschwister in unserem Bauernhaus in dem wir uns wohl fühlten . Mit den Jahren konnte einiges Renoviert werden . Ein Badzimmer wurde Eingebaut und in der Küche unser alter Schüttstein Ausgetauscht mit einem doppelten Abwaschtrog für den Abwasch des Küchen Geschirrs ! Auch der Holzkochherd wurde mit einem Kombinierten Herd Elektrisch und Holz Ersetzt ! Was für unsere Mutter eine grosse Erleichterung war für Ihre Tägliche Arbeit ! 1958 nach Vaters Tod bewirtschafteten wir nur noch die vielen Hochstamm Bäume selber , der Landwirtschafts Boden war Verpachtet , somit immer noch genug Arbeit für unsere Mutter . 

Wie war das für dich jeweils mit Radios, Fernseher, Computer und anderen elektronische Medien?
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5.  Wohnen

Wie war das für dich jeweils mit Radios, Fernseher, Computer und anderen elektronische Medien?

 

Unsere Jugend Zeit verlief noch ohne Elektronische Gerate Computer und Fernseher waren noch Tabu , was man nicht kannte vermisste man auch nicht . Trotzdem ist man immer Beschäftigt gewesen , die Blasmusik Faszinierte mich sehr ,ich nützte jede freie Minute zum Üben . Natürlich hatten die Schul Aufgaben nicht ein so grossen Stellen Wert bei mir ,was wiederum die Noten nicht in schwindelde Höhe Trieb und hie und da auch Strafen Absetzte . Auch wenn wir den Wohlstand noch nicht Geniessen konnten , kann ich auf eine Glückliche Jugendzeit zurück Blicken .

Als Kinder hatten wir noch kein Handy und Internet , dafür noch Aufgeschlagene Knie und Schmutzige Fingernägel , die Hosensäcke voller Kringskrams ,Sachen von denen wir uns nicht Trennen wollten !( War das noch eine schöne Zeit )

 

I blieb wini by

Chummi uf d'Wält und weiss no vo nüt

Spöter wirsch bräägt vo Umwält und Lüt

Luegsch di z'baupte z'chehre und z'wehre

Suechsch die Wäg , es Lääbe in Ehre

Chunsch vom Rääge in Traufi wirsch budelnass

Gseschs Licht vo dr Suune, finsch wieder dr Spass

s'goot ufä s'goot abe au mi Zyt isch mr gee

I bi wini bi ,i lo mer mi Haltig vo niemerim nee !

Grundschule Unterstufe
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6.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

 

 

Meine Unbeschwerte Kindheit durfte ich in unserer Grossen Familie verbringen , bei der Feldarbeit wurde man ins Gras gesetzt und musste sich selber beschäftigen ! Als zweitjüngster wurde man nicht nur von der Mutter auch von meinen Geschwistern Umsorgt , was man auch Ausnützte um das zu bekommen was man wollte . Im April 1948 wurde ich im Kindergarten Eingeschult , die ersten Erinnerungen werden wach ! Denn schon damals war ich ein Aufgeweckter und kräftiger Bursche . Unsere Lehrerin , Fräulein  wie wir sie nennen mussten , hatte viel mit mir zu tun im Possitiven aber auch im Negativen . Denn ich wusste immer ein paar Mädchen und Buben um mich zu scharen ,um gewisse Streiche auszuführen .  Wenn wir mit der ganzen Klasse Spazieren gingen wurde ein langes Seil auf den Boden gelegt links und rechts musste man sich ans Seil stellen und mit einer Hand aufnehmen . Weil ich immer der Kräftigste Bursche war musste ich mit einem Schweizerfänlein voraus laufen . So wurde jedesmal unser Spaziergang absolviert . All zugerne hätte ich ein Foto von dieser Zeit ! Unser  Fräulein sicher eine gute ,aber auch strenge Lererin ,wenn man nicht Ihre Anforderung Erfüllte wurde man an den kurzen Haaren gezogen um zu Gehorchen . Wenn nicht nach Ihren Vorgaben gehandelt wurde , wurde man in den Grossen Kasten im Gang gesperrt wo die meisten mit Verweinten Augen heraus kamen , bei mir nützte diese Strafe nicht viel , denn es hatte überrall Ritzen wo man heraus schauen konnte . Wenn man sich Vorstellt was es in der Heutigen Zeit für einen Aufruhr geben würde bei solch einem Verhalten . Unvorstellbar !!!In dieser Zeit gab es auch schon viele Neureiche Familien, was für uns aus Ärmlichen Umfeld manchmal schwer war , wenn es Kinder gab die Weggli mit Schinken oder Fleischkäse auspackten und bei uns im Znüni Täschli nur ein Stück Brot und ein Apfel heraus kam. Der Schulraum wurde noch mit Holz Befeuert . Wenn der Gespaltene Holzhaufen auf dem Platz war ,mussten wir Kinder eine Reihe bilden und jedes Holzscheit wurde von einem Kind zum andern gereicht ,bis am Ort es von unserer Lehrerin aufgeschichtet wurde . Zucht und Ordnung wurde in dieser Zeit noch gross Geschrieben ! In der damaligen Zeit , wusste man als Kind noch was man darf und was nicht , denn die Grenzen wurden einem in jeglicher Beziehung aufgezeigt ,was auch gut war so ! 

Meine Einschulung in die erste Klasse am 17.April 1950 ,bei einem Einfühlsamen Lehrer bei dem es keinen Unterschied gab zwischen Arm und Reich . Bei der Ärztlichen Schuluntersuchung vom 8. März 1950 stehen folgende Angaben von mir ! Grösse 124 cm / Gewicht 28.2 kg /Brustumfang 62cm. Unter Bemerkung gross und kräftig . In der Klasse von 42 Schülern fühlte ich mich wohl , und war zum Lernen bereit ! Der Schulraum war in einem Neben Gebäude vom Schulhaus und wurde noch mit einem Grossen Ofen mit Holz beheizt ! Mein Lieblingsfach war natürlich Turnen , die Kräftige Statur die ich hatte wirkte sich bei allen Übungen zum Vorteil heraus. Jeden Morgen in der Pause gab es noch rohe Milch zum trinken. Jeden Freitag war Duschtag für alle Kinder im Schulhaus . Im Duschraum im Keller waren in zwei Räumen getrennt für Knaben und Mädchen ca. 60 Duschbrausen. Jeder stellte sich darunter ,das Wasser wurde vom Abwart Herr Kern bedient , zweimal bekam man einen Holzlöffel voll Schmierseife auf die Hand , um sich einzuseifen . Nach einem Wasserstrahl war alles vorbei , Abtrocknen Anziehen und schon wartete die nächste Klasse . Für uns war es immer ein Freudiges Ereigniss weil wir in unserem Haus kein Badzimmer besassen. Für Einwohner von Sissach standen Kabinen mit einer Badwanne zur Verfügung zu einem Obulus von 1 Franken .  

 Schulfoto 2. Klasse mit unserem Lehrer Ernst Marti , der vierte in der oberen Reihe rechts meine Wenigkeit ! Der Pfeil zeigt auf mein damalige Schulschätzli .

 


 

Man sieht ein Aufgeweckter Bueb ,mit Holschuhen die Minder Bemittelte Familien Verbilligt bei der Gemeinde Kaufen konnten ,somit war man auch Gezeichnet aus was für einer Schicht in der Bevölkerung man kam !

 In den ersten drei Jahren hatte ich mit Herr Lehrer Marty einen Lehrer der seine Schüler nicht nach Ihren Namen Förderte , sondern holte aus mir meine Fähigkeiten heraus lehrnte das Lesen und Schreiben  das es eine Freude war für mich in die Schule zu gehen . Schreib Utensilien waren zur Zeit noch Griffel und Schiefer Tafel . Jeweils am Samstag musste die Tafel mit Seife Sauber putzen um sie am Montag Trocken wieder Benutzen Konnte .

Wir waren in diesen drei Jahren sicher nicht immer die folgsamsten Kinder , wenn man Bestraft wurde  war es mit dem Ruessen des Holzofens oder die lange Aufgangs Stiege musste Gewischt werden auch musste man das Velo von Herr Marty putzen , in der ganzen Zeit bei Ihm wurde niemand Körberlich Geschlagen . Das Bewirkte dass man Gerne in die Schule ging und Ihm Respekt Entgegen brachte ! Mein Zeugnis durfte ich jeweils mit Stolz nach Hause nehmen !

Wie war euer Lehrer bzw. eure Lehrerin?
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6.1.  Primarschulzeit – Grundschule Unterstufe.

Wie war euer Lehrer bzw. eure Lehrerin?

In der 4. Klasse wurde uns ein Junger Lehrer aus dem Kanton Schwyz Zugeteilt . Der Ruhige und freundliche Untericht war sofort vorbei . Der Ton und die Art machte einem Angst , der Unterschied zwischen Arm und Reich kam Gravierent zum Vorschein ! Die Stockschläge auf den Hintern waren immer für die gleichen bestimmt , mancher nässte vor Angst die Hosen . Leider Traute man sich nicht bei Vater und Mutter über das Proplem zu Reden , so musste man mit der Sache Alleine fertig werden und wurde dabei immer Aufmüpfiger was sich wiederum auf die Schulnoten niederschlug . Bei  Deutsch und Geschichte meinem Lieblingsfach und beim Turnen hatte ich gute Noten . Meine Kraft und Ausdauer machten es mir leicht beim Turnen immer einer der besseren zu sein und beim Deutsch besass ich die Qualität vom schnellen Auswendig lernen . So gab es bei diesen Fächern ein Selbstwert Gefühl das mir auch der Lehrer nicht nehmen konnte und mich Stärchte . So gingen 2 Jahre nur knapp ohne eine Versetzung vorbei . Wenn man Heute in den Medien liest über das Diskrimitieren der Ausländer und wie Gesetzlich Eingeschritten wird , denke ich viel an unsere Zeit zurück ! Wenn ich diesen Lehrer nicht mit Namen nannte ,war es weil er nicht mehr unter uns weilt .

Hattest du zu dieser Zeit schon einen Schulschatz?
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6.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Hattest du zu dieser Zeit schon einen Schulschatz?

Mädchen waren für mich immer ein Wichtiger Faktor in meinem Leben , so kam es vor dass sich durch das Musizieren die Mädchen um mich Scharten ,es gab mir viel Selbst Bestätigung die ich in dieser Zeit brauchte . In den späteren Jahren Verglich mich meine Mutter stets mit einem Glas Honig ohne Deckel , das ziehe die Bienen auch an !  Das war eine andere Zeit , die sich noch nicht nur auf die Körberliche Liebe bezog !

 

 Mi Schulschatz !

Si hett so schöni Auge gha und schöni Simpelfranze

Si isch mr gsi vo Afang ä e liebi frächi Wanze

In Ihre fyne schöne Hoor isch als e Lätschli ghange

So simmer Gmeinsam Joor für Joor ins gliche Schulhuus gange

Mir si gärn gloffe Hand in Hand dr Schulsack uff em Rugge

und händ als Köpfli anenand und d'Händli dörfe drücke

wie isch mä frei gsi no als Chind und d'Seel für alles offe

s'isch Liebi gsi ganz ohni Sünd und doch ischs Häärz Verloffe

Wie war dein Temperament in dieser Zeit? Machte dich etwas wütend oder traurig?
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6.2.  Primarschulzeit – Grundschule Oberstufe.

Wie war dein Temperament in dieser Zeit? Machte dich etwas wütend oder traurig?

 

Die Kluft zwischen Arm und Reich machte mir währent der Schulzeit sehr zu schaffen ,ich Versuchte auch mich dagegen zu weren ,wenn ich auch Schläge dafür Einstecken musste , man wurde immer Rebellischer und machte das man nicht sollte und die Strafen kamen wieder auf einem zurück , so Verlief der Kreislauf meistens . Für viele in unserer Klasse waren die zwei Jahre 4 und 5 Klasse Horror Jahre die man nur mit einer Inneren Stärke und einer guten Familie im Rücken Überwinden konnte . Ich Glaube ich habe in dieser Zeit Gelehrnt immer auch das Positive zu Sehen  . Das Musizieren und Singen hat mir Geholfen ,dass ich trotz allem immer ein Verschmitztes Lächeln Zeigen konnte ! Auch in den Fächern Deutsch war mir die Begabung Auswendig zu Lehrnen und zu Kominizieren immer sehr zum Vorteil , somit gab es mir das Selbstbewustsein um zu zeigen ,dass ich ,(einer aus der unteren Schicht ) auch Mithalten konnte ! Natürlich war ich beim Turnen immer in den vorderen Rängen Anzutreffen , was mir auch immer den Rücken zusätzlich stärkte .


(1) Auch mit wenig konnte man Zufrieden sein !

Auch mit wenig konnte man Zufrieden sein !

 

 Die 6 Klasse war eine Herausforderung , Lehrer Wechsel und der Wille von mir wieder bessere Noten zu bringen , zeigten Erfolge ! Disziplin und Schläge gehörten auch in diesem Jahr zum Unterricht , doch meine Wenigkeit lies Er in Ruhe vielleicht kam mir zu gute das ich in meiner Freizeit in der Metzgerei Weidmann Hilfsarbeiten Verichtete und der Lehrer viel gutes von mir zu hören bekam , und ein Metzgermeister im Dorfe viel Respekt Ausstrahlte !

 

Wie hast du diese Schulzeit erlebt?
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7.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Wie hast du diese Schulzeit erlebt?

2 Jahre Sekundarschule, nach den Jahren der Gehässigkeiten und Schlägen , kam uns der neue Lehrer in seiner Art wie ein Engel vor . Strafen ohne Schläge ,jeder wurde Gleich behandelt und somit Der Lehrn Efekt sehr gut . Herr Straumann war für mich wie ein Lotto sechser . Wir wurden plötzlich gefordert und das Zeugnis wurde wieder Vorzeige würdig ! Die Wichtigkeit der Simpathy zwischen Lehrer und Schüler ist wie Salz und Pfeffer beim Kochen , es gehört dazu wenn etwas gut Gelingen soll !  Bei der späteren Lehrlings Ausbildung in meinem Betrieb , war dieser Fact der Schulzeit viel in meinem Gedächtnis !


Der Blick mit voller Erwartung ..... auf das was kommen mag !

 

 

 

 

Ab wann war die spätere Berufswahl ein Thema? Wie standen deine Eltern dazu oder beeinflussten dich?
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7.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Ab wann war die spätere Berufswahl ein Thema? Wie standen deine Eltern dazu oder beeinflussten dich?

Mit Hammer Säge ,Nagel und Schrauben waren von klein an ein beliebtes Beschäftigungs Werkzeug , wenn am Haus geflickt oder Erneuert wurde war ich immer gerne an Vaters Seite um von seinen Fähigkeiten zu Lernen und um sein Werkzeug zu benutzen , denn zu dieser Zeit hatte man das Material nicht im Überfluss und trug Sorge zu dem Wenigen das man besass ! So war das Schreiner oder Zimmermann Handwerk immer in meinem Kopf . Ende fünfter Klasse kam dann die Anfrage von unserem Dorfmetzger an meine Mutter um einen Ihrer Buben , der nach der Schule in der Metzgerei beim Reinigen und dem Pflege der ca 100 Schweinen Zeit und Freude hätte ? So kam die Anweisung meiner Mutter auf mich mir Mühe zu geben bei der Arbeit und den Anstand und Manieren die sie uns Gelehrnt hatte immer zu gebrauchen . Was mir natürlich sehr Opponiert hat ,wenn ich am Abend am Tisch sass und das Üppige Essen , immer Fleisch und Wurst geniessen konnte ,auch bekam ich zwischen durch auch Wurstwaren zum nach Hause nehmen , das bei Eltern und Geschwister sehr beliebt und willkommen war . Da wir das Arbeiten von zu Hause an gewohnt war zeigte ich auch immer grossen Einsatz und wurde jeden Monat mit einem 5 Frankenstück belohnt , was ich dann in einem Metalligen Kässeli der Kantonalbank verschwinden lassen musste .  Sicher hätte ich auch gerne damit etwas für mich gekauft , aber meine Mutter wollte nicht eine Bevorteiligung gegenüber meinen Geschwistern !  In den letzten zwei Jahren der Sekundarschule zeigte ich wieder was in mir steckte und schloss meine Schulzeit mit guten Noten und Leistungen ab . So kam wie alle es Erwartet von mir hatten , am 15 . April 1958 begann ich die Metzger Lehre , somit einen neuen Abschnitt in meinem Leben !  


Als Metzgerlehrling im ersten Jahr in der Metzgerei Weidmann in Sissach

Der erste Monatslohn Betrug 40 Franken und plus die Kost im Betrieb , Feierabend gabs wenn die Arbeit Verrrichtet war , 100 Schweine warteten Tag für Tag auf Füttern und Pflege und das so Nebenbei , Sonntag Eingerechnet ! Was für mich der Aufsteller war , ich wurde von meinem Meister immer Zusätzlich für meine Arbeit Belohnt und auch immer gut Behandelt . Wenn ich mit meinen Freunden in einer Wirtschaft war und mein Meister den gleichen Ort besuchte musste ich mein Geldbeutel nie benutzen , meine Zeche war immer Bezahlt ,was von meinen Kolegen viel Benieden wurde .

 

Wie war dein Beziehungsnetz in dieser Zeit?
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7.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Wie war dein Beziehungsnetz in dieser Zeit?

 

 

Der Beruf forderte mich , denn die harte Arbeit und die Gewerbeschule waren eine grosse Herausforderung , wollte ich doch immer einer der besseren sein . Ich merkte auch dass meine Eltern grosse Erwartungen in mich setzten , denn ich war der erste in unserer Familie , dem eine Lehre Ermöglicht wurde !  Meine Älteren Geschwister mussten nach der Schulzeit in der Fabrik Arbeiten um die Finanzen der Familie Aufzubessern . So lag immer ein Druck in mir , das zu Zeigen was man von mir Erwartete .  In der Berufsschule brachten mir die 4 Jahre die ich während der Schule in der Metzgerei Vebracht habe viele Vorteile , so konnte ich jeweils die vielen 1 ser im Zeugnis mit Stolz Vorzeigen !


Das Zeugnis im 6 en Semester vor der Prüfung !

Meine Schulzeugnisse ,aber auch in der Berufsschule wurden alle immer von unserer Mutter Unterschrieben , vielleicht kam in dieser Zeit schon ein wenig Emanzipation zum Vorschein. 

 Meine Qualität vor vielen Leuten zu stehen und  zu Intregieren brachte mir den Auftritt ein , an der Jubileniums Feier 100 Jahre Metzgermeister Verband Baselland das Folgende Gedicht Vorzutragen .

Der Metzgermeister !

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein er braucht auch Fleisch und Suppenbein

und Würste jeglicher Gestalt , zu seinem Lebensunterhalt

drum ist ich sag es frei und Erlich , der Metzgermeister Unentbehrlich

der Kühe Rinder Kälber schlachtet , den Schweinen nach dem Leben trachtet

um Flink das Vieh dann zu Entheuten , nachdem es von den Bauersleuten

in Sorgenvollen Arbeits Jahr , gar schön Gemästet worden war

Zum wohl der Wurst und Braten Esser , Zerlegt der Metzger mit dem Messer

die schmerzlos Umgebrachten Tiere , nimmt Leber Leber ,Kutteln, Herz und Nieren

mit aller Sorgfalt in Verwahrung ,und hängt als Fachmann von Erfahrung

den besten Schinken in den Rauch , für den Gaumen und den Bauch

lässt Er Spezialitäten hell Erblitzen ,bringt manches Frauenherzen zum Schwitzen

ist Erfolgreich im Beruf , und geniesst weit und breit nen Guten Ruf

Die Kundin kommt ins Kauflokal und trifft hier Sorgsam Ihre Wahl

Lässt gern vom Meister sich Beraten , seis über Siedfleisch oder Braten

seis über Rippli fein zum Gnagen , Wädli Schnörli Schwartenmagen

seis über Würste die da winken , Landjäger Schüblig oder Schinken

Indessen hat so ganz Verborgen , ein jeder Metzger seine Sorgen

die Er gern mit Seinesgleichen , Besprechen möchte mit Wohlverstand im Berufsverband

Wir Grüssen frohgemut und warm , den Ehrenwerten Fraun und Töchtern Schwarm

Es ist uns sehr daran gelegen , unsere Frauen gut zu hegen

dass jede unseren Beruf Verehrt , und jederzeit mit Freuden wiederkehrt

Euch aber die hier Festen , Angehörigen und den Gästen

 rufen wir zu , dass laut es Töne  und jeder seine Stimme höre

Es Lebe hoch im Baselland , der 100 Jährige Metzgermeister Verband !


ä Stolzi jungi Metzgerschar mit minerä Wenigkeit in dr Mitti am Haustock !

 

 
Nach meinem Auftritt mit dem Metzger-Prolog ,wurde das alte Metzgerlied von allen Lehrlingen Gesungen das bei unseren Meistersleuten auf grosses Echo stiess und grossen Applaus auslöste .
 
Damit das Metzgerlied das ich schon manchmal mit Stolz und Überzeugung Vorgetragen habe , nicht in Vergessenheit gerät ,schreibe ich hier den Wortlaut auf :
 
 
Drum frisch auf ihr Metzgerherzen schenkt die Gläser voller Wein
Denn unser Handwerk geht niemals unter ,Metzger müssens immer sein
 
So mit Rot gefärbten Wangen sieht man Ihn ins Schlachthaus ziehn
Jedes Mädel hat sehr Verlangen ,jedes Mädel sieht gern
 
Meister gib mir die Papiere , Meister gib mir meinen Lohn
ein schönes Mädel ist mir viel lieber als ein ganzer Monatslohn
 
Lieber Bursche Lieber Bursche Lieber Bursche bleib bei mir
denn meine Tochter die sollst du haben , Lieber Bursche bleib bei mir
 
Lieber Meister Lieber Meister deine Tochter will ich nicht
denn rote Haare und falsche Zähne sowas liebt der Metzger nicht
 
Drum frisch auf Ihr Metzgerherzen schenkt die Gläser nochmals ein
denn unser Handwerk geht niemals unter Metzger müssens immer sein

 

 

 

 

Was tatst du in deiner Freizeit? In den Ferien? Mit wem verbrachtest du diese vorwiegend?
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7.  Sekundarschule und/oder Gymnasium?

Was tatst du in deiner Freizeit? In den Ferien? Mit wem verbrachtest du diese vorwiegend?

 : s'gitt keine witt und breit ...wo s'Rattagis-Buebe  z'Bode leit !  :

Meine Lieblings Freizeit Beschäftigung bestand aus der Musik und dem Schwingsport . Da ich in einer Zeit die Lehre Absolvierte wo noch Handarbeit gefragt war ,wurden meine Muskeln nicht von Anabolika aufgeblasen ,sondern die harte Arbeit formten Körber und Muskeln . Meine Kräfte Verhalfen mir an manchen Jungschwingerfesten zu den vordersten Plätzen in der Rangliste ! Im 3 ten Lehrjahr reichte es mir schon zu zwei Kantonalen Kränzen , die ich jeweils mit Stolz auf dem Kopf durchs Dorf trug ! Mein Selbstbewusst sein wurde dadurch sehr Gestercht . Danach kam meine Lehrabschluss Prüfung wo ich sehr Gefordert wurde und ich das Training und Festbeteiligung Aussetzen musste .



(1) Schwingfest in Sissach 1960

Schwingfest in Sissach 1960

 

In den Jugend Jahren lebte auch ich mit einem Vorbild , aber nicht wie viele andere mit einem Filmstar ,sondern mit dem Bärenstarken Peter Vogt aus Muttenz , sein Bild zierte ob meinem Bett ein paarmal die Wand . Meine Bewunderung die Er Kräftemässig Ausstrahlte , Spornte mich immer an , Ihm in seinem Verhalten Nach zu Eifern ! Noch heute denke ich mit Erfurcht und Anerkennung an seine Leistung zurück ! Seine Überzeugenden Aussagen und seine Einstellung zur Sache ,seine Kraft , waren für mich immer eine Bewunderung werd .

 

Mein grosses Vorbild in meiner Jugend !

 

 

Meine Jugendzeit war natürlich auch von der Blasmusik sehr Geprägt . Wo man die Instromente hervor nahm zum Musizieren , war ich dabei und ich wusste mich immer in Pose zu setzen . Das ganze brachte natürlich auch Bewunderung vom Weiblichen Geschlecht ein , was einem immer zur Hochform Antrieb . Eine Zeit die man Genoss und viele viele schöne Errinerungen zurück bleiben !

 

s'isch e schöni Zyt gsi !

 

In Gedichtform beschrieben .....

I bi mit em Schätzli am Bachbord gsässe ,                                                                                    us luuter Liebi hani s'Heimgo Vergässe                                                                                           Ich sig sis Schätzli hetts mr gseit                                                                                                  und hett mr es Chränzli mit Blume uf e Chopf ufä gleit                                                             druf hanem schnell es Schmützli gee,                                                                                             d'Lippe hei brennt doch s'hetts niemerts gsee                                                                            d'Blume si presst immene Buch si Blüje no ,                                                                                   doch alles alles isch Andersch cho ! 

 

Darum kann man sagen..... Wer keine Errinerungen hat , der hat nicht Gelebt !

Wie war damals dein Gefühlsleben?
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Wie war damals dein Gefühlsleben?


Mit 20 Jahren

Berufsstolz zu Friedenheit und Kraft in einer Person ...... Aber alle die viel Kraft haben , haben viel Unruhe in sich ! 1963 Metzgerei Mesmer Sissach BL

 

Die Finanzen in dieser Zeit ,liessen keine grossen Sprünge zu , auch gabs nicht einmal die Gedanken auf ein Abzahlungs Kauf zu , man hatte uns Gelehrnt zuerst Arbeiten dann Kaufen . Die Mahnenden Worte unseres Vaters begleiteten mich das ganze Leben lang ! Sicher war man auch nicht immer nur das Vorzeige Kind , ein kleiner Rebell steckte auch in mir , der manchmal mit mir die Schranken durchbrach aber mir immer wieder den richtigen Weg Aufzeichnete !

 

 

Gab es Abschlussprüfungen? Wie bist du damit umgegangen?
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Gab es Abschlussprüfungen? Wie bist du damit umgegangen?

Der Glücksfall wenn ich aus Heutiger Sicht zurück schaue ich hatte ein Lehrbetrieb und einen Meister der die Fähigkeit besass einen jungen Rebell zu führen aber auch Motivieren konnte . Da Anfangs Lehre der Tot meines Vaters mir sehr zu Schaffen machte , brauchte ich eine gute Führung und um so mehr eine die ich Akzeptieren konnte . Die Kluft die sich Auftat propierte ich mit eiserem Willen Aufzufüllen . Da gabs noch keine Car-Tims die einem halfen , man musste selbst mit allem fertig werden ! Ende Lehrzeit konnte ich eine Vorzeige Prüfung Presentieren , ich legte die beste Prüfung Schweizweit von den Metzgerlehrlingen ab . Ich war mit mir und der Welt wieder zufrieden und war Stolz auf meine Leistung ! Auch hatte ich ich noch Visionen nach mehr ! 


Allzu gerne hätte ich meinem Vater diese Noten Persönlich Presentiert .

 

Gab es auch Zeiten, in denen du den Bettel hinschmeissen wolltest?
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Gab es auch Zeiten, in denen du den Bettel hinschmeissen wolltest?

 

Die Zeit nach der nach der Abschlussprüfung war für mich ein Wellen Gang der Fragen und der Gefühle , im Innern spürte ich den Drang nach der Weiten Welt . Doch jeder Versuch mich von zu Hause zu lösen wurde von meiner Mutter Abgeblockt . Denn als zweitjüngster war ich noch das Einzige Männliche Familien Mitglied zu Hause . Viele Schlaflose Nächte vergingen bis ich meinen Willen durchsetzte und heimlich eine Arbeitsstelle suchte ! Zur grossen Enteuschung von Mutter legte ich mein Vorhaben auf den Tisch ! Ich fand eine Aushilfstelle als Metzger in Ascona im Tessin für ca 5 Monate . Viele Tränen wurde Vergossen von meiner Mutter bis ich in Sissach in den Zug stieg für in das schöne Tessin . Einen festen Lohn konnte ich nicht im voraus Abmachen, man wollte zuerst meine Leistungen sehen ! Vorgabe für den ersten Monat war 500.- und Kost und Wohnen . Die erste Lohnauszahlung fiel zu meinem Erstaunen positiv aus mit 580.- Franken und ein Lob vom Meister für meinen Einsatz . Mutter wartete sicher jeden Monat dass ich Einen Teil von meinem Lohn nach Hause schicken würde . Aber ich spürte die Freiheit und das selbständige leben , Ich genoss nebst der Anstrengenten Arbeit das ganze und somit war ich Geldmässig froh wenn jeweils Ende Monat war und der frisch Lohn kam . Als ich das Rekrutierungs Aufgebot der Armee kam spürte ich wieder den nächsten Lebens Abschnitt .   Allzu gerne hätte mich mein Arbeitgeber zu einer festen Anstellung überredet aber nach einem halben Jahr wollte ich wieder zurück in mein geliebtes Baselbiet .


 Stolz und Freude am Beruf !  1962 meine ersten Bewährungs Versuche hinter dem Haustock im Laden als Fleisch Verkäufer !

Mein drang nach mehr machte sich wieder in mir bemerkbar , ich Bewarb mich um eine Stelle mit zusätzlicher Ausbildung im Fleischverkauf in der Metzgerei Recher in Lausen . Zeitgleich habe ich mich für viel Geld in der Handelsschule Huber in Basel fur die Absolvierung der Handelsschule in Abendkurs Eingeschrieben . Eine Zeit die mich Ungemein Forderte ,manchmal war die Belastung so gross dass ich die Mappe in einen Ecken schoss und mir sagte fertig aus ! Am meisten machte mir das Fach Stenography zu schaffen . Doch der durchhalte Willen aber auch die Kosten die ich mir Aufgeladen hatte ,liesen am Ende doch noch einen Mittelmässigen Abschluss zu !

Hattest du in bestimmten Lebensphasen wichtige Freizeitbeschäftigungen?
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8.  Meine Freizeit

Hattest du in bestimmten Lebensphasen wichtige Freizeitbeschäftigungen?
 
 
HIR NOCH EINE HOMAGE an meine Chinder Zyt im Buurehuus !  ( Basebieter -Dialäkt )
 
Wenn me sy Chinderzyt innere Buurefamilie verbrocht hett, düeje eim no vill schöni Errinerige bis ins Alter begleite . Au in mynere Chindheit hetts scho allergattig für Winter geh, herti und langi, mildi und churzi, aber doch alli zu ihrer Zyt . s'Wort Klima Erwermig hett mä nonig kennt . Winter und Frühlig sy für mi die schönschte Joores Zyte gsi und das nit numme wege Wynacht und Ostere !
Weni zrugg dänke wenni mit chalte Händ und Füess vo dr Schul hei cho bi , isch d' Mueter meischdens in dr Stuebe gsässe und hett Überchleider gflickt , uffem Härd isch ä Hafe mit Münzitee gschdande und uffem Chuchitisch hetts scho gschdricheni Gumfischnitte gha und hei gwardet uff eus Chinder ! Das hett in mir es Glücksgfühl vo Däheim sy, Weermi und Geborgeheit ussglöst .
Wenn d'Schulufgobe gmacht gsi si unds Schnee gha hett , hani albe mit im grosse Dreiplätzer Schlitte , wo immer im Schopf parat gschdande isch, bis ydunklet hett dürfe go Schlittle . Für ä rassigi Abfahrt het me nit witt müesse Laufe . d'Luft hett no heimelig nonem Rauch gschmöckt wo vo dä Hölzöfe und Chochhärd zu dä Cheemy us dyyched si ! Us dä Schöpf hinderte Buurehüser hett mä schier jede Daag das wehmütige Stöhne und Uufschreie vonere Sagi ghört, wo dä Holzspältere ans Lääbig gange isch und nochhär Chlötzli gmacht worde und Schittli gschpalte si und mir Chinder heis de müesse uufbyyge .
d'Manne sy dä höche Mischtstöck an Chraage gfahre , hei am Daag Mischt gführt und noch här zettet ! 
Im Wald hei si gholzet und Wälle gmacht und im Fäld si d'Bäum gschnitte worde . Der Wäg in Wald isch witt gsi, mä hett no keini Traktore oder Auto gha , so hetts immer früh Daagwach gee , au d'Mueter , d'Härdöpfelsuppe Servila unds Brot und nathürlich au d'Wändele mit im Geischtige Tee hei müesse im Rucksack si dass dr Ätti nit hett müesse warte , denn die grossi Dischdanz hett no müesse z'Fuss zruggleit wärde . Wenn in dr nöchi Gholzet worde isch hett immer eis vo eus Chind müesse im Ätti müesse s'Mittagässe bringe .Vo däm Waldgang isch mä nit immer so begeischteret gsi aber s'hett müesse si , denn er hett au gärn ä früeschi Suppe und e Öpfelommelette gha, als öppis woner in dr Gamälle überim Füür hett müesse Wärme ! Wenn me denn vo witem im Wald es Räuchli gse hett Ufstiege , hett mä gwüest s'Zyl isch nüemme witt !
En anderi Arbet isch im Winter für d'Manne s'Gmeinwärch gsi d'Buur wo Ross gha hei hei müesse für ä paar Daag Ross Mann und Waage zur Verfüegig stelle. An dene Dääg si zäme d'Waldwäg in Stand gsetzt worde ,Me hett überschüssige Grund abgrabe und früssches Chies zugführt . Dr Wiederwille isch mängisch do gsi , will mä lieber für sis Eige gschafft hätt aber es isch ä Zyt gsi wome für d'Allgeinschaft igstande isch und sich dernoh gstellt hett !
Wenn denn aber bim Daage uffem Birli Baum hinderim Huus d'Amsle trilleret hett , dr sStolz Huusher im Hühnerstall mit sim nuefere "Güggerigüü " dr neu Daag begrüesst het und e Gluggere im Näscht breit uff Ihrene Eier ghockt isch , bis amene schöne Daag gääli Flumchöpfli under ihrem warme Fääderchleid vüregüggelet hei ,isch das wieder dr Afang vonere schöne Joorszyt gsi !
 
 
 
Man sieht aus den paar Zeilen was für eine Leistung unsere Eltern bringen mussten , wo noch keine Schutzkleidung gegen Kälte Wind und Wetter vorhanden waren oder ein 8 Stunden Tag Angesagt war . Da kann man nur Sagen .... Hut ab ! 
 
 
 
 
Wie leicht fiel es dir in deiner Jugend, Kontakte aufzubauen und zu pflegen?
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9.  Beziehungen in der Jugend

Wie leicht fiel es dir in deiner Jugend, Kontakte aufzubauen und zu pflegen?

In der Jugendjahren war es nie ein Proplem mit dem Kontakt und dem Pflegen von Freundschaften , ich scharte überall Leute um mich und fühlte mich wohl dabei,auch das Weibliche Geschlecht biltete da keine Ausnahme ich gab mich stets wie ich war und fühlte und kam stets gut an ! Auch in all meinen Geschäfts Jahren aber auch in der Politik konnte ich immer gut führen und Kominizieren . Auch nach der Pensionierung in den Einsätzen in den fernen Ländern für Swisscontact und Helvetas fand und finde immer den geeigneten Faden zum mich in fremden Kulturen Einzufügen !

Einsatz Balkan in Dragasch im Kosovo

(1) Es brauchte einige Zeit bis der Lernwille Vorhanden war !

Es brauchte einige Zeit bis der Lernwille Vorhanden war !

 


Helvetas- Einsatz in Buthan 2013


4 Monate Addis-Ababa Ethopya 2012

 



(4) Nepal 2015 Aller Anfang ist schwer !

Nepal 2015 Aller Anfang ist schwer !

 

In all meinen Einsätzen im Ausland lehrnte eine gewisse Dehmuth in mein Leben zu Intregieren . In all dieser Armut zu Leben machte mir klar , dass Geld und grosse Autos zu fahren nicht mehr das Wichtigste ist im Leben ist , Bei der Arbeit im Ausland während vielen Monaten ohne Besoldung , mit dem Essen mit den Einheimischen , in Ihren Behausungen zu leben , machte einem Glücklicher und Zufriedener als beim frührem Geldfluss. So sehe ich diese Zeit als Segen und bin Dankbar dass ich von Irgent her dieseWeisung bekommen habe !

 

 

(5) Wo auch immer ,eine Freundschaft ist immer etwas Wertvolles !

Wo auch immer ,eine Freundschaft ist immer etwas Wertvolles !

 

(6) Wurde nach Anfänglicher Skepsis ein guter Freund !

Wurde nach Anfänglicher Skepsis ein guter Freund !

 

 

 

Hast du dich gegen deine Eltern und überhaupt Autorität aufgelehnt?
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9.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.

Hast du dich gegen deine Eltern und überhaupt Autorität aufgelehnt?

 

Unser Familien Leben war mit Autorität geführt worden , wurde aber mit Respekt Anstand und einer Liebe die nicht immer gezeigt wurde von unseren Eltern ,aber man spürte sie in jeder Sitvation  ! Auch unter uns Kindern war unter der Rauen Art der gegenseitige Anstand und Respekt vorhanden .


 

Mein ältester Bruder Kurt....... der mich immer Umsorgte !

Wenn ich an meine Rebellische Zeit zurück denke ,war die Akzeptanz meinem Vater gegenüber immer grösser als die Wut wenn von Ihm etwas Verlangt wurde was ich nicht Akzeptieren wollte . Der folgende Spruch konnte in dieser Zeit nicht Recht Verstehen ,heute weiss ich was Er damit Sagen wollte .

Wenn man an Etwas Hochsehen will ... muss man sich manchmal zuerst bücken ....! 

 

(2) Mein zweitältster Bruder auch mit dem Namen Joseph (Seppli ) geb. 1930 verst. 1940 mit Schifertafel und Griffel !

Mein zweitältster Bruder auch mit dem Namen Joseph (Seppli ) geb. 1930 verst. 1940 mit Schifertafel und Griffel !

Die Schifertafel mussten wir immer übers Wochenende nach Hause nehmen mit Seifen Wasser bürsten und trocknen lassen , denn vom Lehrer wurde jeweils keine Kontrolle ausgelassen ! 

Hattest du jemals ein "gebrochenes Herz"? Oder hast du jemandem das "Herz gebrochen?
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9.1.  Beziehungen in der Jugend – Beziehungen als Teenager.

Hattest du jemals ein "gebrochenes Herz"? Oder hast du jemandem das "Herz gebrochen?

 


  Frühling die Zeit der Liebe !

 

 

Zum gebrochenem Herz das sicher nicht nur einmal vorkam möchte ich folgendes Gedicht schreiben das vieles aus Sagt :

Ich bi mit em Schätzli am Bachbord gsässe

vor luuter Liebi hanis Heimgo Vergässe

ich sig sis Schätzli hetts mr gseit

und hett mr es Chränzli mit Blueme uffe Chopf ufe gleit

druf hanem schnell es Schmützli gee

Lippe hei brennt, doch es hetts niemerts gsee

d'Blueme si presst immene Buch si blüjä no

doch alles alles isch Andersch cho !!

 

So schreibt das Leben Gedichte doch über vieles Schweigt man und Geniesst !

 

Denn eine Jugendsünde ist .... wenn man Jung ist und etwas Verpasst !

 

 

 

 

 

 

Wie haben Freunde dein Leben geprägt oder mitgestaltet?
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10.  Meine besten Freunde bzw. Freundinnen

Wie haben Freunde dein Leben geprägt oder mitgestaltet?
 
                                  Meine Fasnacht  !
 
27 Jahre war ich Mitglied bei der Haymweh Qlique Basler Zepf Ziri !
Mitglieder ca 60-65 Personen aus Basel ,aber durch die Arbeit in eine andere Gegend der Schweiz Verschlagen . Man Trifft sich jeweils Donnertag im Restaurant Weisser Wind zur Übungsstunde , das können das Jeweils im ganzen Jahr Angeeignet wird , überträgt man 3 Tage an der Basler Fasnacht  auf der Trommel zum Besagten Fasnachts Glück auf ! Etwas Besonderes das man nicht Missen will . In all den Jahren wurde manche Freunschaft gebildet und viele schöne Stunden Erlebt .In der Zeit durfte ich die Qlique 6 Jahre als Tambour Mayor führen ,was für mich eine grosse Ehre war !  2001 der grosse Trummeli Auftritt im grossem Messe-Saal , ich als Mayor ein stolzer Auftritt und Einmalig !
 
So kam die Zeit wo das alter an einem Nagt , ich habe Vernüftiger weise mit schwerem Herzen den Rücktritt vor 4 Jahren gegeben , unter dem Motto , man soll immer gehen solange es am Schönsten ist ! Wie man weiss die Fasnacht gehörte für mich zum Leben ! 
 
                          ( Einisch goot alles schöni z'änd )
 

             
2001 Jubileum 50 Jahre Basler Zepf Ziri Haimwehbasler Qlique ! Ich als Stolzer Tamburmayor !

 

                        
Tabourmayor Basler Zepf mit Sitz in Zürich

 

Es gab früher Zeiten ,da für Fasnacht das Geld nicht so locker im Portmoney war , der Franken zweimal Umgedreht werden musste , da wurden die Kostüeme noch aus alten Kleidern und Lumpen zusammen gestellt , die Larven selbst Kaschiert und Bemalt ,Getrommelt auf Küchen Tabourettli und Blechkübeln auch das hatte seinen Reiz und brachte Befriedigung ! Wenn man mit der heutigen Zeit Vergleicht wo alles Chic und Modisch sein muss und natürlich auch viel Kosten .Wenn das Handy im Sack und der Lapdop im Zimmer nicht vorhanden ist ,ist man schon ein bisschen Überfordert so richtig Fasnacht zu machen ! Wenn ich das Schreibe höre ich schon die vielen Unkenrufe .... dir mit eurem Früjer !     Ich selber habe Fasnacht jedes Jahr Genossen . 


Die Zeit wo Geld noch Mangel war und der Luxus noch nicht so hoch Gespielt wurde ! Nur die Freude zählte !

 

 

 

 

Wenn du an deine Einstellung zum Militär vor deiner Aushebung denkst, woran erinnerst du dich?
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11.  Armee

Wenn du an deine Einstellung zum Militär vor deiner Aushebung denkst, woran erinnerst du dich?

Grossvaters Gesinnung war sehr Pazifischtisch Geprägt ,seine Einstellung zur Armee ging an keinem von uns Buben vorbei , seine Erzählungen waren wenig aber sicher und Überzeugend , man brachte uns bei , dass zur Männlichkeit das Militär voll und ganz dazu Gehörte ! Seine Armee Utensilien der Kavalerie Karabiener mit dem Bayonett waren für uns Kinder immer zugänglich wenn wir auf dem Esterich spielten . Was er immer mit Stolz betonte war seine Einteilung , Er war ein Berittener Train- Korporal , Aber auch Vater war Überzeugt dass seine Jungs in die Armee gehörten , wenn Er auch meine Militärischen Einsätze nicht mehr Erlebt hat  , so habe ich Ihm sein Wunsch gerne Erfüllt ! Wenn ich höre was wichtig ist damit man MANN sein kann , huscht meistens ein Leises Lächeln über mein Gesicht und an den Armen stellt es mir die Haare auf .  Die heutige Einstellung geht meistens in die Richtung ..... Was früher gsi isch alles Lätz und was mir Alte Säge isch doch nume Dumms Gschwätz !

 


 

 

 

Wie ging es bei deiner Aushebung zu und her? Entsprach die Einteilung deinen Wünschen?
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11.  Armee

Wie ging es bei deiner Aushebung zu und her? Entsprach die Einteilung deinen Wünschen?

 Und zweitens kommt es anders als man Denkt ..... Viele Jahre besuchte ich die Jugendspielkurse vom Eidgenössischen Musikverein mit der Absicht einmal im Armeespiel Aufgenommen zu werden . Zweitens war ich Sportlich und Kräfte mässig auf der höhe dass eine Einteilung bei den Grenadieren nicht so Abwegig war . Aber zu dieser Zeit musste man den Stempel im Dienstbüchlein Akzeptieren ohne wenn und aber ,auch wenn man vier Einser im Sport Absolvierte .Auch konnte ich keine Hochrangige Offiziere in unserer Familie vorweisen ,so konnte ich keine Vorteile Erwarten ! Trotz allem wurde gefeiert bis am Morgen . wenn man auch nur das Infanterie Emplem an der Brust trug !

 

(1) Stäckli-Buebä 1961 meine Wenigkeit mit der Trommel !

Infanterie Emplem mit Ehrenkarte , mit den vier 1er im Dienstbüchlein Eingetragen !

 

 Bis in die Morgen Stunden wurde Gefeiert natürlich mit Trommel und Pfeifen Klang , wenn auch der Grossteil von den Stellungs Pflichtigen nich die Gewünschte Einteilung Erreicht hat .

 

 

Mit welcher Einstellung bist du in die Rekrutenschule eingerückt?
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11.  Armee

Mit welcher Einstellung bist du in die Rekrutenschule eingerückt?



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Inf. Rekrutenschule Liestal BL

 

Mit Stolz in Zivil bin ich am 9. Juli 1961 in Liestal in die Kaserne Eingerückt . Ohne Angst auf das mir bevorstand . Das Unternehmen Armee faszinierte mich und ich lies das Unerwartete mit Freude auf mich zukommen ! Die Sanitarischen Untersuchungen verlief im gewohnten Zack Zack und beim Brustumfang messen schaute der Doktor zweimal aufs Messband ich kam und das ohne Fettansatz auf Stolze 109 cm und ich lies meine Muskeln spielen mit Freude und dem Gedanken vielleicht einen Vorteil heraus zu holen.Aber das einzige was heraus schaute , war dass ich bei langen Märschen meistens 2 Rucksäcke tragen musste von Kameraden die nicht genügend Kräfte besassen . Nach fast 4 Wochen der lauten und Schreienden Befehle war der erste Urlaub nach Hause Angesagt , Mit  Freude und Stolz Presentierte ich mich in Uniform meiner Familie ,natürlich zeigte ich mich auch unter den Mädchen auf dem Tanzboden und Genoss den Ausgang in vollen zügen !

 


 

 

 

Wie war der militärische Alltag?
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11.  Armee

Wie war der militärische Alltag?

 

 

In dieser Zeit war der Drill noch sehr present , Die Haltung und Achtung Steht Stellung ( das zusammen schlagen der Schuhe ) wurde noch Täglich geübt  ! In den Zimmern gabs noch keine Kleiderkästen , somit alle Utensilien in einer offenen Plange Ausgerichtet und wehe wenn bei der Zimmer Kontrolle die Socken ungenau zurück geschlagen waren , lag danach alles wieder am Boden ! Ich nahm das ganze meistens mit Humor und kam so am besten über die runden ! 



(1) Rekrutenschule 1961 Gruppe Frossard nach Aushub von Schützengräben meine Wenigkeit mit Bickel !

 Rekrutenschule 1961   Im Glaubenberg Gebiet beim Schützengräben Ausheben , meine Wenigkeit vorne in der mitte !

 

Noch mit Nagelschuhen Bestückt , zu jeder Zeit Kampfbereit !

Meine Sportliche Kondition und meine Kräfte zu dieser Zeit liesen alles besser Ertragen und somit machte es mir Freude in jeglichen Sytvationen ! Natürlich war der Ausgang am Abend ein wichtiger Faktor am ganzen Tages Ablauf , die Erkundigungen wo die jungen Mädchen standen oder eine Hübsche Serviertochter einem den Abend Verschönern konnte machte schon früh am Tag die Runde , leider war dann meistens der Ganze Zug am gleichen Ort , so dass die schönen Gedanken mit allen Geteillt werden mussten und sie mit Alkohol runter Gespühlt wurden .Was einem danach auch das Einschlafen Erleichterte ! 

 

Auch das Singen wurde zu dieser Zeit noch gefördert , zweimal während der Rekrutenschule war jeweils Singen auf dem Tages Program . Mit einem Gesangslehrer dem Gefreiten Schreiber wurden unseren Stimmbänder schöne Soldatenlieder Entlockt , was war das doch noch eine schöne Zeit wenn wir nach getahner Arbeit auf dem Waffenplatz , zurück in die Kaserne durch das Städtchen Liestal Marschierten und mit voller Kehle unsere Soldatenlieder Sangen ! Leider Vermisst man das Singen der jungen Soldaten in der Heutigen Zeit,was sehr zu Bedauern ist . Denn beim Singen konnte das Negative vom Tag und die Müdigkeit Vergessen werden !Unser Feldweibel mit Name Stöckli wurde in einem Lied  Verulkt in dem auch ich mit Name Vorkam und mit Inbrunst viel Gesungen wurde , der Text wie folgt ........

Wer Schleicht da im Nächtlichem Walde , so einsam hin und her

es ist unser Feldweibel Stöckli , er suchet sein Rostig Gewehr

Rattaggi die Planke muss runter ,so tönt es von trüben her

die Schuhe die müssen geputzt sein sonst gibt es kein Ausgang mehr

Rattaggi der gibt keine Antwort er fühlt seine sichere Hand

da gibt es ein Klapf und ein Aufschrei und der Feldweibel klebt an der Wand

dann kamen zwei Sanitäter mit der Bahre angerannt 

und kratzten den Feldwaibel Stöckli mit zwei Löffeli von der Wand

Der Name Rattaggi war immer Present seis bei der Arbeit im Felde ,auf dem Kasernen Platz oder im Ausgang . Ich war immer in Bewegung seis bei der Arbeit oder mit dem Mund , schon damals habe ich meine Art so gezeigt wie ich bin und war , und nicht wie es manche gerne Gesehen hätten . Brachte mir natürlich manche Unanehmlichkeit ein , mein Name war auch immer für Unangenehme Arbeiten und Einsätze Present , was ich mit der Kraft und Kondition ausführen konnte , lies mich nicht aus der Ruhe bringen !

 

 

Was für Freundschaften entstanden?
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11.  Armee

Was für Freundschaften entstanden?

Bis ins hohe Alter treffe ich all die Jahre am Fasnachts Dienstag in Basel einen Kameraden aus meiner Gruppe von der Rekrutenschule .Während 17 Wochen war Er mein Bett Nachbar und im Ausgang immer dabei wenn ich Allerlei Schabernack betrieben habe ! Die Zeit zusammen ist Unvergesslich und jedes Jahr schön wenn wir Sagen können ... Weisch no...? 

E schöni Zyt

I wachse und wird immer stärker und stärker I chumm langsam in Saft

d'Maitly wärde immer schöner und schöner I gschpür so langsam mi Chraft

Soldate Lieder hani gsunge us voller Bruscht 

d'Maitli an dä Fenschter hei gschpürt mi Luscht

Säg du Blöffer s'isch doch erlaubt , z'Frooge wär dir dä Schwindel au Glaubt !



()

Inf. Rekrutenschule Liestal BL 1961

 

Hast du später einen höheren militärischen Rang bekleidet? Falls ja, weshalb?
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11.  Armee

Hast du später einen höheren militärischen Rang bekleidet? Falls ja, weshalb?

 

Als ich ende Rekrutenschule zum Quali Gespräch Aufgeboten wurde , war ich voller Überzeugung dass mein Werdegang als Feldoffizier in die höhe schnellen sollte , doch meine Euforie wurde Arg gedämpft als der Hauptmann mich als Küchenchef Vorschlug , meine Intervation dagegen brachte nichts und ich habe mit Gesenktem Kopf das Büro Verlassen . Der Gedanke dass ich bei meinen Einsätzen zuviel Leistung gezeigt habe überzeugte mich . Die letzten zwei Wochen regte sich der Rebell in mir und ich wurde paarmal mit einer Disziplinar Strafe belegt , doch die Enteuschung und der Trotz war gross !
Kurze Zeit nach der Rekruteschule war schon das Aufgebot zur Küchenchef Schule in Thun im Briefkasten ! Mein ganzer Frust vom Entscheid war noch nicht Verflogen und ich Arangierte mit meinem damaligen Meister eine Verschiebung der der Schule in Thun ! Darauf folgte das Aufgebot einen WK zu Apsolvieren und wurde in die Küche Eingeteilt ! Das Schicksal der Geschichte wollte es so , das unser Küchenchef am 2 ten Tag mit Alkohol  mit seinem Privatwagen einen Unfall baute , so bante sich wieder eine ganz andere Sytvation an . In Gesprächen mit Fuorier und Hauptmann wurde im Versuch mit meinem Fachwissen  aus mir ein halber Küchenchef Kreirt und ich konnte zeigen was ich konnte ! Mit unserem Fuorier hatte ich ein sehr gutes Einvernehmen und plötzlich spornte mich das ganze zur Höchstleistung an und wenn die Soldaten an der Küche vorbei liefen mit den Worten ...s'isch denn Guet gsi , war das eine super Bestätigung !  Mit dem Dorfmetzger bei dem man die Wurstwaren und das Kuhfleisch bezog hatte ich eine Abmachung dass ich Ihm in der Freizeit Arbeiten Verrichtete und ich im Gegenzug seine Maschinen brauchen konnte . So hatte ich die Gelegenheit aus dem Kuhfleisch das manchmal alt und Zäh war etwas gutes Herzustellen und alle waren Zufrieden. So waren die drei Wochen schnell Vorbei und ich musste zum Quali -Gespräch mit dem Hauptmann . Ich wurde für meinen Einsatz und Arbeit sehr Gelobt . Nach einem Langen Gespräch wurden wir uns Einig , dass unser Fuorier alles in die Wege leitet und ich in Thun den Küchenlöffel 4 Wochen Abverdiene und danach bei Ihnen als Kü Che  in der Komp. II /53 Übernehme ! Im dritten WK wurde ich zum Gefreiten mit Auszubildenden Qualitäten Befördert und somit hatte ich meine höchste Stufe meiner Offiziers Karriere Erreicht !  8 WK II/53  3 EK III/243   2 Wochen Landsturm I /402 die Dienstzeit wurde somit im Jahr 1993 mit der Entlassung Beendet !

 

 


 

So bin ich bei der Entlassung 1993 Eingerückt !

 
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Zeitzeuge KüCh beim Trommelvortrag Engelberger WK ! 

 

 

 

 

 

 
Reut dich die Zeit, die du im Militär verbracht hast oder siehst du einen Nutzen darin?
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11.  Armee

Reut dich die Zeit, die du im Militär verbracht hast oder siehst du einen Nutzen darin?
Meine Einstellung zur Armee war immer im Positiven , da die Einstellung in unserer Familie immer pro Militär war , hat man den späteren Drill in der Rekrutenschule als ein muss hingenommen das ein jeder Erfüllen musste . Da ich in einer Grossfamilie Aufgewachsen war , machte es mir nichts aus in Räumen mit 30 oder 40 Personen zu schlafen ,wie viele male hörten wir unsere Mutter sagen wenn du es jetzt nicht Lernst ,so Lernst du es dann in der Rekrutenschule ! Was man natürlich der heutigen Jugend nicht mehr zumuten kann und darf , aber wir lehrnten noch den Respekt und das Kominizieren mit einander , in der Handy losen Zeit ! So gab ich später meine Motivation meinem Sohn weiter , was mir bei seiner Prevetirung zum Metzger-Offizier ein paar Tränen in den Augen Bescherte . Auch Versuchte ich bei meinen vielen Lehrlingen in meinem Geschäft die Freude zum Militär zu wecken . 
 

Viele Waffenläufe absolvierte ich für meine Kondizion zu erhalten !

 

 

Was hat dir an deiner Arbeit wirklich Freude gemacht?
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12.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Was hat dir an deiner Arbeit wirklich Freude gemacht?

 

Meinen Entschluss Metzger zu werden wurde von meiner Mutter sehr beeinflusst und Ihre Einstellung dass das Gewerbe in der Nahrungmittel Herstellung immer Arbeitskräfte braucht war in dieser Zeit an erster Stelle . Der Umgang mit den Tieren wurde mir von klein auf beigebracht und Vater hat uns gezeigt dass man jedem Tier mit Würde und Respekt begegnen soll , die Mahnenten Worte hörten wir vielmals mit dem Spruch .....  Quele nie ein Tier zum Scherz .... denn es fühlt wie Du den Schmerz . Der Stolz eines Metzgers ist nicht das Töten , sondern das Schmerzlos und mit Würde Erlegen der Tiere ! Wenn ich ein Stück Fleisch in den Händen habe , weiss ich was was es braucht bis es soweit ist und was dahinter liegt ! So ist Fleisch in all den Jahren für mich eine Materie geworden , die ich in meinen Händen spüre und mit Liebe Verarbeitet habe ! Der Metzgerberuf  war für mich und ist es heute noch das ein und alles !

Berufsstolz zu Friedenheit und Kraft in einer Person ...... Aber alle die viel Kraft haben , haben viel Unruhe in sich ! 1963 Metzgerei Mesmer Sissach BL

Als Zweitjüngster unserer 9 Köpfigen Kinderschar war ich der erste der eine Lehre Absolvieren konnte , meine älteren Geschwister mussten leider alle in die Fabrik um Geld zu Verdienen damit die Familie über die Runden kam . 

Das Leben ist wie eine Ballonfahrt, um Höhe und Weitsicht zu Gewinnen, muss man Balast Abwerfen !

 

Musstest du je Entscheide von grosser Tragweite fällen? Worum ging es?
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12.1.  Arbeiten – Beruf oder Berufung?.

Musstest du je Entscheide von grosser Tragweite fällen? Worum ging es?
 


                                                                               
Mängisch mues mä dr Mut ha , d'Richtig z' ändere , um derno si eigene Wäg z'go !

 

 
Politik : WAS WILL ODER WAS KAN MAN SICH ZUMUTEN NEBST DER FAMILIE EINEM GUT LAUFENDEM GESCHÄFT, wenn der STOLZ sich bemerkbar macht im Kopf , wie kann oder sollte  oder müsste ein Mann in meiner Sitvation Reagieren ! Fehler die man macht oder gemacht hat im Leben sollte man nicht Kritisieren , sondern dazu stehen , denn man hat sie Persöhnlich selbst gemacht !
 
1 August Feier 1987 mit der Familie und Freunden lauschten wir der Rede von unserem National-Rats President  Ernst Mühlemann Ermatingen zu . Er hatte uns viel zu Erzählen von Seine Reisen in die ganze Welt , denn Er wurde nicht Vergebens der Schatten Ausenminister genannt ! In späterer Stunde hatte sich unser Gemeinde Ammann an unsere Runde Gesetzt , der gute Weisswein löste in Vorgerückter Stunde schon manchem die Zunge . Auch ich habe mit meiner Überzeugungskraft und Rede Kundgetan , dass am 1. August nicht immer die Obere Schicht die grossen Reden führen sollte sondern auch wir vom Fussvolk zu etwas Bemerkbar machen sollte ! Dass ich mit dieser Aussage etwas  in die Wege geleitet habe war mir im Moment nicht Klar ! So kam es wie es kommen musste ,und wurde als Festredner an der  1.Augustfeier 1988 Ausserkoren !
Die Zeit bis zum 1 August verlief schnell , Anfang Juli befasste ich mit dem Auftrag , die grosse Frage was Vortragen das zur Feier passt , aber auch mich als Bürger Darstellte! So habe ich mich Entschlossen die Rede über das Wort GEMEINSCHAFTLICH Aufzubauen . Denn das Wort beginnt in der Familie  , in den Vereinen in der Wohn-Gemeinde , im Kanton und so bringt es auch den Segen in der ganzen Schweiz .
 
So kam die Stunde der Wahrheit 01.08.1988, nach dem Kirchen Geläute wurde ich von unserem Gemeinde-Amman Angekündigt und Begrüsst . Somit bin ich Zielstrebig auf das Rednerpult zugesteuert meine Innere Ruhe war immer noch bei mir ! Als ich aber hinter dem Pult stand und auf die vielen Leute herunter schaute , waren meine Beine nicht mehr so Standfest . Meine 5 A4 Blätter legte ich aufs Pult ,schaute nochmals kurz darauf holte tief Luft und legte los ! Die Rede über das MITEINNAND -  VEREINT - GEMEINSCHAFTLICH war in meinem Kopf Gespeichert , brauchte somit die Blätter nicht und konnte mich auf das Erzählen Konzentrieren .
Wenn man die drei Worte Zusammen fügt , weiss man was unsere Demokratie ist und was sie braucht . 
 
UMWELTSCHUTZ das ist doch ein Proplem das von einer Partei nicht alleine Gelöst werden  kann .Sondern nur MITTEINAND . Man sollte soweit kommen , dass man das gute auch von der Gegen Partei Akzeptieren kann .Ich habe das Gefühl dass die drei Eidgenossen auf dem Rütli auch nicht immer der Gleichen Meinung waren . Aber die Propleme wurden Gemeischaftlich gelöst !
 
POLITIK das Thema könnte vieleich schneller gelöst werden , wenn Gewissen Herren an Stelle von Zeitungen Handy ein Geschichtsbuch Vorlegen würde ,so wäe das Wort GEMEINSCHAFTLICH wieder Aktueller !
 
JUGEND das ist ein sehr wichtiges Thema aber auch sehr Heikel ! Der Tages-Presse und allen Medien muss dabei ein schlechtes Zeugniss Ausgestellt werden , denn meistens wird nur vom kleinen Teil unserer Jugend Geschrieben die Randalieren Demostrieren und alles Zusammen schlägt und der grosse Teil die Täglich Ihre Arbeit Verrichten , sich in unsere GEMEINSCHAFT Eingliedern und so zu unserem Staat stehen und Ihre Pflichten Erfüllen , sehr wenig Geschrieben wird .
 
FAMILIE hiezu wusste ich einiges zu Erzählen aus unserer 9 Köpfigen Kinderschar , wieviel Gemeinschaft Sinn es braucht um eine Familie über die Runden zu bringen !
Unser Vater brauchte viel folgende Wort :
 
e Familie isch wienä Chetti , jede isch es Gleich
kein darf z'hert si , keine z'weich
jede mues hebe , kein darf logoo
sünscht duet d'Familie usennander goo
 
GEMEINDE PFYN  wenn wir jetzt in unsere Orts Gemeinde Fragen stellen über Gemeinschaft im Dorf , sei es in jedem Alter , sei man ein Eingesessener oder frisch Zugezogener Dorf Bewohner , bin ich sicher dass wir eine schöne GEMEINSCHAFT Erleben werden!
Zum Schluss möchte ich allen noch Gemütliche Stunden in unserer GEMEINSCHAFT Wünschen und Ihnen Danken für die Aufmerksamkeit die mir Entgegen gebracht wurde. Abschliessen möchte ich mit den Worten die Alt Bundesrat Minger nach einer Rede Gesagt hat :
Ich hoffe zuversichtlich dass Sie bei Ihrem Urteil über Meine Rede sich daran Erinnern dass wir desshalb zwei Augen haben , damit man gelegendlich eines Zudrücken kann.
Das ganze war der Anfang meiner Politischen Karriere 10 Jahre Gemeinderat (Elerktra und Wasser President ) und 8 Jahre Kantosrat FDP
 
 
 
Mann kann viel werden .... aber nie Vergessen woher man kommt !

 

 

 
Bei welcher Arbeit bzw. bei welchem Arbeitgeber hast du dich am wohlsten gefühlt?
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12.2.  Arbeiten – Berufs- und Stellenwechsel.

Bei welcher Arbeit bzw. bei welchem Arbeitgeber hast du dich am wohlsten gefühlt?

 

September 1964- Dezember 1967 war laut meinem Persönlichen Verbandsbuch in dem alle Zeugnisse von meinen Arbeitsstellen Eingeschrieben sind ,das Zeugnis von der Grossmetzgerei Kuhn in Basel wo ich als Bankmeister in der heutigen Zeit nennt man die Position Filialleiter Angestellt war . Mir wurde die Führung der Hegenheimer Filiale Übertragen . Der Persönliche Kontakt ,das Freundliche Kominizieren mit der Kundschaft brachte mir eine grosse Umsatzsteigerung ein . Mit meiner guten Leistung wurde auch mein Lohn nach oben Angepasst , was Wiederum ein Ansporn war für eine gute Leistung .Nach gut dreieinhalb Jahren Reifte in mir der Gedanke die Meister Prüfung zu Absolvieren . Ich Meldete mich für die Berufsschule für die Meister Prüfung an und musste jeden Mittwoch ein Jahr lang nach Brugg zur Schule . Danach besuchte ich 10 Wochen lang den Vollkurs der Metzgerfachschule in Spiez . Das ganze war natürlich mit hohen Kosten Verbunden , so nutzte ich 2 Jahre meine Ferien um diese Zeit zu Überbrücken . Für die Praktische Vorbereitung auf die Prüfung wechselte ich die Arbeitsstelle in eine Kleine Metzgerei in Niederdorf BL um mich in allen Sparten Obtimal Vorzubereiten .  Das Vorbereitungs Jahr ging in Windeseile Vorbei und schon standen meine Prüfungen vor der Tür ! Der ganze Druck des Lehrnens hat mich Ruhiger Überlegter und Reifer gemacht ,ich war Überzeugt von mir Selbst und ging mit Pover an die Prüfungen ! 
 
So Entwickelte sich vom Jugendlichen Rebell ......

 

hin zum Stolzen Metzgermeister !

 

 

Die Prüfungen verliefen zufriedenstellend , Praktische Arbeiten und Berufskenntnisse war ich an vordester Front ich legte eine Arbeit hin , dass selbst die Experten Staunten , die Schulfächer brachten nicht die Hohen Noten aber ich war Zufrieden mit mir , das war der Anfang zu einem neuen Abschnitt .


Vom Buurebüebli zum Metzgermeister !

Ich war immer und blieb auch der Stolze Handwerker ,mit den Noten in Fleischverkauf und Herstellung von Wurstwaren zeigte ich auf , dass ich ein Praktiker bin , in meinem späteren Betrieb stand  der folgende Spruch an der Wand ......

Hier läuft die Produktion nicht am Band .......Hier wir noch Gearbeitet mit Herz ,Hand und Verstand ! 

 
   

Der Letzte Schliff kommt vom Meister !

 

Meister ist der was ERSANN                                                                              Geselle ist der was KANN                                                                                   Lehrling ist ......... JEDERMANN

 

 

 

Wie reagierte deine Umfeld auf solche Aufs und Abs? Speziell deine Lebenspartner(in)?
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12.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Wie reagierte deine Umfeld auf solche Aufs und Abs? Speziell deine Lebenspartner(in)?
Unser Geschäfts-Verlauf richtete sich Umsatzmässig auch Gewinn bringend stets nach Oben , somit Vergrösserte sich auch der Personal Bestand . Was natürlich auch in Sachen Finaziellen Invistionen ein Höheres Einforderte , was meine Frau plötzlich nur noch mit Murren Akzeptierte . So kam es , wie man es zu dieser Zeit noch nicht sehen wollte , unsere Ehe Trifftete immer mehr Auseinander . Meine Beruflichen Erfolge blieben in der Gemeinde ja nicht Verborgen , den schon Bald wurde ich in den Gemeinde Rat Gewählt , was mir für 10 Jahren die Ressors Wasser und Elektra Einbrachte .Das ganze war natürlich mit viel Zusätzlicher Arbeit Verbunden, aber das Neue war eine Innere Genugtuhung für mich ,was ich gerne machte . Vielleicht machte mich der Erfolg ein wenig Blind , den das ganze förderte meinen Stolz ! Meine Frau Verstand es, mir meine Kinder immer mehr zu Entziehen . Natürlich Schränkte das ganze meine Freizeit immer mehr ein . Meine Politische Ausrichtung lag bei der FDP wo ich mich auch bemerksam machte , was mir dan auch die Wahl in den Grossrat zwischen 1990 u 1998 Einbrachte .
 

Der Mann vom Volk ...... der Mann fürs Volk ! 

Wie ich das alles unter einen Hut brachte und woher ich für das alles die Kraft hernahm ist die grosse Frage im Alter . Aber mit meiner Kraft und Gesundheit konnte ich all das Meistern .

Auch die Frage wars das alles Wert , hat sich alles Gelohnt, das will und muss ich ganz Alleine mit mir Ausmachen !

 

 

 

Worauf bist du besonders stolz? Gibt es eine Leistung, die dich überleben wird?
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12.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Worauf bist du besonders stolz? Gibt es eine Leistung, die dich überleben wird?
 
Ich habe in all den Jahren in meinem Berufleben Versucht als Metzger ein Positives Bild in der Öffentlichkeit zu Vermitteln . Ich Organisierte Kochkurse in meinem Betrieb wo ich den Teilnehmern zeigte wie man Preiswerte , Gute und schnelle Gerichte auf den Tisch Zaubert ! In den Sommermonaten führte ich hinter dem Haus Grillkurse durch , zeigte die Handhabung am Fleisch , die Würzung und das Erreichen vom Optimalen Garzustand am Fleisch . Aber auch das Pressentieren auf dem Teller mit den Verschiedenen Zutaten die wir natürlich in unserer Metzgerei auch Verkauften . Wie Sagt man doch ..... Das Auge isst mit ! Das ganze gab mir immer wieder gute Momente um einen guten Kontakt zum Kunden Aufzubauen .
 
 Alle 3 Jahre nahm ich mit 2-3 Produkten aus meinem Betrieb am Eidgenössigen Qualitäts Wettbewerb mit und betrieb so immer eine guete Werbung für unsere Metzgerei . Auch konnte ich damit Meine Mitarbeiter und Lehrlinge zu einer guten Motivation Begeistern !

Schweizerischer Qualitäts Wettbewerb in Spiez

 

Hoher Besuch in meinem Betrieb !

Regierungsrats -Präsitentin Regierungsrat und Chef vom Lehrling Amt beim Besuch bei der Abnahme der Prüfung von meinem Lehrling ! Jährlich wird von der Regierung ein Besuch bei der Arbeit während der Prüfung in einem Betrieb Absolviert . Der Stolz kann und darf ich nicht Verleugnen dass ich mit meinem Betrieb Ausgelesen wurde . Roman der Lehrling lies sich nicht Nervös machen und legte eine super Arbeit hin . Zur Freude von allen ,besonders für mich !!!!

  Luftbild von meinem Betrieb in Pfyn

 

 

Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte ....

unser Angebot SPANFERKEL mit Verschieden Zutaten 

 

 

Drum ist ich sag es frei und Erlich ....der Metzgermeister unentberlich !

 

 

Wo stand dir das Glück zur Seite? Oder war es etwas Anderes?
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12.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Wo stand dir das Glück zur Seite? Oder war es etwas Anderes?

 

 

 MUSIK und GESANG gehört zum LEBEN !


 So begann meine Musik Kariere , Knabenmusik Sissach 1956 , in der Mitte Postiert mit B Bass !


www.meet-my-life.net/img/uploadAdminBig/bdad073d_ee1fa226.jpg" alt="" width="530" height="764" />               Was ist Glück !
Mit meiner Tochter Cornelia 

Wenn ich das Wort Glück Deffinieren soll , muss ich es mit meiner Gesundheit Verbinden , Während all der Jahre die mein Leben mit dem Sogenannten Stress Verbunden war , darf ich es Glück nennen nie Krank gewesen zu sein . Der Druck der auf meinen Schultern lag , war ja immer meine Angelegenheit ,mit der ich ganz Alleine fertig werden musste ,denn meine Familie Provitierte Materiell und Finanziell von unserem Geschäft , aber für die Sorgen blieb ich .... der Einsame Wolf  ! Der immer mehr Gedanke begleitete mich und das Glück blieb mir auch Geschäftlich hold und die Umsatzzahlen zeigten meistens nach oben ! Wenn ich heute zurück blicke , kommt mir manchmal die Frage in den Sinn , Wars das ganze Wert das man Erarbeitet hat ? Das sind Gedanken die ich mir heute 2015 mit meinen 73 Jahren auf dem Buckel stelle !
Das Glück spürte ich mit meinen Instromenten und der Musik , beim Dichten und Rezesieren von meinen Gedichten  . Aber auch auf einem Schwingplatz fühlte ich mich immer Zuhause !

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dr Tambuur

 

 
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Mit dem Bariton !

 
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Mit dem Schottischen Duddelsack !

 
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Das schöne an der Basler Fasnacht ,wenn man das ganze für sich alleine Geniessen kann .

 

Beim Rezessieren von meinen Gedichten und Prologen !

 

 
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Der Stolze Opa mit David !

 

Schwägalpschwinget 2002

 

 

Mit dem Büchel Unterwegs 2003 Fasnacht Frauenfeld !


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 Der Auftritt als Hase mit Flügelhorn ,danach das Rezessieren mit einem Prolog !

 

 Die Posaune war immer mein Lieblings Instrument , brauchte am meisten Luft und zum Spielen aber auch Kraft . Doch forcieren darf man es nicht , sonst leidet der Klang , Der Goldene Mittelweg zu finden war immer meine Spezialität !Das Lungenvolumen musste ich mir antrainieren .Wichtig ist die Technik , schnell einatmen wie beim auftauchen aus dem Wasser ,um dann die Luft in einem langsamen und kontinuierlichen Strom von unten her rauspressen .Dies soll von der Bauch und Rippenmuskulatur aus gehen und nicht etwa vom Hals ! Die Tonhöhe Reguliere ich durch die Luft , die ich durch die Lippen lasse ,und der Druck ,mit dem ich sie ausblase ! Ein grösserer Luftdruck ergibt einen um eine Oktave höheren Ton .Ich lehrte schon als Junger Schüler jeden Tag Atemübungen zu machen ohne Instrument ,um die Technik zu automatisieren , Das hilft auch gegen Lampenfieber ! Danach das ganze was ich jetzt Aufgezählt habe noch mit Freude und Einsatz mischen , dann kommt alles wie es sein muss !  ( DENN MUSIK IST DAS HALBE LEBEN )

 

Es isch eso und bliebt eso !  (Uftritt Basleroebe in Züri )

 

 

Nur das Älter werden , das wär doch Jammerschade ....... siest Du der Sinn am ganzen ......so ist es eine Gnade !

 

(14) Keiner zu Klein ein Tambur zu sein , am Groppen Umzug mit Dudelsack Enkel David !

Keiner zu Klein ein Tambur zu sein , am Groppen Umzug mit Dudelsack Enkel David !

 

(15) Mit dem Grosskind David am Groppen-Umzug in Ermatingen Unterwegs !

Mit dem Grosskind David am Groppen-Umzug in Ermatingen Unterwegs !

 

Tochter Cornelia bim Rezessiere.... Hett si ächt doch no öppis vom Vatter ?

 

 

Mit dr Andrea z'Basel an der Fasnacht , ich has immer gnosse wenn i mit dä Chinder ha chönne zäme si !

 

 

 

 

 

 

 

 

Gab es rückblickend entscheidende Weichenstellungen?
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12.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Gab es rückblickend entscheidende Weichenstellungen?
Die grosse Weichenstellung in meinem Leben und natürlich auch meiner Familie war das Jahr 1976 ! Meine Vision nach einem Eigenem Geschäft  machte sich immer mehr bemerkbar. Der Betrieb in Niederdorf war für und nicht Käuflich . So streckte ich meine Fühler aus und die Suche nach einem Geeigneten Geschäft das zu unseren Eigenen Finanzen passte begann ! Im Baselbiet wo mein Herz zu Hause war , blieb die Suche Ergebnislos . In der Suche in der Schweiz nach einem Obiekt das meinen Wünschen entsprach schaltete ich die Verbands Eigene Metzger Treuhand ein . Plötzlich konnten wir aus Etlichen Betrieben Auslesen und Sortieren ! Der Druck auf mir war Enorm und mit der Eindscheidung tat ich mich schwer , den alles hing von meinen Kindern ab ,Daniel besuchte die 2 Klasse und Cornelia den Kindergarten , Ihr Einstellung zum Wechsel war mir wichtig,Sie konnten unsere Besichtigungen immer begleiten und Ihre Einstellungen dazu Einbringen . Zuletzt waren 2 Betriebe in der Engeren Wahl in Seftigen im Kanton Bern und in Pfyn im Kanton Thurgau ! Der Betrieb in Pfyn passte am besten zu unseren Finanzen , so fassten ich, meine Frau und meine Kinder den Entgültigen Entschluss in den Kanton Thurgau zu Zügeln . Ich bin Überzeugt mir fiel der Wechsel am schwersten , den ich war immer ,auch noch Heute mit Herz und Seele mit dem Baselbiet Verbunden !  Die Belastung auf uns war imens , das Auflösen einer guten Kundschaft ,unseren Freunden , das Zügeln des Geschäfts-Inventars mit Privat-Wohnung, der Neuanfang Organisieren etc. Trotz meiner Euforie und Freude am Neuen , im Innern machte mir der Neu Anfang in einer andern Landes Gegend Angst doch ich durfte ja nichts Anmerken lassen !
Am 2 Aug. war unser Neu Anfang mit der Eröffnung der Metzgerei und Gasthof  Ochsen der Familie Rattaggi in Pfyn Perfekt  !
Bei der Übernahme musste ich natürlich auch Entscheiden wer ich vom Personal in meinem Geschäfts Vorhaben Einsätzen und für mich Motivieren konnte . Mein Vorgänger musste allen Kündigen , so konnte ich die Selektionieren die meine Geschäfts und Arbeitsweise Akzeptierten und Umsetzen wollten und so mit einem neuen Arbeits Vertrag wieder Einstellen konnte . Kein leichtes Unterfangen aber die Linie die ich mir Vorgab setzte ich Vehement um . Wursterei Rezepte wurden strickte nach meinen Anweisungen Übernommen ,das Sortiment Erweitert . So stand am ersten Tag mit einigen klein Umbauten
unser Laden und der Gasthof in einem ganz anderen Lichte da . Wir konnten so mit Freude und Einsatz unser Können unserer Kundschaft Pressentieren ! Die Lehrling Ausbildung in meinem Betrieb war mir sehr wichtig ,so Beschäftigten wir in kurzer Zeit 4 Lehrlinge zwei im Laden und zwei in der Produktion ! Da beim Vorgänger nie Lehrlinge Ausgebildet wurden ,war das schon mal ein grosser Plusspunkt bei der Bevölkerung für uns . Als Fremde in dem Ländlichen Gebiet wurden wir am Anfang z Keptisch Begutachtet, im Restaurant habe ich eine Gut Bürgerliche Küche Eingeführt mit einem Täglich Günstigem Mittags-Menue,was sehr Anklang fand und rege Benutzt wurde . Das ganze forterte natührlich eine Hohe Presenz Zeit von meiner Frau und mir , aber der Erfolg zeigte uns dass wir auf dem rechten Wege waren .
Schon bald war ich Mitglied im Musikverein und konnte so jede Woche 2 Stunden meinem Geliebten Hobbi Frönen , denn die Freizeit wurde spärlich bemessen . Meine Frau machte im Sameriterverein mit und ich noch in der Dorf-Feuerwehr , so konnten wir uns bei der Bevölkerung zeigen und Komminuzieren und es bildete sich manche Freundschaft !
Was mir aber immer sehr wichtig war , sind meine Kinder ,wir versuchten sie in unser Leben ,das ja Verständlicher weise mit Hektik verbunden war zu Intregieren . Sie wuchsen mit allen Ecken und Kanten zu Selbständigen Kinder heran , die uns sehr viel Freude bereiteten .
 
 
                 Personalbestand 1989 plus 2 die auf dem Bilde fehlen !

Gut 10 Jahre später war unser Personalbestand schon bei 15 Personen angelangt der Betrieb florierte und ich Genoss es ! 

Unser Geschäfts Motto war stets ......

         Do gits kei Wurscht vom Band......

              Do wird no Gschaft mit Härz - Hand - und Verstand  ! 

Hattest du auch Pech?
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12.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Hattest du auch Pech?
Nach dem Jahrtausend Wechsel 2000 kamen einige Sachen zusammen , die mich Versuchten aus meinen Gewohnten Bahnen zu werfen . 3 Grosse Opperationen Darm , Rücken und Knie Zehrten an meinen Kräften , was mich dann in den Glauben Versetzte , dass es Zeit sei das Geschäft an meinen Sohn Daniel zu Übergeben .  Der grosse Graben der sich in den letzten Jahren zwischen meiner Frau und mir Aufgetan hatte führte zur Scheidung .
Nach dem Auszug von zu Hause lebte ich wie ein Einsiedler 4 Wochen lang in einem Waldhaus ,dort lehrnte ich für mich meine Gedanken zu Ordnen , aber auch der Umgang mit dem Hass auf alles, konnte ich in der Stille und Einsamkeit in Geordnete Bahnen leiten, das war das erste mal in meinem Leben in dem ich für mich etwas Gutes Getan habe !
Ein Leben ohne Stress und viel Freier Zeit musste ich zuerst wieder Lehrnen .fast ein Jahr lebte ich im Kanton Schwyz und machte zwischendurch Aushilfe bei zwei Freunden . Danach zog es mich wieder in den Kanton Thurgau nach Frauenfeld ,wo ich eine 1 1/2 Zimmer Wohnung mietete , von wo ich dann mit Swisscontact Seniors in vielen Fremden Ländern im Einsatz war . 
 
 

Nepal 2015 

 

Falls du pensioniert bist, was vermisst du am meisten? Kannst du deine Kenntnisse noch brauchen?
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12.3.  Arbeiten – Berufliches auf und ab.

Falls du pensioniert bist, was vermisst du am meisten? Kannst du deine Kenntnisse noch brauchen?
Mehr als ein Jahr vor dem Erreichen meines AHV Alters ,waren meine Gedanken beschäftigt wie und mit was ich diese viele freie Zeit Ausfüllen und mich noch Sinnvoll Einbringen kann . Nach einer Rücken und Knie Opperation war ich Gesundheitlich wieder voll bei Kräften und mein Drang nach etwas Neuem war in meinem Kopf voll von mich Irgent wo und was Ein zu bringen . . Bei der Suche im Internet stiess ich auf die Organisation Swiss Contact Seniors in Zürich . Bestehend aus Ehemaligen Geschäftsleuten aus allen Berufen , die Ihr Wissen und Erfahrung in ihren Berufen ,aber auch Arbeit und Einsatz Unentgeldlich zur Verfügung stellen und so die Berufserfahrung in vielen Entwicklungs Ländern in Einsätzen von 2- 4 Monaten weitergeben . Dass ich mein Wissen und Erfahrung in der Fleischbranche so Einbringen und weitergeben konnte ,Reizte mich sehr und ich meldete mich Defenitiv für eine neue und Unbekannte Herausforderung an . Danach gabs Kurse über Verhalten und Eingliederung in Fremden Kulturen , Auch die Vorbereitung und was es braucht um etwas Zweckmässiges und mit wenig Finaziellen Mitteln etwas den Leuten Zeigen und Beibringen kann. Meine Einsätze waren immer in Ärmlichen Gegenden ,wo die Finanzen spärlich flossen  !
Dann kam mein erster Einsatz in den Kosovo in das Dorf Zgatar- Dragasch in den Bergen zum Vergleich in der Schweiz das Tal im Bündnerland nach Davos oder Arosa . Mit vielen Mails habe ich mich Vorbereitet und mit dem Familien Oberhaupt Kominiziert dass ich mir ein Bild machen konnte über Maschinen Zustand und die Verwentbarkeit ,über Gewürze , Zutaten Därme Salze etc. Auch wurde mir Geschrieben dass Sie bis Anhin Salami und Hot-Dogs Produziert hätten . Vom ganzen was mir in den Mails mitgeteilt wurde konnte ich mir nicht immer ein Bild oder Vorstellung machen , so war ich froh dass der 30 Nov.2009 näher rückte und ich vor Ort der ganze Zustand Realisieren konnte !
A. Flughafen in Pristhina wurde ich angeholt von einem Onkel der Sippe der auch ein wenig die Deutsche Sprache beherschte . Die fahrt mit einem Auto bei dem man froh sein konnte das die Räder immer mit kamen , fuhren wir durch eine grüne und sicher auch Fruchtbare Gegend . Leider überall mit Unrat und Bauschutt etc. Übersäht . Am Ort Angekommen wurden wir Empfangen von einer grossen Schar Leute , die Verschleierten Frauen Servierten uns Männer starken Tee mit Fladen Brot . Viele Kinder waren vor Ort , denn alle vier Söhne waren Verheiratet und der Kindersegen war gross . Die Siedlung bestand aus 4 Gebäuden alles war mit einem drei Meter hohen Bretter Zaun versehen . Anschliessend wurde mir das Gebäude mit vollem Familien Stolz vor geführt . Grossvater Arbeitete in den jungen Jahren in Hanover in Deutschland und hat mit dem Verdienten Geld alles hier Aufgebaut , was Ihn natürlich sehr Stolz machte ! Im Umfeld von Opa Ibrahimi passierte nichts wenn es nicht von Ihm Abgesegnet wurde !
 

Ein Teil der Dinastie Jbrahimi mit rechts dem Oberhaupt der Familie ! 


Die Gebrüder Jbrahimi ! 


Bei den meisten Arbeiten mussten die Frauen Zupacken ! 

 Meine Überlegung, wie kann ich Ihnen Vorschläge machen um das Produzierte unter die Leute zu bringen um alles zu Vermarkten . Im Dorf war ein kleines Verkaufs Lokal , was natürlich unseren Hygene Vorschrift in der Schweiz nicht stand halten würde . So kam mir eine Eingebung in den Sinn und ich fuhr mit all 4 Söhnen nach Pristina um dort 3 Grössere Zinkaufs Zenter zu Besuchen , darf natürlich nicht mit der Schweiz Verglichen werden . Ich war voller Taten Drang und Versuchte mit Ihnen zu einem Gespräch mit der Verwaltung zu kommen ,mit der Anfrage um eine Bewilligung zu bekommen um unsere Spezialitäten an Verkaufs Ständen zu Verkaufen zu können !  Ich setzte alles daran jeweils die Herren der Kommissionen zu Überzeugen. Probeweise bekamen die Bewilligung für 5 Tage an verschiedenen Orten dass wir einen Verkaufsstand aufstellen konnten . Ich brachte nach meinem Wissen ,was natürlich nicht so leicht war , dem ganzen eine Gehörige Portion Hygene mit . Ich Kleidete sie mit Wegwerfschürzen Handschuhe und Mützen ein , mit einer Kleinen Platte mussten sie den Leuten unsere Spezialitäten zum Propieren geben ! Am Anfang waren meine 4 Begleiter nicht so Überzeügt vom ganzen , aber spätesdens am Abend als sie im vielen Eingenomenen Geld in der Kartonschachtel wühlen konnten , war Ihre Skepsis gebrochen . Das ganze war ein voller Erfolg und wir konnten daran weiter Aufbauen . Wenn ich heute noch Mails bekomme von Ihnen ist die Begeisterung immer noch Vorhanden !

 

 

Äethiopien Einsatz im Slumviertel von Addis Ababa ! Ein Erlebnis in einer Armut zwischen hundert Tausenden Wellblech Hütten in Staub und Dreck und einer Täglichen Smoghülle am Himmel die das Leben schon fast Unerträglich machte ! Jeden Tag Tränende Augen vom vielen Smog der Anblick der vielen Kriegs Verserten aus dem Krieg mit Erithtea die im Schmutz dahin Vegetierten Versetzten mich in einen Unbeschreiblichen Kulturschock den ich in den wenigen Telefhon Anrufen an meine Frau nicht Erklären konnte ! In dieser Zeit habe ich ein Gedicht Geschrieben wie folgt :

Afrika hett Gruefe und ich bi cho/ an däm Ufftrag hami fascht Übernoh/ dr Kampf mit dr Armut , guet hani vill z'tue / Doch gfunde hani drbi mi Innerie Rueh / Wenn d Chinder ohni Äesse immer no Lache / so hani Gwüsst, i muess mi Arbet witter mache / Denn villne do unde fehlt es Dehei / Jo i weiss mi Ufftrag do / isch winen Tropfe uff ä heisse Stei !



(4) 4 Monate Addis-Ababa Äethiopien 2012 

Aller Anfang ist schwer ! Äthiopien 4 Monate 2012

 

Gefüllte Schweinefüsse !

 

 Fisha ... aus einem Lehrnwilligen jungen Mann wurde nach den paar Monaten ein guter Freund mit dem ich per Mail immer noch Kominiziere !

 

 Bhutan

Das Königreich Bhutan ,ein Land von vielen Kulturellen Schätzen , das sich Schützt in dem es nur wenig Turismus zulässt und man kann nur Hoffen das es noch lange so bleibt . Meine Arbeit lässt mich jeweils die Herzlichkeit mitten in der Armut Spüren und Erleben , was einem der Bezahlte Turismus nicht bieten kann ! Wenn man Erlebt zwischen Hunderten Hindus zu beten , in Tüchern Eingewickelt in einer Lautsterke in der Ihr Glauben zur Geltung kommt , so lässt das ganze einen Eindruck in mir zurück der Unbeschreiblich ist ! Ich Erlebte 2 Monate eine Herzlichkeit mit grosser Armut Umgeben . Glück im Unglück hatte ich nach einem Angriff eines Wildlebenden Hundes , der mich in die Waden gebissen hatte . Weil weit und breit kein Doktor vorhanden war , machten mir Frauen Wickel und danach mit einer Wundsalbe Marke ( Hausmittel ) . Da ich beim Biss dicke Jeanshosen trug und hohe Socken ,ging der Biss nicht so tief ins Fleisch und ich kam ohne Entzündung davon , vielleicht zeigte auch die Hausmittel grosse Wirkung !


Ein Teil meiner Schüler in der Landwirtschaftlichen Schule in Zhemgang in Bhutan ! 

 



 Nepal

Nepal das Land der grossen Gegensätzen und die Grosse Kluft zwischen Reich und Arm . In all meinen Einsätzen lernte ich wirkliche Armut kennen von dem wir in der Schweiz keine Vorstellung haben .


 

Die ersten Poulet Hot-dog Würstli in Nepal !

 


 

Das Essen ohne Besteck muss auch erst Gelehrnt werden !

 

(11) Nepal 2015 Aller Anfang ist schwer !

Nepal 2015 Aller Anfang ist schwer ! 


 

links der Chef , rechts der Arbeiter voll Konzentriert und Lehrnwillig ! 

Manchmal Entstehen auch Freundschaften ( Momo ein Ausgeflippter Australier )


Zwischen Armut und Reichtum besteht in Nepal ein riesen grosser Graben ! Das Kasten System bringt den Reichen sehr viel Freiheit und Reichtum , die Arme Schicht wird Unterdrückt und Geknechtet und immer Ärmer ! 

 

All die Zeit in den vielen Ländern die ich besucht habe ,gab mir stehts die Genugtung etwas Positives zu tun ,denn es Lehrnte mich eine Demuhts Einstellung entgegen zu nehmen , das mir den Inneren Frieden gab den ich nicht Beschreiben kann !  Nach dem Einsatz in Nepal war ich Körberlich ein wenig Angeschlagen , muss mich wieder Aufpäppeln um wieder in Einsatz zu gehen , habe noch zwei in Vorbereitung , das wären Equator und Süd Vietnam , mit dem Vorsatz , kommt Zeit kommt Rat !

 

 

 

 

Kam dein privates Umfeld wegen deiner Arbeit zu kurz?
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12.4.  Arbeiten – Arbeit, Familie und Freizeit.

Kam dein privates Umfeld wegen deiner Arbeit zu kurz?
 Viele Vorhaltungen musste ich mir Anhören ,von keine Zeit für die Familie ,Berechtigt oder Unberechtigt . Wenn ich Fotos in den Händen habe das mir das Gegenteil Zeigt , macht das die Einstellung meiner Familie gegen mich nicht besser ! Denn das Positive Vergisst man schnell , wenn nur das Negative Gesehen wird . Die schönen Erlebnise mit meinen Kinder und die Erinnerung kann mir Persöhnlich keiner mehr wegnehmen !
 
 

In Florida und California USA mit meinem Sohnemann Daniel mit den GREY- HOUND Bussen Dreieinhalb Wochen Unterwegs , eine wunderschöne Zeit !

 

Als Posaunist mit Tochter Cornelia !


(2) Als Posaunist mit Tochter Cornelia !               

Das Bild ist ein kleines Zeit Dokument eine Tragtasche Gemahlt von Cornelia in der Schule in Niederdorf . War damals eine grosse Freude als ich es als Geschenk bekam und hängt heute noch in meinem Büro an der Wand

 

 

(4) Das waren Momente als ich die Zeit mit meinen Kindern noch Geniessen konnte ! Mit der Jüngsten Andrea im Imbergässli in Basel        

Das waren Momente als ich die Zeit mit meinen Kindern noch Geniessen konnte ! Mit der Jüngsten Andrea im Imbergässli in Basel

 Mit den Obigen Zeit-Dokumenten möchte ich meine Fehler , Ecken und Kanten von mir nicht Rund Schleifen . Denn ich weiss dass ich Fehler gemacht habe , aber ich weiss auch , dass habe nicht nur Fehler gemacht habe !!!!!

 

WIE STARK DU BIST WEISST DU NUR , WENN DU EINEN KAMPF VERLIERST     GEWINNST DU IHN , ERKENNST DU DEINE SCHWÄCHEN NICHT ! 

 

 

 

 

Wofür und wie hast du deine Freiräume und Freizeit genutzt?
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12.4.  Arbeiten – Arbeit, Familie und Freizeit.

Wofür und wie hast du deine Freiräume und Freizeit genutzt?
 
                  I did it my Way ..... Ich tat es auf meine Art  !
 
Meine Wenige Freizeit füllte sich mit der Musik ab , es waren die Momente in denen ich mich fallen lassen und mich vom zu grossen Alltags Stress lösen konnte . Auch das Jährliche Theater Spielen im Verein brachte mir eine grosse Befriedigung . Wie schön war es immer wenn man in eine ganz Fremde Rolle Schlüpfen und sich damit Infiszieren konnte ! Ich liebte das Auftreten vor vielen Leuten ,was mir später in der Politik sehr Zugute kam.

Das Theaterstück ( Steinigä Bode - Steinigä Wääg ) hintere Reihe der dritte von links meine Wenigkeit !

 

 

( Tschuperlu isch Änglisch - Tschuperlu isch Wälsch ) Theaterstück mit der Hauptrolle als Grossvater .

 

Das waren die schönen Zeiten in denen man sich mit den Kindern gemeinsam zeigen konnte ,später kam die Tochter Cornelia mit der Trompete noch dazu!

 

Mein Lieblings-Instroment war die Posaune oder der Bariton , beim Auftreten auch alleine konnte ich mich von allem lösen und gab mich stets so wie ich war . Von der Trompete Horn Bass Susafon etc. war ich auf jeder Stimme Einsatzbar und es machte mir Spass . Im Alter von 25 Erlehrte ich noch das Bewährte Basler Trommeln , nur wen man der ganze Prozess selbst mitgemacht hatt ,weiss was es braucht bis man ein brauchbarer Tambuur ist und so das ganze auch Freude macht.  

Die Trommel mein Begleiter in vielen Variationen !



(4) dr Tambuur . Auge si dr Usdruck vo dr Seel !

dr Tambuur . Auge si de Spiegel vo dr Seel !


es Riese-Béby 

 

 

Die Entlassung aus der Armee muss gefeiert werden !

 

Am Fasnachts Dienstag alleine mit Viel Stolz auf dem Münsterplatz in Basel unterwegs ! 

 

 

Der Jährliche Anlass in Zürich am ( Basler Oobä ), immer ein schönes Erlebnis ! 

 


Als Dirigent der Jugend Musik in Buus Baselland

 Viele Jahre Leitete ich die Jugendmusik , die Musik gehörte Bekanntlich zu meinem Leben und Bereitete mir viel Freude und Motivation . Mein Traum war immer einer Volksmusik Formation Vorzustehen und zu Leiten , Leider fehlte mir der Mut und das Geld , so blieb es nur ein Traum oder eine Vision !   

 

Das Glück am Bummel Sonntag Geniessen !

 

Singe wem Gesang gegeben !

 Auftritt am Baslerabend in Zürich 2003 mit Gesang dr Schacher-Seppli .. den Leuten Gefiel es ,was will man noch mehr und mir brachte es Befriedigung !

 

 

So Kämpft man gegen Bournaut und Stress ! Bannumgang in Sissach BL

 

 

Freundschaften ( Forgasa und Hailu )

 4 Monate in Ehtopyen haben mich so sehr gebrägt ,dass ich jedesmal grosse Freude habe wenn ich Mails von drüben bekomme . Aus den Freundschaften die sich in der Zeit Gebiltet haben , merke ich dass viel Positives an den Leuten mit denen ich Gearbeitet habe zurück geblieben ist .Wenn ich dran Denke wie sich meine Leute um mich mit folgenden Namen                          ( Jonas,Forgasa,Getachew,Mestwot,Giru,Hailu,Alem und Fishu ) untereinander Behandelt haben ,jeder von seinem Ehtnischem Glauben Überzeugt . Keiner Redete mit dem Andern jeder war Überzeugt dass jeder sein Feind ist. Wenn wir eine Pause machten setzte sich jeder alleine irgend wo hin . Ich Propierte sofort in den Pausen über Arbeit und Einsatz zu Reden ,jeder musste selber merken ,wenn man etwas Lernen wollte ,dass man sich zusammen setzen musste um sich selber zu Intressieren ! Denn mit Druck wird bei diesen Leuten nichts Erreicht ! Nach vielen Wochen hatte ich sie soweit , dass man sich Ende Woche die Hand gab und sich Verabschiedete .So hatte ich viel Freude bei den vielen kleinen Fortschritten die ich feststellen konnte . Auch bei den Praktischen Arbeiten war ich sehr besorgt dass alles Unfallfrei Abläuft . Das Medizin Netz in diesem Land ist sehr schlecht und in den Sluems noch schlechter . Ausser kleinen Schnittwunden die ich mit meiner Apoteke die ich aus der Schweiz mit Gebracht habe, konnte ich selbst Verarzten  , vor grösseren Sachen wurden wir Verschont !

 

Worte die ich in Afrika Geschrieben habe , in dem fast jeden Tag die Smog-Wolke  das Atmen Verhindert hat :

Afrika hett nach mir Gruefe und ich bi cho                                                                                      an däm Uftrag hami fascht ächli übernoh                                                                                            dr Kampf mit dr Armuth gut hani vill z'tue                                                                                     doch gfundä hani drbi mi Inneri Rue                                                                                            wenn Chinder ohni Ässe no Lache                                                                                                      so hani gwüsst , do muess i mi Arbet witter mache                                                                       denn villne do Undä fehlt es Dehei                                                                                                    i weiss mi Ufftrag do , isch wie ä Tropfe uff ä heisse Stei                                                                 dr Dräck und dr Staub und dr Smog                                                                                                    wo dr chum d'Luft zum schnueffe loot                                                                                             bieni wieder Dähei , Studiere ich und lueg übers wytä Fäld                                                               was hetts mr brocht dä Isatz in dr Färne Wält                                                                                   doch in däm Joor hani vill zäme gfüegt                                                                                              i chumm mr vor wie dr Ätti wenn Er dr Acher hett Pflügt                                                                    jetz blieb i eifach vor em Acher stoo                                                                                              und Lueg de dä lange lange Fuure noo                                                                                             mängisch froog mi , was triebt mi für das alles aa                                                                               s'isch für öppis Guets , i maches so lang i Kraft no dr für haa                                                                                                                                                      

 

 

 

 

Wann wurde klar, dass ihr zusammenleben wolltet? Wann, dass ihr heiraten wolltet?
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13.  Eheleben

Wann wurde klar, dass ihr zusammenleben wolltet? Wann, dass ihr heiraten wolltet?
 
Was ich Denke / Was ich Fühle / Was ich Hab /Was ich bin ........ kommt einem erst durch die Liebe in den Sinn !
Der 14 Juli 1967 war der Tag , an dem ich all meine Jugendlichen Freiheiten Abgelegt habe und ich mich mit meiner Damaligen Frau Verheiratet habe . Wir Begeneten uns das erste mal in der Bäckerei in der Sie Gearbeitet hatte als Verkäuferin . Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl das richtige Gefunden zu haben . war auch eine Zeit da man Unverheiratet nicht einmal in Gedanken Zusammen Ziehen konnte um so mehr meine Zukünftige Frau aus einer Streng Gläubigen Bauersfamilie stammte . Aber wie sagt man im Volksmund .... Liebe macht Blind !  Später am 31.Juli 1969 waren meine Zweifel gänzlich Verstreut als ich unseren Sohn Daniel das erstemal in meinen Händen trug , ich Glaubte vor Stolz zu platzen !
Jetzt beim Schreiben von meiner Biografy ,bin ich seit 15 Jahren Geschieden von meiner Frau . Nach 33 Jahren Ehe fällt es mir nicht leicht über die Zeit zu Schreiben  in denen man Positives und Negatives Erlebt hat . Ich will Versuchen zu Erzählen ohne Emotionell zu werden .
 
In der Zeit der Vorbereitung auf die Meister Prüfung , Versuchte ich mit grossem Einsatz die Produkzion der Wurstwaren in Sachen Qualität in eine Höchstform zu Trimmen . Ich konnte mein Können Presentieren und schon bald zeigte der Umsatz nach Oben , somit war ich die Begeisterung vom Chef Gewiss . Die Geschäftsinhaber ein älteres Ehepaar konnten Ihre Kinder nicht Motivieren die Metzgerei weiter zu führen ,so war es für Sie eine Erleichterung und Sie konnten dabei sich zurück Lehnen . Nach meiner Beendigung meiner Prüfung mussten Sie damit Rechnen dass ich eine andere Stelle Suchen würde . Plötzlich kamen Sie mit dem Vorschlag an mich ,ich könne die Metzgerei in Miete Übernehmen . Die Überraschung war Riesengros und die Frage nach dem Kapital das ich Einschätzen musste noch grösser ! Schlaflose Nächte folgten , denn die Finanzen waren nach der Meister Prüfung und Hochzeit auf dem Nullpunkt . Meine Mutter und mein Schwiegervater gaben mir die Zusicherung für 50'000 Franken , in dieser Zeit war das viel Geld und brauchte noch viel Überlegung bis ich Ja Sagen konnte .So konnten wir am 1.Oktober 1969 die Eröffnung der Metzgerei RATTAGGI bekannt machen! Mein Bubentraum ist Erfüllt worden und ich habe mein Wissen und meine ganze Kraft Eingesetzt .Auch meine Frau hat sich voll hinter mich Gestellt und mit grossem Einsatz mitgemacht ! Das Geschäft haben wir mit 370'000 .- Umsatz Übernommen und mit unserem Einsatz zusammen neun Jahre später 1'180'ooo.- Vorzeigen können . Mein Stolz war gross ,das Geschäft die Familie,alles klappte zu dieser zeit bestens , denn in der Zwischenzeit Vergrösserte sich die Familie mit der Geburt unserer Tochter Cornelia am 3.Aug.1972 !
 
Von Anfang an war ich im Musikverein im Dorf dabei und konnte so mein Hobby fröhnen . Im Betreib bildeten wir 3 Metzgerlehrlinge und eine Verkäuferin aus . Im Metzgermeisterverband wurde ich bald als Prüfungs Experte tätig, auch im Allgemeinen 
Dorfleben habe ich mich immer Angaschiert, was von der Bevölkerung sehr Geschätzt wurde. .
Auch war es immer ein schöner Moment , wenn ich vor dem Schwiegervater oder meiner Mutter stehen und wieder ein Teil meiner Schulden zurück Zahlen konnte und dann den Schuldenberg ganz zum Verschwinden brachte .
Habe mich schon manchmal Gefragt wie und wo ich den Willen hergenommen habe um das ganze zu Beweltigen ?
 
Die Kunst eines Erfüllten Lebens , ist die Kunst des Lassens ........  das Zu-Lassen .... / das Weg -Lassen...../ und das Los -Lassen ! 
 
 
Kam es zu Trennungen, Auszeit, Scheidungen?
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13.  Eheleben

Kam es zu Trennungen, Auszeit, Scheidungen?
 
 
Was gibt es schöneres für einen Vater wenn er seine Kinder in der Entwicklung Ihres Lebens sieht und jedes seine Eigene Indendität und Selbständigkeit zeigt und Lebt , Wenn mir mein Konsevatives Denken und meine Fehler die ich gemacht habe , auch immer Vorgehalten wurde ist doch der Werdegang meiner Kinder in guten Bahnen Verloffen ! Ich Liebte meine Kinder über alles und Versuchte immer ein offenes Ohr für sie zu haben ,ich Frage mich nicht was habe ich falsch gemacht ,sondern was ist Richtig und was ist Falsch !
Ein grosses doppel Geschäft Metzgerei und Gasthof, Politik und Familie , das eigene Hobby ,wie bringt man einem vor Kräften Strotzenden Vater bei , wann es genug an Belastung ist ! So ist es , werden viele sich jetzt Äussern , ich Versuchte alles zu geben und musste doch bei vielem Kritik Anhören . Manchmal fühlte ich mich wie ein Einsamer Wolf , alleine und zum Kampf bereit !

 Mis Lieblings Tier dr Wolf !

 

 
Mis Eigene ich .... es isch Verschlosse .... Mis eigene ich mä kennt das nit ....nach ussä bini froh ....nach inne ischs nit immer so ....Mis eigene ich .... das kenn nur ich !
 
 

Mit meinen Kindern Daniel und Cornelia bei einem Party -servis ! 


Unsere Tochter Cornelia ! 

 


Das waren Momente als ich die Zeit mit meinen Kindern noch Geniessen konnte

 

 

 

         

Unsere Tochter Andrea ! 

 

Die Beziehung zu meinen Grosskindern konnte Unterbunden werden , aber meine Gedanken an die Grosskinder und der Stolz Grossvater zu sein konnten sie mir nicht nehmen !


Ein Stolzer Grossvater mit David ! 


David 2017



(8) Schön wie er unseren Namen mit Stolz in die Welt hinaus trägt !

Schön wie er unseren Namen mit Stolz in die Welt hinaus trägt !

David ist schon ein Mann geworden , spielt bei Kloten Flyers in der U20 Manschaft !

 
Jonas der Jüngere ... e Super Bürschtel !


                                                                Rahel Tochter vo Andrea ein Sonnenschein !

In der Zwischen Zeit am 15. April 2017 bin ich nochmals Grossvater geworden , Andrea hat eine Tochter Emilia Geboren , wenn ich auch nie Offiziel Imformiert wurde wünsche ich Andrea mit Ihrer Tochter alles Guete !!  

 

E gsunde Arbeitsgeischt !!

Verwachsch Du Gsund am Morge und chansch an d'Arbet goh                                                     so isch das öppis Tolls und Du bisch sicher froh                                                                              Wär sis Lääbe mit dr Arbeit Sinnvoll cha gstalte                                                                             däm tuet das guet, das er sich derbi cha Entfalte                                                                      Derbi goot er grad uff wiene Blume an dr Suune                                                                            und hett mit dä Joor mäng Erfolg derzu Gwuune                                                                         Wichtig isch mä luegt derzu /                                                                                                       dass me sis Wäerch mit Freud cha due                                                                                          Natürlich chas au Zyte gee /                                                                                                            Wo me si Arbet mit Wiederwille tuet ufnee                                                                                Wär tuet si Arbet nit ab und zu als Chrampf entfinde                                                                     s'isch immer s'glich und wettsch neume hi Verschwinde                                                                 wie vill Zyt und wie vill Energie                                                                                                      setzisch Du Tagtäglich für die Arbet ii                                                                                           Dernäbe düchsti no dass es dir nit Gling ,                                                                                        s'Ergäbnis aber sig gring                                                                                                                Zum Glück mues mä nit immer öppis tue                                                                                      s' Entspanne, neu Uftanke ghört doch au drzu                                                                             dr Ertrag us dim Schaffe möchtisch gsee                                                                                        denn düechts di mängisch wenig oder öppe mee                                                                               was du uf alli fäll beachte muesch                                                                                             egal öpp du grad Schaffe oder Usruhe duesch                                                                                Gott git dr alles ,dr Arbetsgeischt und au d'Chraft                                                                        Drum Dank Gott am Oebe für alli Arbet und für d'Rueh                                                              vergiss was Dir misslunge isch, bedänk was er cha für di tue ! /

 

Im Jahr 2001 kam es wie es schon einige Jahre zu befürchten war ,das Ende unserer 30 Jährigen Ehe , mein Charakter und Anstand lässt es nicht zu die Fehler bei Anderen zu suchen . Nach dem Gang vor den Scheidungs-Richter , wo meine Frau mit einem Anwalt begleitet wurde , war ich wieder der Einsame Wolf ohne Anwalt dem man klar machte, dass nur einer in der Familie mit Fehlern behaftet war und das war ich ! Wenn die Gläubigkeit immer im Hintergrund stand, half sie mir in der schweren Zeit das ganze zu Verarbeiten , nach all den Jahren habe ich meinen Frieden wieder gefunden und hege auf niemanden Groll noch Hass !

 Wer einen Baum setzt , obwohl man weiss dass man nie mehr in seinem Leben in den Schatten Sitzen kann ...... hatt zumindest Angefangen den Sinn von Seinem Leben zu Begreifen !

 

(11) Baselbieter Chirsibluescht !

Baselbieter Chirsibluescht !

 

Würdest du wieder heiraten?
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13.  Eheleben

Würdest du wieder heiraten?


 
 
                        Das war der Neu Anfang einer schönen und Wunderbaren Zeit !
 
Esther .... durch Sie Lehrnte ich wieder an Liebe zu Glauben !

Der Wegzug von zu Hause versetzte mich in eine Gewisse Depression , 3 Wochen lebte ich wie ein Einsiedler in einer Waldhütte in Bertschikon wo ich mit mir in der schwirigen Zeit mit mir alleine fertig werden wollte ! Danach Beschäftigte mich mit Gelegenheits Arbeiten bei Berufs-Kolegen oder bei Bauersleuten die ich kannte. In der ersten Zeit wohnte ich in einer 2 Zimmer alt Wohnung in Frauenfeld . Der Umgang mit Leuten mied ich ,weil ich über meine Sitvation nicht Reden wollte damit kein Groll und Hass in mir auf kommen konnte .Die Musik und das Basler Trommeln half mir über die erste Schwere Zeit .Auch ein paar Freunde darunter ein Pensionierter Pfarrer halfen mir diese Zeit Erträglicher zu machen!  Kommt Zeit kommt Rat . Danach Entschloss ich mich aus der alten Wohnung Auszuziehen und mir etwas schönes und Neues zu gönnen . In den 5 Jahren hatte ich mich an das alleine sein Gewöhnt und ich fühlte mich den Umständen gemäss wohl . Von meinen Kindern hatte ich nicht einmal Besuch oder eine Telephonisch Anfrage wie es mir gehe , man hat mich wohl oder Übel Vergessen !

Wer suchet der Findet .... in Weinfelden wurde an der Südstrasse ein Neubau fertig, wo mir eine schöne 3 1/2 Zimmer Wohnung zugesagt wurde ! Zwei Wochen vor Zügel Termin ,hatte ich mir ein paar Neue Möbel und Vorhänge etc. Gekauft , denn in der alten Wohnung hatte ich nur Möbel was ich von Freunden bekommen hatte und die wollte ich nicht mehr Zügeln .Neue Wohnung neue Möbel in kleinen Schritten kam wieder Stolz und der Glaube an Mich wieder hoch , so Entschloss ich , das muss Gefeiert werden . Die Ostschweizer Fasnacht war in vollem gange und ich besuchte das Restaurant Märtplatz .  Tanzmusik wurde gespielt, eine Tolle Stimmung herschte . Der Weisswein löste mir die Zunge und das Reden tat mir gut ! Die Uhr zeigte schon gegen Zwölf ,drei Stühle wurden frei am Tisch ,aber sofort waren sie wieder besetzt. Drei Frauen in roten Roben und Narrenkappen vom 13er Rat belegten die Stühle . Die Stuhl Nachbarin gefiel mir besonders gut , es etwickelte sich ein gutes Gespräch und wir Tanzten und lachten wie schon lange nicht mehr .Als wir gegen Morgen auseinander gingen hatten wir die Händynummer ausgetauscht ohne Adresse und ich Versprach Anfangs Februar Anzurufen ,da mir der Zügel-Termin sowiso nicht viel Zeit lies . Anfangs Februar kams zum ersten Treffen ,heute sind wir seit 10 Jahren zusammen , davon seit 7 Jahren Verheiratet und ich freue mich jeden Tag dass ich Sie getroffen habe !!

Gnies d' LIebi si isch nie schlächt ...... Los uff dies Innere s'Härz hett immer Rächt !


                                                                                                                                                                      Das war für mich mein Glück , an das ich nicht mehr zu Glauben wagte !

 

 Mein ein und alles !

s'gröschte Glück uff derä Wält , isch nit es Konto mit vill Gäld                                           s'schönschte ischs ich will dirs nennä , dass ich ä Mensch wie Die darf kennä !                             drum nimm ich jetz mis Lääbe neu in d'Hand , gang mit offene Auge durs Land                                   Lueg gnau hi und wird's au finde , s'Glück , wo mi Chummer loot Verschwinde !

 

erstes mal Ferien 3 Wochen Domenikanische Repuplik !

 
  

Rückblick auf einen schönen Tag !

 s'isch schön wenn d'Gfühl in d'Höchi stiegä , drumm chani d'Wort au nit Verschwiegä      Nimmt mi öpper so wini bi , chunnt er alles über wo in mim Härz wird si !

Unser Hochzeitstag 03.09.2010 in der Kapelle Bruder Klaus in Frauenfeld mit Pfarrer Lopsiger aus Pfyn !

 

 ....... dass im Leben nicht das zählt was du hast ...... sondern das ..... wen du hast !

 

 

Ein Ausflug ,ein Tag an dem alles Stimmt , die Stimmung ,das Wetter die Aussicht und die Freude an allem !

 

 

 

 

 

 

Wie ist dein Verhältnis zu deinen Enkelkindern?
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14.  Kinder

Wie ist dein Verhältnis zu deinen Enkelkindern?
 
Wie die Zeit Vergeht !
 
Es ist Vorbei  Wer weiss warum                                                                                                  ohne grosses Geschrei ich bin ja nicht Dumm                                                                                     Es ist Passiert man hats nicht voraus Gesehen                                                                               Habe Kapituliert  ist gewesen kein Versehen                                                                                      die Sehnsucht hat mich Erfasst                                                                                                      das Herz wird nicht still                                                                                                               das Leben kennt keine Rast                                                                                                       macht mit mir was es will                                                                                                             die Trauer besteht warum sollte ich Lügen                                                                                         Doch alles Vergeht das alleine muss mir Genügen
 
Die Zeitzeugen einer kurzen und schöner Zeit mit meinen Grosskindern sind in meinem Herzen Verankert und können von Niemanden Entfernt werden ,ist auch gut so ! Mit den kleinen Zeitzeugen will , aber ich muss auch damit Leben .  
 
 
                   
Der Stolz in meinem Leben , die Grosskinder David und Jonas in einer Zeit in dem ich als Grossvater noch Akzeptiert wurde .

 

 
                   

Viele Jahre sind Vergangen , Unvergessliche Momente !

 


(5) Rahel Tochter vo dr Andrea !

Rahel Tochter vo dr Andrea !

In der zwischen Zeit bekam Rahel noch ein Schwesterlein mit dem Namen Emilia !Leider oder schon Normal wurde ich vom Nachwuchs Persöhnlich nicht Informiert musste es von dritt Personen zur Kenntnis nehmen ! Was bleibt mir anderes , als es Wohlwollend Entgegen zu nehmen und zu Begreifen wie schon vieles !             Zur Konfirmation von David ( die ich natürlich nur per Zufall von einer Drittperson Erfahren habe )  war meine Reaktion ihm ein Brieflein zu Schreiben mit folgenden Worten :

Lieber David !      Wie ich im Internet Entnehmen konnte , wirst Du am Sonntag Konfirmiert und ein Neuer Lebens Abschnitt beginnt fur Dich . Als Grossvater möchte ich es nicht Unterlassen , Dir alles Erdenklich Gute zu Wünschen auf Deinem Lebensweg . Auch wünsch ich Dir Erfolg in der Berufswahl und in der Sport Karriere ( Verfolge Deine Einsätze mit Stolz stets im Internet ) möge Dich Gesundheit und Kraft stets begleiten !                                                                                            Zu Deinem grossen Tag habe ich ein kleines Gedicht geschrieben , da ich aber meine Gedichte immer im Baselbieter Dialekt Schreibe , hoffe ich dass Du den Sinn der Worte Gleichwohl Realisieren kannst .                                                                                                                                                                                Für den Konfirmant David !                                                                       Wird alles wot noni bisch , blieb alles wot dä jetz scho bisch                                                               in Dim wachse und in Dim wärde litt alles schöni uff dere Ärde                                                           lo Di nit Verwirre was falsch isch und was isch ächt                                                            d'Mönsche chönne irre , Gott hett immer Rächt                                                                             Was Du immer tuesch , wo immer Du bisch                                                                                   was immer Dis Zyl vo Dine Träum au isch                                                                                    Was immer Dis Sträbe und Hoffe in der Hüttige Zyt                                                                      dass Gsundheit und Glück immer bi dr bliebt                                                                          Verdrau dienere Chraft und fixier Dini Zyl                                                                                  denn wenn mä dra Glaubt , Erreicht mä vill                                                                                Blieb Stolz und Frei bim Fühle und Dänke                                                                                    und Chraft gnueg , dass Dis Ärdeschiff sälber chansch länke                                                        denn keine weiss was Er alles cha                                                                                                  bis Er alles sälber Versuecht hett gha

In der Hoffnung dass Du mich noch nicht ganz Vergessen hast , Wünsch ich und Esther Dir einen Unvergesslichen und schönen Tag und alles Gute auf Deinem Lebensweg !                      Dein Grossvater


David

Die Frage von mir bleibt ,ob Er es je zu Lesen bekam ..... eine Antwort bleibt bis heute noch aus ?

 

Irgentwann ändern sich nicht die Dinge .....                                                                                                       sondern die Bedeutung die wir ihnen geben !

 

 

 

                                                                                            
Was hat dir in deinem Leben am meisten Freude bereitet?
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15.  Lebensfreude

Was hat dir in deinem Leben am meisten Freude bereitet?


 
 
                        Das war der Neu Anfang einer schönen und Wunderbaren Zeit !
 
Esther .... durch Sie Lehrnte ich wieder an Liebe zu Glauben !

Der Wegzug von zu Hause versetzte mich in eine Gewisse Depression , 4 Wochen lebte ich wie ein Einsiedler in einer Waldhütte in Bertschikon wo ich mit mir in der schwirigen Zeit mit mir alleine fertig werden wollte ! Danach Beschäftigte mich mit Gelegenheits Arbeiten bei Berufs-Kolegen oder bei Bauersleuten die ich kannte. In der ersten Zeit wohnte ich in einer 2 Zimmer alt Wohnung in Frauenfeld . Der Umgang mit Leuten mied ich ,weil ich über meine Sitvation nicht Reden wollte damit kein Groll und Hass in mir auf kommen konnte .Die Musik und das Basler Trommeln half mir über die erste Schwere Zeit .Auch ein paar Freunde darunter ein Pensionierter Pfarrer halfen mir diese Zeit Erträglicher zu machen!  Kommt Zeit kommt Rat . Danach Entschloss ich mich aus der alten Wohnung Auszuziehen und mir etwas schönes und Neues zu gönnen . In den 5 Jahren hatte ich mich an das alleine sein Gewöhnt und ich fühlte mich den Umständen gemäss wohl . Von meinen Kindern hatte ich nicht einmal Besuch oder eine Telephonisch Anfrage wie es mir gehe , man hat mich wohl oder Übel Vergessen !

Wer suchet der Findet .... in Weinfelden wurde an der Südstrasse ein Neubau fertig, wo mir eine schöne 3 1/2 Zimmer Wohnung zugesagt wurde ! Zwei Wochen vor Zügel Termin ,hatte ich mir ein paar Neue Möbel und Vorhänge etc. Gekauft , denn in der alten Wohnung hatte ich nur Möbel was ich von Freunden bekommen hatte und die wollte ich nicht mehr Zügeln .Neue Wohnung neue Möbel in kleinen Schritten kam wieder Stolz und der Glaube an Mich wieder hoch , so Entschloss ich , das muss Gefeiert werden . Die Ostschweizer Fasnacht war in vollem gange und ich besuchte das Restaurant Märtplatz .  Tanzmusik wurde gespielt, eine Tolle Stimmung herschte . Der Weisswein löste mir die Zunge und das Reden tat mir gut ! Die Uhr zeigte schon gegen Zwölf ,drei Stühle wurden frei am Tisch ,aber sofort waren sie wieder besetzt. Drei Frauen in roten Roben und Narrenkappen vom 13er Rat belegten die Stühle . Die Stuhl Nachbarin gefiel mir besonders gut , es etwickelte sich ein gutes Gespräch und wir Tanzten und lachten wie schon lange nicht mehr .Als wir gegen Morgen auseinander gingen hatten wir die Händynummer ausgetauscht ohne Adresse und ich Versprach Anfangs Februar Anzurufen ,da mir der Zügel-Termin sowiso nicht viel Zeit lies . Anfangs Februar kams zum ersten Treffen ,heute sind wir seit 11 Jahren zusammen , davon seit 7 Jahren Verheiratet und ich freue mich jeden Tag dass ich Sie getroffen habe !!

Gnies d' Liebi si isch nie schlächt ...... Los uff dies Innere s'Härz hett immer Rächt !


                                                                                                                                                                      Das war für mich mein Glück , an das ich nicht mehr zu Glauben wagte !

 

 Mein ein und alles !

s'gröschte Glück uff derä Wält , isch nit es Konto mit vill Gäld                                         s'schönschte ischs ich will dirs nennä , dass ich ä Mensch wie Die darf kennä !                             drum nimm ich jetz mis Lääbe neu in d'Hand , gang mit offene Auge durs Land                             Lueg gnau hi und wird's au finde , s'Glück , wo mi Chummer loot Verschwinde !

 

erstes mal Ferien 3 Wochen Domenikanische Repuplik !

 
  

Rückblick auf einen schönen Tag !

 s'isch schön wenn d'Gfühl in d'Höchi stiegä , drumm chani d'Wort au nit Verschwiegä      Nimmt mi öpper so wini bi , chunnt er alles über wo in mim Härz wird si !

Unser Hochzeitstag 03.09.2010 in der Kapelle Bruder Klaus in Frauenfeld mit Pfarrer Lopsiger aus Pfyn !

 

 ....... dass im Leben nicht das zählt was du hast ...... sondern das ..... wen du hast !

 

 

Ein Ausflug ,ein Tag an dem alles Stimmt , die Stimmung ,das Wetter die Aussicht und die Freude an allem !

 

 

 

 

 

 

Unternimmst du bzw. unternehmt ihr Reisen? Was gibt euch das?
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15.  Lebensfreude

Unternimmst du bzw. unternehmt ihr Reisen? Was gibt euch das?
Mein Unerwartetes Geburtstags Geschenk !  74 Jahre
 
SCHOTTLAND - EDINBURG wir kommen !

 Für eine Überraschung ist meine Frau immer bereit , am Geburtstag befand sich in einem Korb mit Süssigkeiten und Früchten ein 2 Flugbiliett und zwei Eintritte für das Tatto in Edinburg , welch ÜBERRASCHUNG darüber Geredet hatte ich schon viel , aber der Moment hat sich bis Anhin nicht Ergeben , die zwei Eintritte wurden von den Kindern von meiner Frau ( Eevelin- Karin - und Christoph ) als Geschenk beigelegt wofür ich mich bei allen ganz Herzlich Bedanke ! Eine schöne Woche durfte ich Erleben in dem wir das Wunderbare Land mit den vielen Seenswürdigkeiten      ( Lochness  Dundee Aberdeen Elgin etc. ) mit den Landes Üblichen Bussen bereisten . Besonders hat mir das Nationale Denken und Handeln der Schotten Imponiert . Der Militärisch Gruss vor den Denkmälern mit Blumen Niederlegung wurde von Jung und Alt Zelebriert ! Leider war das Wetter nicht immer so wie es hätte sein sollen , aber wir zwei hatten ja die Sonne im Herzen . So gingen die schönen Tage vielen Eintrücken und Errinerungen schnell vorbei und der Flug brachte uns wieder in die Heimat zurück ! Eine Errinerung für uns beide die im Kopf und in den Herzen wird bleiben !

 

Überraschung 70 Geburtstag

Am 70 Geburtstag wurde ich schon Überrascht von Esther meiner Frau in dem am Morgen ein Wagen bespannt mit 5 Schimmeln beim Haus Vorfuhren und mich Abholten zu einer grossen Ausfahrt ,durfte neben dem Kutscher sitzen , was ich natürlich mit Stolz und Freude Genoss ! Am Nachmittag wurde ich mit Trommeln und Pfeifen Überrascht ,( Basler Zepf Ziri ) hatten mir zum Gratulieren einen Besuch Abgestattet . Bei Sonnenschein und mit vielen Nachbarn und Freunden , endete ein schöner und Unvergesslicher Tag !

 

 

 

Habt ihr ein Haustier?
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15.  Lebensfreude

Habt ihr ein Haustier?
 

Das ist unser Alex ,er war Zuständig zum Anhören wenn mich etwas Bedrückte , was auch immer seine Aufmerksamkeit war mir sicher !

Alex war 16 Jahre unser Haushund in unserem Betrieb , sehr folgsam und er war sehr Anpassungs fähig . Viele Schöne Momente durften wir mit Ihm in der Familie Erleben !

Aus unserem Freundeskreis haben wir jeweils 2-3 Wochen der Hund ARWEN bei uns zu besuch ! Für mich jedesmal eine grosse Bereicherung , die langen Spaziergänge mit dem folgsamen Hund machen mir sehr grosse Freude , was auch für die Körberliche Bewegung immer sehr gut ist , wer hätte das Gedacht dass ich im Alter noch ein Bewegungs Frick werde .




Bewegung an der frischen Luft immer eine Wohltat !

 

 

                                          

 

Wenn du auf dein Leben zurückblickst, worauf bist du besonders stolz?
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15.  Lebensfreude

Wenn du auf dein Leben zurückblickst, worauf bist du besonders stolz?
Mit dem STOLZ ist es so eine Sache !  Sicher war ich in den jungen Jahren auf vieles Stolz was ich leisten konnte und in die Wege geleitet hatte . Heute im Alter schaue ich das ganze von einem andern Gesichts Punkt an , Meine 3 Kinder sind jedes auf seine Art Persöhnlichkeiten geworden , auf die ich Stolz sein kann und die drei Grosskinder sind auf dem besten Weg dazu , was will ich noch mehr ! Die Frage die ich mir immer Wieder stelle ist, hat sich all mein Einsatz und das ganze Wirken all den Jahren Gelohnt ? Mit der Lösung dieser Frage will und kann ich nur alleine fertig werden !  
 
Was mich mit Zufriedenheit Erfüllt sind meine Ausland Einsätze die ich in den letzten Jahren gemacht und Ausgeführt habe ,sicher macht es mich ein wenig Stolz wenn ich an Sachen Denke wo ich eine grosse Überwindung brauchte um es aus zu führen und durch zu halten  Viele Freundschaften sind geblieben mit denen ich mit Mails , Facebook und Telephon immer noch  Kommuniziere , das mir immer und immer wieder zeigt , dass ich doch nicht alles im Leben falsch gemacht habe !
 
Im Anhang zeichne ich einen Werdegang von einem Einsatz von A - Z  Dokumentiert auf !
 

                                                                            In mühsamer Vorarbeit wird ein Einsatz in einem Fremden Gebiet zusammen Getragen , bis man Abreisen kann !

 

Aufenthalt im Jahr 2011 im Königsstaat  BUTHAN !
Der Auftrag gilt einer Landwirtschaftlichen Schule , die vor 8 Jahren von HELVETAS SCHWEIZ Aufgebaut wurde . Schlachten von Schweinen , Zerlegen Ausbeinen und die ganze Verwertung von Schweinefleisch wie Salzen und Räuchern und Haltbar machen , Wursten und die Verwendung der Innereien ,das ist der Auftrag an mich , das ganze Auf zu Bauen und Schulungen durch zu Führen ! Dass der ganze Ablauf das Ungewisse macht einem manchmal schon ein wenig Kopf Zerbrechen !
Mit einer Mailadresse fangen die Wünsche und Vorstellungen von den Zuständigen Leuten an . Fragen von mir nach Räumlichkeiten , Einrichtungen und Werkzeugen am Ort müssen Erörtert und für die Wursterei die Vorhandenen Gewürze Salze und Zutaten Abgeklärt werden . Unterkunft und Transport im Lande müssen Abgeklährt und Organisiert werden . Alles bei so einer Vorbereitung muss man sich im Klaren sein , in den meisten Ländern sind Abmachungen nicht immer zum Einhalten da , und das ganze Entspricht selten unserer Wohlstands Vorstellungen !

   

Werkzeuge Gewürze und Zutaten !

Vieles musste ich Frühzeitig mit der Post Verschicken ,mit dem Gott Vertrauen das es am Ort Ankommt und wenn , auch alles Vollzählig ist ! Viele Utensillien Verstaute ich in meinen Koffern ,was einem natürlich Übergewichts Zahlungen Einbrachte ! Persöhnlich  fand ich die Vorgegebene Zeit , von 4-8 Wochen zu kurz bemessen , wenn zuerst alles Eingerichtet werden muss , kann man erst ein Zeit Einteilung machen . Aber man muss Abwarten was alles auf einem zukommt und sich freuen auf die Zeit in einem fremden Land mit einer Kultur den Leuten die man mit Ihren Eigenschaften noch nicht kennt !


S'Reisefieber chuunt langsam , Koffer si packt !

 Abflug 01.12.2011 Richtung Dely in INDIEN , für Übergewicht musste ich 150.- bezahlen , in Dely Übernachtete ich im Zollbereich ,Ansonsten hätte ich noch ein Visum für Indien lösen müssen . Am nächsten Tag um 11 Uhr Abflug mit einer kleinen Maschine Richtung DHIMPHU in Buthan . Im Lande gibt es noch sehr wenig Turismus , so ist der Flughafen nicht für grosse Maschinen Ausgerichtet . Nach dem lösen vom Visum stellte ich mich mit einem Mulmigen Gefühl in die Kolonne vor dem Zoll , zur grossen Freude wurde ich nur nach Alkohohl und Cigaretten gefragt und danach durch Gewunken . Draussen wurde ich in einer grossen Menschen Menge mit einem Karton mit meinem Namen Rattaggi versehen Willkommen geheissen . Ein Stattlicher Mann in der Buhtanesischen Tracht , der Verwalter von der Landwirtschaftlichen Schule und der Fahrer Begrüssten mich in einer sehr Freundlichen Art !  Nach dem Verladen vom Gepäck gings los ,durch Fruchtbares Land wo Reis und Mais gepflanzt wurde . Sprachlich setzte es schon einige Anfordrungen an uns , seine wenigen Worte Englisch und ich mit meinem eher schlechtem Englisch Versuchten wir ein gutes Gespräch Aufzubauen , was uns sofort mit viel Gegen Seitiger Sympatie Gelang. Nach 4 Stunden es wurde schon Dunkel  Quatierten wir uns in einem Gasthaus ein , kein 5 Sterne Hotel , aber eine Freundlichkeit die man bei uns erst finden muss . Beim Nachtessen eine grosse Überraschung ,ein paar Worte " Züri-Dütsch "liessen mich Aufhorchen , in den Leuten sah ich ein älteres Ehepaar mit Schweizerischem Aussehen , was mich natürlich hoch Erfreute , ein Pensionierter Doktor aus Zürich Herr David und Frau Elisabeht Nagel , die hier in Dhimphu im Einsatz sind . Bis fast um Mitternacht führten wir ein Angeragtes Gespräch und ich konnte viele Tipps von Ihm Mitnehmen , auch nahm er mir viele Ängste von der Schulter und ich nachher gut schlafen konnte .

08 Uhr Morgenessen nachher Erklährte man mir dass er noch an 2 Orten Vorsprechen müsse um wichtige Dinge ab zu Klären , so Vergingen die Stunden im Fluge .Ich kaufte mir bei einem Händler ein Einheimisches Handy damit ich im Lande billiger Telephonieren konnte . Dann schaute ich mich mit dem Fahrer in der Gegend um , Das warten ging bis 4Uhr und somit das Abfahren auf morgen Verschoben wurde . Die Zeit rennt nur mir davon und die Uhren Ticken hier Langsamer das musste ich schon in vielen Ländern Lehrnen !


                                                   Mit diesem Auto ohne Glas an der Heck Türe fahren wir morgen ca. 14 Stunden über 2 Pässe mit 3500 Meter höhe !

 

 

 
                                            Über Stock und über Stein , Strassen die sich mit unseren Waldwegen nicht Vergleichen lassen !

Am nächsten Morgen ging unsere Fahrt nach ZHEMGANG eine der vielen kleinen Ortschaften die sich tief im Urwald Gebildet haben , zu Ungunsten der Wilden Tiere Elefanten Tiger und Bären die sich im Urwald tummeln , so liest und hört man immer wieder von Angriffen der Elefanten , die Dörfer Angreifen wenn sie sich Eingeengt fühlen . Nach langen 14 Stunden Fahrt durchs Gebirge auf Strassen die man nicht Beschreiben kann , und mit vielen Angst Schweissperlen an der Stirn sind wir früh in der Nacht in der Dunkelheit in Zhemgang angekommen .  Vor vielen Hütten brannten kleine Feuer , Strassen Laternen sah man selten so standen wir vor dem grossen Schul Gebäude . Grosse und freundliche Begrüssung von vielen Leuten die mir Vorgestellt wurden . Cimmy der Chef des ganzen wollte mich bei sich im Hause Einquatieren , was ich Dankend Ablente , denn ich wollte bei den Schülern wohnen . Sicher hätte ich es bei Cymmi besser Angetroffen , aber ich wollte nichts besseres sein in den Vorstellungen von den Schüler und Angestellten .  Die Zimmer waren jeweils mit 5-10 Betten belegt , ich wurde in einem fünfer Zimmer alleine Einquatiert.


Der Einzige Luxus war der Laptop , aber nur zum Schreiben , denn hier oben gabs keinen Internet Anschluss !

 

 

Das Zimmer war sauber geputzt , nur die Matratzen in den Betten waren in einem Erbärmlichen Zustand , mir wurde ein kleiner Elektro Ofen ins Zimmer Gestellt , brachte aber keinen grossen Nutzen da das Elektrische meistens Abgestellt ist . Aber ich war ja müde und konnte sicher gut schlafen ! Die Nächte hier oben auf ca 2800 meter werden schon richtig kalt , habe den Schlafsack schnell aus dem Koffer ausgepackt .

 


Die Milch Abgabestelle jeden Morgen holen sich Angestellte und Dorfbewohner die Milch in alten Petflaschen ab !


Das ist die Schweinerasse die hier zu Verfügung stehen zur Verarbeitung !

 

Der erste Tag verlief ganz mit dem Vorzeigen des Schulbetriebes und der Landwirtschaft , so wurde mir der Raum der Raum Vorgestellt in dem ich meine Tätigkeiten Ausführen konnte . Vier Wände mit Weisskalch ausgestrichen in einer Ecke ein aus Stein Gemeisselter Spültrog mit einem Wasserhahn Versehen , in der mitte einen Ablauf für das Wasser . Der Luxus hing an der Decke , eine Elektro Strom Lampe .  Der Rest vom Tag brauchte ich für mich um einen Plan zu machen für mein weiters Vorgehen . Was ich am Abend mit Chimmy in einem Langem Gespräch hinüber zu bringen Versuchte !

 


 Das Schulgebäude aussen Fix und innen nix ! Die Fasaden werden vom Staat Vorgegeben und bei der Einrichtung wird gespart ,in der Küche kein Tisch eine Gas Feuerstelle kein Wasser Hahn ,Wasser muss von draussen hineingetragen werden . Gearbeitet wird noch wie vor hundert Jahren in Kauerstellung am Boden . 


 

 

Aber draussen an der Wand hängt eine grosse Kupfer-Platte , darauf die Eröffnung fest gehalten wird , und darunter gross geschrieben . Mrs RUTH DREYFUSS Former President Government of Switzerland !  Der Kosten punkt hätte sicher gereicht für eine bessere Einrichtung in der Küche . Ein einzel Zimmer mit Dusche wurde als einziges so Ausgestattet für eine Übernachtung für Frau Bundes- Presidentin !


So wird unser heiss Wasser hergestellt und zum Abkochen der Produzierten Ware !

 

Die nächsten Tage verbrachte ich mit fällen von jungen Bäumen  danach die Rinden schälen um danach Stangen sägen für die Gestelle zusammen Nageln um die Geschlachteten Schweine Aufzuhängen. Bretter mussten Organisiert werden von einer 50 km wet weg gelegenen Sägerei mit Wasser Antrieb , zum Basteln einer Brühwanne , was es nur brauchte bis man Nägel Organisieren konnte , die Ritzen strichen wir mit heissem Schiffs-Teer aus , damit das Wasser nicht Auslaufen konnte . Manchmal fühlte es sich an , als ob sich den Beruf als Zimmerman angeeignet hätte .

 


                                                          Eine Badewanne zum Schweinebrühen !

 
       Ein Rauchhaus zum Räuchern von Fleisch selbst Gebastelt !

 

 
     

Gestell zum Aufhängen der Geschlachteten  Schweine

Einen Tisch Zimmerten wir aus schweren Bretter zusammen . Meine Schüler waren Aufmerksam und Fleissig und setzten dass Gelehrnte um . Mitte zweiter Woche waren wir soweit ,wo ich sagen konnte , morgen fängt das grosse Experiment so richtig an ! 

 


Schlachtung vom ersten Schwein !

 

Der erste Schlachttag beginnt , wird von den Schülern mit grossem Intresse genutzt etwas zu Lernen ,was im Täglichem Leben von Nutzen ist , jeder propiert seine Notzizen auf seine Art Aufzuschreiben ,den nicht jeder ist in Besizt von Schul Bildung . Unser Arbeiten mit einem Messer braucht bei jedem Schnitt Kontentrazion und Sorgsames Arbeiten , damit man sich nicht selber Verletzt , so ist es natürlich meine Aufgabe und Pflicht die Arbeiten immer zu Kontollieren und zu Führen ! Hier ist kein Doktor oder ein Spital in der nähe . Schritt für Schritt wurde immer von Ihnen selber Ausgeführt damit ich das Selbstvertrauen fördern konnte.

Auch der Begriff Hygene versuchte ich Ihnen schonend bei zu bringen , Hände waschen mit Seife ,auch das muss gelehrnt sein ! Denn mit Druck Erreicht man nur das Gegenteil , der Umgang mit den Leuten ist der wichtigste Teil , damit man Respekt , Achtung und Freundschaft bekommt .

 

 
   Besuch vom Chef !

 

 
                                                         Was ein Lehrling in der Schweiz in 3 Jahren Lehrnt , in so kurzer Zeit beibringen .........keine Leichtigkeit !

Das Haltbar machen von Fleisch , mit salzen und Räuchern ist eine sehr wichtige Sache da sie in der warmen Zeit keine Kühl Gelegenheit besitzen .

Nach dem Hygenisch Reinigen der Därme , konnte ich Ihnen auch Aufzeigen wie die Rauchwürste Hergestellt werden , und in unserem Byjou Rauchhäuschen geräuchert werden !


Herstellung von Rauchwürsten !

Einblick in unsere Rauchkammer , Marke Eigenbau Zhemgang Buthan !!!!


Blutwurst machen mit viel Cylli und den von mir mitgebrachten HEIMATLIEBE Caps aus der Schweiz ...ein Beliebtes Suvenir .


Schwartenmagen in 4 Variationen , hat Ihnen auch in Bhutan sehr Gemundet !

Das Wetter hier ist meistens Kalt Neblig und Nass , mit Sonnenschein werden wir selten Belohnt . Mit dem Speiseplan werden wir hier nicht besonders Verwöhnt ! Fast Täglich das gleiche Menue ,nur immer in einer anderen Reihenfolge Morgenessen : Kaffe ,Reis gekochte Eier mit Cilly Sauce : Mittagessen : Suppe  Reis oder Mais , Gemüse hard gekocht Poulet oder Schweinefleisch an Scharfer Sauce das man jeglicher Geschmack vergessen kann . Nachtessen : Suppe Reis oder Mais Cilly-Sauce und Eierspeise ,oder Reis mit Fisch Sardinen und der Obligaten Sauce . Der Menueplan ist nich so Abwechslungs reich wie in der Schweiz , das Essen wird immer mit den Händen Eingenommen ,die Suppe aus der Tasse Getrunken ,man sieht kein Besteck auf dem Tisch und muss es somit auch nicht Abwaschen . Im Saal Essen ca 120- 150 Leute , der Vortritt haben immer wir älteren , Stühle und Tische hat es soviso immer Zuwenig , die meisten Essen in Kauerstellung den Wänden nach , aber es herscht immer eine Aufgestellte Admosfähre ! Hier wird einem von den jungen Leuten Respekt und Anstand Entgegen Gebracht , das ich als Ausserstehender Bewundere und natürlich auch Geniesse . Sie Versuchen mir den Aufenthalt so gut wir möglich zu Verschönern.  Werde in der Freizeit immer Abgeholt , meistens fahren wir mit einem Jeep in die Gegend . Sonntags wede ich immer mitgenommen in ei grosse Pagoda jeder mit einem Gebets -Tuch über der Schulter ,Ihre Götter werden mit Riesen grossen Puppen dargestellt und mit dem Gebetstuch Eingehüllt und mit Lauter Stimme Angebetet ! Ich  gehe dann jeweils in Kauerstellung Eingehüllt in eine Ecke und lass die Zeit Vergehen . Allzu gerne hätte ich einmal ein Foto gemacht . Aber ich habe mich immer mit Ihrem Glauben Würdig und Respektvoll gezeigt .

Auch wenn die Armut gross ist im Lande , der König wird vom Volk Vererhrt und Vergöttert . In jedem Haus oder Zimmer hängt ein Bild von Ihrem König auf den sie Stolz sind ! Ich war viel von armen Leuten in Ihre Hütten Eingeladen worden , an jedem Ort war eine Gebetsecke aufgebaut mit einem Bild des Königs !


Wenn die Zeit Reicht am Abend nahm man die paar Km unter die Füesse und besuchte den Einzigen shop in der Gegend wo es die Täglichen Gebrauch Gegenstände zu Kaufen gab .


In der vierten Woche gabs Unverhoften Besuch aus der Schweiz , eine junge Studentin aus Bouchs kam mit einem Rucksack daher , so gross , dass die Person darunter fast nicht zu sehen war !  Im Gespräch das wir führten  vernahmen wir , dass Sie Ihre Doktor Arbeit über Helvetas schreibe und jetzt die Verschieden Orte die von Helvetas  Aufgebaut worden sind hier in Bhutan Besuchen werde ! Die Ortsübliche Ehtnische Sprache Beherschte Sie voll und ganz . Auf meine bitte ging Sie sofort ein , und Dolmetschte mir über die Gewürze und Zutaten in der Wursterei sowie über die Salzerei und das Haltbar machen von Fleisch . Die 3 Stunden gingen wie im Fluge vorbei , wofür ich Ihr sehr Dankbar war . Danach wurde Sie von Chymmi zum  Essen und Übernachten in Ihrem Haus Eingeladen . Leider wurde Sie am Morgen früh mit dem Jepp ein grosses Stück gefahren um danach zu Fuss weiter zu Marschieren . Denn ca 100 Km. von uns gibt es eine Gemüse Plantasche die von Helvetas Aufgebaut !  Wenn wir uns auch nicht mehr Verabschieden konnte , hinterlies Sie mir 3 Stück Brot das Sie am Abend mit Trocken Hefe die sie bei sich hatte und Maismehl bei Chimmy Hergestellt und Gebacken hatte . Inn all den Wochen hier das einzige Brot in den 2 Monaten , mehr als ein Genuss !!!  Ihr Auftauchen hier in Zhemgang war nicht nur Hilfreich sondern auch noch Genussvoll , unser Dank sei Ihr Gewiss !

 

                                                                 Herstellen von Rauchwürsten und unser Rauch Haus voller Speck und Schwartenmagen


Stolze Pressentation !

 

 

Was wir zusammen Erstellt haben ,Pressentieren wir als Gemeinschafts Werk !

 

 


 

 

Am letzten Abend durfte ich jedem Teilnehmer eine Kleine Urkunde für die Teilnahme des Kurses Persöhnlich Übergeben , das bei vielen Nasse Augen Bescherte , Danach Überreichte mir Chymmi ein Geschenk und Bedankte sich für meinen Einsatz . Was mich aber am meisten Freute war der Auftritt vom Schüler Mall , er war immer ein ruhiger besonnener und für mich ein Lieber Schüler , selten hörte man in Reden aber als Er nach vorne kam , hatte Er Tränen im Gesicht und Redete und Redete mein Name Joseph kam etliche male vor , ich hatte seine Sprache nicht Verstanden ,als ER mich dann Umarmte wusste ich auch ohne Worte was Er mir Sagen wollte !

Sicher gäbe es noch viel zu Schreiben über das schöne Land , seiner Impossanter Kultur , einem Land das noch nicht vom grossen Tourismus Verschandelt wurde , denn hier Bestimmt das Königshaus noch , wieviel  Touristen sie Jährlich ins Land lassen wollen . Wenn wir mit unseren Einsätzen etwas bringen wollen , sollten es nicht Digalisierte Maschinen sein, sondern Geräte die sie noch mit Handarbeit Bedienen können , denn Arbeitssuchende gibt's in Hülle und Fülle !  Der ganze Einsatz hat mir wieder Einmal gezeigt , wie wenig es braucht um Zufrieden zu sein .

 


     s 'war schön gewesen !

 In all den Einsätzen Lehrnte ich das Wort Demuht kennen und die Zeit zeigte mir dass Glück nichts mit Reichtum zu tun hatt !  Jede Woche oder Monat bekomme ich Mails aus aller Welt und läst so all die schönen Stunden in Errinerung zu halten !

Meine Einsätze auch in ÄTHIOPEN / KOSOVO / ALBANIEN / NEPAL  ect. hielten mich stets auf Trab und waren eine Herausforderug , die mir Aufzeigten das unser Leben mit  unserem Wohlstand nicht immer das Gelbe vom Ei ist !

 

Was will man noch mehr ......?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 
 
 
Bist du jemals für etwas Wichtiges eingetreten oder gab es keinen Anlass dazu?
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15.  Lebensfreude

Bist du jemals für etwas Wichtiges eingetreten oder gab es keinen Anlass dazu?
 
 
Mein Arbeits Einsatz mit meinem können mit einem Grossen Ziel vor Augen , machte mich an vielen Qualitäts Ausstellungen für Wurst und Fleischwaren mehrmals zum Goldmedalien Gewinner . Das war die Zeit in der man bei mir den Stolz nicht nur Ansah , nein die Befriedigung an meiner Arbeit war mit dem Drang nach weiter so !

 

 

 

Auch mit Leeser  Briefen machte ich mich immer und immer wieder bei der Bevölkerung Bemerkbar . So wie ich meine Arbeitsweise Durchsetzte ,Vertrat ich auch meine Meinung nach aussen und stand auch dazu !

 

 

 

Das Schächt Verbot an Unseren Tieren ,war immer ein muss bei meinem Auftreten !

 

Ein Angeblicher Quelhof auf dem Tiere nicht Artgerecht Gehalten wurden , mit Demostrationen und Presse wurde Vorgegangen . Die kleinen Sachen hängt man an die grosse Glocken und die Wirklichen Propeme Verdrängt man . Darauf habe ich mich mit einem Leeser Brief Gemeldet !

 

In der Baselbieter - Zeitung ( Volkstimme ) Mundart-Errinerungen

Meine Mundart-Erinnerungen wurden in der Baselbieter Presse Pupliziert das Wirkte sich auf meine 300 Exemlare als kleiner Renner aus , nach gut einem halben Jahr hatte ich nur noch die 3 Stück die ich für meine Grosskinder Zurück gelegt hatte . Die Freude meinerseits war gross,dass Intresse Gezeigt wurde um meine Lebens Geschichte zu Lesen ! Viele Positive Rückantworten habe ich Erhalten ,das mir mir den Rücken Gestärkt hat , dass ich auf dem Richtigen Weg bin .

 

Einsatz in Addis Ababa

 

Addis- Ababa eine Stadt der Superlative , wo die Armuth im Schmutz Versinkt und der Reichtum unter den Reichen bleibt !!

Addis ababa der Stadtteil Kaliti,war der Ort wo man Lebt weil es soviso keine andere Perspektive gibt . Jeder versucht für den Tag Arbeit zu finden um für sich oder die Familie das Essen Auftreiben zu können . Kinder ,alte Leute ,Kriegs-Verlerzte im Schmutz und Staub löste Anfangs ein Richtiger Kulturschock in mir aus , hätte nie Gedacht dass ich das ganze 4 Monate Aushalten würde. Ich fand mit der Zeit den Faden um Ihnen das Vertrauen Entgegen zubringen , aber auch im Gegenzug von Ihnen zu fordern !  So konnte ich aus dem Vertrauen auch Freundschaften Aufbauen , um Ihnen danach etwas Brauchbares für das Tägliche Überleben Beizubringen ! Ich konnte vieles was ich in meiner Kindheit Gelehrnt hatte Rüberbringen. Samstag oder Sonntag wurde ich immer Eingeladen um das wenige das Sie hatten mit mir zu Teilen , in Ihren Wellblech Hütten ein Raum der zum Schlafen Essen und Wohnen Benützt wird .Ganze Familie am Boden ich Mittendrinn ,im Ecken ein kleiner Eisen Ofen drauf der grosse Kochkessel mit einem Eintopf drinn ,was man am besten nicht Definiert was drinn ist ! Dazu bekommt man eine Art Teig der auf einem Heissen Blech Getrocknet wurde um damit der Eintopf aus dem Teller in den Mund zu führen , war immer froh dass es keine Spiegel gab , damit man die Spuren im Gesicht nicht sah ! Wenn ich Heute zurück Denke ,weiss ich dass ich grosses Glück hatte dass ich in den 4 Monaten nie Krank wurde !  Doch die Freundschaften und die Leuchtenten Kinder Augen die ich Erlebt habe ,war das ganze Wert !Am Schluss Überreichte mir der Besitzer des kleinen Geschäftes ein T-Jörd mit dem Angeblichen Kopf seines Vaters drauf , das mir Glück bringen soll in meinem Leben .  

 

 

Leeserbrief über die Öffentliche " Metzgete " in Sissach

 Wenn sich der Dorfpfarrer und der Metzgermeister Duellieren fliegen die Späne ! Der Dorfmetzger in Sissach beschloss eine " Metzgete " wie früher Öffentlich Durchzuführen und alle Dorfbewohner waren dazu Eingeladen ! Zwei Schweine wurden Fachgerecht in einem Hinterhof vor vielen Zuschauern Geschlachtet Zerlegt und natührlich wurden auch Blut und Leberwürste und Bratwürste hergestellt  . Am Abend gabs dann ein Schlachtmahl mit fröhlichen Gesichtern . Im Vorherein gabs von Tierschützern und der Geistlichkeit einem Pfarrer aus einer Nachbar Gemeinde einen grossen Stunk. Die Metzgete wollte man Gesetzlich Verbieten und am Schlachttag wurde Demonstriert vor dem Hinterhof ! Der Pfarrer ging soweit , dass Er sich mit Nacktem Oberkörber vor dem Dorbrunnen einer Selbstgeisselung Unterzog , was Ihm grosses Gelächter und Spott Einbrachte ! Was dieser Pfarrer als Geisselung betrachtete ,kann ich Sagen es waren Streichel Einheiten . Was man alles Zelebriert für eine Metzgete die es so schon vor 200 hundert  Jahren gegeben hat , darum ist der oben stehende Leeserbrief von mir in der Zeitung "Volksstimme " Abgedruckt worden . Ich kann nur hoffen dass die Menschheit nie grössere Sorgen hat !

 

Was ein Pfarrer alles macht um , um Aufmerksamkeit zu Erlangen !

 

 

 

Ab wann hat dich das Älterwerden beschäftigt?
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16.  Gutes Leben im Alter

Ab wann hat dich das Älterwerden beschäftigt?
 
Die KRAFT war immer mein Lebens-Elexier und hielt mich im Banne währent meiner Intensiven Lebenszeit ,es löste viele Glücksmomente aus in meinem Leben und gab mir Halt und Mut um nach vorne zu Schauen ! Täglich merke ich die kleinen Rückschritte Kräftemässig ,den Gedanke an die Unselbständigkeit muss ich immer und immer wieder Verträngen ! Daran zu Denken macht mir Angst und Sorgen und doch muss man Annehmen was einem Gott Vorgibt , wenn es einem auch nicht Leicht fällt !
 
Ich bin STOLZ auf mein HERZ es ist viel Verletzt Zertrampelt und Ausgenützt worden                        und Funkzioniert immer noch !
 
 

Hüete Hund Arwen

 

Hüte- Hund No 2 auch das bringt Zufriedenheit !

 

Freude Bereiten mir auch immer die Vielen Mails die ich bekomme von meinen Auslands Einsätzen , die mir immer Zeigen dass ich nicht alles Falsch gemacht habe : Auch sind die vielen Fotos oder Zeitungs Berichten zum Leesen und Anschauen ein Intressanter Zeitvertreib . 

Das Älter werden macht sich immer mehr bemerkbar , in dem man nur noch in den Errinerungen Lebt und die Gegenwart leider viel zu wenig war nimmt ! 

Was mir immer wieder Lebensfreude zurück bringt , wenn ich Zeitungs Ausschnitte lese die mir die Einsätze in den letzten Jahren vorzeigen , die mir ohne das Finanzielle immer grosse Freude bereitet hatte . Kürzlich bekam ich wieder Anfragen für Einsatz in Albanien , mit schwerem Herzen musste ich Absagen, leider fehlt mir der Wille um im Alter nochmals etwas grosses zu Leisten !

 

(3) Vieleicht bleibt etwas zurück , die Hoffnung stirbt zuletzt .

Vieleicht bleibt etwas zurück , die Hoffnung stirbt zuletzt .

 

(4) Man gibt , aber man sollte auch Fordern !

Man gibt , aber man sollte auch Fordern !

Ich bin schon in vielen grossen Städten in Afrika und Asien unterwegs gewesen , macht mich jedesmal Traurig wenn man die Zustände die dort herschen sieht , manchmal könnte die Meinung entstehen dass die Städte sich in Sachen Schmutz , Dreck un der in den Augen beissender Smog Überbieten wollen , an jedem Ort die gleichen Zustände ! Ich bin natürlich auch immer an Orten Tätig ,die von den Turisten Gemieden werden , aber die Leute die dort Leben müessen sind auch Menschen ! Auch muss ich immer feststellen wie grosse Organisationen unser Gesammeltes Geld von den Reichen Staaten , Verprassen und mit den grössten und Teuersten und Neusten Autos in den Armen-Vierteln Umherfahren . Manchmal Verstehe ich die Welt nicht mehr und es macht mich sehr Traurig solche Sachen zu sehen !

 

 

Wenn man einmal nicht weiss wie es weiter gehen soll ,hatt man 3 Möglichkeiten !

                 Aufgeben......Nachgeben......oder alles Geben !

 

 

 

                                                                                                                          
Wie reagiert dein Umfeld generell auf dein Älterwerden?
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16.  Gutes Leben im Alter

Wie reagiert dein Umfeld generell auf dein Älterwerden?
 
Zufriedenheit mit sich selber ist ein grosser Lehrn-Prozess, ich musste den Weg gehen, der nicht immer Einfach war ! Viel Balast und Überheblichkeit ,ja auch Stolz über das Erreichte musste ich Abwerfen um die Zufriedenheit mit mir selber zu finden . Auch habe ich den Weg gefunden ohne Groll gegen Irgendwer zu Leben . Was für Nutzen bringen einem Positionen im Geschäftsleben Politik etc. im Alter , wenn Zufriedenheit für vieles Geopfert worden ist .Eines weiss ich heute ,ich habe viel wieder Gefunden, aber nur weil ich auch danach Gesucht habe !
 
Wenn ich auch mehrere UHREN besitze ...... die ZEIT läuft mir davon !
 
 
Mis Fraueli wo dur dick und dünn zu mir stoot und mir au no d'Luft zum Schnuffe loot

 

 


 

 

Was tust du für deine geistige und körperliche Fitness? Welche Veränderungen stellst du fest?
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16.  Gutes Leben im Alter

Was tust du für deine geistige und körperliche Fitness? Welche Veränderungen stellst du fest?
Das Erhalten meiner geistigen Fitness ist mir sehr Wichtig ,mit Gedichte oder Kolumen schreiben versuche ich mein Jntresse an vielem zu halten .Auch meine Selbständigkeit in meiner Umgebung ist mir sehr Wichtig , immer mit der Hoffnung dass es noch lange Anhält !
 

Auch an Compiuter und Handy üebe ich das Geistige Traening !

 

Do ä Homasch an mi Chinderzyt im Buurehuus !

wenn me sy Chinderzyt innere Buurefamilie verbrocht hett, wärde eim die schöne Errinnerige bis ins höche Alter begleite . Au in mynere Chindheit hetts scho allergattig für Winter gee , herti und langi, mildi und Churzi,aber doch alli zu sinere Zyt . s'Woort Klima Erwermig hett mä nonig kennt . Winter und Frühlig si für mi die schönschte Joores Zyte gsi ,und das nit numme wäge Wynacht und Oschtere.Wenn i zrugg Dänke ,wenn i mit Chalte Händ und Füess vo dr Schul hei cho bi , isch d'Mueter meischdens in dr stube gsesse und hett Überchleider gflickt, uffem Holzhärd isch e Hafe voll Münzitee gschdande und uf em Disch hetts scho gschdricheni Gumfischnitte gha und hei gwartet uf eus Chinder ! Das hett in mir es Glücksgfühl vo Däheimsy , Wärmi und Geborgeheit ussglöst .Wenn d'Schueluffgobe gmacht gsi si und Schnee gha hett ,hani albe mit em Drüplätzer Holzschlitte, wo immer im Schopf parat gschdande isch,bis ydunklet hett dörfr go Schlittle . Für ä rassigi Apfart hett nit witt müesse Laufe . d'Luft hett no Heimelig nonem  Rauch gschmöckt wo vo de Chochhärd und dä Holzöfe zu de Chemmi us dyychet si ! Und us de Schöpf hinderte Buurehüser hett me schier all Daag das Wehmütige Stöhne und Uufschreiä vonere Saagi ghört ,wo dä Holzspältere an Läbig gange isch und nochhär Chlötzligmacht worde und Schittli gschpalte si, wo mir Chinder hei müesse Uffbyyege . d'Manne si dä höche Mischtstöck an Chraage gfahre , hei am Daag Mischt gführt und Zettet , hei im Wald Gholzet und Wälle gmacht und uff em Fäld hei si d'Bäum gschnitte . der Wäg in Wald isch witt gsi, so hetts immer früh Daagwach gee , au für d' Mueter , d'Härdöpfelsuppe Sevela unds Brot und d'Wändele mit em Geischtige Tee hett müesse im Rucksack parat si .dr Ätti hett die Dischtanz no z'Fuess zruglegge ! Wennin dr nöchi gholzet isch worde isch , hett eis vo eus Chind wo zmittag frei gha hett , im Ätti s'zmittag  müesse bringe , vo däm Waldgang isch mä nit immer so begeischteret gsi , aber es hett emel müesse si .denn dr Ätti hett au gärn ä warmi Öpfelomelette und ä Suppe gha , als öppis woner in Gamälle hett müesse warm mache überim Füür !  En anderi Arbet im Winter für d'Manne s'Gmeinwerch gsi im Dorf ,d'Buure wo Roos ga hei,hei für ä paar Daag dr Gmein Roos Mann und Waage zur Verfügig gstellt . An dene Dääg si zäme d Waldwäg in d'Ornig brocht worde , mä het überschüssige Grund abgführt und früsche Chies zugführt . Wenn aber denn bim Daage uffem Birlibaum hinderim Huus die erste Amsle trilleret hei, dr stolz Huusherr im Hühnerstallmit sim nuefere Güggerigüü dr neu Daag begrüsst hett und ä Gluggere im Nescht breit uf Ihre Eier ghockt isch , bis ammene schöne Daag gääli Flumchöpfli under Ihrem warme Fääderechleid vüregüggelt hei , das isch für mi wieder dr Aafang gsi vonere schöne Jooreszyt .... dr Frühlig !

 

Wie wichtig ist dir deine Selbständigkeit in der Gestaltung deines Alltags? In welchem Ausmass könntest du mit Einschränkungen leben?
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16.  Gutes Leben im Alter

Wie wichtig ist dir deine Selbständigkeit in der Gestaltung deines Alltags? In welchem Ausmass könntest du mit Einschränkungen leben?
 
Nach meinem Ausland-Einsatz in Nepal verschlechtete sich mein Diabetes Spiegel mehr und mehr nach oben. Beim Rutine Arztbesuch Redete mir der Doktor ins Gewissen , wenn ich mit mehr Bewegung und Essens Umstellung mein Zuckerspiegel nicht herunter bringen kann , ich mit Jnsulin Spritzen beginnen muss !  Bisher nahm ich das ganze auf die leichte Schulter , aber nach diesem Gespräch war meine Moral auf einen Tiefpunkt Gefallen .Vielleicht half mir die Angst die ich in mir habe vor den Spritzen aber auch das gute Zureden von meiner Frau in mir eine Umkehr zu Bewirken . Es ist jetzt bald 1 1/2 Jahr her das ich meine 2 Militär Velos einer Reinigungs Kur unterworfen habe und seit dieser Zeit Täglich zwischen 1-3 Stunden Unterwegs bin , seis bei Sonnenschein ,Regen ,Kälte oder Schnee nichts konnte mich vor den Strapazen Abhalten ! Ich weiss die Angst half mir dabei , aber mein Wille der mich stets in der Arbeitswelt begleitet hatte Lies es mich Schaffen mein Zuckerspiegel mehr als die Hälfte zu senken , auch meine Waage zeigt fast 20 Kg weniger . So dass ich wieder mit mir sehr Zufrieden bin und die Aktivität hat sich wieder Gesteigert ! Ein grosser Dank sei nathürlich auch meiner Frau Gewitmet für Ihre Hilfe und das Zureden . In der Zwischen Zeit bekam ich Anfragen für Ausland-Einsätze für nach Kamerun / Albanien und Motenegro die ich Absagte . Mit meinen 75 Jahren möchte ich noch etwas für meine Gesundheit tun , obs noch etwas nützt, ich hoffe es ! Ich bin froh dass ich mit meinen Jahren auf dem Buckel noch Täglich etwas für mich tun und Bewegen kann . Was mich auch ein wenig Stolz macht ist das Velo Fahren ohne Hifsmotor nur mit der eigen Muskelkraft , die nathürlich sehr abgegeben hat und mir das Älter werden jeden Tag vor Augen hält !
 
DER MENSCH DENKT ....... UND GOTT LENKT  !

Original Militär-Rad 1942 noch mit Rücktritt und Vorder Rad Bremse !

 

Wenn für die Ewigkeit keine Zeit ist ......ist die zeit ohne Ewigkeit ! 

 

 

 

 

 

 

Welche Bedeutung haben deine Erinnerungen mit dem Älterwerden?
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16.  Gutes Leben im Alter

Welche Bedeutung haben deine Erinnerungen mit dem Älterwerden?
 
Hatt man keine Errinerungen .... so hat man nicht Gelebt !
 
Je älter ich werde um so wichtiger wird die Vergangene Zeit in meinem Leben . Meine Eltern und meine Jugend Zeit sind eine gute Stütze an meiner Seite , damit ich den Rest meines Daseins gut Bewältigen kann . Ich hoffe die Gesundheit ist weiterhin mein Begleiter , damit ich die Momentane Sytvation noch lange mit meiner Frau Geniessen kann . Das Tägliche Ausfahren mit meinem Militär Rad bringt Bewegung in meinen alten und Knorrigen Körber ,und macht mir auch Spass !  Bei den Ausfahrten durch Feld und Wald begegnen einem Sachen die man früher nicht Wahrnam und im Auto sitzent soviso nicht sah !
 

Allzeit bereit !
 
 
Ein schöner Rückblick !

Loos uf di Stimm , dinerä Innere Uhr                                                                                              Es bliebt d'Errinerig , es bliebt dy Spur 

Am 1 August 1967 man Glaubt es Kaum , vor 50 Jahren war der Moment als mein Grosser Traum in Erfüllung ging . Mein eigenes Geschäft ,es war die Zeit wo ich von der Überzeugung Lebte dass ich alles Schaffe was ich mir Vorgenommen hatte . Diese Überzeugung hatte ich immer in meinem Geschäfts Leben und lies es mir trotz Höhen und Tiefen nie nehmen . Mein Leben ist Gezeichnet , in der Welt führt meine Spur . Ein Ja zu meinem Leben , es lauft ja schon meine Uhr .

 

 

 

 

 

In welcher Form hast du oder ist dein Leben dokumentiert? Wie wichtig ist das für dich?
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16.  Gutes Leben im Alter

In welcher Form hast du oder ist dein Leben dokumentiert? Wie wichtig ist das für dich?
 
Wenn die Schatten Seiten im Leben in die Fuss Stapfen treten und Tausend Fragen im Kopf Umher Schwirren , wenn die Frage , ob das Leben noch einen Sinn hat , im Kopf einen Platz suchen , ist der Moment Gekommen wo man irgent etwas sucht , das einem Halt gibt ! Die 5 Wochen Leben im Wald in der Einsamkeit gaben mir die Gewisse Richtung , dass ich kein Hass in mir Aufkommen lies und somit der Anfang war dass ich wieder der Innere Frieden fand ! Da ich mit mit Niemanden Reden konnte , war die Beschäftigung das Dichten und Notizen machen über Vergangenheit und auch Zukunft !  Mit dem Geschriebenen wollte ich für meine Grosskinder etwas hinterlassen damit Sie später im Urteil über mich auch meine Seite und Einstellung kannten ! So Entstand etwas was nie in meinem Sinn war , mein Lebens Abschnitt im Baselbieter Dialekt in Buchform . Das Schreiben half mir meine Sytvation besser zu Verarbeiten ! Die Druck Auflage legte ich bei 200 Stück fest , Mein grosser Bekannten Kreis liesen die Exemplare Schrumpfen bis auf drei Stück die ich für meine Grosskinder Reserviert habe !
In dieser Zeit Entstand auch das folgente Gedicht ,aus dem auch der Titel meiner jetzigen Biography stammt !    (  Es wächsle Liecht und Schatte  )
 
(Mit emene Schüttstei bini ufgwachse )  Buch Titel meiner Lebens Geschichte im Baselbieter Dialekt !

 

 

Es wächsle Liecht und Schatte , es wächsle Freud und Leid                                                                 es wächsle d'Jooreszyte , was bliebt isch d'Einsamkeit                                                                       Ich Red vo dr Familie dr erschte Liebi und vo dr Lehr                                                                    Ich Red vom Härdöpfel Pflügli und dä Grüne Matte                                                                         es isch es Lääbe gsi , voll Liecht und Schatte                                                                                   dr Acher isch Verschwunde druff au sini Bäum                                                                                 und do der mit Oheie au mini Buebeträum                                                                                       dä Draguuner hani als Bueb amme no d'Plamber ghänkt                                                                    si hämmer drfür ä Schoggi g'schänkt                                                                                               und d'Mueter hett sich mit 9 Chind schwer durs Lääbe gwunde                                                           all Daag dr Schurz zum Schaffe um d'Lände bunde                                                                           und hett dr Ätti öppis gseit so hett mä gschwiegä                                                                                 mä hett si Erfahrig Akzeptiert und s'Gfühl gha es mües so bliebe                                                       er isch eine gsi us Knorrigim Holz                                                                                                     und wenn er dr Schnauz gstellt hett hesch gwüsst jetz isch er Stolz                                                 doch was Frühner gsi isch , das isch alles lätz                                                                                    was mir alte Säge isch alles numme dumms Gschwätz                                                                      Ich hami jetz grüemt und au e Bitzeli Übertriebe                                                                               denn nur alles Gueti isch mr bliebe                                                                                                Chansch uf dere Wält si wie dä witt                                                                                                 s'ganze änderet an dr Tatsach nüt                                                                                                       s'isch wie im Kaländer Joor für Joor                                                                                                  kei Lueg isch drinn , s'isch alles woor                                                                                               Dräck am Stäcke dä woni jetz meine                                                                                                hett nit platz imene Chorb oder ä Zeine                                                                                            Keis Dorf kei Beiz so witt                                                                                                                 wos vo däm wüeschte Dräck nit gitt                                                                                                  vo loese Müüler usetreit                                                                                                                driffz di und mi , dr Dumm dr Gscheit                                                                                                macht nit halt vor Arm und Rich                                                                                                   s'bliebt an dr chlääbe bis ins Himmelrich                                                                                         es Guets Wort gseit isch mängmol schnell ,                                                                                       doch es fallt eim meischtens schwer                                                                                                  es schient so, als ob d'Innjoranz in eus inne eifacher wer                                                                   s' Längt is im Lääbe niemerts mit Samthäntsche  a                                                                              Lit aber d'Suune uf mine Wääge                                                                                                       will dr die ganzi Wält s'Glück hälfe Träge                                                                                     Versunke in Gedanke goots ganze an mr vorbi                                                                                 s'Lääbe lauft mit mir verbunde , wiene Schatte hinde dri                                                                   es guets Wort gseit isch wienes Liecht wo in Alltag schient                                                                   es isch Balsam für mis Härz , wo mängisch still und heimlich Grient                                             Worum macht mä sich s'Lääbe au so Schwer                                                                                   wo doch d'Wält so schön und Suunig wer                                                                                           So wächsle Liecht und Schatte bi mir wie Daag und Nacht                                                                 und tue mi öppe Frooge , wie lang das mis Härz no macht                                                                   Ich chumm jetz us em Schatte und gönn mr no es bitzeli Ruh                                                           im Liecht vo schöne Stunde s'git anderi no gnue !

 

 

Leider ist es so !

 

Im Wald draussen in meiner Einsiedler Zeit habe ich mir das ganze von der Seele Geschrieben !

In meinem Freundes Kreis bin ich durch mein Rezessieren von Gedichten und Vorträgen mit dem Spitznamen  SCHILLER behaftet worden . Ungern hörte ich es nie , denn für mich war es immer eine Bestätigung dass es gut Ankam . Nach meiner Veröffendlichung von meinem Mundartwerk bekam ich viele Briefe die mich Ermutigten auf meiner Linie zu bleiben .

Ein Brief möchte ich hier festlegen :                                                                     Lieber Sepp 

Vom Buurebüebli zum Metzgermeister                                                              Vor mir liegt eine neue Ausgabe eines Werkes von Schiller .Es ist ein Dialektwerk , denn nicht nur von Tavel ,Gotthelf und Hebel haben sich in Ihrer Muttersprache geäussert , nein auch Schiller . Er hatt das ganz bewusst getan , weil auch die Sprache ,das Baselbietern , etwas rau , etwas hölzern , ganz zu seinem Wesen gehört .                                                                                                     Der Titel des Werkes lautet : " mit emene Schüttstei bini Uffgwachse "     Rot und weiss prangen zwei Wappen auf dem Buchdeckel , daneben zwei Porträfotos . Diese beiden Bilder begleiten einem durch die ganze Lektüre .           Das eine Bild, das farbige ,zeigt einen prächtigen , vor Kraft und Lebensfreude strotzenden und Lachenden Mann .Das andere Bild ,in schwarz weiss gehalten ,zeigt ein Bürschlein , etwas scheu , mit einem verschmitzten geheimnisvollem Lächeln im Gesicht .Seine Augen, die Augen sollen ja die Fenster zur Seele sein , lassen ein Enpfindsames Gemüt vermuten. Bei beiden Bildern handelt es sich natürlich um unseren " Schiller " alias Sepp , der seine Memoaren im Baselbieter Dialekt verfasst hat . Wir hören von seinen Wurzeln , von seiner Kindheit und seinem Elternhaus und begleiten ihn bis ins reife Alter . Wir erfahren seinen Werdegang , gleichzeitig erleben wir aber auch ein- besonders für Städter -intressantes Stück Zeit Geschichte über das Leben auf dem Lande , in der Mitte des 20 Jahrhunderts . Der Tag ist geprägt von Mühe ,Arbeit und Entbehrungen. Trotzdem gibt es Ausgelassenheit und Feste ! In allem spürt man Zusammengehörigkeits Gefühl , Respekt und Liebe .                                            Leid und Verletzungen begegneten unserem Verfasser , in dem er seine Gedanken , oft in Gedichtform niederschreibt .So verschaffte er sich schon als Jugendlicher Luft und Licht zum Leben . Diese zarten Töne werden immer wieder neben den lauten angeschlagen . Beim Lesen weiss man oft nicht , ob man lachen oder weinen soll . Die Memoiren wurden offensichtlich mit Herzblut geschrieben , wobei Prosa mit Gedichten , eigenen und von anderen Menschen Verfassten abwechseln .Aussedem sind zahlreiche Fotos in den Texten eingestreut , weiche die Gedanken des Autors illustrieren .                                                                   Dieses kleine Werk ist eigendlich ein Vermächtnis und ein lauter Ruf .                  Ich wünsche unserem Sepp von ganzem Herzen , dass dieser Ruf von denjenigen , an die er gerichtet ist , gehört werde !      S.S. Zürich

 

 

Aus unserer Qliquen -Zeitung ein Bericht über meine geschichte !

 

Bericht einer älteren Frau aus unserem Dorf !

 

 

 

 



(5) Unsere Mutter wie sie Leibt und Lebt Geb. 13. Dez. 1904 Verst. 1978

Unsere Mutter wie sie Leibt und Lebt Geb. 13. Dez. 1904 Verst. 1978

 

 

 

An Reaktionen in den vielen Zuschriften , merkte ich das grosse Intresse an meiner Lebens- Geschichte ! 

 

 

Banntag 2005 in Sissach meinem Heimat Dorf in dem ich Aufgewachsen und zur Schule ging !

 

 

 

 
 
Würdest du es geniessen, nochmals in der heutigen Zeit 20 zu sein?
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17.  Jugend heute

Würdest du es geniessen, nochmals in der heutigen Zeit 20 zu sein?
 
 
O nein ich habe die Jungen Jahre genossen es war Wunderschön mit allen Aufs und Aps in dieser Zeit , möchte 20 in der Heutigen Zeit nicht mehr Erleben ! Wir hatten nicht Viel und hatten doch Alles.Kraft Gesundheit und ein grosser Lebenwille der uns viele Wege Öffnete ich lehrnte auch die Demuht kennen und sie auch Anzunehmen ! Ich Wünsche der Heutigen Jugend alles Erdenklich Gutes Gelingen bei Ihren Vorhaben . Denn was und wie es kommt in der Zukunft kann nicht Gesteuert werden , es kann nur die Richtung Angegeben werden ! Voraus Sagen gibt es nicht , das war in jeder Generation so und wird es auch immer bleiben !

18jerig und Baselbieter Chirsibluescht ,Jugendjoore was wetsch no mee !

 

 

 

Gibt es Rastschläge, die du gerne an junge Menschen weitergeben würdest?
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17.  Jugend heute

Gibt es Rastschläge, die du gerne an junge Menschen weitergeben würdest?
Mit Radschläge geben ist es und war es immer so eine Sache , auch wir mussten unseren Weg gehen , die Belehrungen haben auch wir Injoriert und mit der Eigenen Einstellung und Fehlern haben wir uns den Weg Geebnet oder auch nicht ! Nur so wurde man Stark und Stolz auf das was Geleistet wurde ! Auch heute noch gehen viele Jungen Leute  mit Leistung und grossem Willen durchs Leben ! Wir die ältere Generation sollten uns mehr am Guten von den Jungen Freuen und nicht immer das schlechte Suchen .
 
 
Luege mir forwärds , Luege mir zrugg
Boue mir mit em Reschte ä Brugg
Dur eusi eigener Erfahrig gschtützt
dass si dä Junge Lüt z'letscht glych öppis nützt
I däm Sinn gämir als Alti euch d'Hand
Hälfed dr Zukunft und hälfed eusem Land !
 

So wie mir als jung eusi Vorbilder gha hei , so selle die junge Lüt in dr Hüttige Zyt Ihri Ideologi sälber setze !

 

 

 
Was geht dir durch den Kopf, wenn du junge Leute betrachtest, die ihr Leben noch vor sich haben?
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17.  Jugend heute

Was geht dir durch den Kopf, wenn du junge Leute betrachtest, die ihr Leben noch vor sich haben?
Wenn ich unsere drei kleinen Grosskinder von meiner Frau Seite ,durchfährt mich immer eine grosse Freude ,Joleen 23.05.2010  / Shania 14.04. 2012  / Lino 27.02.2017 . Lino ist so ein sehr Aufgestelltes Kind immer ein Lachen im Gesicht , jedesmal wenn ich Ihn sehe ,ein Richtiger Aufsteller der alle Negativen Gedanken Vertreiben kann . ( leider kam mir bei den Eigenen Grosskinder viel Abhanden ) Klar sagt man die Zeit Heilt Wunden , leider fehlt mir der Glaube an eine Heilung !
 
 
 



Shania Lex und Joleen

 

Lino .... ä Richtige Syydebolle , mit Ihm zusammen Verspüre ich viele schöne Glücks-Momente !

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Stellst du bei dir mit dem Älterwerden eine veränderte Einstellung zu religiösen Fragen fest?
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18.  Religiosität

Stellst du bei dir mit dem Älterwerden eine veränderte Einstellung zu religiösen Fragen fest?
Der Glaube konnte ich noch nie nach aussen Zelebrieren,ich kann und will es auch nicht Zeigen . Ich hatte Ihn immer bei mir , wie es unsere Mutter uns beigebracht hatte . Jetzt im alter setzt man sich immer mehr mit dem Glauben auseinander , viele Fragen machen Unsicher manchmal auch Angst , nicht der Tod , nein es ist die Zeit davor , die mich sehr viel Beschäftigt ! Habe die Patienten Verfügug Aufgesetzt und mich mit dem Testament Aufschreiben begonnen . Fällt mir zwar schwer aber ich möchte nicht dass nach meinem Tode Verschiedene Kräfte Aufeinander prallen ! Es kommt bekanntlich so wie es kommen muss ..... Mensch denkt ..... und Gott lenkt !
 
 
in Gedanken
 
Ihr Lieben macht zum bösen Spiel, recht freundlich gute Miene
Ich weiss ich Leiste nicht mehr viel auf dieser Lebensbühne
ich Hör nicht mehr gut und Seh auch schlecht und mein Gedächtnis schwindet
Derweil ihr alles schön und recht und ganz in Ordnung findet !
 
Ich denke viel an meinen Bruder Kurt der nach langer Krankheit (Demenz ) von uns gegangen ist .
 
Glaubst du an Gott?
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18.  Religiosität

Glaubst du an Gott?
Meine Mutter fand Ihren Glauben an Gott in der Kirche , Sie war nie Diktatorisch aber Sie Lebte uns Ihre Einstellung zum Glauben vor . Bis zur Konformation gab Sie die Richtung an , danach konnte jeder seinen Weg selbst bestimmen .
Bei unserem Vater war der Glaube in der Natur in Feld und Wald zu finden , dort konnte man Seinen Gott finden und so Kommizierte Er es auch , das Wort Natur war etwas grosses und danach richtete Er sich auch . Ich hörte Ihn auch nie über Glaube Kirche oder Pfarrer Reden !
 
Wenn ich über meine Gefühle Reden muss über Kirche und Glaube , bin ich mit sehr viel Zweifel befallen was das Richtige ist ,möchte nicht darüber Reden und nur mit mir selber ins Reine kommen .
 
Wende dein Gesicht der Sonne zu ...... und die Schatten fallen hinter Dich !
 
Ein Kirchen Austritt käme für mich auch nie in Frage . Denn der Glaube kommt sofort wieder zum Zuge wenn man von schlechten Zeiten Überrollt wird !
 
 
Mutters Spruch hörte man viel .... Wenn Gott einem die Türe Zuschlägt , macht Er Irgent wo ein kleines Fenster auf ! 
Warum hast du für deine autobiografischen Aufzeichnungen diesen Titel gewählt?
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19.  Nachgedanken

Warum hast du für deine autobiografischen Aufzeichnungen diesen Titel gewählt?
 
 
Mein Leben war gespickt mit Guten schönen und Sonnigen Zeiten , aber auch mit Leid und Vertrossenheit mit Schwarzen Schatten !
Darum benannte ich meine Lebens-Geschichte ........
 
        Es wächsle LIECHT und SCHATTE !
 
Ich Glaube und Spüre in mir dass der Titel zu meinem Leben passt und möchte auch für meine Person keine Traurigkeit aber für die Sache !
 
 
 
 
                                                                
Weshalb bzw. für wen willst du über dein Leben, oder wenigstens Teile davon, schreiben?
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19.  Nachgedanken

Weshalb bzw. für wen willst du über dein Leben, oder wenigstens Teile davon, schreiben?
 
Ich Persönlich konnte mit dem Aufschreiben meiner Lebens-Geschichte viel Aufarbeiten und mir Ruhe bringen . Natürlich bleibt die Hoffnung in mir bestehen , dass sich meine Grosskinder in späteren Zeiten einmal Fragen  ( Wer und wie war unser Grossvater )  Hoffen darf man , denn die Hoffnung stirbt zuletzt ! Mancher Schmerz musste ich schon Verdauen , weil ich es Ihnen nicht selber Zeigen und Erzählen kann . Der Werdegang meiner Grosskinder kann ich nur im Internet und Facebook Verfolgen , wenn ich Ihre Bilder Verfolge bin ich Überzeugt, dass der Werdegang von meinen Grosskindern in einer Guten und Erfolgreichen Bahn Verlaufen . Ich bin Überzeugt dass meine Feuchten Augen , seis vor Freude oder Traurigkeit nicht Vergebens waren !
 
 
DAS SCHÖNSTE DENKMAL DAS EIN MENSCH BEKOMMEN KANN ..... STEHT IN DEN HERZEN DER MITMENSCHEN !
 
 

Ein Blick sagt mehr als Tausend Worte !

Niemand bemerkt deine Traurigkeit                                                                                        Niemand bemerkt deine Tränen                                                                                              Niemand bemerkt deinen Nagenden Kummer                                                                               Aber deine Schwächen und Fehler , die Bemerkten alle sofort 

 

Als ich in Bhutan in einem Einsatz war ,machte mir ein Mönch in einem Gespräch folgendes klar ;  

Laufe nie der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft . Die Vergangenheit ist nicht mehr . Die Zukunft ist noch nicht gekommen ..... Das Leben ist hier und jetzt !

Ich Bewunderte die Budisten immer und immer wieder , wie Sie ihre Anliegen an Ihre Gottheits Statuien in aller Lautsterke hinauf schreien, um nachher in Ruhe und Demuth zu Beten !

 

Wie lange hast du daran geschrieben? Geschah das regelmässig?
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19.  Nachgedanken

Wie lange hast du daran geschrieben? Geschah das regelmässig?
 
 Meine Motivation zum Schreiben meiner Biografie war Anfangs sehr gross und die Seiten füllten sich . Vieles Löschte ich immer wieder ,weil ich das Gefühl hatte , das darf ich oder sollte ich nicht schreiben . Manches habe ich nach langem Überlegen und darüber Schlafen wieder im gleichen Stiel auf die Seiten gebracht !Dazwischen gabs ein paarmal längere Pausen und ich musste mich wieder frisch Motivieren . Doch jetzt nach 2 1/2 Jahren habe ich das Gefühl am Ende Angelangt zu sein . Ich bin Glücklich in Gedanken dass ich mich Aufraffen und Überzeugen konnte mit dem Schreiben zu beginnen .
 
s' GLÜCK isch ä Funke  aber no keis Füür                                                                                          s' GLÜCK macht di Rych isch aber nit tüür                                                                                         s'GLÜCK chansch nit Hebä es wachst wenns Verschänksch                                                       mängisch ischs doo , wenn gar nit dra Dänksch
 
 

So zeigt sich mein Glück !

 

 


und das gehört zu meinem Glück !

 

 

 

Gibt es sonstige Texte von dir? Kurzgeschichten, Gedichte, Reiseberichte, Briefe oder ähnliches?
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19.  Nachgedanken

Gibt es sonstige Texte von dir? Kurzgeschichten, Gedichte, Reiseberichte, Briefe oder ähnliches?
 
Texte von Gedichten Kolumen und Versen gibt es viele von mir in der Baselbieter Mundart Sprache Geschrieben , einige habe ich hier in der Biograpie hinein gezogen . Viele habe ich immer wieder an Anlässen Vorgetragen und konnte so zeigen aus welcher Region in der Schweiz ich komme und ich Stolz bin ein Baselbieter zu sein ! 
 

O Baselbiet du Heimatländli wie han ich die so gärn do wett ich Begrabe wärde , wenn verlöscht mi Augestern !

 

 

(2) Beim Rezessieren von meinen Gedichten und Prologen ! 

Einmal geht Bekanntlich alles zu Ende , sowie das Biography Schreiben , wenn man auch nicht gerne davon Redet ist es auch das Leben das sich einmal dem Ende zuneigt . 

Ich habe mein Leben Aufgeschrieben wie es war, habe nichts Beschönigt , einige Sachen habe ich als Privat Sache Taxiert das nicht an die Öffentlichkeit gehört , wie sagt man im Volks Mund , man nimmt es mit sich ins Grab. 

Möchte es nicht Unterlassen zum Schluss folgendes zu Schreiben !

 

                    DER LETZTE ZUG  

                                                                                                                                                  Der letzte Zug ist Abgefahren , der Warteraum Verlassen leer

dort wo viele Leute waren ,ist der Abschied manchmal schwer

dann der Wartsaal meines Lebens, kein Fahrplan hängt an seiner Wand

du suchst die Abfahrt stets Vergebens ,sie wird Gelenkt durch Gottes Ha

die Wartefrist ist mir Gegeben ,bis dass die letzte Stunde schlägt

ein jedes Leben hat sein Ende ,wenns noch so Hohe Bürde trägt

ob Arm ob Reich ob Gut ob Böse , der Mensch steht Stetz im Warteraum

und in dem Irtischen Getöse , Verfliegt mein Leben wie im Traum

und dann der Zug den ich jetzt Meine ,wirst niemals je Verbassen du

denn nach dem schönsten Sonnenscheine ,legt mich die letzte Nacht zur RUH

 

 

 

 

 

 

 

Du konntest nun mit dem Schreiben dein Leben ein zweites Mal erleben. Bist du rückblickend mit deinem Leben zufrieden?
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19.  Nachgedanken

Du konntest nun mit dem Schreiben dein Leben ein zweites Mal erleben. Bist du rückblickend mit deinem Leben zufrieden?
 
 
ERRINERUNGEN SIND DAS EINZIGE PARADIS........ AUS DEM MAN NICHT VERTRIEBEN WERDEN KANN !
 
Mit all meinen Fehlern, meinen Ecken und Kanten meinen Aufs und meinem Runter , ich möchte nicht noch einmal zurück an meinen Anfang von meinem Leben , denn ich weiss ich würde noch einmal das Gleiche tun . Es war schön und ich bin Gott Dankbar dafür !
 
Ich habe einmal Geschrieben :  s'goot ufä s'goot aabä au mi Zyt isch mr gee                                                                          ich bi wieni bi , i lo mer mi Haltig vo niemerimts nee !
 

Das Bild wurde Aufgenommen am 5.Juli 2017 im Rest. Ochsen in Brunau beim Kochen

 

 Ich merke ich bin am Schluss meiner Biography ,ich habe Versucht mein Leben zu Dokumentieren ,für jegliche Personen die in späteren Jahren etwas von mir Wissen wollen .Sicher war meine Art und meine Einstellung zum Leben für einige Leute auch Mühsam , aber ich Versuchte immer mein Bestes zu geben !

 

CHINDER GLÜCK  !

Worum nit mäng mol Luege Dur d'Chinder Auge Gschwind                                                             und s'Dorf no mol Erlääbe  wie dozumol als Chind                                                                           dr Bueb Luegt us dr uuse ,jo doch bi jedem Schritt                                                                         d'Vernumft als di Begleiter chunnt natührlich mit                                                                              Und au dies ganz chleine Wüsse , wie gärn heschs du derbi                                                                 Au wenn d in Gedanke nomol ä Chind darfsch si                                                                               Versteckti Chleinigkeite si plötzlich wieder doo                                                                                 unds bsundere vo Früener , darf wieder fürecho                                                                              Do hett das Wörtli Glüchlich si würklich woore Sinn                                                                     denn in dr Heimatliebi...... isch d'Jugendzyt au drinn



(2) Der Stolze Opa mit David !.... damals war die Welt noch wie es sein muss !

Der Stolze Opa mit David !.... damals war die Welt noch wie es sein muss !

 

Wenn ich Lächle , heisst es nicht immer dass ich Glücklich bin                                                    denn ich habe schon manchmal Gelacht , um nicht Weinen zu müssen !

 

 

Wem schuldest du ganz besonderen Dank? Für die Höhepunkte in deinem Leben und für dieses Buch.
Seite 134
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19.  Nachgedanken

Wem schuldest du ganz besonderen Dank? Für die Höhepunkte in deinem Leben und für dieses Buch.
                                       SCHLUSSWORT
 
Jeder ist seines GLÜCKS eigener SCHMIED und jeder Mensch hat zwei Augen dass er bei all seinen Fehlern eines Zutrücken kann !
 

der Berümte Zeigefinger ! ...... so isches und so bliebt es au !

 

 

 

 

 

 

 

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